Beiträge von Nocte

    Zitat

    Wir waren mit beiden in der Tierklinik, allerdings hatten wir unterschiedliche Tierärzte. Beiden waren sich zwar über die Ergebnisse des schwer erkrankten Hundes einig, allerdings war einer für Goldakupunktur, der andere hat das völlig abgelehnt und meinte wir sollten unbedingt noch mal in eine andere Klinik fahren und uns OP-Möglichkeiten anhören.

    Einen Gutachter haben wir noch nicht eingeschaltet. Die Ereignisse sind ja auch sehr frisch und wir wollten erstmal den zweiten Hund abwarten.

    Vor allem muss man so eine schreckliche Diagnose erstmal verdauen.

    Weiss noch jemand was über die Papiere?

    Wieso den zweiten Hund abwarten? Ist der Hund beeinträchtigt? Hat er Schmerzen?

    In eine weitere Klinik zu fahren, klingt sinnvoll. Wie wurde denn nun geröntgt?

    Zitat

    PS:

    Zu den HD-Werten kann ich leider nichts sagen. Es sind lediglich die Papiere und da steht überall HD-frei, bzw. ED-frei unter den Namen der Eltern, Großeltern, Urgroßeltern.


    Da einer unserer Hunde so schwer erkrankt ist, dass man da eigentlich nichts mehr machen kann, kann das alles nicht stimmen.

    Doch, das kann vorkommen. Allerdings finde ich es schon merkwürdig, dass man nichts mehr tun können soll.

    Es gibt zahlreiche OP-MEthoden. Z.B. die FKR wurde als Not-OP bei unserer schwer an HD erkrankten Hündin durchgeführt. Für mich klingt es komisch. Wie versiert ist euer Tierarzt bei chirurgischen Fragen? Wie wurde geröntgt? Hat eine Auswertung beim Gutachter stattgefunden? Sind die Hüften luxiert?

    Schreib bitte mal ein wenig mehr.

    Zitat

    Nele (12 Jahre) hat eine chronische Dickdarmentzündung und einen eher empfindlichen Magen. Schwerverdauliche Sachen (rohe Karotte) kommen zur falschen Seite wieder raus oder verursachen Durchfall.
    In Behandlung sind wir bei einer Tierheilpraktikerin, mit der wir sehr gute Erfolge hatten. Werde sie auch am Freitag, da haben wir den nächsten Termin, drauf ansprechen.

    Ausweichen auf wenig Betrieb ist schon mal ein guter Tip, aber auch nicht immer umsetzbar :/

    Kommt mir ja sooooo bekannt vor. Hast Du mal Flohsamen probiert? Die quellen im Magen und Darm und haben eine schleimige Konsistenz. Bei Zwei- und Vierbeinern werden die unterstützend gegeben.

    Magen-Darm-Probleme welcher Art?

    Wie alt ist Nele denn und wie werden Magen und Darm behandelt? Wenn das Problem ein Dauerproblem ist und der Geruch nicht wegzubekommen, dann würde ich persönlich versuchen die Öffis nur in ruhigen Zeiten zu benutzen - wenn Du ausweichen kannst. Allerdings sollten im Idealfall die medizinischen Probleme behoben und damit der Geruch beseitigt werden.

    Dem Welpen konnte die HD-Freiheit doch noch gar nicht endgültig bescheinigt werden.

    Wenn Du nachweisen kannst, dass der Züchter nicht alles getan hat, um dieses Ergebnis zu vermeiden, hast Du schlechte Karten. Was sagt denn der Züchter zu dieser Diagnose?

    Dem Verband kannst Du natürlich die Ergebnisse auch mitteilen.

    Ich bin da zweigeteilter Ansicht. Meine Hunde kamen als Notfelle und haben beide schlechte Erfahrung mit Menschen gemacht. Die Zwergin hat aber den verfluchten Niedlichkeitsfaktor und trägt mitlerweile die Aufschrift: "Pfoten Weg".

    Ich versuche alle Eventualitäten vorherzusehen und sie entsprechend abzuschirmen.

