Wie traurig, aber so ist das leider mit der Geflügelzucht.
Beiträge von Nocte
-
-
Zitat
(...)
Umorientierungssignal ist allerdings auch nicht so schlecht. Besonders wenn dein Hund nur auf sehr "nervige andere Hunde" reagiert. Warum soll er sich mit geifernden, bellenden Hunden auseinandersetzen müssen? Ich verstehe die anderen hier nicht. Es sind doch eben eher die Ausnahmefälle bisher, die den Hund zum "antworten" bringen.
Ich halte das sogar für die beste Lösung.(...)
Es klingt für mich nicht, als würde der Hund sich nur bei besonders nervigen Hunden zum Antworten bemüßigt fühlen. Das Auseinandersetzen mit dem auslösenden Reiz finde ich darum wichtig, weil der Hund so über kurz oder lang auch Handlungsalternativen und letztlich eine Handlungsänderung zeigt, wenn man nicht eingreifen kann.
-
Die Sprühsauger sind schon super gegen den Dreck. Bei uns im Baumarkt kostet das inkl. Spülmittel 25€ pro Tag. Wenn allerdings wirklich Urin im Teppich steckt, dann hilft das nur kurzfristig. Da würde ich einen Spülgang mit einer Chlorlösung (z.B. Danchlorix mit Wasser) empfehlen. Riecht dann kurz wie im Schwimmbad.
-
Zitat
Aha. Ich hoffe ich darf noch eine Frage stellen: hast du erst einen Reiz trainiert, oder direkt an mehreren?
Klar darfst Du. Beim ersten Mal hab ich das nur an einem Reiz, aber situativ geübt. Da es aber so gut funktioniert hat, habe ich das eigentlich recht früh zum Üben benutzt. Erfordert es die Situation, wird beim Auftreten eines Störreizes geklickt, ansonsten, wenn die Hunde z.B. erwünschtes Verhalten anbieten oder auch, wenn ich z.B. Leinenführigkeit üben will und bei einer bestimmten Konstellation vom Hund zu mir klicke. Unterschiede stelle ich nur in der Genauigkeit der Hunde fest. Shadow testet z.B. bei Positionen aus, ob der Klicker auch 10cm weiter links noch geht, oder 10cm weiter rechts. Die Mädels sind nicht so pedantisch, aber sprechen auch gut auf den Klicker an.
-
Zitat
Nach drei Minuten hatten die verstanden, dass der Reiz nen Klick auslöst? Oder das mit dem klickern im allgemeinen? Das wäre ja Bombe wenn er das so schnell versteht :)
Die hatten gelernt, dass der Klicker eine Belohnung auslöst. Wir haben das direkt am Reiz trainiert.
-
Zitat
So, ich fange morgen mit Stuart "zeigen und benennen" an. Ich habe bisher noch nicht wirklich mit dem Klicker gearbeitet. Habt ihr Tipps? Einmal konditionieren und dann gleich los? Erst einen Reiz klickern, oder gleich unterschiedliche? Wie schnell hat das gedauert, bis eure Hunde das verstanden haben? Ziel ist doch im ersten Schritt, dass er den Reiz wahrnimmt und sich zu mir umdreht, weil er auf Klick und Leckerchen wartet. Oder?
Bei unseren hat es keine 3 Minuten gedauert. Am Anfang habe ich allerdings direkt auf den Klick die Belohnung aktiv zum Hund gebracht.
-
Zitat
Anblaffen ist doch völlig okay. Nur so lernen unhöfliche Teenies. Aber wenn ich mir hier im Forum die vielen Berichte zu misslungenen Hundebegegnungen durchlese machen die Dogforumuserinnen in der Regel einen recht hysterischen Eindruck auf mich.
Bisschen mehr Gelassenheit würde der ein oder anderen sicher nicht schaden.
Dann sehen wir das gar nicht so verschieden, wie es erst schien.
