Ach sag doch sowas nicht ![]()
Wenn es dereinst Zeit ist, dann darfst Du mit deinem Vater mitgehen, aber jetzt noch nicht. Deine Wärme wird hier unten noch gebraucht. Fühl dich ganz fest gedrückt!
Ach sag doch sowas nicht ![]()
Wenn es dereinst Zeit ist, dann darfst Du mit deinem Vater mitgehen, aber jetzt noch nicht. Deine Wärme wird hier unten noch gebraucht. Fühl dich ganz fest gedrückt!
ZitatJa klar - man kann aber durchaus finden, daß "Promi mit Hund" wesentlich un-unterhaltsamer ist, als "Normalo mit Hund". Gerade bei Rütter und in einem Hundeforum finde ich es verständlich, daß die Selbstdarstellung von C- oder D-Promis schlechter ankommt, als echte Probleme von Hundebesitzern zu behandeln.
Die Probleme der Leute mit dem Hund sind aber echt. Wenn mir als Zuschauer die Sendung nicht gefällt oder ich denentsprechenden Promi nicht sehen mag, kann ich wegschalten. Die Sendung hält doch oft genug ähnlich gelagerte Probleme bereit, als dass ich unbedingt diese eine spezielle Promisendung sehen müsste.
Sinnvoller als eine Beschränkung der Hundeanzahl fände ich eine Kopplung an Gewicht und ggf. Leinenlänge der zu führenden Hunde. Es macht schon einen deutlichen Unterschied für die Standfestigkeit, ob ich 4 JRT oder 4 Labradore an der Leine hab. Andererseits ist eine Gewichtsabhängige Regelung im Alltag nicht durchsetzbar.
Die Regelung in Niedersachsen war vor ein paar Jahren inkl. 20/40 so vorgesehen .... nun haben wir statt dessen das bekloppte neue niedersächsische Hundegesetz.
An sich bin ich bei Mäusen nicht zimperlich - entwurmen und gut, aber wie ich sehe wohnt ihr in Süd-Niedersachsen. Da ist Vorsicht geboten bei Mäusen, weil in einigen Gebieten das Hanta-Virus in Mäusepopulationen aufgetreten ist. Sollte man im Hinterkopf behalten.
Ich gehöre auch zur Fraktion der Röntgen-Lasser. Luna hat HD, Spondylose und einige andere Baustellen - dank der tierphysiotherapeutischen Behandlung jede Woche und dem Wissen um die Schwachstellen kann sie trainieren und beim Arbeiten eingesetzt werden. Ich würde sie aber z.B. nie nötigen eine bestimmte Richtung zu laufen, auch wenn das manchmal von außen effektiver erscheint. Sie kann eben auf der Seite mit dem Nervenschaden schlechter laufen und weil ich das weiß, kann ich Rücksicht drauf nehmen.
Shadow ist auch geröntgt, wie Bela passionierter Passgänger. HD, ED, Wirbelsäule, Bemuskelung - aus medizinischer Sicht alles in bester Ordnung und der Hund voll belastbar. Trotzdem bekommt er auch Physiotherapie, da er die Neigung hat, die Muskeln auf der Kruppe zu verspannen. Wir haben also mit minimalem zeitlichen Aufwand (etwa 1h die Woche) darauf hingearbeitet, genau diese Muskeln zu kräftigen, damit er keine Fehlhaltung beim Arbeiten einnimmt und dadurch vielleicht später Probleme hat.
Auch Ginny und Lena sind durchgeröntgt. Lena geht auch nur spaßeshalber über Hürden etc.
Was ich damit sagen will, ist, dass außer Luna meine Hunde augenscheinlich gesund sind und keine Probleme mit dem Bewegungsapparat haben. Ich will aber bei jedem meiner Hunde und nicht nur meinen aktiven sicher sein, wie es um ihre Konstitution bestellt ist, damit ich auch kleine Schwachstellen, die jedes Lebewesen hat, im Auge behalten kann, darauf reagieren und so langfristig die größtmögliche Bewegungsfähigkeit bei Schmerzfreiheit für meine Hunde erreichen. Garantien mag es dafür nie geben, doch im Nachgang erinnert man sich oft an Anzeichen, die man früher ignoriert hat. Bei einem Hund, bei dem ich nur die geringsten Bedenken hätte, es könnte etwas nicht stimmen, der überdies jung ist und aktiv, würde ich persönlich Gewissheit haben wollen. Auch eine C-Hüfte kann Arthrosen ausbilden, die später stören.
