Beiträge von Tucker

    Zitat

    Also , Experimentieren bei Alternativmedizin kann gefährlich sein ,genauso aber auch der Einsatz herkömmlicher Medizin

    Na, das liegt für mich auf der Hand...wie gesagt ALLES was wirkungsvoll ist kann auch immer unerwünschte Wirkungen mitbringen, egal ob alternativ oder schulmedizinisch. Deshalb sollte der Anwender generell Vorsicht walten lassen.

    Es gibt aber auch akute Situationen die eine Behandlung bedürfen und wo kein Platz bleibt für Diskussionen über Medikamente. So hatte ich vor über 1,5 Jahren folgende Situation:
    Tucker war abends noch topfit, nachts hat er 2 kleine Kleckse Magensäure gespuckt, beim rausgehen bissl Durchfall...kommt mal vor, behandel ich nicht zwingend, gibt halt nen Tag Diät und beobachten. Dann war ich knapp 4 Stunden außer Haus, bei meiner Rückkehr war die halbe Bude vollgekotzt und Durchfall... Tucker hat in nichtmal 12 Stunden 10% vom Körpergewicht verloren.
    Sofort zum TA, allein schon wegen Flüssigkeitsverlust und auch um das zunächst mal zum Stillstand zu bringen- egal wie, Hauptsache der Hund hört schnellstmöglich auf abzubauen (ein Hund der in so kurzer Zeit so rapide Verluste hat sieht übel aus... komplett eingefallen, fertig).
    Ich habe da keinerlei Spielraum gesehen was alternatives zu verabreichen, noch weitere Stunden zu beobachten ob die Wirkung wie gewünscht ist...und was wenn nicht? Wieviel baut der mir in weiteren 6-12 Stunden Beobachtung ab? Verkraftet er ne zu erwartende Erstverschlimmerung?

    Und das meine ich mit akut. Es gibt Situationen (natürlich auch Unfälle) wo ganz akute Symptome erstmal unter Kontrolle gebracht werden müssen weil sonst Lebensgefahr besteht. Da möchte ich keine Erstverschlimmerung, keine Feststellung das es eben doch nicht das Mittel war (kann den besten Tierhomöopathen passieren, es ist nicht immer einfach zu bestimmen).

    Nachdem wir die drastischen akuten Symptome im Griff hatten habe ich auch alternativ weiterbehandelt und abschließend auch eine reinigende Kur gemacht um die Reststoffe so gut wie möglich rauszubekommen.

    Und ich denke es ist sehr wichtig in solchen Momenten eine verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen und bei aller alternativen Gesinnung auch den Weg zu TA und zur schulmedizinischen Behandlung zu gehen wenn nötig.

    Weiters wünsche ich mir ja immer, dass beides Hand in Hand geht...ist leider selten. Und viele TA die ich kenne die sich Homöopathie auf die Fahne schreiben kommen dann mit Kompositae um die Ecke und so ein homöopathischer Rundumschlag ist auch nicht meins nach dem Motto "irgendwas dadrin wird schon irgendwie wirken".
    Aber bei vielen Erkrankungen, auch und gerade chronischen Angelegenheiten ist eine klinische Diagnostik auch für einen guten Homöopathen Gold wert.

    Ich find die Dosen ganz ordentlich, klar deklariert, Inhaltsstoffe auch okay... ich könnte jetzt nichts feststellen was dagegen spricht die zu geben.

    Ich war in diesem anderen Thread (hier ist er übrigens zum nachlesen
    https://www.dogforum.de/zusammenfuhrun…ng-t132601.html )
    beteiligt und möchte mich deshalb auch äußern ;) .

    Ich habe mich in besagtem Thread in keinster Weise gegen Homöopathie, Phytotherapie oder andere alternative Methoden geäußert.
    Im Gegenteil, ich greife selber zu alternativen Medikamenten und Mitteln solange sich keine akute Situation ergibt die eine schulmedizinische Behandlung verlangt.
    Aber gerade weil ich diese Mittel schätze und Respekt vor ihrer Wirkung habe, mahne ich gern zur Vorsicht. Wenn ein Medikament/Mittel eine Wirkung hat kann es unweigerlich auch unerwünschte Wirkungen haben. Es gibt keine wirkungsvollen Mittel die man gefahrlos und 100% ohne Nebenwirkungen anwenden kann.
    Und deshalb gebe ich nicht prophylaktisch irgendwelches Zeug (okay, ich lasse alle 3 Jahre Tollwut impfen und wenn die Titer es ergeben lasse ich ihn auch noch EINMAL gegen Parvo und Staupe impfen, er ist 3,5 Jahre alt).

