Beiträge von Nocte

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    Darf ich fragen, was genau der Unterschied der zwei verschiedenen "Grinsarten"( :D ) sind?

    Ich bin da noch nicht so bewandert...bei meiner Hündin sieht Grinsen nach Grinsen aus...also wenn sie sich anstrengt...wenn Ihr zu heiß ist,...wenn sie vor Freude ausflippt, wenn Besuch da ist,...wenn sie gestreichelt (werden will) wird....ich seh dann höchstens einen Grad der Aufregung und somit auch Anstrengung...

    Also bei meiner sieht es sehr unterschiedlich aus. Hat sie gearbeitet, ist es für mich nicht unbedingt ein Grinsen - sieht aber sehr danach aus. Die Lefzen sind viel weiter zurückgezogen, als beim entspannten Spielgrinsen. Auch hat sie dann "Fältchen" um die Augen - denke mal, dass das Gefäße sind. Die Augen sind nicht so weit aufgerissen, sondern eher schmal. Außerdem hechelt sie stärker.

    Das Spielgrinsen sieht entspannter aus - da macht sie große Augen ohne Fältchen, die Zunge hängt schon mal bis auf Anschlag raus, aber es wird wenig gehechelt. Außerdem sind die Lefzen nicht annähernd so weit zurückgezogen.

    Daneben stehen die Ohren ganz anders. Bei echter Anstrengung 'kleben die fast am Hinterkopf', bei Spiel nie. In alle Richtungen werden die natürlich je nach Bedarf ausgerichtet. Ruft man z.B. zwischendrin, kommen die sofort hoch.


    Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

    Meine spielen - nur so aus Spaß.

    Als die Lütte jünger war (ist ja mit 1,5 immer noch ein Junghund), hat sie richtig mit ihrer besten Freundin gespielt. Die Hündinnen haben sich fast jeden Tag gesehen. Zwischendrin gab es halt Spiel mit anderen Hunden, wobei diese i.d.R. selbst noch jung waren.

    Untereinander spielen unsere zwei aus Spaß an der Freude und die unterschiedlichsten Sachen. Mal wird gekampelt, mal schmeißt der eine dem anderen ein Kauseil vor die Pfoten und will Rennspiele spielen, dann wieder andersrum oder man zergelt an einem Seil herum und und und. Diese Spiele spielen beide auch gern mit mir - einfach so. Austesten sieht bei beiden anders aus, gänzlich anders.

    Mit fremden Hunden wird mit zunehmendem Alter seltener gespielt. Dabei entscheiden meine nach Sympatie und - soweit ich beobachten kann - ziehen sie bekannte Hunde vor. Mit unbekannten Hunden trottet man so durch die Gegend. Durchaus entspannt und gut gelaunt, aber eben ohne Spiel.

    Deutlich mehr 'Spielbedarf' hat meine Jüngere, wenn wir ein paar Tage keine Hunde getroffen haben. Dann freut die sie sich über Hundekontakt und erweckt den Eindruck in ihrer Freude die anderen anzuspielen.

    Meine Ältere spielt äußerst selten. Die Hunde, mit denen sie wirklich spielen mag, kann ich an einer Hand abzählen. Diese Spielpartner wechseln bei ihr auch nicht.

    Auch die Zeiten, wie lange mit anderen Hunden gespielt wird, werden mit zunehmendem Alter kürzer. Untereinander spielen sie aber auch mal recht ausdauernd.

    Am liebsten spielen beide mit mir und danach miteinander.

    Sich durch Spiel beschäftigen kann jede auch allein. Man könnte zwar einwenden, dass dadurch Fähigkeiten zur Jagdausübung gefördert werden, aber sie machen es ganz sicher (auch) aus Spaß. Die können sich lange damit beschäftigen ein Spielzeug durch die Gegend zu werfen, es zu schütteln, drauf zu hüpfen, alles zusammen.

    Mit Spielzeug meine ich übrigens weniger Plüschtiere und so Krams, sondern was ihnen vor die Füße plumpst - Tannenzapfen, Äste, ein alter Sack, Luna hat mal einen Kong aus einem See gefischt, Kastanien, tote Bälle ...

    Ich bin beim Thema Hund und Kind mitlerweile auch zweigeteilter Ansicht. Die Eltern, also ihr, sollten ihren Nachwuchs soweit einschätzen können, um zu erahnen, wie er mit einem Hund umgeht. Auf der einen Seite finde ich es ganz toll, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen, weil sie lernen auf andere Wesen Rücksicht zu nehmen, im Idealfall einen Freund haben, der sie bedingungslos annimmt und und und

    Auf der anderen Seite erlebe ich immer wieder, dass Kindern eine gesunde Distanz zum Vierbeiner fehlt und sie auch schnell das Interesse an den Pflichten verlieren. Ein Zweijähriger kann ja ohnehin noch nur an der Versorgung teilhaben. Das kann eine Chance sein, dass er völlig natürlich in die Verantwort hineinwächst. Was das in Frieden lassen angeht - denke ich, weißt Du am Besten, ob dein Kind Regeln befolgen kann und ein entspannten Miteinander möglich ist.

