Beiträge von Tucker

    Ganz ehrlich: mit der Geschichte würde ich den TA komplett wechseln und den Hund mal in ner kompetenten Klinik vorstellen und einmal ganz auf den Kopf stellen lassen. Das ist viel zu lange, viel zu undurchsichtig und das AB macht vermutlich mehr kaputt als gut, das Zeug ruiniert ja jedesmal die gesamte Darmflora auf gut Glück und ohne Besserung.
    Da würde ich auch keine einzelnen spezifischen Untersuchungen wie Pankreas machen lassen (auch wenn es das gut sein könnte) sondern wirklich ALLES mal richtig abchecken lassen und auch erst nach einer vernünftigen Diagnostik geeignete therapeutische Maßnahmen ergreifen.
    Solange nur Schonkost um das Ganze nicht mehr zu belasten als nötig. In dem Zusammenhang würde ich das Fleisch auch dünsten und gedünstete Möhrchen zugeben die sollten ein bisschen stuhlfestigend wirken.

    Hi,
    die Überschrift dürfte aussagekräftiger sein ;) .

    Es klingt stark nach allergischer Reaktion. Dein TA wird vermutlich akut mit Cortison behandeln um die Wunden wieder zuzubekommen. Und wenn das so schnell größer wird wie du beschreibst würde ich persönlich nicht bis nach dem Feiertag warten sondern baldmöglichst einen TA aufsuchen der zumindest die akuten Beschwerden behandelt (Notdienst o.ä.).
    Wenn dein Hund ohnehin Allergiker ist, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich Kreuzallergien entwickeln also im Laufe des Lebens immer mal wieder was hinzukommt worauf er reagiert.
    Das können einerseits diverse Parasiten und Insekten sein, hier würde ich mittels Allergietest versuchen rauszubekommen auf was genau derzeit reagiert wird, anderseits können sich auch diverse andere Kontaktallergien wie Pollenallergie, Allergien gegen neue Putzmittel, Hausstaub usw. aber auch Futtermittelallergien entwickeln.
    Hier kann es einerseits sinnvoll sein eine Weile lang Buch zu führen mit was der Hund so in Kontakt kommt, Änderungen wie neues Putzmittel, neuer Teppich/Hundekorb/Waschmittel (wenn Hundedecke und Co. gewaschen werden) usw. zu notieren. Andererseits würde ich mir überlegen mal ne Ausschlußdiät zu probieren um festzustellen ob er auf bestimmte Futterbestandteile reagiert. Wie gesagt, Allergien können zu jedem Zeitpunkt des Lebens auch sehr plötzlich auftreten und gerade Allergiker sind immer besonders gefährdet weitere allergische Reaktionen zu entwickeln.
    Auf einen Allergietest allein würde ich mich nicht verlassen (besonders wenns um Futterbestandteile geht) denn die sind nicht unbedingt besonders präzise was das betrifft. Da ist zusätzliches Buch führen und bei Verdacht auf Futtermittelallergie ne Ausschlußdiät zuverlässiger.
    Für Kontaktallergien würde ich aber durchaus einen machen lassen.

    Alles Gute deinem Hund!

    Prima! Dann mal los, das geht :gut: .

    Birgit: es wurde doch mehrfach gesagt, dass sie es nicht vergleichen kann, ich denke das kam an...
    dennoch halte ich es immer für sinnvoll klar zu sagen wo es hapert und vor allem wie man es ändern kann statt einfach nur zu sichern.
    Dann ist der Moment gesichert aber ein Schritt nach vorne ist das noch nicht in meinen Augen.

    Tucker arbeite ich da ganz anders. Da ich ihn direkt bei mir habe nehm ich auch keine Schleppe.
    Er läuft am Halsband (Standard aus Nylon, 25mm, fest eingestellt) mit normaler Leine (also von 1-3m, was mir gerade gut liegt- tagesformabhängig) und ich hab die Schlaufe in der Tasche, die sitzt besser und die mag er lieber als das Halti und außerdem sichert sie auch ein wenig wenn doch mal was schief geht... Tucker hackt in solchen Situationen gerne mal panisch- kopflos um sich :roll: (wir haben das Problem erst seit er von zwei anderen Hunden ziemlich übel zerlegt wurde) . Halti habe ich nur mal probiert um meine Vermutung zu überprüfen.
    Kommen wir in eine Situation wo ich die Distanz nicht so gestalten kann wie ich möchte mache ich die Schlaufe drauf und greife direkt ins HB, stelle also einen ganz deutlichen Kontakt her. Dann kann ich ich gut an die Seite nehmen und durch die Situation führen.
    Versuche ich dasselbe mit Geschirr und Schlaufe "schwimmt" er mir vorne regelrecht weg mitm Kopf, hampelt rum und dreht auf.
    Ich muss ihn ganz klar vorne führen, dann ist er auch danach ganz cool, kein runterfahren, konditionierte Entspannung oder ähnliches nötig.

