Beiträge von Nocte

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    Wir hatten auch mal kurz über Hühner nachgedacht, der Platz wäre ja vorhanden. Leider auch die Rotmilane, die mehrmals täglich über unseren Garten fliegen.... So schön sie anzusehen sind, aber unsere Zwergkaninchen sind schon doppelt und dreifach gesichert, bei Hühnern oder Laufenten sehe ich da leider schwarz, es ist mir zu heikel. :/

    Bei uns hat sich der Habicht mal an einem Brahma versucht. Das Huhn - Franziska - hatte danach ein gerupftes Hinterteil, aber keine weiteren Schäden, außer dem Schreck natürlich. Der Habicht hat es bei den großen Hühnern nicht wieder probiert und ich habe dort auf der Weide jetzt nur noch die Brahma.

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    Nuja ich bin schon immer den Brahmas verfallen

    Hatten wir auch lange und wenn ich nochmal Hühner bekomme dann wieder Brahma-Assopack

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    Fliegen nicht, unsere legten recht gut ( alle 2 Tage im Schnitt) aber sie sind halt Brutfreudig und wenn man dann glucken lässt muss man tierisch aufpassen weil das echte Trampeltiere sind :roll:
    Dafür werden sie extrem zahm ( Berta liess es sich nicht nehmen ständig aufm Schoss meiner Oma zu sitzen :ugly: ) wenn man schlachten lassen will is ordentlich was dran ( unsere sind alle eines natürlichen Todes gestorben :tropf: und wurden nicht gegessen)
    Ich bin ja imernoch total verliebt in die Rasse ^^

    Ich wollte nie Brahma, weil ich zugegebener Maßen Angst vor den Riesenhühnern hatte, aber jetzt gebe ich meine Brahma nie mehr her. Die sind toll. Die Brahma haben für mich noch einen ganz anderen Vorteil - der Habicht kann sie nicht schlagen. Die Marans leider schon :-(

    Bei uns wird es dieses Jahr wohl Brahma, Lachshühner, Marans, Leghorn und Mixe geben. Die ersten Glucken glucken schon ... :-)

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    Wenn man direkt vor den Schildern steht - doch. Vor allem wenn Mütter das ihren Kindern so erzählen.
    Und ich hab schon als Kind gelernt, dass Dromedare nur einen Höcker haben, hingegen Trampeltiere 2.

    Naja, so tragisch finde ich die beiden Versprecher auch nicht. Ich kann mich dran erinnern, dass ich in der Schule gelernt habe: 1 Höcker = Dromedar, 2 Höcker = Kamel. Ich war baff erstaunt, als ich dann irgendwo las, dass beide Kamele seien und die zweihöckrigen Trampeltiere hießen.

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    Einen Hund ( auch einen Menschen ) aus sentimentalen Gründen verkünsteln zu möchten ( einem Geschäftsinteresse Folge zu leisten )
    halte ich für pietätslos

    Weil es in "unserer" westlichen Kultur so üblich ist, ist ein unlauteres Argument und hat keinen sachlichen Inhalt. Geschäftsinteressen Folge zu leisten ist die Grundfeste "unseres" Wirtschaftssystems - macht es nicht besser, aber ist auch in "unserer" Kultur so üblich.

    Nicht jedes Plastinat dient der Wissenschaft. Die "Körperwelten" dienen einem wirtschaftlichen Zweck und befriedigen neben echtem Interesse bei nicht wenigen Menschen eine morbide Schaulust und auch nicht alle Plastinate werden noch in den wissenschaftlichen Posen alter Lehrbücher ausgestellt. Auch das ist für mich kein Argument, das gegen einen Hundehalter spricht, der sich einen Diamanten aus seinem Hund machen lässt.

    Rechtliche Regelungen gibt es, aber es gibt lLücken im Gesetz und dadurch Wege, die Asche über den Weg des Imports doch auf den Kamin zu bekommen. Auch Eieruhren mit Asche Verstorbener drin hat es schon gegeben. Darüber hinaus gehört auch Amerika mit seinen Möglichkeiten mit Versorbenen umzugehen, zum westlichen Kulturkreis und dort ist die Urne auf dem Kamin nicht selten.

    Wie pietätvoll ist es denn, dass in Deutschland Gräber nach 20 Jahren ausgehoben werden? Ewige Totenruhe = Fehlanzeige. Übersäuerte Friedhofsböden, Wachsleichen und auch Friedhofsstillegungen stellen ein wachsendes Problem dar, demgegenüber ich jeden Diamanten vorziehen würde. Eine Einäscherung oder Beerdigung kostet auch nicht weniger, als den Diamanten zu fertigen und ich würde die Kosten für meine Beerdigung durchaus der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, aber irgendwo werde ich wohl als Leiche hinmüssen, denn wir haben keine Garten, in dem ich mich klammheimlich unter die Erde bringen lassen kann. So gänzlich erlaubt ist das ja bei Tierkadavern auch nicht.