    Bei meiner Großen ist es so, dass sie besondere Angst vor Männern mit einer bestimmten Optik hat (Rucksäcke gehen z.B. gar nicht). Da sie schwarz ist, haben viele Menschen Angst vor ihr.

    Wenn gefragt wird gibt es eine Erklärung von mir und sofern die Hunde (eigentlich nur die Große) sich gern auf den Kontakt einlassen, dürfen sie gestreichelt werden.

    Meine Große ist - trotz mieser Erfahrungen mit Kindern - z.B. ganz super im Umgang mit ihnen. Wenn sich Eltern und Kinder über sie freuen, dann versuchen wir für ALLE beteiligten (also auch den Hund) eine angenehme Erfahrung zu schaffen und bislang hat das gut geklappt. Die Kinder sind komischerweise viel leichter dazu zu bewegen, sich vernünftig zu verhalten, als die Erwachsenen.

    Spaziergänge im Wohngebiet arten für mich schon hin und wieder in Streß aus, weil ich da mit Allem rechnen muss. Von Beschimpfungen, über Entzückung bis hin zum Steine werfen, war schon alles dabei.

    Mein Fazit: ich mag es gar nicht, wenn die Hunde einfach angepackt werden. Fragt jemand höflich, nutze ich gern die Möglichkeit Zwei- und Vierbeiner erfahren zu lassen, dass das Gegenüber nicht grundsätzlich schlecht ist.

    Gestern z.B. war da ein 1,5 Jahre alter Junge, der sich gefreut hat meine Luna beim Planschen zu beobachten. In gegenseitigem Einverständnis durfte das Kind Luna streicheln. Sogar Lena fand den kleinen Mann toll und hatte erstaunlicherweise gar keine Angst. Sie kam freiwillig zum Streicheln dazu. Später auf dem Spaziergang trafen wir Mutter und Kind erneut. Da hat der Kleine dann sogar mal probiert die Hunde Sitz und Platz machen zu lassen und ihnen ein Leckerchen gegeben. Danach hat er Luna seinen Stock geschenkt und Alle fanden es gut. So z.B. finde ich Streicheln angenehm.


    Mach dir keinen Kopf - dein Hund ist nicht unnormal.

    Zitat

    (...)
    Ich hab auch immer einen Dummy beim Spaziergang mit...allerdings verstecke ich den immer an für Laila gut erreichbare Stellen.(...)

    LG
    Martina

    :ironie: Du bist doof :p

    Der Plan war das nicht - ich bin bloß ein absoluter Totalausfall, wenn es ums Werfen geht. Ich hab mal einen fremden Ball versehentlich über die Werksmauern des Metallwerks gepfeffert. Den hat dann der Werkschutz für uns geborgen. Mann war mir das peinlich :ops:

    Der Dummy hing auch schon im Baum, trieb im Bach ... Dummies haben ganz schlechte Wurfeigenschaften :D


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    Die zwei Bilder sind von gester, als wir gegen 19.00 Uhr den Stapel entdeckt haben. Die Lichtbedingungen waren schlechter, aber die Qualität der Handykamera ist trotzdem kaum schlechter, als die der Knipskiste.

    Auch wenn es vom Wesen her natürlich was anderes ist, vielleicht ein Deutscher Pinscher.


    OT: ich mag Rottweiler - die erinnern mich an Teddybären. Als Kind hat sich mal einer auf mich draufgeschmissen vor Freude - der hieß Poldy und war auch ... poldy. Einfach süß.

    Ich bin sooooooooooooooooooo frustiert von meiner Kamera :sad2: So schöne Motive und nicht ein Bild ist vernünftig geworden, weil die Kamera mit diesen Lichtverhältnissen nicht umgehen kann. Belichtungskorrektur? Fehlanzeige. Aber naja, mein Looney-Toon hat mich heute mal wieder mächtig überrascht.

