Beiträge von Tucker

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    Ist N.M. jetzt offiziell vom Vetamt beauftragt, die Reduzierung durchzuführen?

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    Liest sich so in seinem Blog, also dass er offiziell für die Reduktion der Hunde verantwortlich ist.

    Ist er auch, weil er die Erlaubnis zum Führen einer tierheimähnlichen Einrichtung hält und damit offiziell der Verantwortliche für die Behörden ist. Ob diese ihn beauftragt hat oder Vanessa oder er sich selbst spielt dabei keine Rolle. Wenn die Anforderungen nicht eingehalten bzw. erfüllt werden ist er jetzt derjenige der den Kopf hinhält.

    Wenn man keine konkreten bestandsbücher hat, woher weiß man dann eigenrlich dass Hasso aus dem Tierheim Üxelbüxel und Zorro aus Büxstabü kommt :???:

    Kann mir ka. Vorstellen dass alle Ths die dort Hunde hin geben haben wartend auf Zaun stehen um ihren Schützling in Empfang zu nehmen.:pfeif:

    Lt. der Trainerin Schläfke/Tom Bode wurden die Bestandsbücher bereits aktualisiert als die die Leitung übernommen hatten, da war schon was passiert. Und Normen war lt eigener Aussage am 29.06. erstmals vor Ort, bereits mit Begleitung die dann auch administrative Aufgaben übernommen hat. In der Zeit kann man die Hunde katalogisieren und zuordnen, zumal ja vermutlich alles da war, irgendwo halt, wild durcheinander.

    Ich möchte ja nur mal einwerfen, dass er seit 29.06.20, also in nicht einmal vier Wochen immerhin 20 Hunde schon anderweitig untergebracht hat, wenn sie bis Jahresende noch im Schnitt 10 Hunde im Monat unterbringen, ist das Ziel schon erreicht. Sind es nur 5/Monat, ist es nächsten Frühsommer durch.

    Klar, es läuft nicht linear, es wird jetzt am Anfang mit vielleicht nochmal 20/25 Hunden, je nachdem wieviele da in Urspungseinrichtungen zurückgegeben werden können, es könnten auch 30 oder 35 sein, so klar ist das in Zahlen ja nicht auszumachen. Danach wird sich das verlangsamen, weil dann muss man erstmal die ambitionierten und fähigen Leute finden, die dann auch Bock darauf haben sich von Vanessa anleiten zu lassen (da wär ich z.B. spätestens raus, selbst wenn ich die Ressourcen hätte, so arbeite ich nicht).

    Aber grundsätzlich ist er gut gestartet und ich halte es schon für gut denkbar, dass am Jahresende der Bestand halbiert ist, also noch ca. 60 Hunde vor Ort.

    Die Vorgabe des Vetamts war, meine ich, den Bestand binnen zwei Jahren auf das erlaubte Maß zu reduzieren, nicht morgen oder übermorgen, die wissen auch, dass das ohne Masseneinschläferung nicht geht. Und das halte ich bei entsprechender Struktur für absolut möglich. Und 40 liegt ja auch weit über den genannten 10-15 Krachern, selbst dreimal soviele könnten dort verbleiben - unter weit besseren Bedingungen.

    Wo wir wieder bei der Frage wären, wieso geht man davon aus, dass das Label von M falsch ist und VB recht hatte?

    Ich gehe nicht davon aus, ich stelle das nur zur Debatte. Bei einer Fehleinschätzung dieser Größenordnung von V. B. erwarte ich schon, dass das im einzelnen genau beleuchtet werden kann. Vor allem wenn die weiter arbeitet.

    Wie man in den letzten wenigen Wochen rein zeitlich jeden Hund einzeln begutachtet haben will ist mir zudem ein Rätsel.

    Makel, ja mag sein. Können sie sich bei V. B. bedanken würde ich sagen. :ka:

    Sie sagt ja durchaus selbst, dass sie zur Müllhalde für unerzogene Hunde geworden ist, wenn man das Vieh sonst nirgends unterkriegt, fährt man halt zu Vanessa und sagt, wenn Du ihn nicht nimmst bring ich ihn zum einschläfern. Das geht schon ganz fix, ich glaube das unbesehen, dass der Großteil der Hunde bei Übernahme durch die HHF eher normal waren, die Halter aber einfach vorher keine Idee hatten was normal ist.

