Beiträge von Nocte

    Verursacht die Schmerzen nur der verkorkste Bewegungsapparat, also mechanische Sachen, oder hat er auch Entzündungen? Dann könntest Du noch Teufelskralle geben und evtl. solltet ihr so schnell es geht zu einer TierphysiotherapeutIn, die euch zeigen kann, wie uhr durch Massagen etc. Linderung schaffen könnt. Die könnte dann auch Blockaden lösen etc.

    Vielleicht hilft das ja schon über den Urlaub. Ansonsten rausfinden, wie Fussel mit Hitze oder Kälte klar kommt. Manchen Hunden hilft Rotlicht (denke, wegen der Wärme und Entspannung), andere kommen mit Kälte besser klar (so ist meine drauf, umso kälter umso besser ... wollte wohl ein Polarbär werden.)

    Traumel, Equitop Myoplast etc. kann schon helfen.

    Schmerzmedikamente sind immer ein wenig problematisch. Zum einen könnten sie gut wirken und der Hund sich dadurch überbelasten. Andererseits ist dem Tier nicht gediehnt, wenn es mit starken Schmerzen rumeiert. Also besprecht mit eurem Tierarzt eine Schmerztherapie inkl. möglicher Gewöhnung und Höherdosierung / Wechsel auf anderes Medikament während des Urlaubs. Dann könnt ihr beruhigter fahren.

    Zitat

    (...)
    Du hast recht, ich werde es abklären!

    Ist nur so unangenehm, da man ja keinem auf die Füße treten möchte! :roll:

    Das ist schon richtig. Ich hab das auch schon gemacht. Meist ist es so, dass man als 2-Beiner das ja auch spürt und u.U. gar nicht so undankbar ist, wenn der Andere sich traut, es in Worte zu fassen.

    Sei einfach ehrlich. Geht ja nicht um euch, sondern den Zwerg.

    Nur Mut!

    Wenn Du dich nicht wohl damit fühlst, sag es ihr und teile auch Doc Rosin mit, dass Du die OP bei ihm durchführen lassen magst, wenn irgend möglich. Es kostet zwar Überwindung, aber ist am Ende meist nicht so schlimm. Hab ich auch schon gemacht und nicht bereut.

    Außerdem spürt das Fusseltier, wenn Du kein Vertrauen in sie hast.

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    Nocte, du machst das super.
    Du kannst doch nichts dafür, dass du gerade zu einer Nussschale im stärksten Sturm gemacht wirst.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich danke dir!

    Apropos dezent neben der Spur: hab ich hier auch schon rumlaufen, aber dafür lieben wir sie doch, oder nicht ;)

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    ein "guter Gutachter" schätzt eine Gefahrensituation und die Möglichkeiten damit umzugehen realistisch ein. Das heißt, dass er im Zweifelsfall auch erkennen muss, wenn ein Hund unter diesen Umständen eine unkalkulierbare Gefahr darstellt.


    Und, seien wir mal ehrlich, die Plätze, an denen ich einen Hund der ohne Vorwarnung ernsthaft, beschädigend ins Gesicht beisst, so halten kann das niemand stärker gefährdet wird sind rar gesäht. Vor allem die, an denen der Hund mehr als nur am Leben erhalten wird.

    Richtig und wenn er nicht mehr, als am Leben bleibt, dann finde ich es nicht mit dem Tierschutzgedanken vereinbar. Er hat doch als Hund einen völlig anderen Bezug zu Leben und Lebensqualität. Deshalb warte ich jetzt ab, was die Begutachtung an Auflagen/anderen Möglichkeiten :hust: mit sich bringt.

    Bis dahin ist es uns ohnehin aus der Hand genommen, es ist ja nicht so, dass wir entscheiden können, wann der Hund wo zur Begutachtung geht.

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    Ich drücke euch die Daumen, das ihr einen guten Gutachter bekommt und das dieser etwas mehr Erfahrung hat und sich nicht von Chaos einschüchtern lässt.
    Allerdings sehe ich es schon kritisch, wenn der Hund nicht warnt, das macht ihn doppelt gefährlich.

    Machen wir uns nichts vor - er wird auf Lebenszeit ein Risikohund an der Leine. Programm hin oder her, Wesenstest hin oder her.

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    Stimmt! Auf die Idee bin ich ehrlich gesagt noch nicht gekommen! :ops:
    Aber das klingt sehr gut!

    Wir können uns gern abwechseln.
    Aber das muss Du entscheiden, ich habe meinen Führerschein erst seit einem knappen Jahr! :lol: ;)
    (ich bin dafür aber schon fast 12 000 Km mit meiner Möhre gefahren)

    Ach, ich bin schon ganz aufgeregt.
    Aber das ist wohl immer so wenn ein
    erster kleiner Gedanke, den man "einfach mal so" denkt, realer wird.

    Wenn ich mich am Angstgriff festkralle und weiß anlaufe, weißt Du, dass ich wieder wechseln will :D

    Auf jeden Fall freue ich mich schon drauf, gerade, weil wir scheinbar die gleichen Züchter ansteuern wollen und deine Maus bringst Du ja auch mit, da können wir gleich noch die große Kamera mitnehmen und gaaaaaaaaaaaanz viele Fotos machen.

    Richtig, so wie Cerridwen es erklärt hat, ist es auch bei uns.

    Durch den Beißvorfall, der der Orga verschwiegen wurde, wurde der Hund als über die Maßen aggressiv eingestuft. Dies hat die Herkunftsgemeinde dann an die beiden oben genannten Gemeinden auch weitergeleitet.

    Man scheint sich aber nicht einig zu sein, ob Tötung oder Resozialisierung der Weg werden sollen. Es wird auf jeden Fall auch hier zur Einstufung kommen, die Behörden waren nur noch nicht soweit und die andere Gemeinde war schneller.

    Das ist auch ein Grund, weshalb es sinnlos ist, das hinauszuzögern. Die Frist ist ja eh schon gesetzt. Es ist jetzt also eher die Frage, ob es überhaupt noch Auflagen geben wird.

    Um die allgemeine Verwirrung zu klären.

    Der Eigentümer wohnt in Hessen, der Halter (ich) in Niesersachsen. Es streben derzeit beide Bundesländer eine Einstufung an und daraus folgend auch einen Test. (Hessen Wesenstest, Niedersachsen Begutachtung mit Stadtspaziergang und später einen Wesenstest).

    Die Einstufung wird erfolgen, daran besteht kein Zweifel und dafür muss man auch Verständnis haben, denn es geht eine Gefahr von ihm aus. Maulkorb hin, Leine her.

    Wir versuchen das Verfahren insgesamt zu beschleunigen, um eine gewisse Form von Rechstsicherheit zu erlangen, denn momentan ist ein Hickhack und hin und her. An einem Tag steht der Tötungsbescheid im Raum, am nächsten plötkich die Resozialisierung, dann steht doch wieder der Bescheid im Raum. Zudem ist Urlaubszeit. Es ist zum Mäusemelken. Ein Aufschieben hat hier unseres Erachtens keinen Sinn. Es geht nicht mehr darum, ob eingestuft wird.