Beiträge von Tucker

    Und letztlich engmaschigere und genauere Kontrollen, idealerweise unabhängig, das System Amtsveterinär und kommunales VetAmt halte ich für nicht optimal, da sitzen über die Jahre immer dieselben Leute, die müssen auch sonst mit den Menschen in der Region klarkommen und werden mit der Zeit genauso betriebsblind wie jene die sie kontrollieren sollen. Da muss mehr Bewegung rein, verschiedene Fachpersonen drauf schauen...

    Du hast aber immer das Problem: Wer setzt es durch. Häufig wird schon lange ein Stopp gefordert, aber es fehlt eben die Möglichkeit, es durchzusetzen. Ich denke auch, häufig sehen schon sehr früh Menschen eben nicht weg, aber es fehlt die Möglichkeit, das Unheil zu bremsen.

    Das ist der Punkt, das meine ich, es muss umgesetzt werden. Weil Fakt ist ja auch, 16 Hunde diesen Kalibers krieg ich eher unter als 71, da waren sicher damals auch schon TH Hunde etc. drunter die dann halt einfach zurück müssen, im Zweifel schiebern oder eben Töten, es nützt ja nichts, wenn man sie nicht unterbringt, bringt man sie nicht unter, Realität ist manchmal böse. Da greif ich doch, Logik vorausgesetzt, durch, solange ich ne reele Möglichkeit habe mich durchzusetzen, BEVOR das Ausmaße annimmt die ein praktisches Durchgreifen verunmöglichen.

    Das ist etwas was ich gar nicht verstehe, wenn ich schon den Eindruck habe, der Lage jetzt nur noch schwer Herr zu werden, dann lass ich den Haufen doch nicht wachsen.

    Hummel

    Und ich verstehe was Du meinst :smile:. Das so als Bitte zu formulieren war wohl nicht angeraten. Ich bin tatsächlich von der strikten Definition ausgegangen, und da ist (gerade in der medizinischen Bedeutung) Euthanasie die Tötung als Erlösung von oder vor Leiden (tatsächlich mal gut definiert bei Wikipedia). Oder als dritte Bedeutung was ganz Anderes, darüber reden wir hier aber nicht :nicken:. Insofern tatsächlich für meine Begriffe nicht das korrekte Wording.

    Aber seis drum, das Begriffe im allgemeinen Sprachgebrauch eine andere Bedeutung annehmen ist nunmal so. Ich komme damit nur nicht immer gut klar, hängt an einer etwas anders gearteten rezeptiven Verarbeitung.

    Ich denke aber, gerade wenn man in diesem Bereich was ändern will, ist eine strikt sachliche und nüchterne Betrachtung unumgänglich.

    Ich kann Dich verstehen, finde aber andererseits "einschläfern" auch ziemlich beschönigend, also keine echte Alternative.

    Tötung trifft es dann am ehesten und nüchternsten, oder?

    Tucker

    Spannender finde ich die Frage, ab wan; es kippt. Und was man tun kann, um das Kippen zu verhindern. Dass man es selbst erst hinterher merkt, das ist menschlich.

    So lange der Tierschutz bleibt, wie er ist, werden sich diese Phänomene halt leider nicht verhinden lassen.

    Ich denke tatsächlich, dass es Sinn machen würde zunächst einmal solche Symptome tatsächlich im ICD 10 aufzunehmen, in ein Krankheitsbild zu fassen, zu gliedern und damit auch erstmal den Faktor Krankheit anzuerkennen.

    Daraus ließen sich womöglich auch Tests entwickeln, die dann eine Voraussetzung für z.B. die Eignung zur Führung einer tierheimähnlichen Einrichtung nach §11 TschG werden könnten.

    Und letztlich engmaschigere und genauere Kontrollen, idealerweise unabhängig, das System Amtsveterinär und kommunales VetAmt halte ich für nicht optimal, da sitzen über die Jahre immer dieselben Leute, die müssen auch sonst mit den Menschen in der Region klarkommen und werden mit der Zeit genauso betriebsblind wie jene die sie kontrollieren sollen. Da muss mehr Bewegung rein, verschiedene Fachpersonen drauf schauen...

    Da gabs im Frühjahr 2019 56 Hunde, Mitte des selben Jahres 87 Hunde (die Zahlen hab ich aus den reichlich verlinkten Videos/Texten und der Stellungnahme zum Leitungswechsel von VB selbst). Verdammte Axt, die Nummer wäre doch schon längst erledigt wenn jemand bei den 56 Hunden schon gesagt hätte STOP, sofort um 16 Hunde reduzieren, es gibt einen Spielraum unter 40, aber keinen darüber, wenn ungerechtfertigt euthanasiert werden soll, sofort Meldung an uns - WIR kümmern uns, denn es ist unsere Aufgabe. Ein gutes Jahr später sind es 87 Hunde zuviel, eine Aufgabe die in recht kurzer Zeit um 71 Hunde zu einem großen Problem herangewachsen ist.

