Beiträge von Nocte

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    Ich noch mal! Einige von euch haben doch Faltboxen für die Hunde. Könnt ihr da was empfehlen und wie liegen die Teile preislich so? Über Ostern fahre ich vermutlich nach München und bin am überlegen vorher noch eine anzuschaffen, damit Hilda unterwegs einen Rückzugsort hätte.

    LG Christin

    So lange es nur darum geht, den Hunden einen Rückzugsort zu bieten, sind sie bei uns auch bestens geeignet. Nur zum Transport oder zum kurzzeitigen Verbleib eignen sie sich nicht, da unser Aussie .... gut, unser Terrier auch, die Box auf höchst unkonventionelle Art .-öffnen. Die Technik haben sie inzwischen verfeinert. Shadow ist bei 23 Sekunden, um aus der Box zu kommen :headbash:

    Das mit dem TamTam unterschreibe ich mal, Luna hat das aber schon drauf, auf ihrer Feühstückszeit zu bestehen.

    Aber nochmal zum Joker in der Zucht - ginge das denn überhaupt? Soweit ich mich entsinne, sollen Hunde mit Weiß bis hinter die Schulter nicht in die Zucht.

    so süß

    und mehr hab ich dazu nicht zu sagen, auch wenn es dafür das hier gibt:

    "Deine Nachricht enthält 6 Zeichen. Es müssen jedoch mindestens 10 Zeichen verwendet werden."

    Zitat

    Wie wahrscheinlich ist es denn, dass ein völlig "unauffälliger" Hund stärkere HD hat? Angenommen, man will nicht züchten, kein Leistungssport, sorgt eh für viel Bewegung und achtet auf einen schlanken Hund. Wenn nun raus käme beim röntgen, der Hund hat leichte HD, ist aber völlig Beschwerdefrei. Was würdet ihr ändern? Grisu ist nicht geröngt, mir fehlt da so ein wenig der Grund für :ops: .

    Lucy wurde auf HD geröngt, als sie damals eh gelahmt hat (wegen Kreuzband). Das waren so um 100€, wenn ich mich recht entsinne :???: . Aber ohne spezielle Auswertung, beim (guten) Haustierarzt. Halt die Voruntersuchung, Narkose, 3 Röntgenbilder (Knie + Hüfte). Lucy war aber nur "sediert", nicht im Tiefschlaf. Ich weiß es nicht genau, das was mit Hallo-wach-Spritze wieder aufzuheben ist und dem Hund nicht den ganzen Tag verdirbt, aber ein schmerz- und wiederstandsfreies Röntgen ermöglicht.

    Ich bin bei HD ja ein gebranntes Kind und von daher Befürworter der Auswertung möglichst vieler Hunde. Ich kann natürlich nachvollziehen, dass man sagt: "Wozu?", nur sehe ich eben auch, dass man diese Erkrankung nur 'eindämmen' und weitestgehend aus der Zucht verbannen kann, wenn man auswertet und zwar auch die Hunde, die ihrerseits nicht in die Zucht gehen.

    Bei uns z.B. weiß ich, dass mindestens eine Schwester von Shadow in die Zucht gehen wird und auch seine Cousine (Mutter ist die Wurfschwester von Shadows Mutter) sowie mehrere Tanten werden in der Zucht eingesetzt. Ich finde es sinnvoll, dass man auf einer breit angelegten Basis Krankheiten wie HD bekämpft und dazu gehört eben, dass auch Geschwister etc. geröntgt und ausgewertet werden, um ein möglichst aussagekräftiges Bild zu erhalten.

    Daneben mag ich persönlich nicht gern warten, ob Probleme auftreten, sondern die Möglichkeit haben, im Fall des Falles langfristig zu planen und ggf. Geld zurückzulegen oder auch vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, falls die Hüfte nicht gut aussieht.

    Die Aufnahmen und die Auswertung würde und werde ich nur bei einem qualifizierten Fachtierarzt / Gutachter machen lassen, weil ich da leider auch ein gebranntes Kind bin. Mit Luna war ich beim Röntgen, als ich mit meinem laienhaften Verstand sah, dass sie komisch lief. Der Tierarzt war eine absolute Niete! Die Röntgenaufnahme wurde ohne Narkose und in völlig falscher Lagerung gemacht - der Hund hätte nur Bauchschmerzen. Die wertvolle Zeit und auch die 1600€, die mich die völlig sinnlose und falsche Behandlung gekostet hat, hätten wir bei der HD-Behandlung so bitter nötig gehabt. Von daher, nie wieder ohne Fachtierarzt.

