Beiträge von Nocte

    So ein Blödsinn!

    Gar nichts ändert sich, wenn man diejenigen drangsaliert, die sich freiwillig an Gesetze halten.

    Wenn die 'Kampfhunde' ausgerottet sind, ist die nächste Rasse dran.

    Ich rauche nicht, trinke nicht ....

    ich nehme Unmengen von Kaffee zu mir, habe selten Zeit vernünftig zu essen, mit Sicherheit schlafe ich zu wenig und ja, ich ärgere mich öfter mal, Streß hab ich auch, meine Medikamente vergesse ich schon mal ....

    nein - ich lebe im Vergleich zu meinen Hunden eher ungesund.

    Für meine Hunde entscheide ich nach bestem Wissen und Gewissen - die Hunde haben ja keine Wahl. Wenn ich mich selbst mit Convenience Food vollstopfe, dann entscheide ich das für mich, meinen Körper. Muss ich für andere entscheiden, habe ich eindeutig höhere Maßstäbe.

    Stört mich aber nicht :D

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    Askoo, ich muss zustimmen. Als der Radraser da in den alten Mann reingerast ist, ist der Senior noch ein gutes Stück nach vorn geschleudert worden und ist dann schwer auf den Boden gekracht. Man vertut sich wirklich! So ohne ist es nicht, wenn so ein Rad ungebremst in einen reindonnert.

    Kann ich nur bestätigen. Als ich über den Haufen gefahren wurde, hab ich an der roten Ampel angehalten. Ich hörte nur noch: "Oh, Sch***!" und dann tats weh.

    Mir ist auch schon ein Rad so blöd in mein Rad gekracht, dass wir beide uns mit unseren Rädern zusammen überschlagen haben. Ich durfte danach mehrere Wochen zur Physio und das Rad war hin.

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    Das habe ich mir für meinen auch immer gewünscht... Nun weiß ich, dass es so wohl nicht kommen wird. Jetzt wünsche ich mir, dass ich ihn wenigstens begleiten kann. Dass wir es merken, wenn er an dem Punkt ist, wo es nicht wieder bergauf geht und dabei sein können. Und eben nicht, dass wir ihn wieder in der Klinik lassen und er ohne mich/ uns geht. Das ist im Moment meine größte Angst. Abgesehen von dem "Danach".

    Kann mir auch gut vorstellen, dass es mir so geht wie dir mit z. B. dem im Dunkel ausweichen und so. Ich hab das schon bei seinen Klinikaufenthalten gemerkt. Ich war schon dabei sein Futter vorzubereiten, hab ihn gesucht beim nach Hause kommen etc. :sad2:

    Ich hatte mit unserem damaligen (und auch mit unserem jetzigen) Tierarzt die Absprache, dass ich anrufen könne und sie dann zu Hause 'erlöst' wird - wo sie hingehört und mit Würde.

    Ich finde die Vorstellung so kalt, dass sie in einer Klinik stirbt. Das kann natürlich vorkommen, das weiß ich auch. Mich hat der Gedankengang bei Lunas OPs wahnsinnig gemacht - weil ich dann ja nicht dabei sein konnte. Wenn es aber doch passiert wäre, hätte ich sie trotzdem nochmal sehen wollen.

    Och man, irgendwie ist mir jetzt zum heulen zu Mute. Ich muss wohl mal ein Foto von meiner Kleinen einscannen...

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    Ich weiß, dass es bei mir jeden Tag so weit sein kann, dass ich meinen Schatz gehen lassen muss. Er ist bei mir seit ich 7 Jahre alt bin. Er wird immer der eine Hund bleiben und wird mir ganz schrecklich fehlen.

    Aber auch wenn ihn kein Hund ersetzen kann... Was mir noch zusätzlich zu schaffen macht ist, dass ich erstmal lange keinen neuen Hund haben kann. Das klingt vielleicht kaltherzig, dass ich jetzt schon an´s "ersetzen" denke. Aber ich weiß einfach, dass ich ohne so ein felliges, treues, unglaublich ehrliches und liebevolles Wesen nicht sein kann. Und mir bleibt auch gar nicht die Möglichkeit mich nicht Tag für Tag mit dem Gedanken, dass mein Teddy geht, zu beschäftigen. Da kommen auch solche Gedanken...

    Trotzdem bleibt es dabei: Miko wird immer diesen Platz in meinem Herzen haben, an den niemals ein anderer Hund kommen kann.

    Ich kann das so gut verstehen - schon die Vorstellung ohne Hund zu sein, hinterlässt bei mir ein Gefühl der Leere. Ich habe noch lange, nachdem mein Hund gestorben war, Hundefutter im Supermarkt eingekauft und daheim dann festgestellt, dass das ... nunja ... sinnlos war. Außerdem kann ich ihr Getrappel immernoch hören und manchmal, da stolpere ich über sie - obwohl sie gar nicht da ist. Ich kann das schlecht beschreiben. Als sie noch lebte, da ist sie mir immermal vor die Füße gelaufen oder ich bin gestolpert, weil ich sie im dunklen Flur nicht gesehen habe (dort schlief sie gern). Das scheint schon so automatisiert gewesen zu sein, dass ich heute noch manchmal ausweiche...

    Ich bin nur froh, dass ich sie nicht einschläfern lassen musste. Sie war fit und starb trotz ihres Alters völlig unerwartet und sehr schnell.

    Irgendwie schon. Es gibt manchmal Situationen, in denen mich irgendwas an sie erinnert und dann vermisse ich sie wahnsinnig. Ganz schlimm ist es, wenn irgendwo ein Rauhhaarteckelchen rumrennt, das ihr ähnelt.

    Ich konnte nach ihr lange Zeit keinen Hund mehr haben - nach Jahren hat mich meine Luna überrannt. Sie ist ganz ganz anders (Gott sei Dank) und ich bin sooooooooo froh, sie zu haben. Als sie aber fast gestorben wäre, konnte ich das gar nicht ertragen. Ich bin manchmal ins Auto genagen, um mich auszuheulen, damit sie es nicht mitbekommt.

    Und manchmal, da kommt dieser Gedanke hoch, dass sie und Lena irgendwann nicht mehr da sein werden ... dann bekomme ich einen Knoten im Hals und mir wird ganz anders. Der Gedanke ist noch so schrecklich. Vielleicht wird er leichter zu ertragen, wenn die beiden alt sind und wir ein erfülltes Leben miteinander hatten ... aber ich fürchte nicht.