Zitat
Mische mich mal kurz ein:
Ich bin zwar 3-fache Mama und 2-fache HH,aber ich denke das ein kinderloser HH diese Frage gar nicht wirklich beantworten kann,da er/sie gar keine Vergleichsmöglichkeit hat.
Wenn man keine Kinder hat-warum auch immer-weiß man nicht wie das Leben mit Kids ist-man stellt es sich vor (manchmal ,wie viele Dinge im Leben, zu blauäugig).
Genauso stellt sich eine Mama/Papa die Haltung eines Hundes "so schön" vor...
Aber generell stimme ich zu,das man einen Hund nicht "verkindlichen" darf!!
PS: ich habe mich bewußt gegen Kind Nr. 4,5 oder noch mehr entscheiden (nein,ich habe nicht abgetreiben!!) und anstelle dessen wollte ich persönlich lieber einen Hund-na und!?
Ich sehe das anders, dass ich da nicht mitreden kann.
Ich weiß auch wie es ist täglich mit Kindern zu leben, Windeln zu wechseln, Wuanfälle, Schulaufgaben, die einfach bäh*** sind, Krankenhaus, Sport etc. und auch die tollen Stunden, die man mit Kindern verbringen kann.
Unsere Kinderlosigkeit ist nicht freiwilliger sondern medizinischer Natur, obwohl ich mich wahrscheinlich momentan gegen ein Kind entscheiden würde.
Anfänglich war es für mich schlimm und es gab auch genügend Momente, in denen ich wütend war, mich bemitleidet habe oder einfach nur mies drauf war.
Einen Hund als Ersatz wäre mir aber nie in den Sinn gekommen. Der Hund kam per Zufall. Sie ist kein Kindersatz, aber die hat mich - unabhängig vom Kind - daran erinnert, wie schön und eigentlich auch simpel das Leben sein kann.
In vielerlei Hinsicht hat sie meine verbeulte Weltsicht wieder gerade gerückt und das auch bei allem Möglichen, das nicht das Geringste mit Kindern zu tun hat.
Ein Ersatz ist sie nicht und das brauche ich auch nicht, aber sie ist heilsam, ganz allgemein und sie nimmt einen großen Raum in meinem Leben ein - Gott sei Dank.