An eurer Stelle würde ich einen Moment abpassen, an dem die Besitzer ohne Hund unterwegs sind, mich für die Störung entschuldigen und den Besitzern sagen, dass ihr Angst vor Hunden habt. I.d.R. werden die dann auch darauf achten, dass ein ausreichender Abstand zwischen euch und ihrem Hund besteht, also z.B. im Treppenhaus nicht einfach an euch vorbei gehen, sondern nacheinander passieren.
In aller Regel versuchen Hundehalter, andere nicht zu belästigen, aber es ist normal mit Hunden im Alltag am Nachbarn vorbei zu gehen, sich im selben Fahrstuhl aufzuhalten, sich zu passieren oder auch, dass der Hund einen mal ansieht. Weiß man um die Angst eines Nachbarn, kann man auch das vermeiden.
Bei uns funktioniert das recht gut - die Nachbarn, die Angst haben kennen wir und sie wissen, dass wir die Hunde seitlich absetzen, damit sie ungehindert passieren können. Es hat eine Weile gedauert, aber heute lächelt man sich gegenseitig an und die Kinder dürfen die Hunde sogar streicheln, die Erwachsenen halten sich mit einer Ausnahme fern. Vielleicht könnte das bei euch auch klappen.
ZitatIch als Ersthundebesitzerin habe unterschrieben.
Ich spreche mich deutlich dafür aus, dann jeder Hundehalter auf seine Tauglichkeit überprüft werden sollte!Wir haben Bekannte welche zwei Staffords halten - in BRB Listenhunde. Beide sind keineswegs gefählich - verschmust!
Freunde von uns halten 2 JRT (aus Polen) - die sind mit vorsicht zu genießen.Ich denke das die Lebensqualität für viele Hunde deutlich besser wäre, wenn die Halter überprüft werden würden. Noch dazu glaube ich, dass auch Vermehrer weniger leichtes Spiel hätten. Braucht es ja ersteinmal einen Halter der den Test macht und dann einen billigen Welpen will und nicht gerade wegen der Mühen und Vorbereitungen, die er auf sich genommen hat, einen aus kontrollierter Zucht stammenden Welpen.
sol heißen: nach all der "Arbeit/den Umständen" suche ich mir einen Hund aus kontrolierter Zucht aus. Wem der Satz zu schachtelig war.
Kann aber auch dazu führen, dass sich Menschen nach den Kosten für die Prüfungen (man bedenke, dass u.U. mehrere Familienmitglieder die ablegen müssen) "nur noch" einen billigen Hund leisten.
Meine Erfahrung ist jeoch, dass sie Ersthundhalter in meiner Umgebung gar nicht wissen, dass sie den Hund nicht hätten kaufen dürfen, bevor sie den theoretischen Teil der Prüfung abgelegt haben. Folglich zogen erst die Hunde ein. Und nun? Wegnehmen, weil sie gegen eine geltende gesetzliche Regelung verstoßen haben?
ZitatVielleicht, weil man nicht immer einfach nur fordern kann?
Was für Nachteile hast du, wenn es einen Sachkundenachweis für alle gibt?
Genau, du musst einmal eine Prüfung ablegen? Und bricht dir das das Bein? Nein.Komischerweise kommt nur negatives Feedback von Nicht-Listenhundehaltern, weil sie auf einmal auch angesprochen werden.
Was meinst du, wie viele gefährliche Hunde auf den Straßen rumlaufen, weil die Leute einfach keine Ahnung haben.
Da sie aber nicht zu den gelisteten Rassen gehören, passiert einfach mal gar nichts, wenn sie mal wieder den Hund auf der Wiesen vermöbeln oder dem Besuch in die Hand schnappen.