    Jo, und jetzt sind wir wieder bei der Finanzierung und dem öffentlichen Interesse wenn grad nicht die Sch**** überkocht.

    Ich frage mich wirklich ernsthaft, wieviele Leute in D sich Hunde/Tiere bis unters Dach stapeln und dabei auch absolut überzeugt sind, dass sie das Richtige tun und den Tieren helfen. Denn davon gehe ich schon aus, dass die sich selber glauben, dass das Hilfe ist.

    Bei dem Fall in Kärnten muss sich aber im Oberstübchen der Dame ordentlich was verschoben haben, wenn unter über 30 toten und in Plastiksäcken verstauten Hunden noch "Hilfe" verstanden wird...

    Ja - HHF ist nicht so eine völlig kranke Hausnummer wie in Kärnten.

    Dennoch kann eine Ansammlung von Hunden, bei der nur noch Verwahrung, aber keine vernünftige Arbeit möglich ist, doch nicht mehr erklärt werden als "Hilfe" für diese Hunde.

    Die hat ja auch nicht mit 35 toten Hunden angefangen, und auch ziemlich sicher nicht mit dem Gedanken die Hunde zu töten... die Toten waren das Resultat. Welches es dann zu verdrängen (im eigenen Kopf, vor sich selbst nicht das Gesicht verlieren) und vertuschen (nach außen, um vor anderen nicht das Gesicht zu verlieren) gilt.

    Und hätten sich da nicht sehr engagiert und privat einige Leute zusammen getan und alles daran gesetzt die Hunde und die Frau und die Sachlage dingfest zu machen, wüssten wir von den toten Hunden gar nichts. Die wären einfach in die Menge der verschwundenen Hunde eingegangen, womöglich mit der Vermutung, dass einige davon tot sind, aber ohne jede Gewissheit.

    Oder Gesa, hätte die mal brav Strom und Miete überwiesen, wäre da überhaupt nichts in Gang gekommen.

    Was sie alle eint: sie haben schon auf wenig Raum enorm viele Tiere gehalten (hier bei Kalle in 2012 im Bauwagen... frappierende Ähnlichkeit zu B.S. die zeitweise auf dem Grundstück einer damals befreundeten Züchterin campte: https://protectier.wordpress.com/2012/07/29/kalle/ ) und sobald mehr Raum da war, wurde dieser in sehr kurzer wieder völlig überbelegt.

    Und dann die zwangsläufige Frage: muss es erst beweisbar Tote geben, bevor man auf die Idee kommt, dass jemand die Dinge eben nicht mehr realistisch einschätzen kann, mindestens ein Problem in der Wahrnehmung vorliegt?

    Zu dem verlinkten Artikel...... die dort erwähnte Dame durfte ich ja damals kennenlernen, innerhalb des Hauses mit recht vielen Hunden herrschte ein ziemlicher Kasernenhofton. Knuffe, kräftige Griffe ins Fell, Schubsen mit dem Knie sowie ständige verbale Maßregelung bestimmte die Atmosphäre dort. Im Umgang mit Menschen und "Kunden" ging es ja ähnlich ruppig zu, das Telefon leistete der jungen Frau dabei gute Dienste.

    Meiner Erinnerung nach zeigte der Verein im Frühjahr '13 massive Auflösungserscheinungen.....

    Für mich ist es - nach meiner Erfahrung mit meinem Hüterich - äußerst fraglich, ob man die dort teilweise massiv gedeckelten Hunde so ohne weiteres weitervermitteln kann. Und ob die Einstufung der unter diesen Bedingungen "aufbewahrten" Hunde realistisch ist.

    Und ja, die momentane Situation der HHF war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Die TV-Berichte zeigten von Anfang an gruselige Zustände in Kombi mit einer völlig überschätzen jungen Frau.

    OT, aber durchaus interessant, auch diese Dame suchte offenbar letztes Jahr um diese Zeit wieder mal (suchte sie ja vor acht Jahren bereits) ein Haus zum Kauf, möglichst Alleinlage... (Quelle, Google mit dem Namen, Anzeige selbst ist aber nicht mehr online)

    Ich frage mich wirklich ernsthaft, wieviele Leute in D sich Hunde/Tiere bis unters Dach stapeln und dabei auch absolut überzeugt sind, dass sie das Richtige tun und den Tieren helfen. Denn davon gehe ich schon aus, dass die sich selber glauben, dass das Hilfe ist.