    Am Beispiel der jungen Schäferhündin die ich vor einigen Seiten erwähnte, die ich selbst im TH betreut habe. Der Grund für die Abgabe dieser Hündin waren starke Reaktionen auf bewegende Objekte, Radler, Jogger, Autos, Wild natürlich, schließlich hat sie einen Radler zum Sturz gebracht dadurch und landete deshalb im TH. Ausgeprägtes Beutefangverhalten halt, keine echte Überraschung bei einem jungen Schäferhund, wenn man sich vorher informiert. Und auch keinesfalls so problematisch (trotz bereits Erfolg, trotz TH Stress), dass es nicht schon in kurzer Zeit mit Training an Impulskontrolle und Gehorsam deutlich kontrollierbarer wurde. Ja, für einen Anfänger ist das nix, aber für jemand der sich ein bissl damit auskennt und weiß wie er das a.) beherrschen und b.) kanalisieren kann, ist das auch kein bissiger Problemhund.

    Allerdings muss ich auch ehrlich sagen, ich möchte nicht wissen was die Hunde da inzwischen, während ihrem Aufenthalt in der HHF zusätzlich an Macken bekommen haben, bzw. sich von anderen abgeguckt haben. Die setzen sie vielleicht jetzt im Sozialdruck nicht um, aber wenn mal genug Raum und Platz da ist, können da so einige Überraschungen folgen.

    Und das ist auch mein Problem mit der Einschätzung. Es ist eh immer so ein Ding, Hunde in Einrichtungen einzuschätzen, man muss jedem sagen, dass sich im Haus mit Familienanschluss, eigenen Menschen, weniger Sozialdruck, mehr Zeit usw. oft noch ganz andere Seiten am Hund zeigen, als sie z.B. im TH zu sehen sind.

    Hier haben wir nun eine völlig überfüllte Einrichtung, die im Moment vorwiegend von Sozialdruck lebt, das bringt Normen klar zum Ausdruck. Wie gut lässt sich nun der einzelne Hund, eh schon in einer Ausnahmesituation, in diesem Geflecht noch korrekt einschätzen hinsichtlich des Lebens in einem normalen, hundeerfahrenen Haushalt? Niemand weiß was die dann auspacken, wenn der Druck nachlässt, deshalb traut man sich ja momentan auch vor Ort nicht einfach Hunde zu trennen. Da sehe ich das größte Problem, unter diesem Umständen ist außer der Einschätzung, dass sie unter hohem Sozialdruck alle irgendwie funktionieren, alles ein bisschen Glaskugel.

    Das ist auch so ein ewiges Ärgernis, Hundesteuer ist nicht zweckgebundene Luxussteuer, damit wird alles mögliche bezahlt und Löcher gestopft, nur Hund und Halter haben nix davon, außer der Steuermarke.

    Ne, die Hundesteuer zählt zu den Aufwandsteuern und die kann man nicht mit Luxussteuern gleichsetzen ;)

    Ah okay, ich bin auch kein Steuerprofi, ich weiß nur, wenn ich nicht zahle wirds scheiße xD

    Aber zweckgebunden ist die trotzdem nicht, richtig?

    Mal eine blöde Frage - muss bei solch einer Einrichtung wie die HHF über die Hunde nicht Buch geführt werden? Also dass bei einer Kontrolle seitens des Vet Amts nachgeschaut werden kann ok Hund X, Chip Nummer... ist da. Hund Y, Chip Nummer... Fehlt. Dann Hund X2, Chip Nummer sowieso, verstorben am...

    Ja, das sind die Bestandsbücher, da muss genau dokumentiert werden wann welche Tiere aufgenommen wurden, ChipNr, Geschlecht etc. und wann das Tier aus welchen Gründen die Anlage verlassen hat (Übergabevertrag, Sterbebescheinigung...).

    Die waren auch nicht aktuell, steht auch in der Stellungnahme.

    Bevor man mich falsch versteht: Ich finde es gut und richtig, wenn die Eigentümer (egal ob privat oder TS-Verein) für die Unterkunft, das Training, us. zahlen. Auch ein Tausch finde ich teilweise nicht verkehrt.

    Aber wenn da echt alle gezahlt haben, dann hätte die Kohle doch reichen müssen. Zumindest mal um da nicht im Dreck zu hausen..

    Haben doch nicht alle. Vielleicht die TSch-Organisationen, ja.

    Aber sicher nicht jede Privatperson. War doch in einer Reportage zu sehen, wie sie den Kangal (?) kostenlos genommen hat, laut eigener Aussage. (ich meine den Hund des Paares, der an der Leine eskaliert ist und kaum gehalten werden konnte, und der bei seiner Rückkehr überraschend einen Zweithund vorgesetzt bekommen hat). Ich suche mal das Video...

    Bestimmt nicht. Aber da sind wir halt wieder beim Thema Organisation und Neinsagen. Als Unternehmerin muss ich dann drauf schauen, nur soviele unbezahlte Hunde zu haben, dass ich die über die bezahlten Tiere ausgleichen kann. Und selbst wenn der ein oder andere Hund da angebunden wird/übern Zaun geschmissen whatever, ist das grundsätzlich ein Fundtier, da ist dann eigentlich eh das VertragsTH der entsprechenden Kommune zuständig, insbesondere wenn man keinen Platz hat.

