Beiträge von ruelpserle

    Der Stein des Anstoßes gestern waren Bekannte, die sich über Veganer lustig gemacht haben, auf eine wirklich unnette Art und Weise.
    Ich stand irgendwie so dabei, es wurde anscheinend vergessen das ich auch "so einer" bin, und hab einfach nichts gesagt :mute:
    War wahrscheinlich schlauer so, ich hab mich trotzdem schwarzgeärgert über mich.

    Bei so etwas sage ich meistens nur "Danke, dann weiß ich ja, was ihr von mir denkt".
    Das Entschuldigungs- und Ausrede gestammel ist meistens echt super. :D

    Ich lebe nicht 100% vegan. Ich gestehe: ist mir zu anstrengend und ich bin zu inkonsequent. Aber ich versuche "leidfrei" zu konsumieren. Also: viel SecondHand kaufen, foodsharing und containern, regional/saisonal/Bio, Fairtrade etc. Auxh dad gelingt mir nicht zu 100%. Aber ich gebe mein Bestes.
    Aber wenn ich beim containern Käsekrainer finde freue ich mich wie Bolle und esse sie. |)
    Und so löse ich auch mein "Butter-Dilemma". Ich habe noch keine Pflanzenmargarine gefunden, die mir schmeckt und Palmälfrei ist. Also nehme ich immer gefoodsharte "echte" Butter.

    Mein letztes Statement zu MEINER Meinung.... die übrigens niemand teilen oder gutfinden muss.

    Bei einer anerkannten Rasse habe ich wenigestens über den Verband gewisse "Mindeststandrads", was zB die Häufigkeit des belegens der Hündin betrifft. Das man da immer noch schauen muss, welcher Züchter zu einem passt und dass da trotzdem einiges nicht gut läuft - klar. Aber wenn ich zB von garvierenden Missständen mitbekommen würde, hätte ich eine Möglichkeit, diese zu melden. In einem Zuchtverband gibt es auch eine gewisse Unterstützung für die Züchtenden. Und gleichzeitig kann jemand der unter einem gewissen "Label" züchten möchte, nicht einafch tun und lassen, was er will. Auch finde ich es grundsätzlich gut, dass große Datenbanken existieren, das viel Wissen über eie RAsse gesammelt wurde. Und ja, ich finde es auch gut, dass es (offiziell) einheitliche Prüfungen gibt - denn so kann man sagen, in welche Richtung eine Rasse geht.
    KLar gibt es auch bei den Zuchtverbänden negative Sachen:
    Ich finde es schade, dass bei vielen Rassen fast ausschließlich auf Optik gezüchtet und geprüft wird. Denn das ist für mich der kleinste Teil, der einen Hund ausmacht.
    Ich finde es beschissen, das Zuchtvereine sich lange dagegen wehren, das Rassespezifischen Krankheiten benannt und untersucht werden können, wie zB beim Dobermann oder Malinois.
    Und: in jedem Verein menschelt es - deshalb werden Prüfungen (va. reine "Äußerlichkeitsbewertungsprüfungen") auch nie objektiv sein.

    Aber ist der bessere Weg, das irgendwelche Einzelpersonen Mischlinge züchten/prouzieren/vermehren und dem ganzen dann "Rassebschreibungen" geben? Ich bin übrigens Fan der Nutztierzucht - da bleibt es dann aber idR bei der F1 Generation, da gibt´s dann keine F2 und nachfolgenden, denen dann eigene Rasseeigenschaften zugeschrieben werden. Letztendlich erhofft man sich, dass die Vorteile des Mutertiers mit den Vorteilen des Vatertiers eine gute Mischung ergeben.

    Das Argument: "Wenn ich bei den Doodles einen guten Züchter nehme und dort den Hund kaufe, dann unterstütze ich nicht die Doodleei, sondern diesen einen Züchter" ist für mich ähnlich der Aussage "den einen Hund habe ich vom Vermehrer gerettet". Die Nchfrage bestimmt das Angebot.
    Warum bemüht der "gute Züchter" sich dann nicht,d as ganze auf seriöse Beine zu stellen? Warum will niemand den langen und mühsamen Weg zur "Rasseanerkennung" gehen? Wenn man nicht zum VdH will, kann man es ja wie bei den Elo´s machen und was eigene gründen. Und mir geht es dabei primär nicht um die Aufzucht und Sozialisation einzelner Hunde! Das ist ein wichtiger Faktor - aber auch bei jedem "Ups Wurf" und bei jedem "Rasszüchter".


