Beiträge von Tucker

    Fastentage gehen bei uns gar nicht- Tucker spuckt Magensäure wenn da länger als 12 Std. nix reinkommt... da bin ich draufgekommen, als er mal ziemlich Dünnen hatte und ich ihn nen Tag fasten lassen wollte deshalb.
    Bei Randy weiß ich es nicht, nie probiert.

    Ich finde es einfach logisch bei höherer Belastung auch mehr zu füttern, weil schließlich auch mehr verbrannt wird. Füttere ich dann nicht entsprechend mehr, nehmen die Hunde ab (so funktioniert jede gute Diät- mehr Bewegung, mehr Verbrennung bei gleichbleibender Kalorienzufuhr).
    Da die beiden aber wirklich nicht abnehmen sollen (Idealgewicht bedeutet bei uns, wenn sie mehr als ein Kilo abnehmen sind sie mager) brauchen sie dann logischerweise mehr.

    Tucker ist ein ACD/Aussie Mix, unsicher, Tendenz nach vorn zu gehen wenn man ihm nicht absolut deutlich macht, dass man alles im Griff hat, sonst eher scheu, sehr sensibel dazu aber überaus arbeitswillig und motiviert- nee, dieser Hund ist alles aber sicher kein Anfängerhund.

    Randy ist ein ACD, hatte ein bescheidenes erstes Lebensjahr daher massive Erziehungsmankos (um den hat sich keiner gekümmert außer wenn er Mist gebaut hat und dann nicht gerade im angenehmen Sinn wie man sich vorstellen kann). Eigentlich ist er ein ganz lieber, souveräner Kerl, aber durch sein unabhängiges, beizeiten stur wirkendes Wesen ist auch er kein anfängerhund und wäre es wohl auch nicht gewesen wenn das erste Jahr top gewesen wäre.

    Ich kann das schwer so genau aufstellen... aber ich versuchs mal so gut es geht.

    Beide Hunde wiegen je 20kg (+/- 1) und bekommen jeweils:

    Gesamtmenge inkl. Gemüse, RFK, Milchprodukten und Zusätzen pro Hund:
    400-500g pro Tag (2-2,5%).

    davon ist Fleisch/Innereien und RFK ca. 300-400g (wenn RFK dabei ist, sinds eher 400g).

    Ich gebe 4-5x die Woche RFK, meistens Sachen wie 1/2 kleines Huhn oder Kaninchenteile etc. daher kann ich dass gar nicht präzise in Gramm ausdrücken :ops: .

    Zudem füttere ich je nach Belastung, sprich: an Tagen an denen ich körperliche Spitzenleistungen fordere füttere ich am oberen Limit (2,5, teilweise bis zu 3%) an Tagen an denen es lockerer zugeht eher am unteren Limit (um die 2%).
    Dies hat sich für uns bewährt, beide Hunde haben Idealgewicht.

    Ausgaben für beide :
    70-80 Euro im Monat, da ist die Katze aber auch noch mit drin (verbraucht pro Monat ca. 6kg Fleisch/Innereien/RFK)

    Ich möchte mal betonen, dass Tucker (mein Großer) auch noch nie ne schlechte Erfahrung gemacht hat, selbst wenn ich mal vor Schreck laut war (was ich mir schnell abgewöhnt habe ;) ).
    Es hat sicher auch viel mit dem Charakter vom jeweiligen Hund zu tun. Ich hab hier z.B. zwei Hunde die völlig verschieden sind... Tucker, der eher unsicher ist und schon gar keinen harten Ton verträgt dafür sehr leicht zu motivieren ist und sich stark an mir orientiert.
    Randy, die Selbstsicherheit schlechthin, teilw. ignorant wie die Nacht dunkel, der nen starken auftritt und ein deutliches Wort nicht nur gelegentlich verträgt sondern geradezu braucht (allerdings nicht grad beim ranrufen) sonst macht der Kerl was er will.
    Würde ich mit Tucker so umgehen wie mit Randy, würde der nur noch beschwichtigend neben mir herschleichen, umgekehrt, würde ich Randy so händeln wie Tucker, würde der mich nur verarschen... :D

    Insofern ist es sicher vom einzelnen Hund abhängig, da muss man halt drauf eingehen.

    Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich es einfach wichtig finde, sich selber unter Kontrolle zu haben wenn man ein anderes Lebewesen kontrollieren will.
    Das dies nicht immer klappt ist klar, wir sind ja keine Steine. Und wir sind nicht an jedem Tag gleich gut drauf, das ist auch ok, da müssen Hunde auch mit klar kommen.
    Dennoch sollte man sich dessen bewußt werden und im allgemeinen Umgang drauf achten. Baja ist das ja auch bewußt geworden und es hat sie irritiert.
    Mir passiert sowas auch, aber ich denke mir dann halt schon während ich rumplärre "AHHH, schei**, das hätt ich mir sparen können!"

    Wisst ihr was ich meine? Einfach das bewußt werden über den eigenen Erregungszustand. Dieses Bewußtsein allein hilft einem auch, das öfter besser in den Griff zu bekommen.
    Perfekt sind wir alle nicht und Gefühle haben wir auch alle, das Bewußtsein für die eigene momentane Stimmung kann man sich aber erarbeiten... und dadurch dann auch besser damit umgehen.

    Ich bestelle auch bei der Futterfundgrube und bisher war wirklich immer alles super, die Quali auch tiptop!
    Ich bestelle allerdings auch nur Fleisch in Stücken bzw. ganze Tiere (Wachteln, Kaninchen, Fische) dort. Wie es bei den gewolften Sachen ist, weiß ich nicht.
    Ich habe schon öfter gehört, dass die Qualität früher nicht so gut gewesen sei, weiß ich nicht. In den letzten ca. 8 Monaten (seitdem bestell ich da regelmäßig) war die Qualität jedenfalls einwandfrei, auch meine Katze frißt das Zeug von denen gerne und die ist echt pingelig was Frische und Quali angeht (im Gegensatz zu meinen Köters, die alles fressen würden).

    Zitat

    "Ui, die Alte is sauer. Ich geh mal hin!"

    Ich schätze, genau das ist bei vielen das Problem. Ich verstehe es und unterstütze eigentlich auch die Idee, das es manchmal besser ist, wenn man sich und seine Stimmlage und all die emotionen die da mitschwingen, etwas besser im Griff hat.
    Mein Großer z.B. kommt eben nicht, wenn er raushört "Ui, die Alte ist sauer"... jeder lernt das bei Hund abrufen: der Hund soll gerne kommen, wenn der Halter mißgelaunt ist oder Ärger droht, dann bleiben viele Hunde lieber auf Sicherheitsabstand.
    Und das bedeutet eben, auch gerade in einer Drucksituation dem Hund beim rufen das Gefühl zu geben "komm her, hier ist es vieeeeeel besser" und nicht "komm her, ich bin sauer auf dich".

    Auch meine Hunde müssen mal mit meinen Emotionen, meiner Tagesform usw. klarkommen und auch ich mache vieles aus dem Bauch heraus... aber manchmal ist es besser sich zu beherrschen.

    Sorry wenn das jetzt fies klingt, aber das ist wieder so ein Thread, da hab ich gar kein Verständnis für...
    Wenn der Hund irgendwas hat, Blut verliert und sich eigenartig verhält, dann lass ich den so lange untersuchen, bis ich weiß was er hat! Gesund ist er defintiv nicht!
    Und wenn der TA meint, das wäre nicht nötig, er finde nichts oder sonstwas, dann wackel ich zum nächsten Tierarzt.
    Hier im Forum kann man dir auch nicht mehr sagen als "Lass den Hund untersuchen, sofort!".
    Wir sind keine TÄ, wir kennen den Hund nicht, wir sehen den Hund nicht...

    Ne ehrlich, ich krieg bei solchen Threads regelmäßig die Krise.