Wenn dir an der Hündin liegt, du sie generell magst und bereit bist/die Zeit aufwenden kannst, dann behalte sie!
Bei einem Hund von 1,5 Jahren ist wirklich noch alles drin. Schäferhunde sind im allgemeinen recht gut auszubilden.
Hol dir jemanden der Ahnung davon hat, nimm ein paar Einzelstunden bei nem guten Trainer der zu euch kommt und direkt mit euch an den Schwierigkeiten arbeitet und dir ein wenig Mut macht, dann wird das auch werden.
Beiträge von Tucker
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Grundsätzlich geht alles was halbwegs ne Konsistenz hat so mit. Puten/Hähnchenbrust, Herzen, Mägen, Gulasch...solange der Kram nicht gewolft ist klappt das mit ner gut auswaschbaren Tasche/Leckerliebeutel). Pansen und Co. kann man auch gut bei Schleppfährten u.ä. einsetzen.
ABER, und das hat nichts direkt mit dem Thema zu tun, ich würde die Trainingsmethode bei einem ängstlichen Hund nochmal gründlich überlegen und genau beobachten.
Wenn es dumm läuft fixiert sich dein Hund zwar sehr auf dich bzw. der Hunger fixiert ihn auf das Futter welches du hast ABER: wenn er vor lauter Futter und Frauchen nix mehr mitkriegt hast du nix gewonnen. Dann läuft es auf hochkarätige Ablenkung hinaus, die angst vor allem möglichen bleibt aber bestehen sobald du den Ablenkungsreiz (Futter) zurückdrehst.
Es ist also keine Arbeit sondern nur eine Symptombekämpfung und bei Absetzung tauchen die Symptome auch wieder auf.
Dass du für die Ressourcen zuständig bist merkt der Hund genauso wenn du 2x am Tag den Napf füllst...Also genau hingucken, gut beobachten und ggf. anderen Ansatz suchen.
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edit:
ich nehm alles zurück, user verwechselt
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Also ehrlich, hier wird neun Seiten diskutiert, du packst deinen Hund in einem sehr triebstarken Moment an und glaubst dann an ein Rangordnungsproblem... mich wundert nur eins: das du mit deinem Akitamix nicht schon viel früher ein Problem gekriegt hast. Und zwar deshalb, weil du offenkundig keine Ahnung vom Thema hast dafür aber ne fixe Idee die fernab des hundlichen Denkens ist.
Du möchtest deinen Hund in jeder Lage kontrollieren können, soweit so gut, aber das löst du nicht mit ner stumpfen Rangordnungs- oder Dominanztheorie wo du einen auf "ich Chefe machst" sondern mit Training! Training an Impulskontrolle und Frustrationstoleranz. -
Leider scheint es einfach so zu sein, dass Höflichkeit, Anstand und eine halbwegs gute Erziehung nicht mehr normal sind...
Ich würde grundsätzlich sagen, dass eine gute Erziehung im Sinne von anständigem benehmen normal sein sollte...mit Betonung auf sollte.
Mir passiert es allerdings auch oft, dass diesbezüglich lobende Worte kommen, nicht nur beim Hund auch bei den Kindern.
Dieses Lob wiederspiegelt einfach nur eine Gesellschaft in der betrunkene Jugendliche mit Langweile Leute krankehausreif prügeln, Kinder sich frei entfalten müssen und deshalb keine Regeln kennen, Hunde immer nur spielen wollen und nix tun und Erwachsene sich aufführen als gehöre die Welt ihnen allein...
Einfache Werte wie Höflichkeit, Rücksichtnahme, Anstand und Respekt sind out, darum stechen sie vielen besonders ins Auge wenn sie ihnen begegnen. -
Ich schwimme mal gegen den Strom...
Tucker mag meinen Partner auch, er hört auf ihn und alles...aber wenn ich da bin würde ihn nichts davon abhalten zu mir zu kommen (ok, ich könnte das aber Männe nicht). Und es ist auch vollkommen in Ordnung so für uns!
