Beiträge von Nocte
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Generell sehe ich es so, dass wir Zweibeiner viel zu viel Fleisch zu uns nehmen und die Ernährung der Massen an Tieren, für die Fleischerzeugung sehr fragwürdig ernährt werden...
Es soll heißen: die Massen an Tieren (...) sehr fragwürdig ernährt werden.
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(...)
Klärt mich mal auf, was ist das Problem an Silage?
(...)Das ist - denke ich - keine Frage eines Problems. Silage hat aber andere Inhaltstoffe als das Gras auf der Weide (, das ja nicht ganzjährig wächst in unseren Breiten und nicht in ausreichender Menge für eine Massentierhaltung). Ein Hund, der z.B. Mais nicht verträgt, kann u.U. Probleme mit ungewaschenem Pansen aus der Massentierhaltung haben, weil das Tier mit Maissilage gefüttert wurde. Über den Rohfasergehalt etc. und die allgemeine Wirkung auf Rinder etc. kann ich nichts sagen, der variiert je nach Alter der Futterpflanze. Hinzu kommt, dass in Maissilagen oft Sojaextraktionsschrot kommt, um die Proteinversorgung zu gewährleisten. Das ist für mich persönlich schon ein Problem, denn wir wissen alle woher der Großteil an Soja kommt und Soja finde ich in der Hundeernährung auch nicht so prall.
Generell sehe ich es so, dass wir Zweibeiner viel zu viel Fleisch zu uns nehmen und die Ernährung der Massen an Tieren, für die Fleischerzeugung sehr fragwürdig ernährt werden - nicht nur wegen der Tiere selbst, sondern auch der Herkunft der Futtermitteln (z.B. Cash Crops). Meine Hunde werden nicht nur mit Bio-Fleisch ernährt, aber oft und auch mit Fleisch aus eigener "Herstellung".
Meine große Hündin hatte schon heftige allergische Reaktionen, nach dem Genuss von Blättermagen.
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Stimmt ... da sind sie wieder die 1000 Meinungen.
Gerade am Anfang machen die einen kirre. Da sucht man eben noch nach dem "roten Faden" zur Orientierung.
Seine These besagt das Hunde die über Generationen gebarft werden genetisch gesünder sind.
Er meint das die Inhaltsstoffe in Fertigfutter und das Getreide Auslöser für die genetische Veränderung ist, und somit verschiedene Krankheiten sich erst in den Genen der Hunde festigen konnten.Sofern die Nahrung erbgutschädigende oder erbgutverändernde Substanzen enthält, mag das stimmen, aber das wissen wir ja nicht, wenn wir sie verfüttern bzw. gehen erst mal nicht davon aus. Wie soll man das auch testen - die Ergebnisse wären konfundiert, denn wer will hier Umweltgift von Giften in der Nahrung trennen. HD z.B. ist doch deutlich besser über die Abstammung zu erklären, als über Umweltgifte. Hunde von Züchtern, bei denen seit Jahren roh gefüttert wird, müssten der Theorie nach seltener an HD erkranken, als Hunde mit ähnlicher Ahnentafel bei Fütterung mit Industriefutter. Soll heißen, dass ich mir gut vorstellen kann, dass Nahrung die Zellen und damit auch die Keim- bzw. Spermienzellen negativ beeinflussen kann. Eine Verfestigung von Erbgutfehlern durch Fehlernährung wäre mir aber neu ... zumindest aus dem Schulunterricht. Entweder das Erbgut ist geschädigt oder nicht. Wenn es geschädigt ist, aber das betroffene Individuum sich trotzdem vermehren kann, dann wird der Fehler weitergegeben (oder auch nicht). Lediglich die "An- und Ausschaltung von Genen" schiene mir durch die Nahrung möglich, aber dafür bedarf es keiner Generationen. Ich lass mich da gern eines besseres belehren, aber so aus der Hüfte geschossen passt das nicht zu dem, was ich mal in grauer Vorzeit im Unterricht gelernt habe.
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Gerade bei einem Hund mit evtl. Nierenunterfunktion absolut schädlich?! auf was muss ich bei so einem Hund (besonders) achten?(...)
Auch nicht ohne weiteres haltbar, als These.
Wir reden hier immer von "dem Hund", aber beachten nicht, dass es je nach Rasse auch Unterschiede gibt, was die Ernährung angeht. Collieartige haben z.B. häufiger Probleme mit Fett, als manch andere Rasse. Manche Rassen sind signifikant häufiger von Pankreasinsuffizienzen als andere betroffen. Hat man einen solchen Hund, dann kann eine Ernährung mit Kohlenhydraten auch schon wieder schwierig sein.