    Ich beobachte eine Entwicklung und entscheide dann ob ich in irgendeiner Form mit Arzneien unterstützen soll, egal ob bei Durchfall oder Zusammenführungen, bei Husten usw.
    Aber wenn ich im voraus eine Situation so bewerte, dass ich vorbeugend mit Arzneien eingreifen will, dann überlege ich mir ob ich nicht selber schon sehr unsicher bin und ob ich mich und die Tiere dem aussetzen muss- ich empfinde einen Eingriff über solche Mittel schon als sehr massiv.
    Und ich überlege mir ob es keine Alternative dazu gibt.

    Ich halte es für völlig verfehlend Medikamente zu verabreichen um es "leichter" für das Tier zu machen...oder für einen selbst...
    Das ist für mich dasselbe als wenn mir einer erzählt, dass Alkohol irgendwas leichter machen würde (außer Sche??e zu bauen :hust: ).

    Außerdem muss man bei Homöopathie schon beachten, dass Chamomilla bei deinem Hund vielleicht gewirkt hat, das macht aber überhaupt keine Aussage darüber, was bei einem anderen Hund wirken könnte. Um gezielt homöopathisch zu behandeln sollte man schon eine Fachkraft aufsuchen und ein komplettes Profil erstellen lassen... einfach so probieren ist meine Sache nicht. Mittlerweile bin ich allerdings soweit, dass ich einiges schon selber gelernt habe und über entsprechende Fachliteratur verfüge, dadurch behandel ich manches schon allein... bei anderen Sachen nehme ich Beratung in Anspruch.

    Also:
    Ich bin nicht gegen alternative Methoden aber man sollte nicht leichtfertig damit umgehen.

    Ich würde auch heulen und verzweifeln aber genau diese Augen gäben für mich den Ausschlag... ein Hund mit solchen Augen der mit so einem Körper gestraft ist sollte erlöst werden. Genau deshalb, weil sie sich selber nie mehr gerecht werden wird.
    Und ehrlich, ich kann nicht an ein Wunder glauben...ich glaube es wird einfach Zeit nicht weiter zu zögern und am Montag den schwersten aller Wege zu gehen und diese Augen zu schließen auf das sie nicht länger nach einem Leben hungern, dass Pepper nicht leben kann.

    Es gibt sicher keine Worte und keinen Trost für diese Situation, es ist furchtbar und alles andere als leicht für ein anderes Lebewesen entscheiden zu müssen, dazu für ein Wesen das man liebt.

    Kathrin, du warst stark genug Pepper so lange zu begleiten, du wirst auch jetzt die Kraft finden sie loszulassen...alles alles Gute!

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    Weichei!

    :pfeif: Gaby, Idefix und schwere Fellmonster

    :lol:
    Jau!!!! Was vollgekackte Hundepopos betrifft auf jeden Fall...ich war schon dankbar als die Kinder aus dem Alter raus waren wo ich die Poporeinigung machen musste....und die hatten keine Haare am Poppes ;) .
    Aber ich sehs schon kommen, wenns soweit ist dreht irgendwer mir nen Langhaarhund an den ich bis aufs Fell ganz toll finde und dann hab ich die Sche**e- im wahrsten Sinne :lol: .

    Okay, wir waren ja alle nicht dabei, ich denke das Gebell und das zittern etc. sind Stress. Die Leine verschlimmert das massiv, sie hat ja überhaupt kein Handlungsspiel.
    Das Schlimmste...naja, wir Menschen befürchten eh immer das Schlimmste. Und das Schlimmste ist ein Tierarztbesuch mit der ganzen Bande weil alle irgendwelche Blessuren gekriegt haben.