Vielleicht liegt der Eindruck hysterischen Verhaltens daran, dass Anblaffen oder Wegschnappen für manche HH schon gefährlich aussieht. Nur so kann ich mir erklären, warum man immer wieder den eigenen Hund auf so eine Art zu anderen angeleinten laufen lässt oder der Ansicht ist, dass nur die Leinen an allem Schuld seien. Ich hab hier schon HH erlebt, die ich unhöflich fand, die im Grunde auch entspannt waren. Deren großer Rüde lief frei, meine waren noch angeleint. Der Hund startete durch - ich ließ die Leinen fallen. Der fremde und meiner kriegen sich in die Haare. Klang bestimmt bedrohlich und sah auch so aus. Tatsächlich hat keiner dem anderen ein Haar gekrümmt. Die anderen HH meinten nur: "Na, sieht doch immer gefährlicher aus, als es ist. Man muss nur die Leinen losmachen." Wenn auch nichts passiert ist, finde ich das dreist. Es hat niemand zu entscheiden, welcher Art Erfahrung ein fremder Hund machen muss. Hätten die Leute vorher mal rübergerufen, ob man nicht ableinen könne, hätten wir abgeleint. So fanden sich meine Hunde und ich in der Situation, dass sie nur noch reagieren konnten. Das muss nicht sein und mitlerweile finde ich da deutliche Worte und werfe, wenn es sein muss auch fremde Hunde mit Klapperdosen ab.
-
Zitat
(...)
Meine Hunde haben es zu akzeptieren wenn ein anderer Hund friedlich (!) hergelaufen kommt. Auch wenn er sich unhöflich verhält. Jungspunde sind halt manchmal unhöflich, da drücken wir ein Auge zu. Mich stört das nicht im Geringsten solang niemandem was passiert.
Ob der andere friedlich ist oder nicht, können meine Hunde schon einschätzen und unhöfliches Verhalten müssen sie nicht hinnehmen. Ich kann es auch nicht leiden, wenn jemand auf mich zugesprintet kommt, direkt vor stehen bleibt und mir ein "Morgeeeeeeeeeeeen" entgegenbrüllt. Ob deine Hunde das zu akzeptieren haben, ist mir egal. Ich leine meine an, wenn wir keinen Kontakt wollen oder es die Straßensituation nicht hergibt. Wer dann meint, sein Der-tut-nix dürfe sich wie die Axt im Walde benehmen, muss damit klar kommen, dass ich den Hund entsprechend anblaffe oder mein Hund das tut.
-
Zitat
Nochmal zu dem Leinentheater: Ich persönlich finde, dass eure bzw. andere Hunde schlichtweg schlecht sozialisiert sind, sonst gibt es nämlich keinen Grund sich über anrennende Hunde zu beschweren.(...)
Was für ein Schwachsinn. Kein Hund muss es toll finden, wenn ein anderer frontal auf ihn zu läuft. Das ist unhöflich und wird von manchen Hunden eben damit quittiert, dass der andere eine aufs Dach bekommt - völlig zu Recht. Zudem ist es nicht an den Haltern anderer Hunde zu entscheiden, mit welchen Hunden meine Kontakt haben. Hat jemand seinen Hund an der Leine, dann halte ich meine fern - egal, ob der andere krank, alt, verletzt, unverträglich oder sonst was ist.
-
Du scheinst das Problem darin zu sehen, dass dir solche Hunde begegnen. Das kommt nunmal vor und den Hund von allen Eindrücken abzuschirmen, die zu unangenehmen Verhalten bei ihm führen können, bringt auf Dauer nur Streß, dann musst du immer allem und jedem aus dem Weg gehen, der aus dem Raster fällt. Dei Hund reagiert doch völlig verständlich. Als Welpe und Junghund hat er sich noch mehr zurück genommen - ist ja auch sinnvoll, aber umso erwachsener er wird und umso häufiger er in solchen Situationen negative Stimmung bekommen hat, umso weniger wird er das mit entspanntem Vorbeilaufen quittieren. Jetzt musst Du dran arbeiten, dass er diese Situationen trotzdem als positiv empfindet und ihn nicht noch darin bestätigen, dass der andere Hund bescheuert ist, indem Du ihn mit Wasser bespritzt oder sein Verhalten nur verbietest.
Ich hab den Eindruck, Du machst dir mehr Streß damit, dich über den anderen Hund zu ärgern und darüber, wie dein Hund sich benimmt.