    Mittlerweile achte ich da bei anderen Hunden auch ganz stark drauf und teile für mich in Kopf- und Körperhunde um das beim Training berücksichtigen zu können. Wobei es da natürlich immer Mischtypen sind aber eben doch meist mit klarer Tendenz die man trainingstechnisch gut nutzen kann.

    Doch ich :D .
    Aber hier wurde eigentlich schon alles gesagt.
    Wenn Mr. Big da besser mit klarkommt würde ich das genau so probieren wie hier schon besprochen.
    Ich habe gerade einen Chihuahua im Training der das auch mit mehr Platz an der Leine deutlich besser hinkriegt und wo wir eben auch langsam die Leine verkürzen. Der keift an der kurzen Leine auch alles nieder, mit 5m hingegen geht das ganz vernünftig. Ursächlich ist hier ne unfreiwillige Fehlkonditionierung mit rannehmen und diversen Versuchen des "anmeckerAbbruchs", des beruhigenden Volllaberns etc.

    Bei Tucker habe ich eine völlig gegensätzliche interessante Feststellung gemacht:
    Je weiter ich weg bin desto unsicherer wird er umso weniger zeigt er die gewünschte Handlung und umso panischer/hysterischer wird er.
    Außerdem habe ich gemerkt, dass Tucker ein "Kopfhund" ist, auch im körperlichen Sinne. Im Geschirr (was ich mit Schleppe zwangsläufig brauche) ist er viel unsicherer als mit HB. Aber ohne dass er meidet weil würgt oder so, allein der Kontakt und das Gefühl dass näher am Kopf eine Verbindung besteht scheint ihm zu helfen. Noch interessanter wirds mit Schlaufe oder Halti (ohne da was einzuhängen), hat er was am Kopf, hält es ihm im wahrsten Sinne die Sinne besser zusammen. Er fährt weniger hoch. Mit Geschirr kann ich das knicken.
    Also genau umgekehrt wie bei Hunden die sich im Geschirr sicherer fühlen oder auch auf Körperbandagen und Co. anspringen.

    Das trifft dein Thema nicht mehr ganz ist aber sicher auch ne Beobachtung in Bezug auf die Situation wert.

    Das seh ich ähnlich wie meine Vorschreiber.
    Rein vom Preis her würde ich wie Schnauzermädel so +/- 1000 Euro zahlen ohne mit der Wimper zu zucken wenn Züchter und Hund passen.
    Und wenn da mein Hund vor mir sitzt und es einfach "click" macht dann spielen auch zwei- oder dreihundert Kröten mehr ne untergeordnete Rolle. Die tun dann ganz akut unter Umständen weh aber schlußendlich lebt man dann ja (hoffentlich) ne lange Zeit mit dem Tier...da ist das Loch im Budget schon lange vergessen und der Hund ist immer noch da und in der Zwischenzeit vermutlich unbezahlbar (ausm Gefühl raus) :D .

    Ehrlich, ich kann das ewige "Schleppleinetraining", "ich würd erstmal nur noch mit Schleppe gehen" nicht mehr hören!
    Ich habe vollstes Verständnis und empfehle auch Schleppleine wenn der Hund sobald er abgeleint wird verschwindet und nicht mehr kommt (jagen geht etc.). Da gehts nur mit der Schleppleine weiter, einen Hund der einfach nicht da ist und absolut unansprechbar kann man nunmal nicht arbeiten. Soweit so gut.

    Aber wenn ich einen Hund habe, der zu sagen wir mal 80% zuverlässig kommt, dann nehme ich keine Schleppleine. Der grundsätzlich wichtige Punkt ist ja verstanden worden. Es geht dann um Reizkontrolle. Das lässt sich ganz gezielt trainieren, ohne Schleppleine.
    In Situationen wo ich überrascht werden könnte (unübersichtliche Gegend, Hund kommt plötzlich um die Ecke oder aus offenem Garten...wildreiche Gegend etc.) sichere ich den Hund von vornherein mit einer normalen Leine und kümmere mich bei Bedarf um Dinge wie Leinenführigkeit, Fussarbeit und ähnlichem.
    Und ich bin allgemein aufmerksam, träume nicht vor mich hin, so dass ich in übersichtlicher Gegend mögliche Auslöser rechtzeitig sehe (bevor der Hund mich "vergißt") und den Hund sichern kann.
    Und soviel Aufmerksamkeit kann man wohl aufbringen wenn es um den Gefährten geht den man sich selbst ausgesucht hat! Da ist die Schlepp für mich reine Bequemlichkeit, sorry...nehmts mir nicht übel ist einfach meine Meinung.
    Gezieltes Training und Aufmerksamkeit sind hier der Schlüssel zum Erfolg...nicht die Schlepp.

