Ich besorge mir Rinderfett beim Metzger. Der wolft mir das und ich kann es dann gut portionieren und einfrieren.
Tucker wiegt 21kg und bekommt seine Futtermenge und Zusammensetzung täglich angepasst. Es kommt stark drauf an, was ich mit ihm an "Wochenarbeit" vorhabe und daran orientiert füttere ich.
Fleisch/Knochen etc. gibt es tägl. zwischen 250g und 350g von insgesamt 500-600g Futtermenge.
Also etwa die Hälfte, das funktioniert und hat sich bei Tucker bewährt.
Seit ich mit ihm Muskel- und Ausdauerarbeit mache (am Rad, ich bereite ihn aufs Fahrradziehen vor), füttere ich auch wieder einen gewissen Getreideanteil (in Form von Vollkornnudeln, Haferflocken, Vollkornbrotkanten
, Hirse u.ä.) fest mit.
Beiträge von Tucker
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Das habe ich mich immer gefragt, ob Hunde mit ihrem super guten Gehör dies nicht hören können "müssen".
Ja, Hunde hören das bestimmt, das kann man ja oft als Mensch noch hören (also ich jedenfalls, aber ich hab echt ein feines Gehör, ich hör sogar manche von diesen Marderabwehrgeräten an Autos
).
Es ist sogar anzunehmen, dass sie sogar die Spannung spüren können wenn sie direkt daneben stehen.
Das Dumme ist:
wenigstens beim ersten Mal gibt weder das Hören noch das Spüren einer gewissen Spannung dem Hund eine Vorstellung davon was passiert. Er kann diese Vorboten einfach nicht deuten.
Außerdem strecken Hunde ja selten in aller Ruhe die Nase in die Litze, vielmehr werden sie durch einen x-beliebigen Reiz (Weidevieh, Wild...) angeregt "durch" den Zaun zu gehen und brettern entsprechend mit Anlauf rein.
In dem Moment würde selbst Hören und Spüren nicht helfen weil der Hund ganz woanders ist und die Vorboten niocht wahrnähme, selbst wenn er sie deuten könnte.Fanta:
Sorry, ich gebe zu, ich hab den anfang gelesen und bin dann mehr "drübergeflogen" als richtig mitzulesen
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Ich schließe mich Corinna an!

Das kanns nicht sein wenn ein Hund nicht mehr in der Lage ist in seiner natürlichen! Fressposition zu fressen. Denn genau das ist das Fressen vom Boden: natürlich.
Außerdem beobachte ich bei vielen Hunden, auch bei meinem, dass sie sich auch gerne mal ablegen wenns länger dauert und dann im liegen kauen (an großen Knochen und Kaukram).
Ein normaler Hund sollte das schon gebacken kriegen auch ohne Futterständer gesund satt zu werden. -
Also für mich persönlich ist die Unterscheidung ganz klar.
Ich wende bei der Erziehung oder Sicherung von Hunden keinen Strom ein. Nicht in Form von Halsbändern und auch nicht mithilfe von Zäunen.
Ich zäune keinen Hund hinter nem E-Zaun ein.ABER:
Wenn ich am Stall bin oder auch nur spazieren gehe, besteht die Möglichkeit, dass aufgrund der Infrastruktur solche Zäune einfach mal vorhanden sind und der Hund damit in Kontakt kommen könnte und zu unterschiedlichsten Verknüpfungen gelangen.
Das ist für mich ein Umweltreiz der aus den Gegebenheiten entsteht, so wie es passieren kann, dass mal ein vorbeifahrendes auto/Motorrad ne Fehlzündung hat und knallt (da hat mein Hund z.B. auch die Hosen voll und will nur noch nach Hause...).
Das kann eben passieren, das ist das Leben in einer menschlichen Gesellschaft und fertig.Über meine Erziehungsmethoden sagt das nichts aus, eher darüber in welcher Umwelt ich mich bewege.
Achso,
ich gestehe meinem Hund die Freiheit zu, wenn ich weiß ich kann ihn abrufen, er entfernt sich nicht nennenswert und verhält sich Mensch und Tier gegenüber anständig. Dann muss ich aber auch nicht ständig Argusaugen drauf haben sondern gestehe dem Hund auch eine gewisse Selbsterfahrung zu... das ist das ding mit dem Kind und der Herdplatte.