Ich habe da eine andere Ansicht als Du und stehe nach wie vor auf dem Standpunkt, dass ich nicht in der Pflicht bin einen Ersatz anzubieten. Außerdem ist es deine Ansicht, dass es mir nicht das Bein bricht, eine Prüfung abzulegen. Du hast nicht die Entscheidungshoheit darüber, wie weit ein anderer Hundehalter sich durch eine solche Prüfung eingeschränkt fühlen darf. Daneben kostet das Ablegen einer Prüfung Geld und das ist nicht wenig, es gehören Vorbereitungskurse dazu und es herrscht gerade Unklarheit darüber, wer überhaupt rechtsgültig solche Prüfungen abnehmen darf. In unserer Hundeschule ist es z.B. möglich und schon jetzt bekommt man daher nur noch Termine, die mindestens 6 Wochen auseinander liegen. Wer sich mit dem Hund beschäftigt und wem Erziehung wichtig ist, wird dies unabhängig von Prüfungen tun. Wem es egal ist, der verhält sich auch hinterher wie die Axt im Walde. Für eine Prüfung, bei der noch nicht mal fest steht, was zum Beispiel passieren soll, wenn ein Hundehalter durchfällt und inwieweit dies zu Lasten des Hundes geht, würde ich so eine Prüfung auch nicht freiwillig ablegen. Wir haben in meiner Stadt einen der höchsten Steuersätze für Hunde, eine der hundeunfreundlichsten Städte überhaupt, einen 3,5 Monate langen Leinenzwang in der BUZ und all die anderen bekloppten niedersächsischen Regelungen. Noch so einen Schwachsinn zu unterstützen, sehe ich im Traum nicht ein und würde auch anwaltliche Unterstützung in Anspruch nehmen, wenn uns jemand zu sowas verdonnern wollte.
Zudem gehst Du davon aus, dass ich nicht von den Listenhunde-Regelungen betroffen bin. Ich nehme an, das entnimmst Du der Tatsache, dass ich zwei Hütehunde habe. Was Du den Bildern meiner Hunde jedoch nicht entnehmen kannst, ist, dass ich auch ab und an Pflegehunde hier habe. Darunter auch Hunde mit Auflagen, Hunde, für die der erhöhte Steuersatz fällig wurde und auch einmal ein Hund, der den Wesenstest ablegen musste. Ich habe also schon eine Vorstellung davon, wie es sich als Listenhundehalter anfühlt. Solche Angriffe führen nur dazu, dass Leute ohne Listenhund sich sagen, ihr Listenhundehalter seid selbst Schuld, wenn ihr euch Listenhunde zulegt. Man sollte sich sachlich mit den Argumenten Andersdenkender auseinander setzen, sonst vergrätzt man vielleicht die, die man hätte überzeugen können.
Ich sage es nochmal - ich lehne Rasselisten ab. Ich unterstütze die Abschaffung auf meine Weise und nicht indem ich mit allem konform gehe, wo Abschaffung drauf steht.
Das Problem kenne ich leider. Wir sind deshalb einmal mit allen Weidetieren umgezogen. Da hat der Nachbar mein Flöckchen vergiftet. Mein Lieblingsschaf hat zwar überlebt, weil wir "so eine Ahnung" hatten, aber Ruhe kehrt bei solchen Vorfällen nicht ein und man kann den Nachweis nicht führen, dass es Absicht war und da liegt der Hase im Pfeffer. Ist ein Vergifter schlau genug, Efeu oder Ähnliches zu nutzen, kann man es nie und nimmer beweisen, dass es nicht nur ein gut gemeintes Versehen war.
Beim Einschicken über den Tierarzt viel eine Gebühr an, beim direkten Einschicken (man muss beim Amtsveterinär nachfragen und dann sagen, dass man z.B. drei ungeklärte Todesfälle beim Geflügel hat), kostete es uns nichts. Wir haben jedenfalls nie eine Rechnung bekommen. Wir zahlen die normalen Tierseuchenkassengebühren und ich vermute, dass sowas abgedeckt ist, da es im Sinne der Allgemeinheit ist, wenn etwaige Geflügelseuchen frühzeitig erkannt werden.