    DIESER Hund hier hat dieses Problem ja offenbar nur wenn er Artgenossen sieht wenn ich ruminski richtig verstanden habe.
    Und da ich hier nicht allgemein über rumänische Straßenhunde spreche sondern was zur Problematik der TS schreibe, sehe ich die Notwendigkeit die Schlepp ständig zu nutzen nicht.

    alsoooo:

    Du wirst lachen aber ich maßregele eigentlich gar nicht im Sinne von "Nein" oder Schimpfen, Schütteln oder was auch immer :D.
    Ich sehe mich als diejenige die die Verantwortung trägt für die Erziehung und den Gehorsam des Hundes UND dafür dem Hund dies auf ihm verständliche Weise nahezubringen.
    Funktioniert etwas nicht so wie ich möchte maßregele ich nicht den Hund sondern gehe erstmal davon aus, dass ich es
    a.) dem Hund nicht gut vermittelt habe
    b.) nicht ausreichend vertieft habe (auch in schwierigen Situationen, starkem Außenreiz) und es deshalb nicht zuverlässig abrufen kann

    Und ich würde nie den Hund dafür maßregeln, dass ich ihn nicht gut genug trainiert habe.

    Wenn a.) zutrifft baue ich die ganze Geschichte nochmal neu auf und gehe dann dann zu b.) über, also vertiefen und Außenreize langsam! erhöhen.
    Wenn ich sicher bin, dass ich es gut vermittelt habe und nur bestimmte Reize problematisch sind arbeite ich ganz gezielt an der Reizkontrolle, sowohl allgemein (Impulskontrolle) als auch spezifisch (in deinem Fall bei/mit Artgenossen).

    Während des Trainings sollte es natürlich nicht vorkommen, dass der Hund abhauen kann, das Verhalten so zum anderen Hund zu kommen ist selbstbestätigend in dem Moment wo der Hund sich deinem Einfluß entzieht. Diese Bestätigung kannst du auch nicht du Schimpfen oder Schütteln "löschen", ist es einmal soweit bleibt dir kaum was anderes übrig als zu loben wenn der Hund kommt. Oder du holst ihn stillschweigend ab, das musst du nicht belohnen allerdings bringt auch Strafe oder Maßregelung in der Situation gar nix.
    Dafür musst du nicht immer mit Schlepp rumrennen aber träumen ist halt auch nicht. Du musst erstmal vorausschauend gehen, dann kannst du agieren bevor dein Hund weg ist indem du anleinst und dann erstmal jede Aufmerksamkeit die dein Hund dir gibt belohnst (durch Spiel, Futter etc.). Du kannst die Aufmerksamkeit natürlich auch fördern durch Ansprache (z.B. "Schau", wie man das konditionieren kann findest du über die Suchfunktion).

    Von Dauerbespassung ist das alles allerdings weit weg...es ist harte Arbeit - deren Früchte man dann aber auch nach einer Weile ernten kann in Form eines zuverlässigen Hundes :smile: .

    Liene Ts:
    Es war doch nicht böse gemeint. Wir erleben hier im DF halt auch sehr akute Situationen wie z.B.:
    - der Hund grad ein Kilo Schweinemett geklaut
    - der Hund hat einen gekochten Knochen geklaut
    (Schwein kann den Aujetzkyvirus übertragen, der ist tödlich für Hunde, gekochte Knochen sind wegen erhöhter Splittergefahr gefährlich, ich schreibs dazu weil du ja noch nicht den Durchblick hast)
    - der Hund hat Blut und Knochenstücke im Kot
    - der Hund würgt nach der Mahlzeit aus ungeklärten Gründen
    usw...

    Wirklich, nicht selten tauchen hier Sachen auf wo man sich fragt "wieso bist du noch hier und nicht schon beim Tierarzt?".
    Und deshalb erschrecken viele wenn sie so ne Überschrift sehen, einfach weil man die akute Katastrophe schon vor Augen hat.
    Dass diese Situation mit deiner jungen, kranken Hündin schlimm ist, ist klar. Nur war auch im ersten Post in keinster Weise zu erkennen, dass deine Hündin so krank ist.

    Ansonsten rate ich bei diesem Krankeheitsbild auch zu einer professionellen Beratung, besser ist das.