Beiträge von Tucker

    Vermutlich auch von mir. (man vergleiche mal den Hund hier und da im Profil, wird wahrscheinlich derselbe, also meiner, sein).

    Ich finde es halt sehr fragwürdig, wieviele Hunde da wohl im Kreis rumgeschoben werden, von einer so ner Stelle zur Nächsten...

    Der Grund war einfach, ich hab nämlich einfach nach dieser Wildtierhilfe gesucht, weil die oft genannt wurde, und wer das ist. Naja, und ich finde das schon bemerkenswert, dass der wiederum mit der anderen Hoarderin (da ist das klar, mehrere Verurteilungen, Räumungen etc.) zu tun hat. Sorry, aber mir schallert das in den Ohren, finde ich auch nicht so schwer nachzuvollziehen, aber gut, ist ja auch mein Kopf...

    Uahh, die oft genannte Haus- und Wildtierhilfe Lüneburger Heide e.V., die dort in der Umgebung wohl die Kooperationen bezüglich Fund- und sichergestellter Tiere mit den Kommunen unterhält, aber selber keine größere Kapazität hat, unterstützte oder unterstützt noch eine ganz charmante Sammlerin mit viel Geschichte, die gute Barbara Bennefeld nämlich... gruselig, einfach gruselig. Man stelle sich das mal vor, am populärsten Hund der HHF, Haddock, Haddock bei V.B. von da zu B.S. und wieder zurück zu V.B. und käme es zur Beschlagnahme, und dieser Verein unterstützt durch seine Kooperationen die Vermittlungshilfe und der Hund landet dann bei B.B. Das ist doch echt der Horror, ehrlich, da würde ich doch manchen Hund lieber selber zum TA bringen und auf seinem letzten Weg begleiten damit er nicht alleine ist, damit einmal zum richtigen Zeitpunkt jemand da ist, als ihn ewig in diesem Karusell fahren zu lassen... ich kann gar nicht soviel essen wie ich k***** möchte.

    https://www.psiram.com/de/index.php?t…le_view_desktop

    Ich denke, Murmelchen will mit ihrer Frage darauf hinaus, ob es um es darum geht einen Welpen vom anerkannten Verbandszüchter zu kaufen (Züchterhund), oder ob man einen bereits zur Zucht zugelassenen Hund kauft um selbst zu züchten (Zuchthund).

    einen fertigen Zuchthund bezahlen,

    wollen die wenigsten, weil teurer als ein Welpe ;)

    Die meisten Zuchthunde gehen an andere Leute wenn eine Zuchtverkleinerung oder Zuchtauflösung statt findet... denn, welcher Züchter verkauft einen für die Zucht wertvollen Hund? Meistens gehen diese Hunde dann an Züchterfreunde etc...

    oder werden sich erschlichen, Käufer A kauft den Hund, gibt ihn dann an Käufer B weiter...

    Es ist durchaus möglich eine fertigen Zuchthund zu kaufen, klar gehen die dann an Züchterkollegen, alles andere würde die Vorarbeit ad absurdum führen und für jemanden ohne Zuchtziel auch keinen so großen Wert darstellen. Aber auch die lieben Züchterkollegen wissen was das wert ist und kassieren das auch, der Kollege weiß ja auch was er kauft und was es wert ist. Einen solchen Hund zu kaufen ist z.B. interessant um frisches Blut oder bestimmte Linien reinzuholen, oder wenn die eigene dafür vorgesehene Nachzucht oder ein zugekaufter Welpe blöderweise nach dem Zahnwechsel einen zuchtausschließenden Zahnfehler hat, andere Erbkrankheiten in einem nicht zulässigen oder für den Züchter persönlich nicht hinnehmbaren Maße, oder der Hund erkrankt plötzlich und alle Zuchtträume sind dahin, ... es gibt eine Reihe Gründe einen bereits zuchttauglichen Hund anzukaufen als Züchter. Verkaufen tut man einen solchen Hund z.B. wenn man feststellen muss, dass eben jener Hund doch nicht das ist was man will, also zuchttauglich aber nicht passend zu den persönlichen Zuchtzielen oder einfach zu einem selbst, der vorhandene Hundegruppe trotz aller Bemühungen, womöglich auch eine Zuchtaufgabe durch private Umstände aller Art... oder auch, in D nicht so sehr üblich, dass die Hunde gezielt soweit gebracht werden um sie sehr teuer zu verkaufen.

    Ich würde das viel viel allgemeiner fassen und etwas umformulieren: Tierkauf an sich ist eine riskante Sache mit viel Potential zum Beschiss und da haben praktisch alle einen gleichermaßen guten/schlecht Ruf, je nachdem wenn man fragt. Dazu dann noch eine handvoll Extremisten die wahlweise ausschließlich für Tiere aus dem Tierschutz sind, da ist jeder Züchter per se böse, und umgekehrt gibts die Leute die der festen Ansicht sind, wenn der Hund keine Papiere hat taugt er nix und Hunde aus dem TS sind prinzipiell versaut.