    Rein persönlich würde ich bei der Rassewahl darauf achten, dass der Hund möglichst gut zur Familie passt. Auch würde ich Rassen (z.B. Russell Terrier) meiden, die gern mal überdrehen oder auch Rassen, die nicht dafür bekannt sind langmütig zu sein. Ich würde z.B. nicht unbedingt einen Husky zu einem quirligen Kleinkind stecken.

    Letzlich liegt es an Euch, ob ihr ein gutes Familien-Hund-Team werdet. Also Kind und Hund NIE unbeaufsichtigt lassen. Bestimmte Regeln vereinbaren (z.B. das Kind darf nicht an den Napf, zieht sich der Hund an einen bestimmten Ort zurück, hat der NAchwuchs abstand zu halten, dem Hund nie gestatten sich zwischen euch und das Kind zu drängeln und und und)

    Und vor Allem - Einigkeit in der Erziehung von Kind und Hund ;)

    Ich halte es für möglich.

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    Aber es sind doch hauptsechlich wir Hundehalter (als Kollektiv) erst daran Schuld das es zu solchen Vorfaellen kommt.....von nichts kommt nichts.

    JA, nur berichtet niemand uber uns, weil wir schon seit 30 Jahren Hunde ohne Vorfälle halten oder weil wir bissige Hunde übernommen haben und ihnen eine neue Richtung gaben und diese dann nicht bissen....

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    (...)

    Auf solche Themen wird sich eben gestürzt, wenn gerade sonst nichts los ist, es entsteht ein Hype, es wird noch viel mehr über so etwas berichtet, und schwupps, schon sind Hunde neuerdings etwas unglaublich gefährliches.

    lg,
    SuB

    Genau das nervt mich daran. Hier wirken die Medien doch eindeutig sehr unterstützend für bizarre Ideen wie generellen Leinenzwang (und Maulkorbpflicht in Innenstädten - wurde hier tatsächlich als ernst gemeinter Vorschlag drei Jahre hintereinander der Stadtverwaltung unterbreitet). Man kann sich als Hundehalter mancherorts kaum mehr aus dem Haus trauen, weil man beschimpft wird. Und irgendwann findet man sich in der bizarren Situation rechtfertigen zu müssen, warum man gegen Leinenzwang und Maulkorbpflicht und generellen Wesenstest ist.

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    Es baucht doch noch nicht mal teures Bio Zeugs um sich ausgewogen und gesund zu ernaehren.

    Schoen wenn man es sich leisten kann.....aber gesund ernaehren geht auch mit kleinem Geldbeutel.....wenn der Wille und die Ueberzeugung vorhanden ist.

    Ausgewogen und gesund ernähren bedeutet aber nicht,jeden Tag genau darüber nachzudenken, was ich esse. Ich kann damit leben, wenn es eine Weile TK-Reis und Naturjoghurt dazu gibt., Auch mit den schnell gekochten Nudeln und Tomatenmark+Gewürzen kann ich dann gut leben und auch mit dem ein oder anderen Fertiggericht. Für mich ist wichtig, dass es auf lange Sicht unterm Strich stimmt und das sollte man doch seinem eigenen Körper anmerken ggf. auch ansehen.

    Auch wenn man nicht zu den Sportlern gehört, die in einem Verein aktiv sind oder Joggen (was ich persönlich hasse) oder zum Fitnessstudio gehen, kann man sportlich aktiv sein.

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    (...)

    Ach so, das Argument dass man keine Zeit hat vernünftig zu essen oder kein Geld verstehe ich übrigens nicht.
    Es gibt ja z.B. auch viele Bio TK Gemüsemischungen wo nichts dran ist. Die in einen Topf gehauen ein paar Gewürze dran, Vollkornreis dazu und man hat ein gesundes Mittagessen mit 5 Minuten Zeitaufwand für 50 Cent.

    Ich weiß nicht, wo Du Bio-Gemüse und Reis (und Strom) für 50 Cent herbekommst - hier gibt es das nicht. Auch Vollkornreis muss dann schon vorgegart sein, wenn Du das in 5 Minuten fertig haben willst.

    In letzter Zeit häufen sich die Berichte darüber. Solche Vorfälle sind tragisch - keine Frage, aber ehrlich gesagt, fällt es mir schwer daran zu glauben.

    Warum? Weil sie einfach immer dann in den Medien zu finden sind, wenn z.B. Brut- und Setzzeit ist. Immer zu Beginn des Sommer(lochs). Und auch immer dann, wenn man mal wieder Hundeverordnungen verschärfen will.

    Ich kann das nicht mehr glauben und habe für meinen Teil auch noch keinen Bericht gelesen, den ich glaubwürdig fand. Angefangen von Bildern anderer Hunde derselben Rasse über abweichende Berichte zu den Rassen und dem Hergang und und und.

    Wie seht ihr das? Glaubt ihr wirklich jedem dieser Berichte?