ZitatWarum sollte es der Züchter denn nicht wollen?
Eine vernünftige und gewissenhafte Erziehung und Prägung von jemandem der sonst nur einen weiteren Hund hat ...ist doch nichts schlechtes, oder?
Naja, so recht sinnvoll kann ich das nicht finden - jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Weiß ja nicht, was dahinter steckt, aber einem Welpen die Trennung nach der 8. Woche zuzumuten (für mich persönlich ist das zu früh, aber das ist Ansichtssache) um ihn für 4 Monate in eine Umgebung zu geben, in der es noch oder nur einen bisweilen pöbeligen Jungschnösel gibt (so lese ich das jedenfalls aus den Beiträgen zu Titus manchmal raus), um ihn da nach 4 Monaten wieder rauszureißen, klingt für mich nicht sinnvoll. Ich würde ich doch dann lieber noch im angestammten Rudel oder/und bei der Mutter behalten, wo er zum einen auch durch die Hunde oder/und Mutter eine adäquate hündische Erziehung erfährt und zum anderen nicht wie eine Topfpflanze umgesetzt wird. Ich halte den Kontakt zu gefestigten und sozial sicher agierenden erwachsenen Hunden für wesentlich sinnvoller. Darum hätte ich gern gewusst, was für ein Gedankengang oder Sachzwang dahintersteckt.
Bei Hunden, die z.B. später als Begleithunde für Behinderte dienen, beträgt die Phase in der ersten Familie auch ca. ein Jahr.