    Die Kunst einen Dummy zu werfen
    oder:
    Terrier sind keine Retriever

    Luna, Lena und ich waren im Nettetal unterwegs und siehe da - fanden einen Holzstapel auf dem Weg vor. Diesmal einen Stapel, der das Prädikat auch verdient. Frauchen bewaffnete sich also heute mit Dummy und Kamera und stapfte mit den zwei Vierbeinern los. Lena hat ja momentan Leinenknast, weil sie in den Stehtagen ist.

    Auf dem Weg zum Stapel (nein, wir waren nicht nur deshalb dort) hat Luna schonmal ausgiebig gebadet und einen kleinen Jungen erfreut, der sie gern streicheln wollte. Mich freut es immer, wenn meine Hunde dazu beitragen Kindern Hunde als freundliche Wesen nahezubringen. Die Mutter von dem Kleinen hat auch super toll reagiert und der Kleine (1,5Jahre alt) hat Luna sogar ein paar Kommandos gegeben und ihr zum Dank einen Stock geschenkt.

    Bis dahin war der Spaziergang durchaus gelungen. Wir kamen am Stapel an und Luna erklomm ihn in bester Bergziegenmanier. Der Stapel erreicht gut und gerne eine Höhe von 2 Metern.

    Nun kam der Dummy ins Spiel. Hundi vom Stapel geholt, absitzen lassen - Dummy auf den Stapel geworfen und Hundi hinterhergeschickt. Das Looney-Toon voller Vorfreude hinterher (im Dummy steckte getrockneter Pansen). Nur kam sie ohne Dummy zurück. :???: Hier beschlich mich bereits eine ungute Vorahnung, die sich sogleich bestätigen sollte, als Luna sich zwischen die Holzstämme quetschte und pienzte. Ich hatte den Dummy zielsicher so blöd auf den Stapel geworfen, dass er durch alle Ritzen bis zum Boden durchfiel. :sad2: Saublöd ... und sooooo typisch.

    Nach ein paar Inspektionsrunden zeigte mir Luna an, wo der Dummy lag und tatsächlich konnte ich ihn auch erspähen, nachdem ich mich der Länge nach in den Matsch vor dem Stapel geschmissen hatte.

    Das Problem: der einzige Weg zum Dummy war so schmal, dass nur Lena drankommen konnte. Ich versuchte also, sie zum Dummy zu schicken. Erstaunlicherweise klappte das ... das Retrieven aber nicht, sie kam ohne Dummy zurück.

    Luna und ich umrundeten, erklommen und überkrochen den Stapel nun gemeinsam. Nach einer Weile begann ich eine Rute zu suchen, mit der ich an den Dummy gelangen könnte, der in ca. 1,8m Entfernung gut sichtbar, jedoch unerreichbar vor mir lag.

    Ich konnte den Dummy etwas aus seiner Position lösen, mehr jedoch nicht und während ich noch eine längere Rute suchte, kroch Luna (mitlerweile zum dritten Mal) in diesen schmalen Gang und kam doch tatsächlich MIT dem Dummy zurück!!

    Die Kletteraktionen und auch das Krabbeln war so unglaublich, wenn ich bedenke in welchem Zustand ihre Hüften sind. Ich hätte euch das gern gezeigt, aber ... die Kamera :sad2:

    Vielleicht können euch diese paar weniger schlechten Bilder euch wenigstens einen Eindruck verschaffen.

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    Ein Suchbild ;)

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    Und da kommt sie wieder - meine Dummy-Heldin


    Dieser Hund ist so toll! Sie ist wirklich ganz geschickt vorgegangen auf der Suche und hat mir den Verbleib zuverlässig angezeigt (ich hätte ihn sonst nicht gefunden). Außerden hat sie sich überall hinschicken lassen, wo ich sie hinhaben wollte.

    Ich hoffe nun auf bessere Lichtverhältnisse, damit wir nochmal einen Anlauf mit der Kamera starten können, bevor der Stapel fort ist. Wir haben dieser Tage nur selten die Gelegenheit irgendwo was verstecken oder klettern zu können. Zum einen herrscht an vielen Stellen Leinenzwang, zum anderen wird das Holz gerade abtransportiert und auf den Feldern wächst die Saat.

    LG