Beiträge von Nocte

    Für mich klingt der Eingangspost nicht nach jemandem, der seine kleinen Hunde bei jedem Pieps auf den Arm nimmt. Ich kann mir gut vorstellen, wie der fremde Hund auf die TE gewirkt hat, weil ich selbst einen Shepherd habe und wenn der auf etwas fixiert ist, dann empfinden ihn andere Menschen als sehr stark, weil er z.B. einem Menschen auch in die Augen sieht. Den Wusel abzublocken, wäre nahezu unmöglich - der ist ratteschnell und wenn der besagte Hund hier nur ein wenig so wirkte, dann verstehe ich, dass man den Welpen lieber auf den Arm nimmt.

    Davon ganz ab, mag man vom auf den Arm nehmen halten, was man will, doch es darf im Grunde nicht interessieren, warum der andere den eigenen Hund hochnimmt, denn der eigene hat sich fern zu halten oder zuverläsig fern gehalten zu werden. Da braucht man nicht ausdiskutieren, ob der Hund auf dem Arm krank ist, ein Trauma hat, die Nägel frisch lackiert oder evt. einfach ein müdes Welpi ist.

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    Na toll, unser "Wildschweinzaun" ist ja an einem öffentlichen Weg, zwar muss man den Damm ruter, aber er ist in 20m entfernung von einem vielbefahrenen Radweg und trotzdem hat er auf den ganzen 2km kein einziges Schild . . . da hier kein Privates Feld eingezeunt wird müsste die Gemeinde doch doppelt darauf achten dass da Schilder dran sind.

    Die Radfahrer sind ja erstmal nicht in Gefahr eine gewischt zu bekommen. Gibt es an der Stelle evtl. Leinenpflicht? Vielleicht geht der Zaunbesitzer nicht davon aus, dass dort jemand langgeht oder ihm wurden die Schilder geklaut (ich bin auch schon welche losgeworden) oder derjenige mag schlicht keine Hundehaufen im Grünfutter. Selbst ein Wildschweinzaun hat Pfosten und eine Höhe, die eigentlich gut sichtbar sind. Wie kommt man denn da dran, ohne durch den metaphorischen Urwald zu klettern? Wenn da nur eine einzige Litze kurz über den Boden gespannt ist, würde ich daran zweifeln, dass der Zaun irgendeinem der üblichen Zwecke dient und dann macht es vielleicht Sinn, einfach bei der Gemeinde nachzufragen.

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    Oh doch, da passiert schon mal was. Es ist für nicht so hundeliebende Menschen ein Unterschied, ob sie einen Spaziergänger mit Einzelhund kreuzen, oder ob ihnen ein Gewusel von 6 oder mehr, oft recht grossen Hunden auf dem Weg entgegenkommt, begleitet von einer einzigen Person. Da spielt es kaum eine Rolle, ob angeleint oder nicht. Es ist übrigens auch für den eigenen Hund ein Unterschied - so eine Hundemeute wirkt doch recht bedrohlich. Oder es kommen erst die Aufklärer, wuffen kurz und der Rest braust an.... Klar kommt dann das Abrufgebrüll, aber das ist längst nicht bei allen Dogwalkern wirkungsvoll. Was ohne Störung grad so geht, klappt oft nicht mehr, wenn eine überraschende Situation eintritt. Da ist der Dogwalker vorn mit zwei Hunden beschäftigt, und hinten macht sich einer aus dem Staub. Alles schon gesehen und erlebt.

    Ich sage nicht, dass es keine kompetenten Dogwalker gibt, habe auch schon solche getroffen. Aber eben auch die anderen. Die Tatsache allein, dass man es wagt, mit 5 Hunden rauszugehen und die womöglich noch abzuleinen sagt noch nichts über die Qualifikation der betreffenden Person aus. Sehr oft wurde da nach dem Prinzip "wird schon gut gehen" und "aus dem Weg" verfahren. Ich weiss nicht, wie es bei euch ist, aber hier kann sich jeder Heini, der eine Leine halten kann "Dogwalker" nennen. Und so einige haben es auch getan. Die sind jetzt weg mit dem neuen Gesetz, weil sie den nötigen Fähigkeitsnachweis nie und nimmer bringen können. Und ich weine denen nicht nach.

    Ich sehe in diesen nach Geschäftsgang zusammengestellte Gruppen übrigens auch etliche deutlich gestressten Hunde. Dieses "Rudelleben" ist nicht für alle Hunde ein Zuckerschlecken....


    Dogwalker sind nix für mich, aber die Mehrhundhalter sind mir in unseren Breiten deutlich lieber, als viele Einzelhundhalter. Die Einzelhundhalter stehen überwiegend auf dem Standpunkt, dass deren Hunde draußen Hundekontakt haben sollen. Daher dürfen viele recht ungeregelt einfach zu jedem Hund hinlaufen. Mein Lieblingsspruch von solch einem Halter war: "Sie haben so viele, da wird doch wohl einer zum Spielen für meinen dabei sein." Die anderen Mehrhundhalter legen auf unkontrollierten Kontakt meist genauso wenig Wert wie ich und daher gestaltet es sich im Regelfall unproblematisch eine Gruppe mit einer Gruppe zu passieren. Bei Einzelhunden kann ich drauf wetten, dass sich einer abseilt oder der Halter meint, die machen das unter sich aus oder müssen spielen und und und.