Tucker ist mein Hund, ich bin froh, dass Männe mit ihm zurechtkommt wenn ich nicht da bin, aber in dem Moment wo ich da bin, brauche ich auch keinen mehr zum aufpassen.
Und Hunde können das sehr wohl unterscheiden wer wer ist und wer wann wie wo was zu melden hat.Bei euch ist nicht der Hund das Problem, sondern dass du und dein Schwieva euch uneinig seid. Ihr müsst ausmachen was ihr beide wollt und dann auch konsequent danach handeln. Und da geb ich den anderen recht, wenn dein Schieva für euch auf die Hunde aufpasst dann muss man sich auch ein wenig nach seinen Wünschen richten. Das ist aber alles zwischenmenschlicher Bimbam und hat null mit dem Hund an sich zu tun.
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Zitat
Ich persönlich finde es gibt Dinge darüber kann man mit dem Hund diskutieren z.b. ob er nun, aus welchem Grund auch immer (z.b. Wärme) lieber "Platz" statt "Sitz" macht, aber genauso gibt es Dinge da hat der Hund nicht über die Ausführung zu diskutieren, wie halt "Aus" oder "Nein". Frage natürlich, hat er das überhaupt gelernt...
Merkwürdige Auffassung von Konsequenz...
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Mal ne blöde Frage zwischenher:
Kann es sein, dass sich, wenn der Hund ankommt, auf ihn zugebeugt wird/wurde und so von oben gegriffen (am HB oder so)?
Es gibt viele Hunde die das nicht mögen/auf die das bedrohlich wirkt wenn man sich so typisch nach vorne beugt wenn der Hund kommt und von oben draufgreift (womöglich noch vermeintlich lobend den Kopp tätschelt). Da kann man sich schon ganz früh ganz viel hinmachen mit ner eigentlich kleinen, und aus Menschensicht nicht bösen Geste...Ansonsten würde ich echt dazu raten nochmal nen guten Trainer hinzuzuziehen der sich das genau anguckt und auch wirklich vernünftig und logisch erklären kann... es nützt nix, wenn der Hund auf den Trainer hört- es sollte schon mit den eigenen Leuten klappen.
Nochmal die Frage: Wo kommt ihr denn so ungefähr her, viellt. kann man ja jemand Gutes in der Umgebung empfehlen... (sollte das beantwortet worden sein, hab ichs nicht gesehen, sorry dann).
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Ich schließe mich Tanja an.
Und auch umgekehrt, wenn mein Hund der Pöbelfritze wäre, würde ich ihn da rausholen. Als erzieherische Maßnahme, wer sich nicht benimmt muss zuschauen und sich in Zurückhaltung üben!
Wieso du jetzt deinen Hund kastrieren lassen solltest versteh ich nicht... er hat ja gar nix gemacht. Offenkundig kommt er gut mit seinen Hormonen zurecht und benimmt sich anständig.
Nein, da würde ich eher das nächste Mal meinem Hund beistehen und dem Pöbler die Meinung geigen wenns sein Frauchen schon nicht tu (die wäre allerdings die nächste der ich was über Erziehung erzählen würde). -
Ich bin der Meinung, man kann einem Hund nur sehr bedingt etwas vormachen.
Natürlich kann man sich, wie taga geschrieben hat beherrschen (das allein ist aber eine absolute Fleißarbeit die niemals endet *hust*) und körpersprachlich und mimisch etc. sich verdeutlichen.
Dennoch, wenn man Stress hat dünstet man das auch aus (erhöhte Buttersäurekonzentration etc.). Das geht am Hund nicht vorbei.
Ich finde bei sowas einen klaren Handlungsplan plus Selbstbeherrschung und klare Kommunikation unersetzlich. Wenn ich eine genaue Vorstellung von meinem Vorgehen habe beeinflußt der Stress meine Souveranität weniger.
Das Schlimmste was in so einer Situation passieren kann ist, dass man selber nicht weiß was tun und unsicher wird.
Aber das vollkommen vor dem Hund zu vertuschen halte ich für eher ausgeschlossen.
Deshalb: erst planen, dann handeln
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