hasilein75
Es ehrt Dich ja, dass Du versuchst das Positive in den Vordergrund zu stellen. Ich habe da Respekt für, vielleicht, weil es mir in diesem Fall überhaupt nicht gelingt.
Ich lese schon in ihrer Stellungnahme nur viel Zucker um die bittere Medizin, in Kurzform wird da bei mir draus: 'Ich wollte immer nur den Hunden helfen, das kann ich und die wurden hier immer gut versorgt und gehalten, nur die doofen Ämter mit ihren Regeln machen uns Schwierigkeiten'.
Da kommt nirgends vor, dass man sovielen Hunden nicht mehr gerecht werden KANN (es sei denn sie hat irgendwo 20 Festangestellte versteckt), nur den Ämtern und dem Papierkram wird man nicht gerecht.
Ehrlich wäre für mich, gerade so cool und direkt wie Vanessa sich gern gibt: 'verdammte Scheiße, ich hab mich total überschätzt, auch in Sachen Hund, wir können die Hunde weder so halten noch trainieren wie es jetzt ist, da kommt nichts bei raus, 127 Hunde sind auch für mich zuviel, wir müssen uns zurzeit darauf beschränken, dass in den Gruppen so ein hoher Sozialdruck besteht, damit die sich nicht gegenseitig zerlegen.' (Immer vorausgesetzt, das ist nicht das Konzept, was ja lange so verkauft wurde, ebenso wie diese Art der Fütterung, beides würde auch nicht gerade für Kompetenz sprechen, wenn es gewollt ist nicht, wenn es aus Überforderung resultiert auch nicht).
Aber genau das Gegenteil ist der Fall, ihre unangefochtene Kompetenz in Sachen Hund wird noch herausgestellt. Niemand zweifele ihre Kompetenz in Bezug auf Hunde an.
Erschwerend hinzu kommt, dass sie bereits schon einmal zuviele Hunde hatte und im Visier des Amtes war, da ist sie umgezogen (eigene Aussage zu Westerwald auf fb, sie ist damals schwanger mit den Hunden nach HH zu ihrem Freund gezogen).
(und jetzt bitte nicht wieder der Artikel aus der "seriösen" Presse, "wie gefährlich sind Kampfhunde" ist auch "seriöse" Presse, und faselt, ganz unabhängig von VB, am Ende was von (frei wiedergegeben): "weiß man doch nie und Katzen und Vögel sind bessere Haustiere, weil weniger gefährlich". Wenn Journalisten keine Ahnung von einem Thema hat, das Gesehene und Gesagte nur schwer einordnen können, hilft es nichts, wenn das Medium als seriös gilt.)
Das weist halt alles in eine bestimmte Richtung, sicher kann hier keiner Diagnosen stellen, aber Parallelen zu anderen Fällen von, sagen wir mal "entgleistem TS", sind auch nicht von der Hand zu weisen.
Ich persönlich fühle mich auch nicht sicherer wenn die Hunde dort verwahrt sind, wie viele andere möchte ich da nicht wohnen. So sicher wirkt das alles auf mich auch nicht, die Sicherheitsmaßnahmen sind lala, trotz des vielgeäußerten "Vanessa kann die Hunde einschätzen" wird sie doch regelmäßig in vermeidbaren Situationen gebissen, da wächst mein Vertrauen nicht gerade. Professionell sicher sehe ich eher die Arbeit von SinL, da wird beim leistesten Verdacht vorbeugend gesichert, sich im Zweifel mehr auf eine Sicherung als die persönliche Einschätzung (und womöglich Unterschätzung des Hundes, Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, wer arbeitet macht auch Fehler) verlassen. Das macht Sinn, zeigt der Hund sich als harmlos ist der MK schnell runter, eine Bisswunde ist ein längeres Problem.
Da zweifle ich in dieser Gesamtheit schon an der Selbstwahrnehmung, aber womöglich ist es auch meine Wahrnehmung die da verrückt spielt.