Solange ich nicht davon ausgehen muss, dass aus der Selbsterfahrung des Hundes irgendwer zu Schaden kommt ist das doch ok. Die Welt erforschen. Selber lernen und erfahren lassen. -
Es gibt extra kleinere Scheiben für kleine Hunde!
Ich habe einen Papillon im Training der Frisbee spielt wie die Großen, auch mit Tricks etc.
Dieser Hund ist zusätzlich behindert, hat nur noch ein Auge. Größe: ca. 25cm, Kampfgewicht ca. 4kg.
Der hat kleine Scheiben von Jawzs (glaub ich jedenfalls) und kommt mit denen bestens zurecht, fängt sie auch etc.Allerdings muss man sich dran gewöhnen die kleinen Discs zu werfen und aus der Hocke zu werfen damit die Scheibe nicht zu hoch fliegt.
Anfangen tust du mit spielen mit der Scheibe, den Hund auch mal ranlassen, er muss die Frisbee erstmal mögen und sollte damit spielen wollen.
Dann übst du mal alleine "Roller", dabei wirfst du nicht sondern rollst die Scheibe mit einer bestimmten "wurf"technik weg. Damit fängt man an. Danach kommen dann Heber usw. hierbei musst du darauf achten, dass die Scheibe nicht zu hoch fliegt, dein Hund sollte sie gut im laufen greifen können ohne hoch springen zu müssen.
Am Besten übt man werfen erstmal alleine ohne Hund. Und nie vergessen: gut aufwärmen und die Frisbeeeinheiten so bei 3min. mit dem bereits antrainerten Hund halten. Nicht zu lange, das ist sehr anstrengend für den Hund! -
Gestern!
Tucker hat ja ziemlich offensive Angstaggros gegen andere Hunde, angeleint und frei (er wurde heftig zusammengebissen).
Wir arbeiten da jetzt ein gutes dreiviertel Jahr dran mit durchwachsener Bilanz. Je nach seiner und meiner Tagesform geht es mal mehr, mal weniger gut
. Alles reine Nervensache...ich arbeite an meinen Nerven
.Gestern abend jedenfalls auf der letzten Runde gegen 23 Uhr:
Wir laufen gerade wieder ins Wohngebiet rein, müssen an der Straße kurz warten, da kommt aus dem Eckhaus gegenüber Herrchen mit der Labbihündin die immer stehen bleibt wenn sie nen Hund sieht und nicht mehr zu bewegen ist (zumindest habe ich das mehrfach so gesehen).
Ich greife Tucker ins Halsband damit er sich gar nicht erst in Rage hüpft, gucke nach vorne (nicht zu der Hündin) und marschiere weiter. Dummerweise hab ich an der Retrieverleine wohl blöd gegriffen und Tucker ist mir nach hinten rausgeflutscht. Er ist aber nicht abgehauen und hat Randale gemacht sondern hat sich sofort auf Handzeichen hingelegt und ich konnte wieder anleinen und problemlos weitergehen.
Ich war echt schwer beeindruckt, dass er so die Nerven hatte...und auf mich auch, dass ich nicht losgebrüllt hab
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Das war das erste Mal seit langem, dass der andere Hund Theater gemacht hat und mein Stinkerle nicht
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Naja, ich bin da dann schon genervt und je nach Situation auch echt stinksauer.
Absolutes, immer wiederkehrendes NoGo-Highlight:Ich gehe mit Tucker durch den Park, Leinenpflicht. Tucker angeleint, wir arbeiten an seiner Angstaggression bei fremden Hunden (wurde angegriffen und hat derbe was mitgekriegt) nur mit ausgewählten Hunden, ansonsten nur ruhig bleiben bei anderen Hunden, kein Kontakt.
Freilaufender Hund kommt an, irgendwo, vielleicht auch irgendwann taucht ein Mensch dazu auf. Ich bitte darum den Hund anzuleinen. Antwort "Lassen Sie Ihren doch los", ich: "Nein, der schnappt, das ist nicht gut! Bitte rufen sie Ihren Hund zu sich!", Antwort: "Ach, wenn sie den loslassen passiert da nix, die machen das schon unter sich aus...". Da krieg ich echt nen Riesenkragen...