    Ich hab das auch gelesen, dass die anderen sie im Stich gelassen haben und sie auf den Hunden sitzen blieb. sosteht es ja auch in jenem Blogbeitrag. Allerdings kenne ich dazu die andere Seite nicht... nur ihre Version davon. Die der jetzigen nicht unähnlich ist, schuld sind andere, die sie im Stich lassen, ihr Hunde aufdrücken, zugesagte Spenden nicht machen, amtlich tätig werden. Einzig Vanessa ist die Gute, die nur das Beste für die Hunde will.

    Das ist schon auffallend.

    hasilein75

    Es ehrt Dich ja, dass Du versuchst das Positive in den Vordergrund zu stellen. Ich habe da Respekt für, vielleicht, weil es mir in diesem Fall überhaupt nicht gelingt.

    Ich lese schon in ihrer Stellungnahme nur viel Zucker um die bittere Medizin, in Kurzform wird da bei mir draus: 'Ich wollte immer nur den Hunden helfen, das kann ich und die wurden hier immer gut versorgt und gehalten, nur die doofen Ämter mit ihren Regeln machen uns Schwierigkeiten'.

    Da kommt nirgends vor, dass man sovielen Hunden nicht mehr gerecht werden KANN (es sei denn sie hat irgendwo 20 Festangestellte versteckt), nur den Ämtern und dem Papierkram wird man nicht gerecht.

    Ehrlich wäre für mich, gerade so cool und direkt wie Vanessa sich gern gibt: 'verdammte Scheiße, ich hab mich total überschätzt, auch in Sachen Hund, wir können die Hunde weder so halten noch trainieren wie es jetzt ist, da kommt nichts bei raus, 127 Hunde sind auch für mich zuviel, wir müssen uns zurzeit darauf beschränken, dass in den Gruppen so ein hoher Sozialdruck besteht, damit die sich nicht gegenseitig zerlegen.' (Immer vorausgesetzt, das ist nicht das Konzept, was ja lange so verkauft wurde, ebenso wie diese Art der Fütterung, beides würde auch nicht gerade für Kompetenz sprechen, wenn es gewollt ist nicht, wenn es aus Überforderung resultiert auch nicht).

    Aber genau das Gegenteil ist der Fall, ihre unangefochtene Kompetenz in Sachen Hund wird noch herausgestellt. Niemand zweifele ihre Kompetenz in Bezug auf Hunde an.

    Erschwerend hinzu kommt, dass sie bereits schon einmal zuviele Hunde hatte und im Visier des Amtes war, da ist sie umgezogen (eigene Aussage zu Westerwald auf fb, sie ist damals schwanger mit den Hunden nach HH zu ihrem Freund gezogen).

    (und jetzt bitte nicht wieder der Artikel aus der "seriösen" Presse, "wie gefährlich sind Kampfhunde" ist auch "seriöse" Presse, und faselt, ganz unabhängig von VB, am Ende was von (frei wiedergegeben): "weiß man doch nie und Katzen und Vögel sind bessere Haustiere, weil weniger gefährlich". Wenn Journalisten keine Ahnung von einem Thema hat, das Gesehene und Gesagte nur schwer einordnen können, hilft es nichts, wenn das Medium als seriös gilt.)

    Das weist halt alles in eine bestimmte Richtung, sicher kann hier keiner Diagnosen stellen, aber Parallelen zu anderen Fällen von, sagen wir mal "entgleistem TS", sind auch nicht von der Hand zu weisen.

    Ich persönlich fühle mich auch nicht sicherer wenn die Hunde dort verwahrt sind, wie viele andere möchte ich da nicht wohnen. So sicher wirkt das alles auf mich auch nicht, die Sicherheitsmaßnahmen sind lala, trotz des vielgeäußerten "Vanessa kann die Hunde einschätzen" wird sie doch regelmäßig in vermeidbaren Situationen gebissen, da wächst mein Vertrauen nicht gerade. Professionell sicher sehe ich eher die Arbeit von SinL, da wird beim leistesten Verdacht vorbeugend gesichert, sich im Zweifel mehr auf eine Sicherung als die persönliche Einschätzung (und womöglich Unterschätzung des Hundes, Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, wer arbeitet macht auch Fehler) verlassen. Das macht Sinn, zeigt der Hund sich als harmlos ist der MK schnell runter, eine Bisswunde ist ein längeres Problem.

    Da zweifle ich in dieser Gesamtheit schon an der Selbstwahrnehmung, aber womöglich ist es auch meine Wahrnehmung die da verrückt spielt.

    Der besagte Hund hat definitiv schwer zugebissen, wenn ich es richtig verstanden habe in kurzer Zeit erst eine versuchte Attacke gegen die Gassigeherin und wenige Tage später die Tierpflegerin.

    Wie oft da operiert werden musste, halte ich aber nicht für zielführend bei der Beurteilung des Hundes, das klingt einfach nur gräßlich, ändert aber nichts dran, dass der Hund nicht 65x zugepackt hat, sondern grundsätzlich die Bereitschaft hat jemanden so heftig anzugehen. Es hätte auch die Oberschenkelarterie treffen können... dann hätte er ebenso schwer gebissen aber 30cm weiter oben und die Frau wäre wsl tot.

