Also, neben dem medizinisch durchchecken würde ich auch den Gang zu nem_ner Trainer_in empfehlen.
Und ganz ehrlich: Dein Hund hat euch gut erzogen!
er knurrt - schwupp hat er den Rücksitzbank für sich.
er knurrt, weil du dich im näherst - und du weichst aus.
er knurrt - und sofort hat er seine Ruhe.
Im Normalfall halte ich nicht von dem Rudelführungsgedöns. Aber in dem Fall würde ich schon mehr drauf bestehen, dass Herr Hund seinen Allerwertesten vom Acker schwingen soll, wenn ihm was nicht passt.
Wie @AnjaNeleTeam geschrieben hat: Mehr Regeln einführen und diese auch durchsetzen. Ares hätte bei mir nichts mehr zu entscheiden/bestimmen.
Ich würde den Hund der "gutes" Verhalten zeigt, aber auch anders behandeln, als den, der "unerwünschtes" Verhalten zeigt. Warum auch nicht. Wie meine Hundetrainerin mal sagte: "Wer sich aufführt wie ein A****, wird behandelt wie ein A****"." Und ich finde sie hat recht.
Beispiel Fütterung:
Ares würde ich an einen Platz meiner Wahl festtackern. Der hat nicht mal die Chance zum Eneas anotzen verdient. Eneas wiederum würde ich sich frei bewegen lassen (bzw. so wie immer behandeln). Der mantelt sich ja nicht auf.
Ares käme bei mir nur auf MEINEN Wunsch auf´s Sofa. Alleine hat der sich da nicht breit zu machen.
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Ich hab hier ne blöde Zicke sitzen, deren Individualdistanz zwischen 5m und unendlich schwankt. Joah... muss die Nuss halt gehen, wenn es ihr zu eng wird. Im Auto betreibe ich auch Management - allerdings nur deshalb, da ich kein Auto besitze und die paar mal im Jahr, die wir Autofahren ist das die "bequemere Lösung". Im Zug erwarte ich da was anderes. Mit dem Schaf funktioniert das sehr gut, mit anderen Hunden leider nicht. Da muss ich immer handeln. Aber da sie idR erstmal auf Abstand zu anderen Hunden geht, ist es für mich so ok.