Irgendwer hats schön gesagt und genau das ist auch mein Problem:
Bei der Hundehaltung, auch im Sport, soll es doch in allererster Linie um Freude am und mit dem Tier gehen.
Wenn das gewinnen sooo wichtig ist, dass man dafür die einzelnen Punkte per Stachler ausm Hund raus"impulsen" muss... hab ich null Verständnis für.
Hat für mich was profilneurotisches, es geht nur drum sich selber zu bestätigen denn dem Hund isses schei*egal wieviele Punkte er läuft und obs nen Pokal gibt oder nicht. Der will einfach Spaß mit seinem Menschen haben, ob da nu die WM gewonnen wird oder nicht ist dem total piepe.
Da gehts nur und ausschließlich ums Ego vom HF. DAS ist das Bedenkliche und das kann ich nur ablehnen.
Beiträge von Tucker
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Ja, ich
.also ich mein, falls die Gerte dazuzählt natürlich nicht. Allerdings benutze ich die vor allem beim tricksen z.B. auch für spanischen Schritt oder Beinchen heben ohne zu pieseln
... Andere Leute benutzen nen Target(stick) den Hund dann mit der Pfote anstupsen soll, ich aktiviere die Pfote aber von hinten, streiche als quasi über die Hundefessel um ein anheben zu erreichen. Dazu eignet sich die Gerte hervorragend, mit der Hand kann ich das nicht sonst hab ich Pfötchen aber keinen spanischen Schritt. -
Jaaaaa, ein Halti.... das ist vieeeeeel besser als ein Stachler und sollte unbedingt jedem 08/15 HH zum trainieren der Leinenführigkeit oder des "Fuss" gleich bei der Übernahme des Hundes dazugeschenkt werden
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Damit kann man auch gar nix falsch oder gar kaputtmachen...Da ist mir der Stachler ja noch lieber, der sieht wenigstens nicht so harmlos aus und es wird auch eigentlich nirgends verbreitet das der vollkommen harmlos ist- im Gegensatz zum Halti, das alles andere als harmlos ist und auch nur von kundiger Hand geführt werden sollte- dafür aber immer schön als sanft und harmlos angepriesen wird!
Ansonsten: Ich persönlich kann gut auf beides (und auf viele andere Dinge verzichten) und ich kenne durchaus mehrere Leute die es ohne so Kram geschafft haben ihre Hunde auf höchstem Niveau auszubilden (zwischen Staatsmeisterschaften und FCI-WM mit dem Ergebnis Vizeweltmeister zu werden...).
Achja, ne Gerte nutze ich übrigens auch ma ganz gerne und zwar genauso wie ich sie am Pferd nutze: zum touchieren und begrenzen.
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Also ich glaube auch nicht an ein Danach im bewußten Sinne.
Ich bin realistisch, ich weiß genau was mit toten Organismen passiert, also zumindest mit dem Zellhaufen der ich (inkl. Hirn) nunmal bin.
Der Tod ist das Ende dieses Seins und die Rückkehr zu "Mutter Erde" als nützlicher Bestandteil aber ohne Bewusstsein dafür. Wir werden Erde/Staub, nähren die "Erde" wie sie uns zuvor genährt hat.
Das ist ein vollkommen natürlicher Prozess- der Kreislauf des Lebens funktioniert einfach so. Es ist ganz hervorragendes Konzept, 100% abbaubar, nützlich, nahrhaft...das nenn ich effiziente Nachhaltigkeit. (Sehen wir einmal davon ab, wie sehr wie diesen Kreislauf zu behindern versuchen und das Gleichgewicht stören wo wir nur können...aber das soll ja hier nicht Thema sein).Mit der Vorstellung, dass wir alle, auch meine Liebsten und ich, uns irgendwann da nahtlos wieder einpassen, kann ich gut leben.
Ich fürchte mich nicht vor dem Tod an sich und vor dem "Nichts". Ich werde es nicht merken, denn das "Nichts" ist meiner Bewusstseinslosigkeit dann geschuldet... daher ist es mir ziemlich egal wie es sich anfühlt oder so, es wird weder fühlen noch denken geben, Licht aus.