    Für mich ist es absolut wichtig, röntgen zu lassen und auch auswerten zu lassen. Da aber für die Auswertung eines 'not for breed' kaum jemand Geld ausgeben wird, sehe ich da durchaus ein, dass der Züchter die Bilder bekommt und selbst auswerten lassen kann bei Bedarf.

    Shadow wird auch noch dieses Jahr geröntgt und ausgewertet, aber ich habe jetzt schon Schi** vor der Narkose.

    Wir sind auch zurück. Das Seminar war ganz toll und nun muss ich lernen, meine Füße zu sortieren und möglichst mit den Armen zu koordinieren, damit das Hundetier auch in die richtige Richtung laufen kann ohne verwirrt zu werden. Das erste Mal im Hotel und der Zwerg hat das wirklich super gemacht - im Gegensatz zu der großen Rübe, die abgewartet hat, bis ich eingeschlafen war und dann ins Bett gesprungen ist. Ich hatte damit gerechnet (allerdings von Shadow) und vorsorglich was drüber gelegt, sowie mich 'darauf programmiert' auch im Schlaf noch die Hunde abzuwehren. Mein Looney-Toon fand es nicht nett von mir, aber im Hotel muss es ja nun wirklich nicht sein, dass die Hunde im Bett schlafen.

    Die leidigen Treppen .... Ja, wir haben sie auch und es war gerade nach der OP jedesmal eine Zitterpartie für mich, mit Hund da runter zu kommen. Ich bin ziemlich klein, die Treppen sind gebogen und der Hund war ziemlich schwer. Aber es ging irgendwie. Dr. C Grußendorf hat mir gleich am ersten Tag gezeigt, wie ich den Hund heben und halten muss. Das war schonmal super, dann hab ich ein Kommando eingeführt, bei dem meine Maus sich so hingestellt hat, wie ich es brauchte und mitlerweile geht sie die Treppen selbständig und mein Kreuz hat sich erholt ;-)

    Aus einer mietfreien Wohnung würde ich auch nicht ausziehen, wenn ich befürchten muss, dass der Hund operiert werden muss. Bei künstlichen Gelenken dürftest Du später mit 6000€ aufwärts dabei sein.

    Wie merkwürdig - einen solchen 'Service' bin ich von der Klinik nicht gewöhnt. Aber ich gebe zu, dass ich dort auch schon Ärzte abgelehnt habe, die mir einfach nicht erklärt haben, was warum getan wird.

    Dr. C. Grußendorf hat bei uns das Gespräch geführt und auch alles minutiös erklärt. Ich kann solche Röntgenbilder nicht einschätzen, da ich kein Spezialist oder auch nur Tierarzt bin. Mit meinem laienhaften Verstand sehe ich aber erstmal eine Hüfte, die nicht so schlimm aussieht, wie die von Luna.

    Bitte doch nochmal um einen Gesprächstermin (geht auch per Telefon) mit Dr. Carsten Grußendorf und lasse dir von ihm erklären, was auf den Bildern zu sehen ist und warum es später nur eine künstliche Hüfte sein kann. Ich weiß, dass sämtliche Bilder dort in digitalisierter Form im Rechner vorliegen und daher in der Patientenakte verfügbar sind. Bei einer solchen OP - erst recht der teuren Variante mit den neuen Gelenken - sollte es selbstverständlich sein, dir alles in Ruhe und genau zu erklären und auch die vorbereitenden Maßnahmen zu koordinieren. Bei uns war das z.B. die Gabe von Anabolika, um den Muskelaufbau zu unterstützen. Wir haben sogar einen Kostenvoranschlag bekommen, der alle Leistungen beinhaltet hat.

    Die Physio kostet um die 30€ und ist jeden Cent wert - ich weiß, das das teuer ist, aber allein das Wasserlaufband ist ein Segen und gerade auch Olgas Erfahrung ist grandios. Die beiden Therapeutinnen kennen so viele Tricks und Handgriffe, geben immer Auskunft, zeigen und erklären genau, was man auch zu Hause machen kann. Ich würde vor dem eigenständigen Training zumindest eine Stunde dort buchen. Die beiden haben ja auch alle Patienten über einen langen Zeitraum in derPhysio. Sie geben gern Auskunft darüber, was sie schon erlebt haben, also welche Hunde mit welcher Behandlung (auch OP) wie gut oder schlecht laufen.

    Es gibt übrigens auch noch eine weitere Physio inkl. Wassrlaufband bei Bringewatts. Vielleicht ist das besser für euch zu erreichen.


    Zum Treppensteigen kann ich dir nur raten, ein Handtuch zu Hilfe zu nehmen. Die sind super als Traghilfe und zur Unterstützung. Ansonsten eben die üblichen Mittel wie Teufelskralle, Ingwer, Grünlipp und viel gelenkschonende Bewegung.