Beiträge von Nocte

    Das klingt doch gut. Es werden bestimmt noch Höhen und Tiefen kommen, aber das Ziel ist den Weg wert.

    Als meine Terrier-Maus hier eigezogen ist, war sie ein komplett anderer Hund. Es hat länger als ein Jahr gedauert bis sie ankam. Auch wenn sie davor schon toll war, muss ich sagen, unser Zusammenleben hat eine neue Qualität und wir einen weiteren Hund, um den uns jeder beneidet.

    Zitat

    Na? Was haste rausgefunden? Wie gehts weiter mit dem Bambamfellmonster?

    Er wird mit Sicherheit eingestuft. Von Seiten der Ursprungsgemeinde würde nach mündlicher Aussage eine Einschläferung begrüßt.

    Ich würde sagen, die Chancen stehen schlecht. Ich habe das Amt gebeten, wenn ein Tötungsbescheid im Raum stehen sollte, das Verfahren so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen. Ab morgen ist wohl die Vertretung der Amtsveterinärin wieder zu sprechen und es könnte ein Termin zur Begutachtung gemacht werden.

    Es ist wie ein Fass ohne Boden - jeden Tag kommt kleckerweise noch eine Information aus dem alten Umfeld, die einen nur den Kopf schütteln lässt und mir noch im Nachgang ganz schlecht werden lässt, bei dem Gedanken, dass wir ihn anfangs ohne Maulkorb laufen ließen und auch Besuch hier hatten.

    Obwohl wohl allgemein bekannt war, dass der Hund unter freundlich ausgedrückt suboptimalen Bedingungen lebte und auch die Eigentümer schon vor langer Zeit an ihre Grenzen stießen, blieb alles beim Alten und ein ums andere Mal bekommt man zu hören: "Was hätte ein Anruf beim Amt denn gebracht." So traurig es ist, auch ich weiß, dass ein Anruf gar nichts gebracht hätte.

    Rein gefühlsmäßig geht es mir nicht gut mit der Situation. Es ist ein Auf- und Ab, Hin und Her. Wann immer man sich zu einer Entscheidung durchgerungen hat, überfährt einen ein Zug aus der anderen Richtung. Und hier sind viele sprichwortliche Züge unterwegs. Es klingt vielleicht hart, aber ich bin froh, dass mein Urlaub vorbei ist, so habe ich wenigstens Ablenkung. Dass ein eigener Hund heute in die Klinik zur OP geht, hilft irgendwie auch nicht. :sad2:

    Alles sch***

    Um den Züchter kennenzulernen, bevor der Wurf da ist, braucht es ja keine 100 Besuche. Ich muss gestehen, dass ich 260km persönlich nicht schlimm finde, weil ich das oft an einem Tag unterwegs bin und es mir auch nichts ausmacht, so eine Strecke 2x am Tag zu fahren und wenn wir ohnehin zusammen fahren, können wir uns auch noch abwechseln.

    Wenn die Welpen dann da sind, kann man sicherlich bei reiflicher Planung eine Zeit lang Urlaub in der Nähe machen. Am Besten zu einem Zeitpunkt, zu dem die Welpen so weit entwickelt sind, dass der Züchter schon die charakterliche Entwicklung abschätzen kann. Da wären 2 Wochen in der Nähe mit intensivem Kennenlernen sicher nicht schlecht. Wäre doch auch eine Option, oder?

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    Also ich habe gerade auf der zuständigen Tierschutzseite gekuckt, weil es mich interessiert hat, ob die zwei Hübschen schon vermittelt sind.

