Trotzdem Schönheit im Auge des Betrachters liegt, finde ich es unfassbar, dass immer mehr Menschen sich heutzutage so benehmen. Es wirft ein erschreckendes Bild auf unsere Gesellschaft und im Zusammenspiel mit vielen anderen solcher Erlebnisse, muss ich sagen, dass ich nicht mag, in welche Richtung unsere Gesellschaft steuert ... so gar nicht ![]()
Beiträge von Nocte
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Heute war ein blöder Tag... blöder erster Mai.
Erst hat heute Mittag Jemand einen Böller aus dem Auto geworfen. Maja lief am Fahrrad
und hat einen riesigen Schock bekommen. Sie hat so Angst davor und hat noch 10 Minuten lang gezittert.
Und eben lief ich am Kiosk vorbei, da sagt ein erwachsener Mann zu mir: "Du bist genauso hässlich wie Dein Hund!"
Liegt das am ersten Mai? Ist das ein Freifahrtschein um sich daneben zu benehmen?Nimm es als Kompliment, Ihr seid doch beide sehr hübsch ;-)
Erinnerst Du dich noch an meine Karnevalsgeschichte? Es liegt eher am Suff, als am Tag - der arme Tag ist nur die Ausrede.
Wie geht es Maja denn nun?
So und nun zu den Aussies in unserer Umgebung:
es werden mehr. Vor einem Jahr noch, gab es hier in unmittelbarer Nähe gerade einen Bordermix und ich weiß von einer Borderzucht etwa 30km weit entfernt. Mitlerweile sehe ich beinahe täglich welche, aber nicht, wenn ich mit den Hunden unterwegs bin, sondern auf dem Weg zur oder von der Arbeit. Es sind ausnahmslos Merles. Da ich aber weder die Halter, noch die Hunde kenne, weiß ich nicht, ob sie in den falschen Händen sind oder der Mode geschuldet ist, dass es Merles sind oder auch nur, wie alt die Tiere sind. So vom Auto aus sehen alle aus, als wären sie in einem guten Pflegezustand. Dann gibt es seit kurzem hier einen Flyballverein, dessen 1. Vorsitzende Show-Aussies züchtet. Der Verein war im letzten Jahr sehr sehr erfolgreich. Auf Landesebene haben sie richtig abgeräumt. Dadurch hatte der Verein regen Zulauf. Außerdem haben sie wirklich tolle Events (z.B. eine Kelpie-Vorführung) organisiert. Ich könnte mir vorstellen, dass ein solcher Verein auch zur Verbreitung der Rasse im Umfeld beiträgt, zumal dort ein Wurf Aussies gefallen ist. Es sind nicht meine Hunde und auch nicht mein Sport, aber soweit ich die Tiere dort kenne, werden alle sehr geliebt, erzogen und ausgelastet. Ich würde bei keinem sagen, dass er in den falschen Händen ist. Über Futter, Sport etc. kann man ja bei jeder Rasse streiten.
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Modehunde und Extremzüchtungen.
Momentan z.B. wäre der Australian Shepherd ein absolutes No Go, obwohl ich sie leiden mag. Aber dieser Hype kann nicht gut für die Rasse sein.Extremzüchtung - klar, aber bei Modehunden verstehe ich das nicht ganz. Wenn ein Hund einer bestimmten Rasse zu mir passt und ich den toll finde, dann lasse ich mich nicht davon abbringen, nur weil die Rasse in Mode ist, sondern befasse mich mit den Linien etc. und suche mir einen Züchter meines Vertrauens, bei dem ich sicher bin, das zu bekommen, was ich möchte.
Das generelle Modehundetum tut den Rassen aber nicht gut, da bin ich ganz deiner Meinung und bin mir ziemlich sicher, dass bei den beispielhaft genannten Aussies das böse Erwachen gerade erst anfängt. Das dicke Ende wird erst noch kommen.
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Wenn mir der durchschnittliche TA sagt, dass das Gewicht meines Hunde ok ist, dann ist das ein absolutes Alarmzeichen und ca. 2kg müssen runter.

LG
das SchnauzermädelDas ist dann aber das Problem des Tierarztes. Unsere Tierärzte achten alle (und das sind mehr als 7 in 2 Kliniken) sehr genau auf Gewicht und Leistungsfähigkeit. Die berücksichtigen dabei auch, ob ein Hund Erkrankungen hat. Die Hunde können wir dort regelmäßig wiegen (wir sind allerdings ohnehin 1x wöchentlich dort) und wenn eine Medikation ansteht, wiegt der Tierarzt selbst nach. Da wird auch nicht nur geschaut, sondern auch gefühlt und die Muskeln begutachtet. So stelle ich mir das auch vor - dort gibt es sofort einen deutlichen Hinweis, wenn das Gewicht von einem der Hunde zu hoch oder auch zu niedrig wird.
Ich finde die geposteten Fotos nicht sehr eindeutig, aber ich habe ein Bild von meinem Terriertierchen, auf dem die Taillenregion genauso aussieht. Auf dem Bild ist auch keine Rippe sichtbar und trotzdem hatte die Kleine da deutliches Untergewicht (ca. 20%, also extrem viel). Die Proportionen auf dem Standbild finde ich auch nicht stimmig, aber das ist nur meine Meinung zu den Fotos und sagt nichts über den realen Hund aus.
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So ein Bild kann täuschen, besonders, wenn der Anschnitt komisch ist. Aber wenn der Tierarzt sagt, dass Gewicht drauf sollte, dann hat er doch sicher auch Gründe dafür genannt. Sind diese Gründe einleuchtend, dann würde ich den Hund etwas hochfüttern. Außerdem kann man natürlich noch eine zweite Meinung einholen.
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Wisst ihr, wonach sich entscheidet, ob ein Aussie red-factored ist? Ist ein black tri immer red-factored, wenn ein Elternteil rot ist? Kann man das auch anders "prüfen" als sich die Nachzucht anzusehen?
Man stößt da ja immer mal wieder drauf und mich verfolgen diese Fragen einfach. 
Vivi, das ist ja spannend! Unbedingt berichten, bitte!

