Beiträge von Nocte

    MaddinR:

    Du vergisst beim vor dem Bug knallen aber, dass das mächtig nach hinten los gehen kann, wenn man es falsch oder ungeschickt anstellt. Zumal dieser Hund hier schon 11 Monate alt ist. Junghund hin oder her, aber sie wissen nichts darüber, was vorher war und wie er evtl. reagiert.

    Da bin ich schon der Ansicht, wenn sie den Hund noch so gar nicht kennen und wissen, wie man ihn liest, dass vielleicht erst mal ein kompetenter Trainer nach Hause kommt und ein paar Missverständnisse vor Ort aufklärt.

    Meine ist dann unausstehlich! Jeder Hund wird angeblafft, sie hortet Kauzeugs. Sie markiert ihre Liegestellen und baut Nester. Leinenführigkeit kennt sie plötzlich nicht mehr und Radler, Jogger etc. werden alle verbellt oder angesprungen (was wir natürlich unterbinden).

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    Ok Hummel und Joshi, ich werde euren Rat befolgen und erst einmal nur TF füttern. Danke für eure Tipps! :gut:

    Tja was soll ich sagen, bin momentan etwas niedergeschmettert. Tasia blutet schon wieder aus der Scheide. :sad2: Sie hatte im Juni ihre Hitze. Ich hoffe, dass sie es war. Den 1. Tag blutete sie sehr sehr stark, da war ich auch beim TA und der meinte, es wäre die Hitze. Aber sie blutete danach höchstens noch 3/4 Tage ziemlich schwach und dann wars auch wieder vorbei.

    Sie hatte ja im TH auch schon mal ne Zwischenblutung. Da meinte die Chefin, dass es vom Stress sein kann...

    Nun ist mir das Ganze aber nicht mehr geheuer. =) Sie macht zwar so einen fitten Eindruck, aber dass sie nun schon wieder blutet ist doch nicht normal????????? :???:

    So werden wir wieder mit ihr zum TA gehen, in der Hoffnung, dass nichts Ernstes dahinter steckt...

    Mach dich nicht fertig. Den TA schauen lassen, ist nicht schlecht. Bei meiner Lena war es ganz genauso.

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    (...)
    Komischerweise kann ich mir aber ein Leben ohne Kinder vorstellen...
    aber ohne Hund nicht wirklich :/ (...)

    Grüße
    Susanne

    Wo Du das so schreibst :???: stelle ich fest, dass mir das auch so geht - vielleicht liegt es ja dran, dass ersteres bei uns eh nicht geht ... aber ohne Hund ... ginge gar nicht.

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    (...)

    Was ich allerdings extrem befremdlich finde (hab ich aber bisher auch nur im Internet gelesen, noch nie live gehört) ist wenn Menschen davon schreiben ihren Hund wie ein Kind zu lieben oder Hundehalter, die sich nach dem Tod ihres Hundes anmaßen sich mit verwaisten Eltern zu vergleichen.
    (...)

    Ich finde das auch ziemlich befremdlich, aber ich hab doch ein gewisses Verständnis dafür. Ich kann als Außenstehender nicht beurteilen, wie groß das Leid des Einzelnen für ihn ist. Also das subjektive Empfinden des eigenen Leides.

    Ich kann mir vorstellen, dass ein Mensch den Verlust eines Hundes als ebenso schlimm empfinden kann, wenn der Hund sein einziger echter Sozialpartner war.

    Aufhören tut mein Verständnis an der Stelle, an denen ein verwaister HH (gibt es dafür eigentlich einen vernünftigen Begriff) einem verwaisten Elternteil entgegenhalten würde.

    Für meinen Geschmack klingt der zweite Trainer nicht gut.

    Aber mal zu den Befehlen, die er erst beim 3. oder 4. Mal ausführt. Was sind das für Befehle? Sitz, Platz? Kann es sein, dass er bei diesen Befehlen wirklich körperliches Unbehagen verspürt, durch eine Erkrankung wie HD, Spondyliose oder sowas.

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    Mische mich mal kurz ein:
    Ich bin zwar 3-fache Mama und 2-fache HH,aber ich denke das ein kinderloser HH diese Frage gar nicht wirklich beantworten kann,da er/sie gar keine Vergleichsmöglichkeit hat.
    Wenn man keine Kinder hat-warum auch immer-weiß man nicht wie das Leben mit Kids ist-man stellt es sich vor (manchmal ,wie viele Dinge im Leben, zu blauäugig).
    Genauso stellt sich eine Mama/Papa die Haltung eines Hundes "so schön" vor...

    Aber generell stimme ich zu,das man einen Hund nicht "verkindlichen" darf!!

    PS: ich habe mich bewußt gegen Kind Nr. 4,5 oder noch mehr entscheiden (nein,ich habe nicht abgetreiben!!) und anstelle dessen wollte ich persönlich lieber einen Hund-na und!?

    Ich sehe das anders, dass ich da nicht mitreden kann.

    Ich weiß auch wie es ist täglich mit Kindern zu leben, Windeln zu wechseln, Wuanfälle, Schulaufgaben, die einfach bäh*** sind, Krankenhaus, Sport etc. und auch die tollen Stunden, die man mit Kindern verbringen kann.

    Unsere Kinderlosigkeit ist nicht freiwilliger sondern medizinischer Natur, obwohl ich mich wahrscheinlich momentan gegen ein Kind entscheiden würde.

    Anfänglich war es für mich schlimm und es gab auch genügend Momente, in denen ich wütend war, mich bemitleidet habe oder einfach nur mies drauf war.

    Einen Hund als Ersatz wäre mir aber nie in den Sinn gekommen. Der Hund kam per Zufall. Sie ist kein Kindersatz, aber die hat mich - unabhängig vom Kind - daran erinnert, wie schön und eigentlich auch simpel das Leben sein kann.

    In vielerlei Hinsicht hat sie meine verbeulte Weltsicht wieder gerade gerückt und das auch bei allem Möglichen, das nicht das Geringste mit Kindern zu tun hat.

    Ein Ersatz ist sie nicht und das brauche ich auch nicht, aber sie ist heilsam, ganz allgemein und sie nimmt einen großen Raum in meinem Leben ein - Gott sei Dank.

    Wenn es schlimm ist oder es mit dem Milchfluss Probleme gibt, dann kann der Tierarzt hormonell unterstützen bzw. eingreifen.

    Wenn es nicht weiter schlimm ist, dann würde ich sie ohne Medikamente da durchkommen lassen.

    Auf jeden Fall, solltet ihr aber im Auge haben, wie es sich in den nächsten Läufigkeiten entwickelt. Kommt es wieder vor oder immer wieder, dann solltet ihr mit eurem Tierarzt sprechen. U.U. könnte dann sogar eine Kastration angeraten sein.