Beiträge von FridaGT

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    aber was soll man machen wenn es halt so kommt?
    als ich yuna holte war ich zu hause, noch in karenz, hatte einen partner der vollzeit arbeiten ging! .. partner weg -> jetzt muss eben ich arbeiten gehen, irgendwer muss ja!
    aber deswegen den hund abgeben obwohl er mit der situation gut klar kommt?


    So sehe ich das auch. Natürlich dreht sich in unserem Leben VIEL um den Hund, aber nicht ALLES. Wir gehen morgens um halb 10 mit ihm eine große Runde, bevor wir zur Arbeit müssen, dann fahre ich in der Mittagspause heim und gehe mit ihm und dann abends wieder, und an den Wochenenden sind wir aufm Hundeplatz, im Wald oder sonstwo. Ich denke, dass wir genug Zeit für ihn haben.

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    Und was ist wenn es sich bei dem betreffenden Hund nicht antrainieren lässt,weil er nicht damit klar kommt. Was dann?
    Vollzeit und Hund,sorry,für mich no go.


    Das Problem hatten wir bisher nie, haben unsere Hunde immer als Welpen bekommen und denen das Stück für Stück beigebracht. Und es klappt wunderbar.

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    - Soll ich meinen Hund jetzt abgeben oder nicht? Denn die Nachbarin kann ja auch mal krank werden o.ä. (ältere Dame) - und dann? Mein Hund lässt sich von niemandem Fremdes ausführen, es würde ewig dauern, bis ich jemanden gefunden hätte, der sich viell. auch mal anknurren lässt und das Ganze rigoros überspielt.


    Quatsch, wieso willst du den Hund abgeben? DAS wäre dann meiner Meinung nach Tierquälerei. Er ist an dich gewöhnt - und im Tierheim ginge es ihm sicher nicht besser als bei Dir. Es gibt hier offenbar viele (beneidenswerte) User, die ihren Hund entweder mit zur Arbeit nehmen dürfen oder nicht Vollzeit arbeiten müssen. Das gönne ich ihnen ja wirklich und finde es wirklich toll, dass sie so viel Zeit für ihren Hund haben - aber darf man deshalb über andere User "richten" und denen an den Kopf werfen, dass sie sich nicht genug um ihre Tiere kümmern? Wie will man das denn anhand einiger Zeilen hier im Forum richtig beurteilen können? Wir arbeiten beide Vollzeit und hatten immer Hunde - und ich habe nicht den Eindruck, dass hier schon mal einer verkümmert ist.

    Ich würde es vom Wesen des Hundes abhängig machen. Wir haben unseren Welpen jetzt seit zwei Wochen, die Züchterin hatte ihn bereits impfen lassen und gestern hat er beim Tierarzt seine fünfte Wurmkur bekommen (vier hatte er bei der Züchterin gekriegt). Besuch hatten wir gleich am ersten Tag, weil die Nachbarn neugierig waren, und es war auch überhaupt kein Problem, er hat alle freudig begrüßt und mit allen gespielt. Wir gehen am Samstag das erste Mal zur Welpenspielstunde.

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    8 Stunden alleine finde ich auch schon etwas lang. Aber es gibt schon Möglichkeiten und Wege, wie ein Mensch der Vollzeit arbeitet einen Hund halten kann. Sei es das er in der Mittagspause heimfährt und mit den Hunden geht, den Hund mit zur Arbeit nimmt oder einen Gassigänger oder Dogsitter beschäftigt.


    Wer hat schon die Möglichkeit, den Hund mit zur Arbeit nehmen zu dürfen? Das ist ja wohl eher selten. Ich hatte die Frage hier nur mal reingestellt, weil in dem anderen Forum tatsächlich Leute waren, die forderten, ALLEN Vollzeit Arbeitenden ihre Hunde wegzunehmen. So viele Tierheime kannste ja gar nicht bauen, wie man dann brauchen würde, das fand ich doch SEHR realitätsfern.

    Ich musste mich in einem anderen Forum gerade übelst anpampen lassen, weil ich die These vertreten habe, dass man einem Hund das Alleinsein auch "antrainieren" kann und dass ich es nicht verwerflich finde, wenn man einen Hund hat und Vollzeit arbeiten geht. Mich würde mal interessieren, wie hier die Meinungen so sind. In dem anderen Forum waren etliche User der Meinung, dass Vollzeit arbeitende Menschen keine Hunde halten dürften, weil es Tierquälerei sei, einen Hund acht Stunden alleine zu lassen. Wie ist hier die Meinung?

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    Den Tip bekommen die Welpenkäufer immer :


    Legt Euch auf den Boden und schaut mal was ihr seht !
    Was nicht beschädigt werden sollte ,muß man weg räumen!


    Unser Haus ist für Hundies mit gebaut,somit sind Steckdosen z.T. höher gelegt (kaum Kabel am Boden und wenn geschützt)).Es stehen keine Schuhe rum,Pflanzen stehen höher,Treppe ist gesichert durch Tür usw.


    Ja, sicher, wir könnten hier auch alles wegräumen, ich habe halt nur die Befürchtung, dass das das Problem an sich nicht löst. Wenn wir die Pflanzen dann in ein paar Monaten wieder hinstellen und sie dem Hund unbekannt sind, wird er dann doch genauso damit"spielen" wie jetzt, oder?

    Unser Aussie-Welpe ist zehn Wochen alt und eigentlich superlieb. Nur haben es ihr leider unsere Zimmerpflanzen angetan, mal rupft sie ganze Blätter ab, mal wühlt sie in der Erde, und wir bekommen sie da einfach nicht weg. Ablenken hilft nicht, lautes "Nein"-Rufen auch nur ganz kurzfristig. Was denkt Ihr, sollten wir die Pflanzen mal ein paar Wochen wegstellen? Oder geht das ganze Theater dann wieder von vorne los, wenn wir sie dann wieder hinstellen, weil der Hund das dann nicht kennt?