Beiträge von Nocte

    Wenn es Flöhe sind, wird euch der Tierarzt ein Medikament geben, dass die Flöhe auf der Stelle abtötet. Bei Stronghold weiß ich nicht, ob das auch gegen die ungeschlüpften Flöhe hilft. Die waschbaren Sachen waschen und alles gründlich saugen. Für Hund und Katze ein geeignetes SpotOn und gegebenenfalls mit dem Tierarzt über einen Fogger sprechen. Wo die Flöhe herkommen, gibt es sicher noch mehr, aber Du wirst schlecht rausbekommen, woher sie sind. Falls ihr Igel im Garten habt, eventuell daher.

    Sofern keine Eier und Flöhe auf ihr sind und in ihrer Box, wird Sunny auch keine in der Ferienwohnung verteilen. Von daher einmal dafür sorgen, dass alles runter ist. Ich würde in dem Fall den Hund zum einen behandeln und dann je nach Behandlung gründlich mit dem Flohkamm durchbürsten oder gründlich baden (kommt auf das Antiflohzeug an), alles grundreinigen und wegen des bevorstehenden Urlaubes tatsächlich zur chemischen Keule greifen und eine gründliche Umgebungsbehandlung durchführen.

    Nur mal so gefragt, gibt es denn so oft echte Spezialisten? Die Mehrzahl der Hunde, denen ich so in Feld und Flur begegne, scheinen unkompliziert und zufrieden, nicht unterbeschäftigt und auch nicht fehlplatziert zu sein. Da sind viele Weimis, RRs, BCs und Terrier jeglicher Coleur bei - die können doch nicht alle aus der Art geschlagen sein ...

    Zitat

    Je nach Fehler und Veranlagung sollte so ein Hund entweder in Privathand, zu einem eingeschränkten Job oder über die Regenbogenbrücke. Das kommt eben ganz auf den Hund an.
    Und gerade in D sollte man sich mal wieder mehr Gedanken über die Zucht machen.

    Nur finde ich es merkwürdig ständig einen nicht brauchbaren Hund als Maßstab zu nehmen. Nicht gegen unbrauchbare, da habe ich selber 2 von.

    LG
    das Schnauzermädel

    Jetzt verstehe ich dein Argument.

    Nur fürchte ich, dass ein Aufschrei durch die Mengen ginge, wenn man das mit der Regenbogenbrücke laut sagt. Da kommt man dann in andere Fahrwasser ...

    Zitat

    :lachtot: :lachtot: Das ist einfach nur genial!
    Tja, wenn er nächstes Mal irgendwas dummes sagt, wisst ihr ja, dass er es nicht so meint. Er ist einfach nur betrunken.

    Da schließe ich mich an, der Spruch von deinem Freund ist genial!

    Zitat

    Night
    So, wie du deinen Hund beschreibst, ist er aber nicht brauchbar. Das erwarte ich aber von einem Spezialisten.

    LG
    das Schnauzermädel

    Aber dadurch würde er ja nicht um so viel weniger Spezialist, dass er in Privathand gehört. Ich hoffe, Ihr versteht, was ich damit meine. Nur wo, außer in Privathand, sollte er dann hin?

    Viviane: bei den Arbeitslinien bin ich ganz bei dir. Die Züchter, die ich kenne, deren Hunde nicht am Vieh arbeiten, haben Gründe, die ich nicht von der Hand weisen mag, aber die mich selbst nicht überzeugen.

    Ich will auch nicht und denke auch nicht, dass allein die Züchter verantwortlich sind, ich finde nur, dass sie für einen Welpen das beste Bollwerk gegen Fehlplatzierung sein können.

    Zitat

    Kenne ich schon. Ist doch schön, dass du da keine Negativbeispiele kennst.
    Das Aussiezüchter Hunde aus Arbeitslinie züchten und null Wert auf irgendwelche Leistungsnachweise ihrer Hunde legen ist ja auch nicht selten und nicht weniger traurig.

