Beiträge von Nocte

    greta: Wieso verstehst Du das als Angriff auf auf 'deine Rasse'. Für mich ist es genauso unsinnig zu große oder zu schwere Hunde zu züchten. Die Frage muss doch wohl gestattet sein. Bei allen anderen Rassen fragen wir uns doch auch, ob das ein vernünftiges Zuchtziel ist. Bei den Rassezüchtungen stand irgendwann mal eine Arbeit und die Eignung dafür im Vordergrund. Die eigentlichen Schoßhündchen sind am Anfang ja auch nicht so klein gewesen.

    Davon mal ab, ist der Fennek spezialisiert und an seine Nische im Ökosystem angepasst. In keinem anderen Lebensraum leben ähnlich kleine Hunde. (Die nächst größeren haben immerschin schon etwa 7kg). Würde der Fennek in Europa auch überleben? Stimmt schon, dass er ein Canide ist, aber eben ein Fuchs und die sind ja sonst auch kleiner, als Hunde. Die kämen auch nicht auf die Idee mit großen Hunden zu spielen.

    Zitat

    Letzteres (für den Menschen) ist ne ganze Menge, solange es Hundi dabei gut geht und schon deshalb finde ich die Aussage unsozial. Ich wollte nicht "asozial" schreiben ;). Und kleine Hunde untereinander verstehen sich wie grosse untereinander.

    Von welcher Grösse/Kleinheit sprichst Du?

    LG Falbala

    Ich hab ja nun selbst auch einen Zwerg von 7kg. Die ist kernig, hat keine rassebedingt bedrohlichen Abnormitäten und ich würd mal sagen, dass sie robust ist.

    Aber bei so manchem Hund unterhalb der 3kg-Grenze sehe ich das anders. Ein so winziger Hund kann ja im Grunde genommen schon bei einem Spaziergang in der Stadt unter die Räder kommen. Einer Katze hätte der auch nicht viel entgegenzusetzen und bei bestimmten Rassen wissen wir, dass das auf der Welt sein nicht unbedrohlich ist. Manche sind auch kaum in der LAge normal zu gebähren. Allein die Miniaturgröße macht es ja schon schwer mit mittelgroßen Hunden ungefährdet zu spielen. D.h. - und so lese ich sogar dein Posting - dass man sie lieber unter sich spielen lässt. Das finde ich eine enorme Einschränkung. Die Natur ließe so eine Mini-Größe bei Caniden nicht zu, warum also setzt sich der Mensch drüber hinweg: weil es in sein Leben passt. Dem Hund als Hund bringt es aber keinerlei überlebenstechnischen Fortschritt, eher im Gegenteil und von daher finde ich die Frage gestattet.

    Was bringt denn ein 6kg-Hund einem Menschen nicht, was ihm ein 3kg-Hund bringt? Wäre z.B. ein Chi weniger Chi, wenn er doppelt so viel wiegen würde?

    Zitat

    Was ne Einstellung! Als ob jeder Hund alles frisst, was ihm in die Quere kommt. :hilfe: Krass gesagt: auch Katzen, Hasen, Füchse und sogar Babies haben diese Grösse - was sagst Du dazu? Dasselbe? :/

    Im Gegensatz zu dieser schlichtweg unsozialen Einstellung begrüsse ich kyuketsuki's Einstellung, dass der Umgang mit kleinen Hunden zur Sozialisierung eines Grossen gehört. :gut: - ebenso halt wie umgekehrt. Vorsichtig sollten beide Seiten sein. Oder sie eben ganz fernhalten, wenn sie sie nicht leiden können, wie Hecuda.

    LG Falbala

    Ich finde die Frage nicht so verquer. Ein kleiner Hund, gerade wenn wuschelig, hat ja nicht nur die Größe von einer passenden Beute, sondern passt u.U. auch durch sein Verhalten (z.B. quietschen oder rennen) ins Beutechema. Katzen, Hasen und Füchse werden ja nun auch verfolgt und dass Babies nicht unbeaufsichtigt in die Nähe von Hunden gehören, predigen wir hier auch oft genug.

    Die Frage allein, macht ja noch nicht gleich eine unsoziale Einstellung gegenüber Kleinhunden aus. Welchen Vorteil für den Hund bringt denn die extreme Größe (bzw. Kleine)? Warum züchtet man sowas, außer für den Menschen?

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    du, sowas muss ja nicht zwangsläufig daran liegen! yamiq hat auch so seine probleme mit kleinen hunden und ich bin da immer sehr vorsichtig, er erkennt viele auch einfach nicht als hunde :ka:
    man muss doch auch keine kleinen hunde mögen, viele mögen auch mein riesenkalb nicht mehr.

    Irre ich mich, oder ist das bei den Windis ein nicht so seltenes Phänomen?

    Ist eine schwierige Frage. Bist Du sicher, dass Du es finanzieren kannst? Ich erinnere mich dran, dass Du auch hin und wieder 'Knäckebrottage' einlegen musstest, weil die Kohle knapp war. Gut, da waren erhöhte Tierarztkosten dabei, aber das kann ja immer mal kommen.

    Wenn Du es sicher finanzieren kannst, also auch auf Dauer, dann würde ich wohnen bleiben. Schon weil deine Schwester ja einen Freund hat und evtl. früher oder später mit dem allein sein will. Dann würde ich mich nach der Sache mit den Ratten auch fragen, ob deine Schwester wirklich ein guter bzw. zuverlässiger Wohnpartner für dich und die (bald 3?) 'Kamele' sein wird.

    Wie sähe es denn aus, falls das Geld mal knapp wird. Hättest Du eine Möglichkeit für einen Gelegenheitsjob, den Du auch gesundheitlich absolvieren könntest?

    Edit: Ob du ein Auto brauchst, entscheidest immer noch Du. Andererseits ist ein Führerschein bei der Job-Suche oft hilfreich.

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    Dann wäre es mal an der Zeit dass du deinen Hund sozialisierst oder? :roll:#
    Bei deiner Einstellung diesen kleinen Hunden gegenüber wundert mich das aber nicht besonders..

    Hab ich was überlesen? Hier schreibt doch keiner, dass er seinem Hund das gestattet oder das Verhalten hinnimmt bzw. die Kleinen nicht schützt.

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    Ich finde das ganz furchtbar. Bloß jeden aussperren...

    Wieso aussperren? Ärger ersparen, nenne ich das. Wer zu mir will, kann die Tür benutzen.

    Außerdem ist es mir allemal lieber, dass ich weiß, mein Hund ist sicher verwahrt und ich auch mal in Ruhe im Garten arbeiten kann, obwohl die Nachbarskinder zum 35x schreiend am Garten vorebeirennen.

    Davon mal ab, sollte der TS sich vielleicht erstmal einen Kostenvoranschlag einholen ... das könnte bei der Zaungröße schon entscheidend für die Frage sein.