Schlimmer ist wenn nahestehende Lebewesen sterben. Allerdings hat das nicht mit dem Tod bzw. dem "Danach" zu tun, sondern eher mit dem Verlust. Mit dem Wissen, dass es jetzt zu Ende ist und es eben kein Wiedersehen geben wird. Damit fertig zu werden jemanden für immer zu verlieren bzw. bis zum eigenen Tod der das alles löscht und in gewisser Weise all meine Probleme/Gefühle/Beziehungen/Erinnerung etc. löscht (auch wenn er für andere welche verursachen mag).
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Das denke ich auch.
Tucker habe ich ja erst mit einem Jahr übernommen und er war in der Zwischenzeit bereits zweimal für ein paar Tage dort untergebracht weil es einfach nicht anders ging. Er hat sich mit den anderen Hunden mit denen er da aufwuchs gut verstanden, war von den Leuten gut zu händeln und alles...aber als ich ihn wieder abholte hat er sich trotzdem ein Loch in den Bauch gefreut und ist auch sofort wieder ohne zögern mit mir mit.
So nach dem Motto: "War ja nett euch alle mal wieder zu treffen und so aber nu geh ich mit MEINEM Frauli wieder heim!"Und Tuckers Übergabe gestaltete sich damals nicht ganz so einfach. Ich habe mich für einen Hund entschieden den ich zum Übergabzeitpunkt nicht anfassen konnte, der lediglich das Hühnchenfleisch aus meiner Hand abgeholt hat und sich dann schnellstens auf den Rückzug begab. Er wollte damals defintiv nicht mit... erst ein paar Stunden später bei mir Zuhause gings dann langsam- war ja kein anderer mehr da
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Trotzdem hat er sich dann so gut an uns angebunden, dass die Vorbesitzer und deren Hunde zwar noch ganz nett waren aber mehr auch nicht...Von daher würd ich locker bleiben und einfach mal ausprobieren. Hunde sind Opportunisten.
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also ich verstehe darunter
das wenn man ein paar hunde hat und denen aber nicht gerecht werden kann z.B mit der Pflege und erziehung.
Und natürlich wenn man krankhaft tiere sammeltIst das nicht mehr die Frage wo oder ob die Menschenliebe irgendwo aufhört?
Da hört nicht die Tier/Hundeliebe auf, vermutlich nichtmal bei den Betroffenen selbst denn die sind, wie du richtig erkannt hast meist krank. Ich denke, dass auch so jemand seine Tiere liebt allerdings jedes augenmaß verloren hat... da ist aus meiner Sicht Hilfe für Mensch und Tier angesagt.
Es ist ein sehr sehr schwieriges Thema und die Mittel mit denen derzeit an solche Fälle rangegangen wird hinterlassen meist nur Verlierer...auf tierischer wie auf menschlicher Seite. -
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich einige Leute hier nicht gerne auf dem Spaziergang treffen möchte.
Es wird nämlich auch leichter, wenn man nicht bei jedem Fehltritt von anderen so ein Buhei drum macht.
Und wer es wagt, meinem Hund ne Wurfkette AUFS Fell zu schmeißen, weil er einmal nicht gehört hat, der lernt mich kennen!Ich werde dir was sagen: wegen solcher "Fehltritte" wurde Tucker zusammengebissen (richtig, über 800€ TA Kosten) und seitdem arbeite ich mit ihm dran. Vermutlich wäre ich schon Meilen weiter, wenn nicht ständig irgendwer mit seinem Hund "Fehltritte" hätte oder einfach der Meinung ist, dass ich meinen Hund ableinen muss damit "die das unter sich ausmachen".
Tucker schnappt bei solchen Aktionen auch gerne und kräftig zu (seit er gebissen wurde, davor war der super verträglich mit allem)..
Und nein, da mach ich kein Bohei sondern schmeiß meine Kette und gut. Ich würde mich nichtmal auf ne Diskussion einlassen. Ich muss meinem Hund ganz sicher nicht noch nen Maulkorb aufziehen weil andere Leute ihren Hund nicht im Griff haben.