Am Ende brenne ich dann meistens dem fremden Hund meine Wurfkette (die hab ich nur für sowas dabei!!!) auf den Pelz damit ich weitergehen kann.Ich kann mich da echt tierisch aufregen. Aber das ist sehr schlecht, weil: Wenn ich mich aufrege, dann regt Tucker sich unvermeidlich auch auf. Das ist nicht gerade förderlich und deshalb arbeite ich ganz hart an meiner Selbstbeherrschung. Ganz oft denke ich mir wirklich "ohhhhmmmmm" um mich daran zu erinnern, dass ich mich auf nichts einlasse, keine wortwechsel, nichts. Ganz cool bleiben, dahin gucken wo ich hinwill, alles andere ignorieren im Notfall fremde Hunde per Wurfkette abwehren. fertig. Aber ich gucke den fremden Hund und Halter und auch Tucker nicht mehr an, ich gucke stur auf mein Ziel und bleibe ganz cool...naja, das ist zumindest in Arbeit
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Ich palaver hier den ganzen Tag rum
Ich glaub meine Hunde nehmen das so als Hintergrundrauschen auf ^^
"Na du auch hier"
"Ja du hast es schwer" *tätschel*
"Kinners sollen wir runtergehen und Euch Frühstück machen"
Kommt wir gehen ne Runde in den Garten"Kommandos kommen aber in ganz anderer Tonlage und zackiger... 1 Wort ... Ende
Das trifft es auf den Punkt, genauso ists bei mir auch. Ich bin hier der Hintergrundsummer
. Aber das funktioniert einwandfrei...wenn ich was will bin ich einfach anders. Ich glaub ich bin nicht so "zackig" wie Manu (Hundeplatzzackig
) aber ich drücke es einfach aus, arbeite da viel an meiner Körpersprache.
Ist es bedenklich, dass das bei den Kindern auch so ist?
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Es war sicher eine Ausnahme und beim nächsten Mal klappt es wieder.
Rudeldynamik
Das hatten wir bei Atti auch schon mal und selbst Dago ist mitgerannt, obwohl er keinen Jagdtrieb hat.....der Hase hat es nicht überlebt und starb an einem Herzinfarkt
Vier Hunde waren wohl zuviel für den armen Kerl

Genau so sehe ich das auch!
Gruppendynamischer Effekt, ganz klar. Es ist schon eine andere Schwierigkeit wenn ein anderer Hund auch rennt (womöglich noch voraus) und der Hund soll kommen.
Als Maßnahme würde ich mich Elfchen anschließen: Training mit noch einem oder zwei weiteren Hunden. Es wird jeweils ein Hund an die "Beute" geschickt, die anderen müssen warten. Zuerst bleibst du bei Balou stehen und hälst ihn am Geschirr/Leine damit er nicht mit dem anderen mitrennen kann!. Und natürlich mit eigener Beute belohnen wenn der andere wieder da ist (auch wenn Balu gezappelt hat oder so! er soll lernen, dass eine Bestätigung kommt und er da nicht rumhiibbeln brauch).
Und wenn das klappt bleibst du neben ihm stehen, lässt die Leine aber fallen bzw. greifst nicht ins Geschirr. Und wenn das klappt sag ich dir wies weitergeht
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Da hast du recht Susanne, deshalb verzichte ich auch auf positive Strafe. Aber WENN man sich dessen bedient, finde ich es feige sich hinter nem Knöpfchen zu verstecken. Wenn ich unangenehm Einfluß nehme (oder nehmen muss, wenns um das Leben des Hundes geht oder so), dann tue ich es offen und ehrlich.
In meinen Augen sagt das Verstecken schon was über den Menschen aus. Es hat für mich schon eine andere Qualität ob ich meinem Hund klipp und klar zu verstehen gebe, dass das nicht geht oder ob ich den unangenehmen Teil lieber abschiebe auf irgendein Gerät oder meinetwegen auch ne andere Person ("böser Papa, liebe Mama").
Wie gesagt, ich nehme Abstand von solchen Methoden, sie sind allenfalls eine Notlösung um den Hund oder andere zu schützen wenn der Hund noch nicht soweit erzogen ist (z.B. den Hund von der Straße zu zerren wenns sein muss, weil der da nen anderen Hund gesehen hat und noch nicht ordentlich vorbeigehen kann etc.). sie sollten nicht an der methodischen Tagesordnung stehen- meine Meinung. Aber ich sehe trotzdem die vielen Grautöne die nunmal alles hat.