    Bevor man mich falsch versteht: Ich finde es gut und richtig, wenn die Eigentümer (egal ob privat oder TS-Verein) für die Unterkunft, das Training, us. zahlen. Auch ein Tausch finde ich teilweise nicht verkehrt.

    Aber wenn da echt alle gezahlt haben, dann hätte die Kohle doch reichen müssen. Zumindest mal um da nicht im Dreck zu hausen..

    Das ist ja klar, dass es kostet wenn jemand anders ran muss. Ich finde auch die Preise okay, ein Pferd in Beritt geben kostet das auch. Es hängt an der Kontrolle und Transparenz was mit diesem Geld genau passiert. Ein Verein muss das offenlegen, eine Privatperson oder ein Unternehmer nicht.

    Mir ist schon klar was du damit aussagst, die Umsetzung ist das schwierige.

    Ich wäre z.B. dafür, ginge die Aufwandsteuer die wir Hundebesitzer abgeben, vollumfänglich in orstansässige Tierheime/offizielle Tiereinrichtungen. Geht aber nicht! Und auch schon hier kommt die Frage nach dem Willen der Hundegesellschaft auf - zahlt jeder Hundebesitzer Hundesteuer?

    Das ist auch so ein ewiges Ärgernis, Hundesteuer ist nicht zweckgebundene Luxussteuer, damit wird alles mögliche bezahlt und Löcher gestopft, nur Hund und Halter haben nix davon, außer der Steuermarke.

    Interessant ist da ein Kommentar unter Normens Posting, dass man (ein TS-Verein) 'solche' Hunde mittlerweile ablehnt, weil man mit denen nicht kann und die dann gegen Bezahlung u.a. zur HHF bringen muesste. Und das man in der Vergangenheit eben Hunde u.a. dort hin gegeben hat, gegen Bezahlung und auch mal im Tausch gegen Hunde, die recht normal waren, aber z.B. krank und auf eigene Kosten behandelt wurden.

    Wenn das stimmt und wenn die anderen TS-Vereine das ebenso gemacht haben, dann ist es mAn noch unverstaendlicher wieso da alles so runtergekommen ist und sich die Hunde gestapelt haben...

    Das habe ich letztes Jahr bei B.S. schon als seltsam empfunden, da floß auch Kohle wo ich dachte, 'Alter Verwalter, mit nem gammligen Resthof und ein paar Zwingern plus der richtigen Inszenierung kann man offenbar gut davon leben Hunde irgendwo zu verwahren'. (gesetzt dem Fall, man kann mit Geld umgehen)

    Keine Frage, von irgendwas müssen die Tiere finanziert werden und von irgendwas muss man leben. Aber da floß teilweise richtig viel Geld ohne irgendeine Form der Kontrolle auf Vertrauensbasis. Ehrlich, auf Vertrauensbasis geb ich jemand mal nen Fuffi für Sprit, aber ich schieß nicht ne mittlere vierstellige Summe in den Orkus, ohne irgendeinen Nachweis wofür die Kohle hingeht.

    Und das ist wieder das Ding mit den privaten Tierschützern, ein angemeldeter, von FA anerkannt gemeinnütziger Verein muss jede Spende und jede Ausgabe belegen können, ansonsten gibt das früher später Knatsch und das FA ist idR weitaus wacher als das VetAmt.

    Wer das aber privat macht (V:B. ist Unternehmerin, kein Verein/Vereinsvorsitzende verkauft ihr Projekt aber geschickt als gemeinnützig, B.S. Privatperson) muss weit weniger erfüllen und wird ganz anders kontrolliert und bewertet als ein Verein. Und nicht wenige wissen das genau und wählen deshalb kein Vereinsmodell (wo dann regulär auch die Mitglieder Mitsprache haben, aber auch hier kennen wir ja das "Fördermitglied-Modell"), weil sie ohne Verein viel mehr Freiheiten in alle Richtungen haben.

    Auch krass dabei: wer einen gemeinnützigen, ordentlichen Verein finanziell unterstützt, muss u.U. damit rechnen, dass sein Spendengeld dann um die Ecke in solchen Geschichten landet.

    Wie gesagt, dass da auch Menschen von leben müssen ist kein Thema, aber die Transparenz ist schon so eine Sache. Und wenn soviele die Transparenz so deutlich meiden, bleiben da nur ??? und Spekulationen in unschöne Richtungen, denn wäre alles tutti gäbe es ja keinen Grund für die Intransparenz.