    Die Wahrheit ist leider auch, dass es da über die volle Bandbreite zuviele schwarze Schafe gibt. Egal wo, der Beschiss ist immer nah. Ganz gleich ob der Hund aus Trapostanien scheinbar fünf Orgas gleichzeitig gehört, oder der prämierte und anerkannte VDH Züchter dessen Hunde nur leider keine Nase zum Atmen mehr haben...

    Fazit: ich bin da sehr desillusioniert und misstraue generell jedem der Tiere anbietet und zwar solange bis sich das Gegenteil beweist.

    @Lurchers ich habe keine Ahnung wie das heute ist, ich war in den 90er Jahren i.F.d. was ich vor einigen Seiten anriß, in stationärer Jugendhilfe untergebracht, da war der Betreungsschlüssel sogar noch niedriger, nämlich 1:2, wir waren 8 Jugendliche, 4 Erzieher, davon zwei immer im Dienst, also 1:4 reel.

    Ich habe selber auch schon in mehreren TH gearbeitet, klar, wenn da zwanzig Hunde sitzen und vier MA da sind, passt der Schlüssel, dass zwei sich um andere Tiere kümmern ohne Personalschlüssel, ja, ist so.

    Aber ich finde auch, 20 Hunde, normale Tierheimmischung (also grob 1/4 einfach übrig, zu alt, krank, zu teuer, aber ganz normale Hunde mit normal überschaubaren Defiziten, 2/4 ein bisschen überdreht, planlos und unerzogen, können sich schwer regulieren, finden schwer Ruhe, überspringen gern mal, mit Training aber gut aufzubauen, der absolute Durchschnittshund im TH, und 1/4 Hunde die wirklich mit Vorsicht zu genießen sind, Minenfelder an mehr oder weniger absehbaren Triggern und mehr oder weniger Ankündigung davor, wirklich problematische, traumatisierte und letztendlich gefährliche Hunde) sind mit zwei Vollzeitkräften gut zu machen. Allerdings hängt das auch wieder maßgeblich von der Anlage ab, kurze Wege, Wasseranschlüsse- und abflüsse an den richtigen Stellen, Bauart die eine Säuberung einfach macht... das sind ganz wesentliche Punkte in der Arbeit. Ähnlich auf Pferdeanlagen, wenn ich die Mistkarre erst quer über eine weitläufige Anlage zum Misthaufen schlüren muss, jeden Eimer Wasser extra auf die Weide tragen, dann werde ich nie fertig. Da bestimmt die Infrastrukur maßgeblich mit, wie der Arbeitsaufwand ist und wieviel Zeit allein da hängen bleibt.

    Es muss ja auch nicht jeder Hund täglich trainiert werden, es gibt ja auch die regelmäßigen Gassigänger (da muss natürlich geschult werden, aber ganz grundsätzlich, egal welcher Hund), man kann stundenweise auch spezielle Trainer beschäftigen z.B. auch als Mini-Jobber, wenn man noch Bedarf hat. Aber es ist in einer guten Infrastruktur auf jeden Fall möglich mit zwei Leuten zwanzig Hunde wertig zu versorgen und auf eine Vermittlung vorzubereiten. Aber man muss auch deren Urlaub und Freizeit abdecken, also kommt am Ende doch immer auf Gesamte eine Personenzahl an MA raus, die eigentlich mindesten zwei überm eigentlichen Minimum liegen müsste.

    Wenn es diesen bisherigen Schlüssel - pro Person 10 Hunde - tatsächlich gibt, frage ich mich, warum es überhaupt eine Zulassung für das Projekt HHF gegeben hat?

    Oder waren es bei der Gründung der HHF als gUG mehr als nur V.B. und Swantje, die sich um (genehmigte!) 40 Hunde kümmerten?

    Dieser Anspruch von individueller Zeit pro Tag für jeden einzelnen Hund, der bei SinL ja verfolgt wird, ist für mein Empfinden eine Selbstverständlichkeit.

    Dass SinL das auch so empfindet und durchführt, finde ich großartig.

    Eine Herabsetzung des Schlüssel von 10 auf 5 Hunde fände ich großartig.

    Weil Du als Inhaber der Erlaubnis zur Führung einer tierheimähnlichen Einrichtung dafür verantwortlich bist, entsprechend viele Personen zu beschäftigen. Die Anzahl der Hunde gibt in der Regel mehr die Anlage und ihre baulichen Voraussetzungen vor, daher auch "später für 66 Hunde", dieses später dürfte auf sich auf einen Zeitpunkt nach geeigneten Umbaumaßnahmen beziehen. Entsprechend Personal für die Betreuung einzustellen, nach den Vorgaben die der Halter einer solchen Erlaubnis kennt (genau solche Fragen umfasst der zugehörige Sachkundenachweis) ist dessen Aufgabe.