    (...)

    Nochmal, bei Arbeitshunden - NICHT Arbeitslinien. Bei Arbeitslinien kenne ich auch Züchter, deren Hunde allesamt niedlich sind, noch keine unzufriedenen Käufer hatten und die ich trotzdem ... sagen wir mal "unspannend" finde. Der Unterschied ist für ich, dass eine Arbeitslinie noch keinen Arbeitshund ausmacht. Will ich einen Hund zum Arbeiten, dann will ich auch Leistung bei Eltern, Ureltern etc. sehen. Wie soll ich sonst vermuten, dass der Hund, sofern als Welpe gekauft, überhaupt arbeiten kann. Den Rest 'kann' ich dann allein versauen.

    Zum Beispiel haben wir beim Hütetraining einen BC - super süß. Die Besitzer haben sich den Hund ausdrücklich zum Arbeiten angeschafft ... nur leider findet der BC zumindest derzeit alles spannender, außer Vieh.

    Klar sollen die Käufer sich informieren - und im Informationszeitalter sollte es nicht so schwer sein, nur tun die meisten Menschen das nicht. Sie gehen nach der Optik und wenn ein verantwortungsbewusster Züchter dann sagt: "Danke für den Besuch, aber sie werden mit keinem meiner Hunde glücklich und keiner meiner Hunde bei ihnen." dann ist das der beste Schutz für den Hund, nicht in der falschen Hand zu landen.

    Es gibt natürlich auch immer 'Züchter' und 'Käufer' die mit genügend Dummheit, teils krimineller Energie und was weiß ich nicht was Hunde produzieren, verkaufen und auch erwerben. Unter den blauäugigen Käufern sind mir dann aber die die Liebsten, die wenigstens im Nachhinein alles daran setzen, einen glücklichen und umwelttauglichen Hund zu bekommen.

    Zitat


    :gut: :gut: Super.
    Hab den Beitrag erst völlig überlesen.
    Volkommen richtig! Denn genau das macht es ja erst zum Problem..
    Andersrum ja leider auch. Bsp. Aussiezüchter die auf Leistung züchten. Ihre Hunde aber noch nie an den Schafen nur gesehen haben oder noch nicht einmal im Sport führen?? :???:

    Was sollen das denn für Züchter sein? Ich kenne bei den Aussies keinen, der behauptet, Arbeitshunde (also nicht Arbeitslinie) zu züchten und keine Leistungsprüfung der Elterntiere und im Normalfall auch vorangehenden Generationen hat. Gerade bei den Aussies kenne ich es so, dass man sich die potentiellen Partner zum eigenen Zuchthund auch auf Trials ansieht, um abschätzen zu können, ob er zum eigenen Hund wirklich passt.

    Wenn man einen Hütehund nur zum Hüten, einen Jagdhund nur zum Jagen etc. haben soll und bemängelt wird, dass zweimal im Jahr nicht reicht(darüber sind wir uns einig), möchte ich mal die Frage in den Raum stellen, ab wann erachtet man einen solchen Hund als angemessen mit seiner Arbeit beschäftigt? Jeden Monat einmal, jede Woche, jeden Tag? In wessen Hand liegt es zu ermessen, ob der Hütehund, der alle 14 Tage was zu tun bekommt angemessen ausgelastet ist oder ob der junge Hütehund, der täglich mit zum Vieh genommen wird, vielleicht überlastet ist? Ich verstehe nicht ganz, wer sich hier die Definitionshoheit haben soll? Mit einem Test á la BH wird man es schlecht rausbekommen.