Ich würd die Kette übrigens auch lieber dem HH ans Hirn werfen, leider würde mir das akut nicht helfen...Aber es ist doch dreist sich irgendwelche Fehltritte zu genehmigen (interessanterweise sind das übringens immer dieselben Leute mit denselben Fehltritten) und anderen dann nen Vorwurf machen wenn sie sich wehren.
Was soll ich denn tun deiner Meinung nach? Warten bis Tucker zuhackt und ich ne Beisserei hab? Damit man dann aufs OA wackeln kann um sich über meinen aggressiven Hund zu beschweren? Der einfach so gebissen hat?
Na Dankeschön, da mach ich mich lieber unbeliebt und hol die Wurfkette raus.
Das ist es nämlich... bei sowas ist man immer der Arsch wenn man nicht nen Hund hat der wirklich ein Lamm ist sondern sich im Zweifel mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln (Zähne) zur Wehr setzt.
Der Hund darf das nachm gesetz nicht- ich darf aber, Gefahrenabwehr, fertig. -
Ich würde auch sagen ich füttere "Hausmannskost".
Ich habe mir ein den vergangenen 2 Jahren so einiges an Wissen zum Thema Ernährung angeeignet, ob prozentual oder nach Proteinwert berechnet, Grammgenauer Berechnung und abwiegen, alles was man halt so zum Thema finden kann.
Für mich ist dabei aber unterm Strich keine sehr komplizierte Rechnung rausgekommen.Ich bin für mich zu dem Schluß gekommen, dass Hunde nicht so ein evolutionärer Erfolg wären, wenn sie aufs Gramm genau angepasste Fütterung bräuchten. Den Hund und seine Vorfahren gibt es schon so lange...dagegen ist das Fertigfutterzeitalter in der Relation ein Augenblick.
Und zu vielen Zeiten, wo die Menschen ärmlich und selbst dankbar für jedes Stück Fleisch waren, gabs für den Hund auch nur Brot und Reste. Trotzdem hat der Hund sich durchgesetzt.
Also: erstmal die Hundefütterung nicht so dramatisieren!Die nächste meiner Überlegungen:
Wo sind eigentlich diese gesunden, fitten, schlanken Hunde geblieben? Habt ihr kürzlich welche gesehen?
Ich sehe jedenfalls kaum welche! Lauter wenigstens moppelige wenn nicht zu fette Hunde, bei jeder anständigen Spielrunde oder Trainingsaktion sind sie gleich aus der Puste, Nieren- und Blasenprobleme, Spondylosen, Herzerkrankungen, Zahnstein, stinken...
Ein Blick in die Arztpraxis bestätigt: menschliche Zivilisationskrankheiten ziehen in die Tierarztpraxen ein.
Und, Überraschung: auch der Mensch ernährt sich immer schlechter
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Es fällt mir auch schwer an diese präzisen Werte zu glauben denn diese Werte beziehen sich auf Futter dessen Nahrhaftigkeit ich bezweifle...Deshalb ernähre ich meinen Hund nun schlichtweg nach meinem Menschenverstand. Ich koche auch für uns überwiegend frisch, daher habe ich auch immer frische Reste.
Wie einige meiner Vorschreiberinnen orientiere ich mich dabei einfach am Hund. Ich füttere überwiegend rohes Fleisch (auch Fisch und Knochen), selten gegartes Fleisch, ungefähr 50-60% von der Gesamtmenge. Dazu kommt diverses, meist gegartes Gemüse von uns (nicht garen tu ich Gurke und diverses Obst), Joghurt, Quark, Ei, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Haferflocken, Öle und aller möglicher Kram.
Menge und Zusammensetzung mache ich auch davon abhängig was ich am Tag tue und was ich am Folgetag vorhabe.
Außerdem wandert sonst auch so allerlei in den Hund, ich weiß sicher, dass meine Kinder ihm heimlich die Pausenbrotreste zuschieben
, außerdem frühstückt er Sonntags immer mit... 1 Brötchen gebuttert mit was drauf plus weichgekochtes Frühstücksei
(jeder hat so seinen Knall
), dann natürlich noch allerlei Leckerli wie Käse- oder Fleischwurstwürfel, das ein oder andere Chips oder sogar Kuchenkrümel...Und auch wenn da mal was Ungesundes bei ist...das ist ganz normal, die Mischung machts. Und meine Devise ist: je vielfältiger ich füttere umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund alles hat was er braucht.