    Die Frage ist dann, was eigentlich als Betreuungsperson zählt, lediglich festangestellte, qualifizierte MA (so sollte es sein, das wäre dann auch übers FA leicht prüfbar) oder zählt da jeder Ehrenamtliche, die zweifellos wichtig sind, aber eben kein qualifiziertes Personalmitdem man fest planen kann.

    Zuchthund oder Zuechterhund? Das ist mAn ein riesen Unterschied bzgl. Preis - auch bei eher guenstigeren Rassen..

    Ich hab eher den Eindruck, "Edelmixe" sind teurer als VDH-Welpen :fear:

    Enya ist FCI und 850€ (Border Collie). Peaches wird es hoffentlich und 1200€ sein (Sheltie, VDH). Sheltie-Mixe (gerne mit Spitz) gehen eher bei 1400€ los

    Ich denke, Murmelchen will mit ihrer Frage darauf hinaus, ob es um es darum geht einen Welpen vom anerkannten Verbandszüchter zu kaufen (Züchterhund), oder ob man einen bereits zur Zucht zugelassenen Hund kauft um selbst zu züchten (Zuchthund).

    Das kommt natürlich auch ein wenig auf die Rasse und die Herkunft an.

    Für einen Welpen der für mich interessanten Rassen würde ich in einer Spanne von 1200-1800€ kalkulieren, je nach Rasse. Andrerseits hab ich durchaus schon recht genau im Auge woher die Tucker-Nachfolge dereinst kommen wird, mir da aber über den Preis noch gar keine Gedanken gemacht, da passen mir vor allem die Hunde auch für meine Zwecke ganz gut, das ist ja schon fast unbezahlbar. Ich nehme aber auch an, dass wir uns ziemlich sicher im genannten Fenster bewegen, alles andere würde mich schwer erstaunen.

    Ein bereits ausgebildeter Hund macht hier für mich eigentlich keinen Sinn, daher würde ich dafür auch nichts bezahlen. Aber ich weiß durchaus was ausgebildete Hunde wert sein können, für jemanden der den entsprechenden Bedarf und Beruf hat.

    Alles andere je nach Situation von 0,- (sei froh, dass ich Dir den Hund abnehme!) bis 500,- (seriöser TS, Hund wurde dort fachkundig und umfangreich gepflegt, das ist ja auch unbezahlbar).

    Man kann so etwas nicht aus dem Boden stampfen, es sei denn man knackt morgen den Eurojackpot.

    Selbst dann nicht. Denn man braucht wirklich gute Leute, die helfen (und was ja auch Vorschrift ist). Die findet man nicht auf der Strasse und man muß sie mAn wirklich kennen und einschätzen können, bevor man sie in die Arbeit einbindet (außer eine Beschäftigung im Büro, etc.). Ich kann niemanden der meint, er könne gut mit Hunden zu solchen Hunden lassen.
    Mit dem Gewinn kann ich eine passende Umgebung (Gelände, passende Zwingeranlage, etc.) 'aus dem Boden stampfen'. Aber kein funktionierendes Projekt, in dem diesen Hunden wirklich geholfen werden kann..

    Ja, ist klar... ginge bei mir z.B. auch schon deshalb nicht, weil ich dem Tucker-Opa hier z.B. auch einfach keinen Zweithund mehr zumute.wir hatten das, wir haben das ausführlich für uns abgeklärt, er ist der Hund für den ich mich selbst ganz bewußt und aktiv entschieden habe und die Verantwortung übernommen habe und er muss mich jetzt in seinen letzten Jahren auch nicht mehr mehr teilen als er das jetzt durch Trainings/Gassigehen etc. sowieso seit Jahren tut, problemlos. Dagegen machste auch mit viel Geld nix.

    Aber natürlich hat man mit entsprechendem Background natürlich doch andere Möglichkeiten was Objekt und Personal angeht. Wachsen muss es trotzdem langsam, immer gemessen daran, dass eine gewisse Diversität gegeben sein muss, das Verhältnis zwischen den Tieren, die Charaktere müssen ja auch zusammenpassen, das fällt einem ja nicht vor die Füße.

    Aber das erste was ich machen würde oder auch spenden, wäre das Telefon outsourcen, ab ins Callcenter wo jemand einfach nur Nein sagt, peng. Echt.

    Reele Frage dazu: sollte man sowas anbieten, evtl. auch ehrenamtlich? Das den Leuten vor Ort mal weghalten, mit freiwilligen zwei Stunden Telefonservice die Woche?