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    (...)
    Für mich stellt sich auch die Frge, warum man zwingend so viele Hunde benötigt, wenn diese nicht für den Broterwerb eingesetzt werden? Sicherlich ist eine Hundegruppe oder gar ein Rudel schöner, als ein einziger, aber reichen da nicht auch 3?
    Ist es nicht eher die Befriedigu g für den Menschen, die im Vordergrund steht? Verantwortung zu übernehmen oder Mitleid zu befriedigen, weils dem Hundi bei mir besser geht, als bspw. im TH?

    Für mich ist klar, dass jeder meiner Hunde eine Möglichkeit zum Rückzug haben muss, ich sie auch allein lassen können muss und sie alle zufrieden und gesund sind. Allein lassen, heißt für mich, dass ich keine Gruppe haben wollte, in der sich zwei aufs Messer bekriegen und nicht aufs Fell kucken können. Wenn die Hunde auch nicht dem Broterwerb dienen, haben sie aber trotzdem ihren Job und für den werden sie irgendwann zu alt oder zu krank sein. Sollte ich dann weiterhin einen Hund für dieselben Zwecke benötigen, dann bleiben die Alten und Kranken aber trotzdem. Außerdem gehe ich mit jedem Pflegling das Risiko ein, dass einer kleben bleibt. Fünf Hunde sind bei uns von Seiten der Stadt das Maximum pro Haushalt.

    Zu deinem Eingangspost: du gehst auf keines der Argumente der Halter mit mehr als vier Hunden ein. Ich frage mich, weshalb du überhaupt danach fragst.

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    Danke :gott:

    Ich habe den Eindruck, dass Du ohnehin durch nichts davon zu überzeugen wärst, dass man mit mehreren Hunden gleichzeitig vernünftig durchs Leben kommt. Bleib doch einfach bei einem, wenn du dir das partout nicht vorstellen kannst.

    Kaum ein Mensch stellt sich freiwillig eine Raufergruppe zusammen, lässt die fröhlich durch die Gegend kullern und hofft aufs gute Glück.

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    Ich habe behauptet, dass man nicht in jeder Situation ein Auge uf jeden Hund werfen kann und ich denke, da muss mir jeder zustimmen ;-)
    Die Frage nach dem handling habe ich ja gestellt und nicht beantwortet.

    In einer solchen Situation kann ich gezielt auf Emma eingehen. Sei es zeigen+bennen, Alternativverhalten anbieten oder was auch immer. Ich kann sie aus drr Situation rausnehmen. Und wenn ich den fremden Hund nicht blocken kann, leine ich meine fix ab, was bei einem Karabiner schnell geht, und sie sucht sich selbst Schutz.

    Es ist auch nicht in jeder Situation nötig, ein Auge auf alle Hunde gleichzeitig zu haben ;-) Wenn man 5 Krawallnudeln hat, ist das sicher schwieriger als bei 5 Hunden, von denen jeder andere "Baustellen" hat.

    Aus gleichem Anlass habe ich mir heute ein Sony Vaio F1531C5E bestellt ... Das kann man selbst konfigurieren und damit auch unter dem preislichen Limit von 400€ bleiben. Ein Core i3 dürfte es bei deinen Ansprüchen locker tun und wenn Du beim RAM die Minimalausstattung mit 4 Gigabyte nimmst, sowie die kleinere Festplatte (500Gigabyte) und mit der schlechteren Auflösung leben kannst, bist du mit 400€ dabei. Bei den beschriebenen Ansprüchen ans Gerät, würde ich an deiner Stelle allerdings über ein Tablet nachdenken.

    Eine Version des Sony Vaio kann man in unseren Breiten im Staples preisgünstig erwerben. Vielleicht geht das bei euch ja auch.

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    Nee, erstens wäre es Nr. IV gewesen, und zweitens gab es die offizielle Nummer wohl erst Anfang der 80er im Rahmen von "Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back".

    Die alten Teile hatten neben der damaligen Numerierung, ja noch Namen. Als die Filme gewaschen wurden und erste Szenen digital verändert, fand ich die Ergebnisse schon grenzwertig, aber konnte mich damit anfreunden. Nachdem ich den persönlichen Fehler beging, den neuen ersten Teil im Kino zu betrachten, wusste ich, warum George Lukas nur den Mittelteil der Geschichte verfilmt hatte. Für jeden Deutschlehrer und Lektor muss das ein noch größerer Horrortrip gewesen sein, als für mich. Ich hätte es besser gefunden, wenn man die alten Teile nicht in die neue Reihe integriert hätte. Die haben mir den Spaß an Star Wars gründlich verdorben, aber leider teilen andere Klassiker dieses Schicksal ...