    So wie es aussieht wurden sie an verschiedene Stellen vermittelt.
    Der Retriever ist bereits Vorvermittelt und der andere Hund ist schon im neuen Zuhause.
    Irgendwie hab ich mich richtig gefreut das zu lesen :)

    laut Seite ist Pacco im neuen Zuhause und Apachi ist noch nicht vermittelt

    bei ihr steht, dass Pacco vermittelt wurde

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    Das hast Du großartig geschrieben und genau so ist es oft auch.
    Während ich als Vegetarier problemlos das vom Jagdpächter gesponsorte Reh zerteile, dreht sich so manchem Nicht-Vegetarier dabei der Magen um. Verkehrte Welt.
    Müßten die Menschen selber jagen, töten und schlachten, gäbe es viel mehr Ekel-Vegetarier...

    LG, Chris

    Ich kann beide Kommentare voll und ganz unterschreiben.

    Es ist in unserem Haushalt ähnlich. Ich als Vegetarier bin fürs Futter zuständig, mein Fleisch essender Mann kann da nicht ran.

    Ich finde auch, dass es sehr bewusst macht, was da so in den Napf wandert. Ich hätte persönlich weniger Probleme mit der Schlachtung von Nutztieren für Futterzwecke, als der für unseren übermäßigen Konsum von Fleisch als Zweibeiner.

    Wir haben es schließlich so 'gewollt', dass auch unser Sofawölfe kaum mehr in der Lage sein dürften ein Auskommen durch höchst eigene Jagd oder eigenen Aasfraß zu haben. Ihnen deshalb aber dieses Eckchen naturnaher Haltung abzusprechen, weil ich als Mensch schlecht mit dem zurechtkomme, was wir Menschen aus unserer Umwelt gemacht haben, nein, das kommt nicht in Fragen.

    Edit: Mo bringt mich grad auf den Gedankengang, dass wir als Zivilisations'tiere' es nicht mehr gewöhnt sind unsere Nahrung als das zu sehen was sie ist und ihr schon gar nicht in die Augen zu schaun. Ich glaube, wir haben uns tatsächlich innerlich davon verabschiedet, dass Tier hinter der Supermarkt-Asiette zu sehen. Darum fällt es uns vielleicht auch leichter, so viel davon zu essen. Die unangenehmen Seiten blenden wir aus.

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    (...)
    Hat irgendwie was vom alten Ägypten wo der Pharao mit seinen Bediensteten zusammen begraben wurde..... :/

    Die haben dann aber Stellvertreter in Püppchenform (Uschebtis) mitgenommen und keine lebenden Wesen.

    Foto von meinen Schnuffels würde ich auch noch mitnehmen.

    Kann man u.a. bei der Agila machen. Gibt es in verschiedenen Formen, z.B. auch wenn ich im Krankenhaus bin. Dann gibt es auch das Betreuungsgeld.

    Ein Versicherungsmakler meinte, die Generali hätte sowas auch, weiß ich aber nicht.

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    Klar, wenn man schon jemanden hat (Familie etc) dann würde ich das wohl auch so machen.
    Aber jemand Fremdes aussuchen, kennenlernen das würde ich nicht.

    Ne verstorbene Nachbarin (sie hatte Krebs) hat auf ihrem Sterbebett den TA dazugeholt und nachdem sie gestorben war, hat er ihre Katze eingeschläfert.
    Die beiden wurden dann zusammen auf einem weiter entfernten Friedhof beerdigt. Sie hat wohl auch ziemlich lang gesucht, um einen zu finden, der Mensch mit Tier bestattet.

    Und wenn ich alleinstehend wäre, dann würde ich es denke ich mal auch so verfügen bzw. könnte ich es mir auf jeden Fall vorstellen.

    Bei einem gesunden vielleicht sogar jüngeren Tier :schockiert: ?

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    Echt, ihr würdet eure Hunde vermitteln, wenn ihr wüsstet, ihr würdet bald sterben?

    Ja, das würde ich. Ich habe eine Versicherung abgeschlossen, die meinen Hunden nach meinem Ableben 20€ pro Tag und Hund 'zur Verfügung stellt', damit sie untergebracht werden können.

    Ich wüsste auch, wohin sie gehen.