    Eine fiese Verletzung kann man sich schon beim Zergeln mit einem jungen ungestümen Hund holen, bisschen aufgedreht, nicht ganz so präzise, blöde Stelle... ich kenne jemanden der beim Spielen mit dem Hund ganz blöde getroffen wurde, auch 9 Operationen, Sehne und Nerv betroffen, Finger versteift. Der Hund ist aber total harmlos, von Beißen oder gar ungehemmt beißen kann da nicht die Rede sein, das ist einfach richtig scheiße gelaufen.

    Und das macht es mMn aus, der besagte Hund beißt im Zweifel ungehemmt, warum ist nicht klar, Verlassensangst zitierte jemand die HHF, die in dem Fall ja auch nur ne Ferndiagnose aus den Beschreibungen geben können, beim Vorfall stand ja keiner daneben. Das könnte also auch drölfzig andere Auslöser haben, diverse Auslöser können im Haushalt auftreten, in einem normalem Leben mit Gassi und so... auch fähige und kundige Leute müssen ja durchaus mit der Realität in Kontakt treten.

    Wenn man so einen Hund holt, geht ohne Zwinger mMn gar nix, in meinem Zuhause muss ich mich auch mal entspannen können, mich bewegen und nicht permanent 1000% aufmerksam sein. Ich halte es für gefährlich sich zuzutrauen, eine solche Aumerksamkeit beständig aufrecht zu erhalten, das funktioniert nicht, auch der Mensch braucht seine Ruhephasen, auch der Mensch hat nur ein begrenztes Konzentrationsfenster. Also ist es praktisch unmöglich mit so einem Hund zu leben, außer man hält ihn im Zwinger mit sehr begrenztem Anschluss. Und ja, ich würde dann eher euthanasieren, weil ich das für humaner halte. Ein Hund ist ein soziales Wesen, die meisten darauf gezüchtet mit Menschen in Sozialgemeinschaft zu leben, wenn das nun nicht möglich ist, und der Hund keine reele Chance hat einen richtigen Anschluss zu finden, dann ist es unfair ihm ein Leben zuzumuten, dass er nur lebt, damit er lebt... und wenn er wirklich Verlassensängste hat (was ich annehme, ich sehe das nur nicht als potentiellen Auslöser für so einen Ausraster, zumal sowas ja sonst öfter beim Zurückbringen hätte vorkommen müssen, was zu einem anderen Handling geführt hätte) gilt das doppelt.

    Da brauchts ne Menge hochmotivierter, sachkundiger Leute!

    Teilweise sind die Hunde noch recht jung :denker:

    Wohl wahr, und vor allem ambitionierte, kundige und fähige Leute mit Kapazität. Praktisch jeder den ich kenne der so einen Hund handeln kann, hat auch schon sowas Zuhause... oder hat erstmal keinen Bock mehr, weil er genau weiß wie einschränkend das ist, das fängt schon da wer den Hund handeln kann wenn mal was ist, die den Hund auch ernst nehmen und nicht leichtsinnig sind, weil der Hund halt grad so nett wirkt - und ne Zehntelsekunde später nicht mehr...

    Ich finde den Altersschnitt sogar relativ hoch, wer weiß wie lange mancher da schon einsitzt (insgesamt, nicht nur in der HHF sondern schon davor). Die Masse an Rüden ist ziemlich normal, aber in der Regel bekommt man die so zwischen 1,5 - 3 Jahren, wenn sie halt erwachsen werden und dann irgendwie gar nicht mehr niedlich sind und sich nicht mehr alles gefallen lassen, ungemütlich bis gefährlich werden...

    Die wenigsten Hunde werden in höherem Alter gefährlich, und wenn dann hat es oft medizinische Hintergründe (gleicher Halter vorausgesetzt), gefährlich werden die mit Potential, die nicht in jungem Alter entsprechend sozialisiert und integriert werden, eine faire Erziehung und Training erfahren, Menschen als berechenbare und zuverlässige Größe kennenlernen. Ein Hund mit einer solchen Basis hat, auch wenn er aus irgendwelchen Gründen später in "falschen Händen" landet und es doch zu einem Vorfall kommt, auch viel bessere Chancen eine Resozialisierung erfolgreich zu durchlaufen, weil was re- tour geholt werden kann, da ist eine Sozialisierung in unserem Sinne vorhanden.

    Der Rest sind quasi alles Managementkandidaten, denen man einzelne Sachen sicher nahebringen kann, aber die sich immer schwer tun werden selbstständig nicht in ihr Grundmuster zurück zu fallen, also stete Anleitung brauchen.