Beiträge von Tucker

    Naja, die Mehrheit der Hundehalter war ja auch nie das Ziel bei der Vermittlung ;) 22 rote Hunde.. Haddock taucht gar nicht auf. Hmh hmh..

    Spekulatius pur

    Ich las bei SinL, dass, sobald die Wirs Platz haben, noch ein Hund kommen soll. Dazu wurde weder gesagt wer, woher, warum, wieso, aber in meinem Kopf ploppte sofort Haddock auf. Rein persönliche Assoziation und Gefühl.

    Tucker

    Der Vermerk zur „privaten Haltung“ bezog sich darauf, dass es laut Statement auf der Seite keine tierheimähnliche Einrichtung mehr geben wird :smile: Und wie auch immer das jetzt weitergehen wird: In die langfristigen Planungen sollte Frau Bokr das Grundstück erstmal nicht einbeziehen.

    Aber - wie gesagt: Ich bin gespannt und warte ab. Spekulieren über „zwischen den Zeilen“ mag ich tatsächlich auch nicht. Die Situation ist für alle Beteiligten schon ziemlich schwierig, ich hoffe, dass alle das bestmöglichst rauskommen.

    Und ich bin gespannt, ob es Anstöße für den Tierschutz in Zukunft geben wird.

    Den hab ich ja selber hier reingepostet mit den Anpassungen... also ???

    Es wird also für die 40 Hunde, die nach jetzigem Stand auf der Anlage zulässig sind, ein anderes Konstrukt als "tierheimähnliche Einrichtung" geben. Privathaltung war von mir nur als Beispiel genannt. Die HHF bietet ja auch Trainings mit ihren Hunden an, ähnlich wie mit Schulpferden. Da gibt es mit Sicherheit Optionen die Hunde gewerblich zu halten, wenn denn die Voraussetzungen stimmen und Auflagen eingehalten werden.

    er wird die Frist mit denen ausgehandelt haben

    Nicht unbedingt. Die ursprüngliche Frist bestand ja schon bevor er seine Hilfe anbot.

    Inwieweit er mit dem Amt vielleicht die Frist neu vereinbart hat oder das Amt nach Kündigung des Hofes eine neue Frist gesetzt hat weiß man nicht, dazu gibts keine Infos. Verantwortlich für HHF insgesamt ist ja trotz allem weiterhin Frau Bokr weil sie der Inhaber der HHF ist und die Stellungnahmen daher durchaus von ihr und aus ihrer Sicht sein können.

    Inwieweit Normen rechtliche Handhabe außerhalb des "Ich habe den notwendigen 11er, sorge dafür das die Hunde erstmal weiterversorgt werden können und sehe zu das ich vermittel was geht (was er ohne Erlaubnis der Frau Bokr ja auch nicht darf, sind ja nicht seine Hunde)" weiß hier ja auch keiner.

    Spekulieren bringt da wenig. Und mist, nun will ich Spekulatius haben. An den muss ich beim Wort Spekulieren halt immer denken.

    In seinem Blogbeitrag, nicht auf der Seite der HHF, legt Normen klar dar (mit Daten zum Zeitablauf), dass er nach Kontaktaufnahme und Ortsbegehung ein Konzept für die HHF entwickelt und dem VetAmt vorgestellt hat. Zu so einem Konzept gehört ein Zeitplan, es ist unvorstellbar, dass er den Aspekt nicht berücksichtigt hat, zumal es der Kern der Sache ist die Auflagen (die es schon immer so gab für diese Anlage) umzusetzen, sprich den Bestand möglichst schnell auf das erlaubte Maß zu reduzieren.

    Er wird als verantwortliche Person nach §11 TschG (also rechtliche Handhabe in Bezug auf die Hunde) für die HHF klar gekennzeichnet und hat lt. Statement den Auftrag (von wem wäre spekulativ) den Bestand zu reduzieren (nicht einfach die Versorgung erstmal weiter so sicherzustellen!), plus eine Vertretung für diesen Posten.

    Man kann bspw. auch im Rahmen einer Insolvenz Geschäftsführer des Betriebs bleiben, rechtliche Handhabe haben trotzdem andere.

    Es müssen, Stand vorgestern, 67 Hunde dort weg um die erlaubten 40 auf dieser Anlage zu erreichen.

    Ich gehe davon aus, dieses *das VetAmt hat eine sehr kurze Frist gesetzt* reagiert auf die kursierenden zwei Jahre (die wurden bei T. Bode genannt) und weist darauf hin, dass es eben nicht diese zwei Jahre sind.