Meine große Hündin z.B. verträgt so gut wie keine Kohlenhydrate: Reis, Nudeln, verschiedene Mehle, selbst Obst wie Bananen - geht alles nicht. Zusätzlich verträgt sie Fett schlecht. Die Nieren sind vorgeschädigt (nicht angeboren, sondern von einem der Vorbesitzer mitgebracht). Das heißt für uns, dass sie weder Obst und Gemüse, noch Kohlenhydrate auf dem regulären Speiseplan hat. Fertigfutter .... nach einem wahren Marathon an Futtertests haben wir uns auf die Fütterung mit Fleisch beschränkt und damit geht es ihr gut. Ich kann nicht sagen, dass das nun besonders aufwändig oder kompliziert wäre. Wir lassen regelmäßig Bluttests durchführen, um abzusichern, dass es ihr so gut geht, wie es scheint und ihr Blutbild spricht für sich. Ich möchte nicht mehr auf die Fütterung mit Frischfleisch verzichten.
Der Rüde reagiert auch sensibel auf Fette und auf Kohlenhydrate in größeren Mengen spricht er ebenfalls nicht positiv an, ohne dass eine Allergie vorliegen würde. Gemüse und Obst verträgt er, mag es aber nicht. Er wird genau, wie die große Hündin ernährt und auch er hat gute Blutwerte, ist leistungsfähig und fit.
Die kleine Hündin hingegen verträgt so ziemlich Alles und findet auch Alles lecker. Bei ihr wäre es kein Problem Kohlenhydrate in Rationsgröße oder fettreich zu füttern. Ich schätze, dass ihr Verdauungssystem selbst Pepperoni-Pizza "einfach hinnehmen" würde. Ich wüsste nichts, was dieser Hund nicht verträgt.Bei den Gast- und Pflegehunden hatte ich ähnliche Bilder. Manche Rassen vertragen alles und andere eben nicht.
Ich denke, man muss immer vom eigenen Hund abhängig machen, wie man dessen Ernährung gestaltet. Der augenscheinliche Zustand und ggf. Tests beim Arzt verraten einem doch, ob der Hund die Ernährung gut verträgt oder nicht.Weshalb ein Hund, der mit Fleisch anstelle von Fertigfutter gefüttert wird, keine HD oder Arthrosen bekommen soll, erschließt sich mir nicht. Ich wüsste nicht, dass die Ernährung was an den Genen ändern könnte oder Unfälle verhindern.
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Das hängt sicher mit den Schmerzen zusammen, die viele Menschen und sicher auch Hunde mit Arthrose bei nasskaltem Wetter verspüren. Wärme wirkt auf die Muskeln entspannend. Wenn die Arthrose ohne Entzündungen ist und von Abnutzung herrührt, dann soll die Wärme Muskeln entspannen und die Durchblutung fördern. Kommt sie aber mit einer Entzündung daher, dann kühlen Ärzte sogar eher und behandeln mit Kälte.
Bei HD ist eher von Entzündungen auszugehen, allerdings nicht so stark, wie beim Menschen.
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Schau, ob sie den Mantel mag. Meine Hündin hat HD und Arthrosen + Spondyliose und würde mir was husten, wenn ich mit einem Mantel ankäme. Sie mag Wärme gar nicht, sondern geht auch bei Minusgraden noch Schwimmen. Die Arthrose wird nicht besser durch die Wärme und entseht auch nicht durch Kälte. Also würde ich schauen, womit mein Hund sich wohl fühlt.
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Ich hab mir welche bei SoooKuhl
http://www.sooookuhl-hundetrends.hunde-homepage.com
machen lassen. Gibt es aus Stoff, rein in Leder oder auf dem Geschirr. Auch die Schriftart kann ausgesucht werden. Die Qualität ist so gut, dass die Halsbänder schon länger halten, als meine Telefonnummer "gehalten" hat und die hatte ich Jahre.
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Dann bitten Tiffy und ich auch um Aufnahme in diesen erlesenen Club

Beitritts-Gründe:
Gesäugetumore mit Knoten an der Gebärmutter (Kastriert+beidseitige Leisten-Op)
Mitralklappeninsuffizienz
Knick in der Luftröhre
Steifes Vorderbein durch Knochenentzündung
Rheumatoide Arthritis
KCS (chronische Augenkrankheit)
Deformierte Hüfte
Deformierte KnieTiffy meistert alles mit einer bemerkenswerten Ruhe.
Trotz das immer irgendwas weh tut, ist sie freundlich, spielt ab und an und ist sehr geduldig bei ihren Behandlungen
Also beim TA nicht, aber zu Hause.
Derzeit muss sie wegen dem Rheuma Kortison nehmen.
Hoffe sie nimmt nicht noch mehr zu.
Das Gewicht bereitet mir Kopfzerbrechen.
Mehr bewegen bzw. Sport geht nicht mit ihr, weniger essen aber auch nicht.
Und sie nimmt nicht ab, ehr im Gegenteil
und jetzt noch Kortison.So eine Phase hatten wir auch. Kannst du sie irgendwo zu einem Wasserlaufband schaffen?
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Wirklich hübsch - zu schade, dass ich keinen Hahn brauche. Sie sind alle sehr schick.