Ja, der Nachkomme ist dann auf jeden Fall red factored. Die rote Farbe wird rezessiv weitergegeben, dass heißt nur, wenn RrRr zusammenkommt, dann sieht der Hund auch rot aus. Wenn also ein roter Welpe aus einem Merle und einem Roten fällt, dann war das Merletier auch red factored.
Shadow ist übrigens auch red factored. Papa rot, Mama schwarz. 2 Schwesterchen und 2 Brüderchen sind auch rot geworden.
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Ich frag dann auch nochmal:
VON WELCHEM ZÜCHTER soll Robin denn kommen?
Wenn Du die Frage nicht beantworten willst, dann schreib das doch kurz, dann brauchen Gammur, Jennja und ich uns nicht doof zu suchen zwischen den ganzen Seiten

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EDIT DIE ZWEITE: Dabei steht "löst unter anderem Stress und Agressionen" - vielleicht sollte ICH mir so einen für den Eigengebrauch kaufen?
Vielleicht leiht Samson ihn mir ja mal 
Wie cool
Ich brauch auch einen Ferkelball, aber ob ich den dann mit meinen drei Granaten teile :denken: -
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Boaaa, wie krieg ich meinen Köter dazu, nicht auf jeden Leinenpöbler anzuspringen.
Wir haben auf dem Hupla nen recht giftigen Westie der sich knurrend und kläffend gegen jeden Hund schmeisst (in die Leine schmeisst) an dem er vorbeigeführt wird.
Alle Hunde ignorieren ihn, meiner meint immer, er muss dagegenstänkern. Er ist der einzige Hund, der sich von dem Gekläffe beeinflussen lässt, alle anderen nehmen das völlig gelassen hin.
Hab mich schon dabei erwischt wie ich mir gedacht hab "Naja, wenn mir ein Mensch schimpfend und pöbelnd entgegnen würd, würd ichs ja auch nicht ignorieren" Aber klar, alltagstauglich geht anders. :/
Er lässt sich dann auch gleich wieder beruhigen, aber ich würde sagen es beeinflusst definitiv unserer beider Zusammenarbeit in der jeweiligen Stunde, denn es schlägt auf meine Nerven und das merkt Hundi natürlich auch ganz extrem.
Erstens: nicht mit den anderen Hunden vergleichen.
Dann bleiben die eben ruhig, na und. Meiner würde auch noch volles Rohr 'zurück brüllen'. Er ist eben noch jung und noch nicht an dem Punkt innerer Überlegenheit angekommen
Manchmal klappt es besser, wenn ich total entspannt bin, dann geht es bei dem Zwergi auch. Ich versuche darauf zu achten, dass die Leine nicht spannt, wenn so ein Pöbler kommt. Zugegebenermaßen hapert es dabei mitunter an der Kooperationswilligkeit von Leine und Hund 
Dann habe ich festgestellt, dass meine Hunde auf dem Platz ... sagen wir mal eher schlecht funktionieren. Es ist scheinbar alles zu stressig, die Athmosphäre zu aufgeladen, oder die Farbe des Grases passt ihnen nicht. Aber: meine Hunde funtionieren draußen super und so manch einer von den Platzstrebern entpuppte sich in freier Wildbahn als echter Platzidiot. Bei uns gibt es z.B. einen Pinscher, der läuft vorbildliche UOs und hat auf dem Platz schon im Welpenalter alle an Strebsamkeit übertroffen. Den traf ich dann auch draußen mal. Was soll ich sagen, ein echter Arsch. Der ging sofort auf alle kleineren Rüden los und war gar nicht mehr lieb und folgsam.
Und zu guter Letzt: zum Pöbeln und Zurückpöbeln gehören 2 Hunde. Solange deiner nicht anfängt, würde mich das nicht aus der Bahn werfen. Dem anderen Hundehalter ist es mindestens genauso peinlich

Edit: Rocco ist doch auch noch recht jung. Da darf er noch ein wenig hitzköpfig sein.
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Das war ihm vielleicht unheimlich und er hatte Angst, dass Du wegfährst und er kommt nicht hinterher? Bei uns gab es früher einen Aufstand, wenn wir gerannt sind. Habe nie herausgefunden, warum, auf einmal hat es aufgehört. Ich denke, er muss sich an diese neuartige Form der Fortbewegung erst gewöhnen.
Wir haben dafür andere Probleme am Rad. Klappt prinzipiell super, leider wohnen wir nicht im Wald sondern müssen erst noch 5 Minuten durch die Stadt. Hund kann es aber nicht abwarten und würde vor lauter Freude wahrscheinlich sogar einen LKW hinter sich her ziehen
. Ich gehe durch die Stadt zu Fuß, bis ich im Wald bin, bin ich aber schon fertig mit der Welt. Leinenführigkeit lässt sich mit einem Fahrrad nicht wirklich gut trainieren.Der Aussie (oder Hüti allgemein) und die Bewegungsreize ... Bei Luna hat es auch von einem Tag auf den anderen aufgehört. Bei Shadow warte ich noch drauf ;-)