Große Rechnerei spare ich mir, ich weiß aber schon wo was drin ist und was der Hund einfach mal haben muss und das hab ich immer auch im Hinterkopf. -
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In vielen Fällen ist es lebensrettend, einen Stromzaun zu haben.
???
Das passiert wohl auch nur dann, wenn ich meinen Hund sich selbst überlasse bzw. die Verantwortung an den Zaun abgeb.
Und ich kenne Zaunprobleme. Mein Tervuerenrüde war ein Meister der Zaunüberwindung
. Wir hatten damals einen tollen Garten, riesengroß und ursprünglich 2m hoch mit festem Maschendraht gezäunt.
Für Erak den Zaunknacker war das aber bereits mit 6 Monaten kein Hindernis... Das Dramatische: hinter dem Garten verliefen die Zugschienen. Dann haben wir den Zaun erhöht, 3,50m plus 50cm nach innen eingebogen.
Was soll ich sagen, auch das schlug fehl, mit 8 Monaten überwand Erak auch diesen Zaun.
Tja, und dann gab es für mich nur eine Lösung: Kein alleiniger Gartenzugang ohne Menschen für Erak.
Er hat das nur gemacht, wenn er allein oder mit den anderen Hunden draußen war, wenn ich oder meine Ma dabei waren, war es kein Thema.Da brauch ich keinen Strom um den Hund vor dem Tod auf den Gleisen zu bewahren, sorry. Ich brauche keinen Stromzaun der mir die Verantwortung abnimmt.
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Nein Spaß, Aika darf auch mal Reste haben, aber Schwein kommt bei uns weder gekocht noch gegrillt in den Napf. Das Risiko ist mir einfach zu hoch
Darf ich fragen welches Risiko genau?
Ich hatte heute übrigens wieder so ne Supersituation... mit freilaufendem nicht abrufbarem Hund, leinewerfendem Frauchen und allem was so dazugehört
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Dafür gabs diesmal keine klugen Ratschläge, dafür kam sie auf dem Rückweg wieder an uns vorbei und fragt mich doch beinhart: "Wollen wir es nochmal probieren?"
Nochmal? Ich konnte mich irgendwie nicht entsinnen, dass wirdavor irgendwas probiert hätten...Tucker und ich haben uns in "oohhhhmmmmm" geübt während sie ihren Hund eingefangen hat.Naja, ich bin cool geblieben hab sie mit einem Nein abgefertigt und anschließend mit einer Parkanwohnerin darüber gelästert, dass die Leute sich einfach nicht an die Regeln halten und ihre Hunde im Park frei rumrennen lassen. Derweil hat Tucker sich entspannt hinter mir in die Wiese gelegt und nen guten Eindruck von nem braven Hund gemacht
.Anfassen, streicheln etc. dürfen Fremde Tucker nicht!
Tucker hat einfach Schiß und es reicht schon wenn ihn jemand fixiert damit er die Buxe voll hat und dann auch sehr ungemütlich werden kann.
Ich kann seine Duldung zwar verlangen, dass tu ich aber ausschließlich beim TA.
Ansonsten kann man ihn prima mitnehmen, ich lass halt keinen an ihn ran, bewege mich prinzipiell so, dass ich jederzeit eingreifen kann wenns ihm unheimlich wird. Das hat sich bewährt, ich nehme ihn mit in Lokale, und auch Bus- und Bahnfahrten teils in vollkommen überfüllten Abteilen sind kein Problem.
Ich muss halt auf ihn achtgeben, kann ich aber mit Leben.Außerdem trainieren wir auch gegen die Angst mit ausgewählten Menschen. Aber auch falls ich das jemals soweit rauskriegen sollte, werde ich dafür sorgen, dass nicht jeder ihn abkuschelt- er ist schließlich kein öffentlich Kuschelbär!