Beiträge von Nocte

    Du hast dich wahrscheinlich bei den Welpenbesuchen sensibilisiert.

    Testet auf jeden Fall, ob wirklich der Hund oder nur etwas in seinem Fell das Problem ist. Da jetzt lange Winter war und du trotzdem reagierst, scheint der Hund ja das wahrscheinliche Allergen zu sein.

    Es kann trotzdem klappen mit einer Desensibilisierung. Bei meiner ersten Hündin hat es geklappt und auch heute habe ich trotz vorhandener Allergie kaum Probleme (eigentlich nur noch im Rahmen einer Kontaktallergie). Bei zweien der Katzen meiner Eltern geht es auch, wenn ich einen moderaten Umgang pflege. Bei der zugelaufenen Langhaarkatze ging es nie - da habe ich nach dem zweiten Krankenthausaufenthalt ein Einsehen gehabt und einen neuen Dosenöffner gesucht.

    Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass ihr eine Lösung findet, die dich deinen Hund behalten lässt und euch alle zufrieden und gesund sein.

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    Antwort :

    Zweithund :gut:

    Hütehund holt Jagdhund :lachtot:

    Susanne

    Du lachst, aber bei uns ist das Realität, wenn der Mix nicht ausgelastet ist.

    Schafe - hilfe ich hab Angst ... (scheinbar auch kein Talent)
    Kinder - wehe eines entfernt sich, das wird am Ärmel oder Saum zurückgeschleift (ist natürlich nicht gestattet)

    Was tun wir also:

    viele Dinge üben, wie Socken bringen; alle Grundkommandos; Leckerchen etc. gut verstecken (z.T. nur mit Nachdenken oder Kletterarbeit zu erreichen), ausgedehnte Spaziergänge mal mit Bespaßung, mal ohne; Entspannungssignale und und und


    Vielen Hütehundhaltern wird Treibball als Ersatz empfohlen.


    Biomais: zusammentreiben und in Schach halten - kann Luna problemlos und als echter Labbi-Mix auch noch baden und ggf. apportieren :D

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    Ja, die meine ich - sofern sie vernünftig ausgeführt wird wie zB bei Toni und Kusko (für mich ein tolles Team).

    Was Du hierbei vergisst, ist in Linien oder gar Fähigkeiten einzuteilen. Showlinie, Arbeitslinie und die Mischungen mit verschiedenen Anteilen des einen oder des anderen oder beider.

    Außerdem gibt es auch zu Kusko mindestens einen Thread, der ein sog. aussietypisches Problem aufzeigt. Kennst Du Toni und Kusko persönlich?

    Kusko ist auch noch recht jung - ein Aussie ist mit einem halben Jahr 'anders drauf', als mit einem oder drei.

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    Lies dir meine letzten Beiträge in diesem Thread durch und du wirst sehen, dass das nicht stimmt.

    Dann lese ich da was anderes raus als du meinst oder du schreibst was anderes, als du meinst ...

    es sei denn Du meinst die vielgepriesene "Ersatzbeschäftigung"

    So OT ist das gar nicht. Die Frage zielte ab auf "Warum so viele Hütehunde?"

    Der Hintergrund - der auch aus den Posts immer wieder hervorging - war, dass sich ja viele Hütehundneubesitzer nicht genügend mit dem Hüti als Rasse beschäftigt hätten und ihm folglich nicht gerecht würden. Legt sich dann tatsächlich einer Vieh zum Hüten zu und versucht seinen Hund daran auszubilden (ich gehe hier mal wohlwollend von der nötigen wie auch immer erworbenen Sachkunde aus) ist es aber auch nicht recht.

    Die einzige Lösung die die TS zuzugestehen scheint wäre, keine Hütis in Privathand.

    Ist das realistisch oder wünschenswert? Da habe ich so meine Zweifel und bin versucht die teilweise recht einseitigen Gedanken zum Thema auf das recht junge Alter der TS zu schieben.

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    (...)
    - Habt ihr Hunde der gleichen Rasse oder verschiedene? Welche Gründe waren dafür für euch entscheidend?

    verschiedene: BC-LAbbi-Mix und PRT
    der Mix kam als Vermittlungshund - blieb aber (GSD GSD GSD GSD) und der PRT wurde vom Mix bei der Pflegestelle selbst ausgesucht. Den Rest hat der Zwerg dann selbst erledigt, weil er sich in seiner "verstehen-sich-die-Hunde-Probewoche" a) super mit dem Mix verstanden hat und b) uns einfach von sich überzeugt hat

    würde ich bewusst nochmal entscheiden, käme ein Australian Shepherd, weil er von den Anforderungen, die ich an den Hund habe erfüllt und super zu unserem Mix passt (Spielverhalten, Auslastung etc.)