    Die ich übrigens angesichts der Umstände für sehr großzügig halte, immerhin geht es um die Hunde die da leben müssen, Machbarkeit hin oder her, die Behörde ist rechtlich und gesellschaftlich verpflichtet da lebbare Zustände zu schaffen, dafür bezahlen wir die. Und das gilt in meinen Augen auch und gerade wenn im Zweifel sehr unpopuläre Entscheidungen getroffen werden müssen (Stichwort Einschläfern). Wenn einerseits mangels Raum und andrerseits mangels Mut, Entscheidungen auf die lange Bank geschoben werden, erfüllt die Behörde ihren Zweck einfach nicht.

    Denn nach zwei Jahren in diesen Umständen, kannste beim besten und coolsten Hund davon ausgehen, dass er da alles gelernt hat, was man nicht gebrauchen kann, Ressourcenaggros, Näheprobleme, Artgenossenprobleme, chronische Stresssymptome (wenn permanent Cortisol auf den Hippocampus geschossen wird, kann es zu dauerhaften Veränderungen kommen)...

    Gegen die Kündigung will man rechtlich vorgehen, mal sehen wie das läuft.

    Ich denke, es wird danach irgendein anderes Konstrukt für die (noch) erlaubten 40 Hunde geben, Privathaltung oder sowas...

    Der Kern der HHF soll ja zukünftig nur noch die Anleitung und Beratung zum Umgang sein, also Schulung. Da wird zwar auch der Bock zum Gärtner und ich halte das was sie macht für OttoNormalo der da mit seinem "schwierigem" Hund auftaucht auch für gefährlich, weil ich die Methode: 'drück den Deckel fest auf den Topf mit kochendem Inhalt' schlichtweg für lebensgefährlich und im Haushalt für praktisch nicht lebbar halte. Ich würde einem Hund der so ruhig gehalten/unterdrückt wird niemals trauen, irgendwann kocht der Topf über wenn man ihn nicht vom Herd nimmt.

    Aber das ist eine andere Geschichte, Trainer dieser Art gibts ja einige.

    Ich bin gespannt. Denn das setzt ja voraus, dass alle Hunde unterkommen, auch die 10 - 15%. Bzw. die dann halt privat bzw. auf Endpflege bei den Mitarbeitern verbleiben.

    Oder für sie ein anderer Weg beschritten wird. Was ich mir zwar nur schlecht vorstellen kann, aber worüber man sicher nachdenken wird müssen.

    Es dürfen ja weiterhin 40 Hunde auf der Anlage gehalten werden. Da wären die lt.Normen 10-15 Hunde die tatsächlich gefährlich sind ja locker drin.

    die Frist des VetAmts zur Reduzierung des Bestands scheint wohl doch knapper ausgefallen zu sein, als wir aufgrund der vorigen Infos annahmen

    Da ist jetzt die Frage ob die Frist wirklich knapp ist oder nur aus Frau Bokrs Sicht sehr knapp ist.

    Denn ihre Sicht ist ja nun, wie man gesehen hat, nicht immer die klarste....

    Ich drücke Normen alle Daumen, der wird das Kind schon schaukeln. Und solange Frau Bokr die Leute "schult" ist sie beschäftigt...

    Ich denke, wir lesen da Normens Sicht, nicht Vanessas.

    Er ist der Verantwortliche, er hat dem Vetamt ein Konzept vorgestellt zur Reduzierung des Bestands, er wird die Frist mit denen ausgehandelt haben. Und ich kann mir vorstellen, dass Normen auch nicht zwei Jahre da rumhantieren möchte, sondern so zügig wie möglich Nägel mit Köpfen machen.

    ja, dass hab ich mich direkt auch gefragt, was wird aus den erlaubten 40 Hunden

    bzw wird ev ein tierhalteverbot kommen :ka:

    ich hab heute aus Neugier bzgl hundegut Nord gelesen. Da weiß ich ja gleich gar nicht, was ich von halten soll, dass ist total undurchsichtig. Aber wahrscheinlich auch wg laufenden Verfahren. Aber, gehört hier auch nicht hin:ops:

    OT

    Ich habe mir die Seite der entsprechenden Zucht vor einigen Tagen mal genauer angeschaut, das fand ich für mich sehr aufschlussreich.

    Man muss jemanden ja nicht mögen, sympathisch finden oder seine Ansichten zu allen (Hunde)themen teilen, um trotzdem zu dem Schluß zu kommen, dass er kompetent ist.

    Das trifft dann auch so ziemlich meinen Standpunkt in Bezug auf Normen Mrozinski (den ich auch nur flüchtig im Rahmen von zwei oder drei Veranstaltungen mal sah).