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    hallo,
    noch kränker gehts wohl nicht ?

    Die Kosten dafür, und deine Sentimentalitäten ( wenn dein Hund was zu sagen hätte ) könntest du dem Tierschutz o.ä. spenden ( z.B. dem Forum hier :gut: )


    Andere Menschen als krank zu bezeichnen, weil man deren Art des Trauerns und Gedenkens nicht nachvollziehen kann, zeugt von schlechter Erziehung, aber um deinen Gedankengang wenigstens nachvollziehen zu können, würde mich doch interessieren, was an einem Diamanten aus dem eigenen Hund so krank sein soll und warum es weniger krank ist, wenn Menschen sich plastinieren lassen oder in Gräbern bestatten, Grabsteine aufstellen oder eine Urne auf dem Kamin haben?

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    Dass man so einen Hund auch verziehen kann, ist klar. Das sollte sich ja dann aber nicht weitervererben.
    So wie ich das rausgelesen hab ist das aber auch ein züchterisches Problem

    Hm, der Deutsch Kurzhaar zum Beispiel hat eine hohe Raubzeugschärfe, ist aber dem Menschen gegenüber eher wenig durchsetzungsstark hätte ich jetzt gesagt. Da begeb ich mich aber auf dünnes Eis ehrlicherweise.

    Vererben nicht, aber wenn ein solcher Hund eine Hündin ist, die in der Zucht eingesetzt wird, dann gibt die natürlich auch ein gewissen Verhaltensrepertoire weiter.

    MAnchmal denke ich, dass wir unsere Definition von Wesensschwäche oder auch von Agressivität nochmal korrigieren sollten. Ein Hund der agressiv vorgeht, ist nicht zwingend unnormal, aber in unserer Gesellschaft so gut wie immer unerwünscht. Selbst Einbrecher sollen nicht mehr gebissen werden. Ein durchsetzungsfähiger Hund macht mehr Arbeit. Ob diese "Arbeit" als anstrengend empfunden wird, kommt auf die Besitzer an. Über das generelle Potenzial übertrieben zu reagieren entscheiden ja auch Faktoren wie die Größe und das Gewicht - ganz chemisch, ohne dass ein Züchter da groß drüber nachdenken bräuchte.

    Wesensschwäche? Was genau versteht ihr darunter, wenn es nichts anerzogenes ist?

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    Und was ist dann bei den Hunden schief gelaufen, die zwar "Aggressiv" sind, aber eben nicht mehr nervenstark?
    Wenn doch das eine mit dem anderen zusammenhängt?
    Oder ist das wieder was anderes?

    Das hängt nicht zwingend zusammen. Auch einen von Natur aus nervenstarken Hund bekommt man dahin "verzogen". Gerade die cleveren Kerlchen können schon Schaden nehmen, wenn Herrchen oder Frauchen einfach immer gemischte Signale geben oder es gar keine erkennbaren Regeln gibt und für den Hund aus heiterem Himmel die Welt untergeht, ohne dass er ausmachen kann, was der Auslöser war.

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    Schlabberhund hat natürlich recht. Mit dem Geld, das man für so etwas ausgeben würde, sollte man lebenden Hunden lieber helfen.

    Das sehe ich anders. Wenn ein Mensch das Bedürfnis hat, auf diese Art mit dem Verlust seines Tieres fertig zu werden, dann sollte er das tun dürfen ohne Vorwürfe wegen der Summe und anderer leidender Tiere hören zu müssen.

    Es muss gestattet sein, sich auch mal um sein eigenes Seelenheil zu kümmern und das an die erste Stelle zu stellen. Kein anderer wird das tun. Der Hund wird sich sicher nicht mehr darüber beschweren, zu Lebzeiten kein 2500€-Körbchen bekommen zu haben oder Leberwurstberge.

    Es ist die ureigenste Entscheidung eines jeden Menschen, wie er mit seinem Geld und seinem Verlust umgeht und auch, wann er spendet oder es eben lässt. Helfen kann man auf vielerlei Art, dazu muss man sich nicht verbieten, so zu trauern, wie man es gern möchte, auch wenn das 2500€ beinhaltet.

    Mit der gleichen Begründung könnte man bei jeder Bestattung eines Menschen sagen, dass Trauerfeiern, die Totenwacht und Ähnliches rausgeworfenes Geld seien, dass man besser einer Hilfsorganisation spenden solle.