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    - Habt ihr eine gleichgeschlichtliche oder gemischte Truppe?

    gleichgeschlechtlich


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    - Wie groß ist der Altersunterschied zwischen euren Hunden?

    ca 7 Monate

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    - Macht ihr alles mit allen Hunden zusammen oder gibt es bestimmte Dinge, die ihr mit einem bestimmten Hund unternehmt?

    mal so, mal so

    Anfangs habe ich mehr mit je einem Hund gemacht, aber irgendwie hat es sich eingeschliffen, dass beide immer das machen wollen, was der andere auch tut. D.h. in der Übersetzung, dass ich so gut wie immer weibe Hunde mit habe und einer gerade Freizeit hat, wenn ich etwas mit dem anderen tue (z.B. Physio). Zur Arbeit nehme ich aber grundsätzlich den Zwerg nicht mit, weil er das stressig findet.

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    - Habt ihr innerhalb eurer Familie Unterscheidungen so nach dem Motto: Das ist meiner, mit dem mach ich was und das ist deiner (ich hoffe ihr wisst was ich meine)

    Ja, leider. Beim Rausgehen und Erziehen, Tierarztfahrten und Physio sind die Hunde grundsätzlich meine - beim Schmusen meldet Herrchen (der Zwerg gehört ihm) Bedarf an. Aber er bringt sie trotzdem vor die Tür, wenn ich noch arbeiten bin. Erziehung hat er schlicht keine Lust zu. Dazu lässt er sich ausschließlich bei seinem Hund herab, nie bei meinem.


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    - Würdet ihr euch wieder für die Mehrhundehaltung entscheiden? Wie sind eure Erfahrungen?



    Immer und immer wieder! Die Hunde untereinander harmonisieren, spielen, leisten sich Gesellschaft ... ach keine Ahnung - wegen 1000 Kleinigkeiten. Die Große z.B. ist ein Kandidat für Mehrhundhaltung, der reicht Einzelhundedasein einfach nicht. Unser erster Hund wäre vermutlich ausgewandert, wenn ich dem noch einen angeschleppt hätte...

    In meinen Augen widersprichst Du dir. Einerseits machst Du für deine Hunde eine Ausnahme von der veganen Lebensweise und fütterst ihnen, wie Du selbst geschrieben hast, u.A. Hüttenkäse. Den braucht dein Hund übrigens nicht.

    Da ist es aber i.O. andere Nutztiere auch für den Hund "zu degradieren". Wie konsequent ist das? Gar nicht und das aus gutem Grund - in der Natur gibt es nunmal kein Schwarz-Weiß (von Farben mal abgesehen).

    Zudem haben wir uns mit unserer Lebensweise, die Nutztiere zu denen auch der Hütehund zählt, einschließt, vom einfachen gar natürlichen Leben so weit entfernt, dass man damit kaum argumentieren kann. Wie natürlich bitte lebt denn das durchschnittliche Nutzschaf in einer großen Schäferei? Natürlicher, als ein Schaf mit ca 5 Artgenossen bei einem Hobbyschäfer / Hobbyhüter?

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    Die sinnvolle Arbeit fängt für mich dort an, wo der Hund Mittel zum Zweck ist und nicht die Schafe.

    Selbst wenn manchmal die Reihenfolge der Anschaffung merkwürdig verquere Wege geht, so kann es dennoch richtig und sinnvoll sein. Was, wenn jemand einen super Hund hat und für die Weiterzucht haben will, wenn er sich dank dieses Hundes mit den Eigenschaften beschäftigt und so zum Schaf kommt und und und

    Was ich sagen will ist, wer hat da die Definitionshoheit? So lange es den Schafen gut geht und auch sie artgerecht gehalten werden - wo ist das Problem? Außerdem, der Hund darf Mittel zum Zweck sein, das Schaf aber nicht ... aber das Schaf darf dann wieder gegessen werden?

    Nein, das ist mir zu dichotom gedacht.

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    Ja... vor allem hab ich grad noch von einer guten Freundin (wohnt in der gleichen Straße, ihr gehört Kuskos bestte Freundin, Border Joy) dass sie den auch schon mal getroffen hat.
    Er war ganz enttäuscht, dass Joy ein Mädel ist und er meinte "Meine Hündin muss gedeckt werden, sonst stirbt sie!"...naja meine Freundin hat auf dem Absatz kehrt gemacht..manche Menschen sind so dumm :zensur:

    Nicht lustig, aber ebenso zum Kinnlade-runterklappen. Eine Bekannte erzählte mir, ihr Hund bekäme Geschwister. Ich schon ziemlich am Kopfschütteln, weil der Hund weder charakterlich, noch körperlich eine Zierde seiner Rasse ist - dem Äußeren nach auch nicht reinrassig. Die Welpen wurden und werden aber als reinrassig verkauft. Auf die Nachfrage woher denn die Besitzer der beiden Elterntiere wüssten, dass ihre reinrassig sein kam dann die Antwort, "Keine Ahnung, die XXX kommt vom Tierschutz."

    Da war ich platt - und genau wegen solcher I*** kann ich gut nachvollziehen, weshalb beim Tierschutz fast jedes Tier vor Abgabe kastriert wird.

    Leider habe ich nicht mehr erfahren, von welchem Tierschutzverein das Tier stammt.