Franzi, Du hast das hier reingestellt und das andere das reichlich komisch finden, dass jemand einen Welpen, den er selbst behalten will und bei dem er das Geburtsdatum ja auch in der Hand hatte - ist doch richtig, dass er von deinen Züchtern kommt - für 4 Monate woanders hingibt, nicht normal finden, damit musst Du dann auch leben können. Du hast dich direkt angegriffen gefühlt und uns vorgeworfen, dass wir dich angreifen, dabei hat das keiner getan. Nach dem letzten Statement bin ich jedenfalls froh, dass keiner meiner Hunde jemals zu dir zum Sitten muss.
Beiträge von Nocte
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Ist dieses nicht in einem großen Blutbild enthalten? Muss man extra anfordern? Und dann frage ich mich, warum er das Verhalten nicht beim ersten Zweithund gezeigt hat, mit der er sich zwar gut, aber nicht so gut wie mit der aktuellen Hündin verstanden hat.
Wenn ich deine Signatur lese, frage ich mich, ob es vielleicht insgesamt zu viel war - eine Hündin 'geht' und es kommt direkt eine neue. Könnte Rosie läufig werden?
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unsere letzte Stunde bei einem Trainer endete nach dem Versuch eines Schnauzgriffes seinerseits mit den Worten: "Ich glaubs nicht, der Hund hat tatsächlich gewonnen."
Ja, die Freiheit von solchen Methoden .... gutes Hundchen, damals schon :-)
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Da Du nicht rausbekommen wirst, was ggf. der Anlass für die Rückentwicklung war, würde ich ihn erstmal medizinisch durchtesten lassen: Blutbild inkl. aller Schilddrüsenwerte, Schmerzen am Bewegungsapparat und falls es immer schlimmer wird evtl. zu einem späteren Zeitpunkt ein CT, aber das sollte der Arzt ja einschätzen können. Falls er medizinisch ohne Befund ist, weißt du wenigstens, dass Du mit dem Training auch was erreichen kannst. Ich drücke die Daumen, dass es nur eine Phase ist ;-)
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Ich würde während der Inkubationszeit darauf achten, dass er keinen Kontakt zu anderen Hunden hat. Denn selbst mit Impfung, wäre eine Ansteckung möglich und es gibt ja auch verschiedene Arten und Impfungen. Nicht jeder Hund hat mehrere.
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Mal noch zu Titus aktuellen Baustellen.
Er ist nicht perfekt Leinenführig und wiedersetzt sich manchmal Kommandos. Am Ende, und das zählt für mich, setze ich mich immer durch. Sprich, dieses austesten eben. Ich schicke ihn auf seinen Platz, er geht drauf und steht nach ein paar Sekunden wieder auf. Dann korrigiere ich ihn, setze ich wieder hin und gut isses.
Er pöbelt weder andere Hunde, noch Menschen an. Verträgt sich mit Hinz und Kunz und ist jederzeit sehr gut abrufbar. Er arbeitet gerne mit und lässt sich, für meine Verhältnisse, einfach auslasten.
Na klar rege ich mich hier auf, wenn er mich wiedermal auf die Palme gebracht hat. Und wie eben schon gesagt, ist es schade das nur das hängen bleibt. Vielleicht erzähle ich auch einfach zu wenig positives.
Angenommen er würde sich nicht mit Rüden verstehen, würde nicht ordentlich allein bleiben und das Haus zusammen bellen - ja dann würde ich auch absagen. Sowas würde sich wohl jeder junge Hund abschauen und das würde weder mir noch dem Züchter was bringen.
Es sind doch nicht nur die schlechten Sachen hängengeblieben - wir haben lediglich die Frage gestellt, was für Gedanken und / oder Sachzwänge dahinterstehen. Du vergisst, dass ich an dem Punkt einfach schon die ein oder andere Erfahrung machen durfte und manchmal auch musste. Ich finde es einfach nicht generell sinnvoll einen 4monatigen für 4 Monate zu jemandem mit Junghund zu geben und danach wieder rauszureißen, d.h. aber nicht, dass ich dir als Person das nicht zutraue oder dass ich mir keine Konstellation vorstellen kann, in der es nicht wirklich zum Wohle des Knirpses ist. Und meine sehr konkreten Fragen hast Du auch gar nicht beantwortet - was ist denn, wenn Titus den Kleinen nicht akzeptiert? Das muss ja nichtmal auf der Stelle passieren und hat auch gar nichts mit einer generellen Rüdenverträglichkeit zu tun die zweite Frage ist für mich immernoch, soll der Zwerg hinterher zurück in sein Rudel?
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Franzi wird uns sicher noch erhellen und meine Neugier befriedigen :-)
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Wartet doch erstmal ab, was Franzi erzählen wird, bevor direkt gemutmaßt wird
Vielleicht gibt es ja erklärbare Gründe.Wir haben ja ganz sachlich angefragt und deshalb auch nach Gründen gefragt, aber Vivis Antwort wirkte ein wenig pissig, als hätten wir uns bei der Frage nichts gedacht und darum hab ich einfach mal erklärt, was ich mir so dazu denke. Es ging gar nicht um irgendwelche Vermutungen.
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Das muss im Grunde jeder Hund lernen, nur haben die Gebrauchshunde wesenstechnisch ne andere Veranlagung als manch Molosser, der einem nach 3 Mal Bällchen schmeißen den Vogel zeigt.
Was ich mich jetzt mal generell frage: Wieso wird eigentlich bei Arbeitshunden immer soviel Wert auf ordentliche Arbeit gelegt? Ich meine, Arbeit ist normalerweise wenn man mal von Jägern und Diensthunden sowie Schäfern absieht nicht der Großteil des Tages im Leben eines Hundes, sondern der Alltag.
Wenn ein Hund im Sport ne Prüfung versaut ist das ärgerlich, wenn er im Alltag nicht händelbar ist oder einen Hund packt ist das viel schlimmer.Danke

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O.K. nochmal nachgelesen, also der Hund ist dann kein kleiner Welpe mehr, sondern 4 Monate. Aber auch da finde ich es nicht sinnvoll, denn er kommt dann in das Alter, wo er sich von dem anderen Jungspund den Blödsinn so richtig schön abschauen kann und einen jungen Rüden einmal aus dem Rudel zu nehmen, um ihn nach Monaten zu reintegrierern .... das kann in die Hose gehen. Wo soll der Hund denn hin, wenn Titus ihn nicht duldet? Was ist Plan B?