Sowas kommt dabei raus, wenn Hunde mit Potential in normalen TH sitzen, die sie schnellstmöglich loswerden wollen
Bereits am nächsten Morgen habe der Hund sein neues Frauchen wie aus dem Nichts angegriffen, als sie am Frühstückstisch saß, und dabei ihre Hand zerbissen. Sie musste zwei Wochen lang ins Krankenhaus und sei bereits zweimal operiert worden – trotzdem kann die Hundehalterin ihre Hand noch immer nicht wieder einsetzen.
Digga wurde von der Feuerwehr abgeholt und ins Tierheim zurückgebracht. Schließlich stellte sich heraus, dass sehr wohl bekannt war, dass Digga problematisch ist und auch dort versucht hat, einen Mitarbeiter ins Gesicht zu beißen. Diese Info hat man uns vorenthalten“, erklärt Friese-Gutbier.
Bereits zwei Tage nach dem Angriff war der Schäferhund wieder auf der Online-Vermittlungsseite zu finden – für die Hundehalterin ein Schock.
(Tierheim Dortmund)
Murphy kam vor knapp zwei Jahren ins Tierheim. Er galt als unsicher, misstrauisch und leicht erregbar, aber auch als verschmust und verspielt. Er wurde abgegeben, weil es bereits Beißvorfälle mit anderen Hunden gegeben hatte. Die überforderten Besitzer fühlten sich dem nicht gewachsen. "Deklariert" wurde er als Boxermischling. Im Tierheim wurde dies korrigiert, denn er ist ein English Staffordshire Terrier – das ist eine Rasse, die nach der Hundeverordnung als potenziell gefährlich gilt und bei einem Gutachter einen Wesenstest machen muss. Dabei geht es darum, das Aggressionspotenzial des Tieres zu testen. Zu einem solchen Test wurde Murphy bisher nicht vorgestellt, trotzdem wurde er vom Tierheim vermittelt Ein vom Tierschutzverein Gießen vermittelter "Listenhund" hat kürzlich einen kleinen Hund getötet. Hätte man ihn überhaupt abgeben dürfen? Im Tierheim ist man schockiert, sieht aber kein Fehlverhalten.
Gefahr für Tierpfleger und Besucher
Bronco ist zweieinhalb Jahre alt. Seit Mai letzten Jahres lebt er im Tierheim Glüder. Bronco ist ein Golden Retriever - und gefährlich. Sieben Mal hat er bereits zugebissen. Immer bei Menschen. Broncos Besitzerin brachte ihn ins Tierheim, weil sie nicht mehr mit ihm fertig wurde. „Wie wir herausfanden, gab es bereits sechs Beißvorfälle“, sagt Kleimt. „Keiner davon wurde angezeigt.“ Ein weiterer Fall ereignete sich während des Aufenthalts in Glüder.
(TH Bergisches Land)
Ein 39-jähriger Tierpfleger ist am Dienstagvormittag im Tierheim Aschaffenburg bei der Fütterung eines Hundes von dem Dogo-Argentino-Staffordshire-Mischling in beide Arme gebissen worden. Nach der notärztlichen Versorgung wurde der Mann vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, berichtet die Polizei.
Der Mischlingshund habe unvermittelt angegriffen, als er in seinem Käfig gefüttert wurde. Ein Arbeitskollege sah, wie der 39-Jährige blutend aus dem Käfig kam, und leistete sofort Erste Hilfe. Die Aschaffenburger Polizei ermittelt.
„Wir hatten einen Beißvorfall, der mit weniger Glück auch tödlich hätte enden können", berichtet Wiese ernst. "Eine Frau hockte vor einem Zwinger und der Hund hat ihr den ganzen Oberarm weggerissen."
(Th Gelsenkirchen)
Endlich hatte „Boss“ wieder ein Herrchen: Der Rottweiler wartete im Nürnberger Tierheim schon länger auf ein neues Zuhause. Doch in dem Moment, in dem die Pflegerin dem neuen Hundebesitzer die Leine übergab, drehte der bullige Vierbeiner durch: Er biss der kleinen Maria (5) ins Gesicht...
Sie sei ein schwieriger Hund, umschreiben es die Mitarbeiter des Tierheims Trenkmoos in Traunstein. Das ist allerdings untertrieben. Rottweiler-Hündin Mona hat in Schnaitsee Pudeldame Sissi und deren Besitzerin angefallen. Der Hund überlebte den Angriff nicht (wir berichteten).
Mona wurde ihrer Besitzerin weggenommen und ist nun im Tierheim. Sie kann nicht mit Artgenossen gehalten werden, weil sie diese möglicherweise anfallen würde.
Auch für Menschen ist die vierjährige Hündin eine Gefahr. Im Tierheim griff sie einen Pfleger an. Was bleibt, ist ein einsames Leben allein in einem Zwinger.
(Tierheim Trenkmoos)
Bei der Eingangsuntersuchung des Tierheims beim Tierarzt kam es zu einer Beißerei. Anfangs verhielt sich Kalle neutral und artig, nach der Impfung wollt er den Tierarzt beißen. Die Hundepflegerin hielt ihn an der Leine, er biss dann die Hundepflegerin in beide Hände.
Anfangs sei Ben nach dieser Eingewöhnungsphase noch gut zu handeln gewesen, schreiben die Mitarbeiter des Tierheims Delitzsch auf Facebook. Ein Jahr nach seinem Einzug ins Tierheim gab es einen ernsthaften Interessenten, der Ben nach mehreren Kennenlerntreffen schließlich zu sich nach Hause holte. Doch nach nur wenigen Stunden biss der Hund zu, als sein neues Herrchen eine Granne am Kopf entfernen wollte. Zurück im Tierheim biss Ben erneut mehrmals zu.
Unstrut-Hainich. Eine Gassi-Tour mit einem Hund aus dem Tierheim in Thüringen nahm ein furchtbares Ende.Ein Spaziergänger lief an dem Hund vorbei. Aus dem Nichts biss der Vierbeiner plötzlich zu. Für den Passanten hatte das drastische Folgen. Der Hund verletzte ihn schwer an Arm und Schulter und war absolut nicht mehr zu bändigen.
TH nehmen nicht auf, weil sie auf den kosten sitzenbleiben
Kein Platz für gefährliche Hunde
Das Tierheim Peine nimmt wegen zu hoher Kosten keine gefährlichen Hunde mehr auf. Tierschutzvereine beklagen, immer mehr Tiere seien unvermittelbar
Noch ein Hund in der HHF wegen Angriff auf Pfleger
Groll, DSH