    Ihr könnt euch ja gerne noch die nächsten 723985 Doodles zulegen. Ich habe auch nichts gegen die "Mischung" an und für sich! Aber ICH würde mir keinen mehr zulegen, da ICH die Mode und den Bohei um diese Mischlinge (und von meinem Hund ausgehend: diese wahnsinnig tollen Mischlinge) nicht unterstützen und fördern möchte.

    Übrigens, wenn ich auf die Frage "Was ist das für eine Rasse" mit "Mischling GR-GP" antworte, kommt in der Regel: "Aha, schöner Hund".
    Antworte ich dagegen mit "Goldendoodle" kommt idR "Ach, das sind doch die Anti-Allergiker-Hunde/haaren nicht/jagen nicht...." Werbeversprechen.

    Und vielleicht noch ergänzend: mich spricht natürlich nicht jeder Mensch in M an! Ich würde mal sagen ca. 0,03% der Menschen, die mir in München begegnen, interessieren sich für mich oder meine Köter. Und spannenderweise wissen v.a. Nicht-Hundehalter all die Vorteile der Doodles. ;)

    Ja, ihr wohne in München.
    Schön, wenn du einen anderen Eindruck hast.
    Auch in München gibt es viele andere Rassen und Mischlinge.
    Nein, ich habe keine offiziellen Statistiken veröffentlicht oder ne Zählung auf Hundewiesen gemacht. Das ist mein persönlicher Eindruck.

    ICH finde (mein ganz persönlicher und subjektiver Eindruck!) das um die ganze Doodleei viel Wind gemacht wird, das diese Mischungen aufploppen wie blöd und innerhalb kürzester Zeit einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erhalten hat.
    ICH finde (und das ist wieder mein persönlicher und subjektiver Eindruck), das in D keine wirklichen Versuche gemacht werden, ernsthaft neue Rassen zu etablieren. Stattdessen wird mit schönen Werbeversprechen gearbeitet. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, daß viele Menschen ohne Hund so viel darüber "wissen".
    Und ICH finde, das die verlangten Preise zum Teil echt Abzocke sind (ich habe mal von 2.700,- € in einer "Züchteranzeige" gelesen).
    Solange es "Züchter" gibt, die einen Zwerg- oder Toypudel auf ne Goldiehündin lassen um "Mini Doodles" zu erhalten und solange es "Züchter" gibt, die ihre Hündin zweimal im Jahr belegen lassen und solange es keine Möglichkeiten gibt, wenigstens "Mindeststandards" einzufordern - ja, solange möchte ICH die Doodleei nicht unterstützen.
    Ganz einfach. Und deshalb wird nach meinem Schaf hier kein Doodle mehr einziehen (außer TS).

    Ich sag mal so:
    Wenn ich für jedes "ist das so ein Anti-Allergiker-Hund" oder "Ist das so ein Doodle" oder "Gell, die haaren nicht/haben keinen Jagdtrieb/sind die besten Familienhunde, da man sie nicht erziehen muss" oder ähnliches auch nur 10 Ct bekommen würde, würde sich das Köterchen komplett selber finanzieren.

    Joah, finde ich gut in kurzer Zeit "Werbeversprechen" unter's potentielle Käufervolk verteilt.

    Und ja, hier sprießen die Doodles in allen möglichen Varianten aus dem Boden.

    @ruelpserle und mich würde genau das Drumherum bei Rassehunden stören weswegen ich mir keinen kaufen würde :D
    Bei Secondhandhunden ist eigentlich das gute, es kann eine Rasse oder Mischung sein, die einem liegt, aber man unterstützt nicht direkt einen Züchter, egal ob Vdh oder anderweitig

    Okay.... ich formuliere anders:
    Entweder Mischling ausm Tierschutzverein oder von privat. Oder Rassehund vom "gscheiden" Züchter.
    Aber kein Hip-Mischling vom Pseudozüchter. ;)

    Ich glaube, das wäre in München und bei knapp 3 km doch etwas "drübber"! :D

    Normale Laufhose + Lange U-hose (jaja... da bin ich oldschool... nichts geht im Winter über lange U-hosen!)
    kurzärmeliges Thermoshirt, passendes langärmeliges Pendant zur langen U-hose ( :D ), langärmeliges Laufshirt und normale Laufjacke drüber.
    Hals: da ich nur die Wahl zwischen Palituch und so einem "Schlauch-dings" hatte, habe ich letzteres genommen. Und dazu ne Mütze.

    Wie gesagt. bis auf den Hals und die Schultern war das echt ok. Ich bin aber auch keine Frostbeule. ;)
    Gaz rauf bis über Mund und NAse mag ich nicht. mochte ich schon beim Moppedfahren nicht. Zum einen beschlug da immer die Brille und zum anderen hatte ich immer das Gefühl, nicht richtig atmen zu können.