    Das Wahrscheinlichste hingegen ist, dass Kira hinläuft, vielleicht noch ein paarmal bellt und die Kater sich zurückziehen und das komische Tier erstmal auf Entfernung beobachten. Dann werden sich vermutlich alle nach einigen Stunden bis Tagen hinreichend beobachtet haben und desinteressiert bis freundlich miteinander umgehen.
    Andere Variante: Kira läuft hin, dein Einäugiger lässt sich nicht beeindrucken und klebt ihr eine, sie fiept und tritt den geordneten Rückzug an.

    Das ist sehr wahrscheinlich und allermeistens laufen Zusammenführungen so oder sehr ähnlich ab. Das eine Katze dem Hund gleich voll ins Gesicht geht ist eher unwahrscheinlich, zumal die Kater ja bereits einmal den geordneten Rückzug angetreten haben als Kira gebellt hat.

    Also tief durchatmen, Schnäpsle nachm Mittagessen trinken und auf... wird schon alles.

    PS: Die allermeisten Hunde sind vollkommen überfordert wenn sie die Katze haben. Die Katze ist klasse solange sie abhaut und sich schnell bewegt, sobald sie stehenbleibt wird sie eher unheimlich. Natürlich kann es zu nem Übersprungsschnapper kommen (aus Überforderung raus) das halte ich aber für unwahrscheinlich wenn Kira schon ruhende Katzen aus dem Haus kennt.

    Zitat

    Und Jabba kam ja auch zu mir, aber bloß nicht anfassen, Frauchen zauber das gefälligst weg, einfach so...

    wie jetzt Tanja, du kannst so ein Häufchen am Poppes nicht bezaubern? :lol: Also ehrlich, was bist du denn für ein Frauchen...

    Und ja, ich fürchte ich hätte mich kaputtgelacht... vermutlich zu Jabbas weiterer Verstimmung :headbash: .

    Tänzer:
    Genau deshalb wird bei mir nie ein langhaariger Hund einziehen, rausziehen ist ja ok, aber nen zugekacken Fellknödel...NEIN! :ops:

    Christopher:
    Ich würde die Katzen heute nachmittag in das Arbeitszimmer packen. Dann mit Kira rein, ohne Leine...die Leine machts nicht leichter.
    Kira in der Wohnung ankommen lassen, Arbeitszimmertüre leicht öffnen und normal verhalten (was trinken, essen machen...whatever, ganz normal).
    Es sollte dabei keine Beobachtungs/spannungssituation entstehen wo alle gespannt auf die Tür starren ob sich die Kater blicken lassen ob Kira dahingeht. Tut einfach so als wäre alles völlig normal wie immer.

    Ruhe ist sehr relativ, du wirkst rein virtuell schon ziemlich gestresst und unsicher. Auch wenn du dir sicher Mühe gibst das im entscheidenden Moment zu unterdrücken merkt der Hund das. Du dünstest das nämlich aus, dass du Stress hast.

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    Ich finde ,wenn man Tieren die Aneinandergewöhnung mit solchen Mitteln erleichtern kann ,warum nicht.

    Und ich finde, man sollte sehr bedacht mit der Gabe von irgendwelchen Mitteln umgehen, ob Homöopathie, Phytotherapie, Bachblüten oder Hausmittelchen...schlußendlich fällt das bei mir alles unter die Mediklappe und Medi gibts nur mit klarer Indikation und niemals einfach so!
    Und schon gar nicht empfehle ich sowas in Foren wenn ich die Situation nur aus einer Beschreibung kenne die keinerlei Anlass gibt eine Indikation für (vermeintlich oder reel) "beruhigende Mittel" auch nur zu vermuten.

    Nicht alles was als so schön nebenwirkungsfrei und unkompliziert in jeder Lebenslage verkauft wird ist auch wirklich nebenwirkungsfrei und toll. Wenn es denn eine Wirkung gibt kann es auch immer zu Nebenwirkungen kommen (organische, vorübergehende Nebenwirrkungen muss man nichtmal mitkriegen) und der Kram muss abgebaut werden usw.

    Sorry, aber ich kann das so gar nicht haben wenn ins Blaue rein einfach irgendwelche Mittelchen und Kügelchen und Zeug empfohlen wird.
    Der Umgang mit Medikamenten und pflanzlichen Mitteln ist teilweise so verantwortungslos und unbedacht...da geht mir regelmäßig das Messer in der Tasche auf!