Ich möchte mal betonen, dass Tucker (mein Großer) auch noch nie ne schlechte Erfahrung gemacht hat, selbst wenn ich mal vor Schreck laut war (was ich mir schnell abgewöhnt habe
).
Es hat sicher auch viel mit dem Charakter vom jeweiligen Hund zu tun. Ich hab hier z.B. zwei Hunde die völlig verschieden sind... Tucker, der eher unsicher ist und schon gar keinen harten Ton verträgt dafür sehr leicht zu motivieren ist und sich stark an mir orientiert.
Randy, die Selbstsicherheit schlechthin, teilw. ignorant wie die Nacht dunkel, der nen starken auftritt und ein deutliches Wort nicht nur gelegentlich verträgt sondern geradezu braucht (allerdings nicht grad beim ranrufen) sonst macht der Kerl was er will.
Würde ich mit Tucker so umgehen wie mit Randy, würde der nur noch beschwichtigend neben mir herschleichen, umgekehrt, würde ich Randy so händeln wie Tucker, würde der mich nur verarschen... 
Insofern ist es sicher vom einzelnen Hund abhängig, da muss man halt drauf eingehen.
Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich es einfach wichtig finde, sich selber unter Kontrolle zu haben wenn man ein anderes Lebewesen kontrollieren will.
Das dies nicht immer klappt ist klar, wir sind ja keine Steine. Und wir sind nicht an jedem Tag gleich gut drauf, das ist auch ok, da müssen Hunde auch mit klar kommen.
Dennoch sollte man sich dessen bewußt werden und im allgemeinen Umgang drauf achten. Baja ist das ja auch bewußt geworden und es hat sie irritiert.
Mir passiert sowas auch, aber ich denke mir dann halt schon während ich rumplärre "AHHH, schei**, das hätt ich mir sparen können!"
Wisst ihr was ich meine? Einfach das bewußt werden über den eigenen Erregungszustand. Dieses Bewußtsein allein hilft einem auch, das öfter besser in den Griff zu bekommen.
Perfekt sind wir alle nicht und Gefühle haben wir auch alle, das Bewußtsein für die eigene momentane Stimmung kann man sich aber erarbeiten... und dadurch dann auch besser damit umgehen.