    Dann stellt sich natürlich noch die Frage, warum es denn so schlimm ist, wenn Leute nach der Anschaffung feststellen, dass der Hund eine gewisse Passion hat und dann alles daran setzen, sie dem Hund zu ermöglichen? Warum ist das falsch, es andersrum aber richtig, erst die Rahmenbedingungen zu schaffen und dann einen Hund dazu zu holen? Die Möglichkeit besteht, dass der Hund die zugedachte Aufgabe gar nicht erledigen kann. Und nun? Noch einen dazu nehmen und den ersten ersatzbeschäftigen?

    Im Grunde genommen sollte doch jeder Hundehalter egal welcher Rasse seinen Hund angemessen auslasten, versorgen etc. Dazu braucht es in meinen Augen nicht die Vorderung, Spezialisten nur in Spezialistenhände abzugeben. Ein Züchter, der seine Hunde kennt, sollte bei der Auswahl der Käufer am besten wissen, ob Hund XY nur zu Jägern sollte oder Hund Z vielleicht lieber nicht als Arbeitshund abgegeben wird. Selbst dann werden genügend Ausnahmen die Regel bestätigen.

    Die Tierschutzhunde, die Mischlinge oder aus der Art Geschlagenen - wer soll die denn nehmen? Beispielsweise meine Luna. Sie hat Eigenschaften von Retrievern und von Hütehunden. Sie hat Interessen der einen, als auch anderen. Dennoch wäre sie weder für Jäger, noch für Hüteleute interessant. Trotzdem werde ich sie weiter an Schafen trainieren und auch weiter Dummies werfen. Sie wird die Hüterei nie so im Blut haben, wie der Lütte, aber nützlich wird sie mir trotzdem sein.

    Ich glaube nicht, dass man ein allgemeines Gebot aufstellen sollte, dass Spezies nur zu Spezies sollen und Familien nur Familienhunde haben dürfen. Man muss doch immer im Einzelfall entscheiden und beurteilen und das bei jedem Hund.

    Zitat

    Nicht auffällig für den Menschen. Meist leben die sich aber auch in Privathand munter aus, es stört nur keinen wirklich.

    Auch der Bällchen-Junkie-Hütehund stört keinen, solange er brav seinen Ball glotzt.

    Viele Grüße
    Corinna

    Das Ball-Anglotzen finde ich ganz gruselig, kenne es aber auch von vielen Hunden - Mischlinge, Collies, Retriever, Terrier .... eigentlich von allem, was der Park so hergibt. Ein Halter hat zwei Spanienimporte, die ordentlich Jagdtrieb haben (sagt er) und er hat den Hunden das absichtlich anerzogen, weil er sie "so mit dem Ball unter Kontrolle" hat.

    So ganz kann ich den Thread nicht nachvollziehen. Spezialisten gibt es unter den Hunden ja nun viele und auch Pudel wurden mal zur Jagd gezüchtet.

    Generell sollte jeder Hund vernünftig ausgelastet werden. Rassegerecht heißt für mich nicht, dass Hütehunde hüten müssen, Jagdhunde jagen, sondern auch, dass die körperlichen Gegebenheiten beachtet werden. Einen Mops würde ich nun nicht mit zum Reiten schleppen.

    Ich bin der Meinung, dass das Bild in Foren verzerrt wird, weil sich da nunmal häufiger Leute mit Problemen anmelden - also in Bezug auf den Hund. Wer eröffnet schon einen Thread "Mein Hund ist fast immer brav, lobt mich".


    Entweder wir leben hier auf einer Insel, auf der zwar viele Modehunde landen, aber auf der die Modehundbesitzer durchaus willens und fähig sind, ihren Hunden ein gutes Leben zu bieten.

    Kaum einer der Modehunde hier wird mit 'seiner' Arbeit beschäftig und trotzdem springen hier noch kaum durchgeknallten RRs, BCs, Dackel, Terrier, Aussies und Was Weiß ich-Arbeitshunde rum. Die durchgeknallten, die ich kenne gehören witzigerweise zur Kategoreie der unkomplizierten Elos und Chis bzw. Chi-Mixe. Was machen wir hier falsch?