    Er ist ein Vollprofi, ja, der hatte 1000% schon seine Vorbereitungen getroffen bevor er da persönlich hin ist, der denkt bevor er handelt und ist sehr sehr klar, was ich hier in Bezug auf V.B.für sehr wichtig halte.

    Ich bin mir ganz sicher, dass er die Auflagen vom VetAmt umsetzen wird, daran besteht für mich kein Zweifel. Im Guten und die kleinen vor den großen Brocken wenn V.B. mitmacht. Aber wenn nicht dann auch drastisch. Denn er sitzt am längeren Hebel, er hat die Erlaubnis und er hat auch bei den Ämtern die Popularität, wer wird da im Zweifel wohl gehört werden... jemandem der über 120 Hunde angesammelt hat, keine Genehmigung mehr hat und sich querstellt oder einem Profi der auch öfter mal von Amtswegen in genau solche Verhältnisse geschickt wird. Fragt sich wer da im Zweifel auf dem Schleudersitz sitzt...

    Was danach kommt, nach der Bestandsabwicklung werden wir dann sehen.

    Das Hundegut Nord ist aber auch nicht so groß und so ausgestattet, dass man da mit rund 100 Hunden mehr Platz hätte. 12 Zwinger aneinander bzw. direkt gegenüberliegend, 2 Hektar bezäunte Fläche (wobei 2m ja auch nicht unbedingt ein Hindernis für jederhund sind)... da passt halt auch nur ne sehr begrenzte Anzahl Hunde unter vernünftigen Bedingungen drauf, mMn.

    Und wer da jetzt mit seinen 20 Hunden auftaucht, wird es vermutlich auch erstmal schwer haben, und nicht grad rosig willkommen geheißen werden vom Umfeld.

    Und das war ein guter Mann, der konnte mit Hunden, der wußte auch was er tat, man konnte super mit ihm zusammen arbeiten, aber man hat ihn mit Absicht vergrault.

    Jepp ... bisserl OT:

    Aber das verückteste, was ich je gelesen hatte: Rausgraulen, weil den falschen Kuchen gebacken (nicht vegan)

    Ich sag es Dir ganz ehrlich, wenn da wirklich professionell gearbeitet würde, würde ich mich sofort bewerben. Mir ist die Kohle nicht so wichtig, grad jetzt wo ich die Kids praktisch auf eigenen Füßen hab, ist mir das latte... aber ich lass mir dann nicht von irgendwelchen Vereinsmeiern nen Hund vor der Nase wegvermitteln, weil man die ja kennt und die unbedingt diesen Hund wollen, und die haben ja nen Garten und ab geht der Hund...ganz wurscht wie passend ich die finde und dass der Hund spätestens Montags eh zurück ist - mit Pech um ein Problem reicher. Hab ich alles durch, nein Danke!

    Das Schwierige dabei ist auch, Leute zu finden die nicht nur Hunde können, man muss da vor allem im Loslassen gut sein, sich vorstellen können, dass andere auch können mit Anleitung, spüren ob Mensch und Hund passen... es ist ja nicht immer nur die eine Tätigkeit. Ist ja auch z.B. bei Ärzten viel kritisiert, die mögen fachlich top sein, alles andere ist so ne Glückssache.

    Sei mir bitte nicht böse, aber das passiert bei Vanessa doch auch, sie stellt es halt einfach als normal dar gebissen zu werden und in die Notaufnahme zu fahren/fahren zu lassen.

    Die Sicherheitsmaßnahmen die in der HHF für Hunde und MA herrschen sind nun wirklich alles andere als vorbildlich, und da fließt auch öfter Blut.

    Dass unbedingt mehr Kompetenz in Sachen Hund in die TH, und auch in den Beruf der Tierpfleger Fachrichtung TH, einfließen muss, ist ganz klar. Wer mit Hunden in TH und ähnlichen Einrichtungen arbeitet muss in Sachen Hund einfach top ausgebildet sein, theoretisch und praktisch. Daran mangelt es. Und auch da ist wieder ein Thema, so gerne man mit Tieren arbeitet, es ist wahnsinnig schlecht bezahlt, weil kein Geld da. Und dann bekomme ich heutzutage halt auch nicht die besten Köpfe, die lernen und arbeiten dann lieber was anderes und behalten sich die Tiere für ihre Freizeit vor...

    Dann gibt es Leute die das alles in Kauf nehmen und es können, denen dann planlose Vereinsvorsitzende auf den Keks gehen, ich kenne jemanden der nach 14 Jahren in einem TH aufgehört hat. Und das war ein guter Mann, der konnte mit Hunden, der wußte auch was er tat, man konnte super mit ihm zusammen arbeiten, aber man hat ihn mit Absicht vergrault.