Beiträge von Tucker

    Die haben jemanden, der nur Büro und so macht..... Olli

    Aber auch der hätte mit Sicherheit doch besseres zu tun, als Leuten Dinge zu erklären, die die gar nicht verstehen wollen... und die einen am Ende beschimpfen, dass man doch lieber den Hund töten würde als ihn endlich in eine so nette Familie wie die ihre zu vermitteln (das hab ich mir selber schon genauso angehört).

    Ehrlich, solche Leute kannste am besten von vornherein aussieben, gar nicht reagieren. Sollen die sich dann in Shitstorms austoben, das macht weniger Arbeit, wenn die auf fb spielen gehen.

    Mal ganz ernsthaft, ich würde wahrscheinlich sämtliche Mails automatisiert beantworten lassen, "Vielen Dank für Ihre Nachricht, wenn Sie als Interessent für einen unserer Hunde in Betracht kommen, melden wir uns in den nächsten Tagen persönlich zurück. Wir bitten um Ihr Verständnis, das wir ungeeignete Bewerber nicht weiter kontaktieren."

    Sollen die Uschis halt shitstormen, es nützt ja auch nix, jeder einzeln zu erklären, dass das halt nix wird, weil der hübsche XY eine 50kg schwere und 42 Zähne starke Meinung zu allem und jedem hat und deshalb ganz schlecht mit zwei weiteren Hunden im Wohnblock aufgehoben ist, auch nicht im Erdgeschoß mit 120qm2 Garten...und Nachbars Katzen, ist einfach nicht zu leisten.

    Und auch nicht zielführend, die rasten ja trotzdem aus, auch wenn man es ausführlich und wohlwollend erklärt.

    Ich habe mir diese "Interpretationen" aus Beschreibungen von Hunden wie z.B. Arnie und dessen Einstufung als gelb, gebildet.

    Dazu kommt für mich die klare Frage: Was haben diese Hunde vorher gelernt, was haben sie in der HHF noch an Baustellen hinzugewonnen, die womöglich auch erst zeitverzögert sichtbar werden (Stichwort: neben der normalen Eingewöhnungszeit, die sich ja auch hinziehen kann, gerade bei Hunden die schon öfter umgezogen sind, die von Normen angesprochene Gruppendynamik/Sozialdruck, das betrifft ja nicht nicht nur die Gruppe, sondern auch der einzelne entnommene Charakter verändert sich)?

    Da würde ich persönlich für mich selbst den Anspruch setzen, hier auch räumlich ein Management ermöglichen zu können, was Sicherheit gewährleistet, und das schon in der Stufe grün wie die Swiffer hier in ihrem Normalzustand aufführt.

    Das kann sich ja entwickeln, aber ich würde zuerst mal für Sicherheit sorgen, was dann für mich ein durchaus aufwendigeres und eben auch räumlich anspruchsvolleres Management bedeutet als gewöhnlich. Es fällt ja auch nicht jedem Sachkundigen gleich ein Haus mit Grund vor die Füße, die sichere Bezäunung noch gratis obenauf...

    Die sozialen Medien reichen da vollkommen aus, um Hinz und Kunz aus der Uschi Ecke anzulocken.

    Das geht ja jetzt doch über diverse Seiten und Gruppen.

    Ohne die FB Präsenz würde das jetzt sicher anders ablaufen und solche Leute wie die Familie für den Rotti da gar nicht auf den Plan kommen.

    Ja okay, im TS prügelt man sich ja ohnehin ganz gerne, alle gegen alle...

    Aber irgendwie ist es schon naiv, zu glauben, ein bisschen Liebe und ein Sofa reichen aus.

    So wie ich das verstehe, aufgrund der Beschreibungen einzelner Hunde und deren jetziger Zuordnung, ist da kein einziger Familienfiffi dabei, selbst bei grünen Hunden braucht es neben sachkundiger Betreuung auch eine gewisse räumliche Kapazität und Infrastruktur, bei gelben und roten Hunden seh ich ohne Zwingeranlage schwarz. Von so einem Hund, grün, gelb oder rot, braucht man auch mal ne Pause, Fehlertoleranz usw., wir wollen ja auch alle nicht vom bereits 50 Stunden arbeitenden und operierenden Chirurgen operiert werden... egal wie gut der ist.

    Und ich möchte auch nicht der Chirurg sein, der dann notgedrungen weiteroperiert.

    Aber selbst bei denen, die es tun klappt das ja nicht :ka:

    Ich denke da muss man aber unterscheiden zwischen "in normalen Zeiten" und jetzt, wo das Thema als Sau des Monats durch alle Dörfer getrieben wird und plötzlich in bester Chicco Marnier die Pseudo Profis aus dem Boden schießen, wie die Primelchen im Frühling.

    Der Medienrummel wird jetzt viele anziehen, die sich sonst meilenweit fern gehalten hätten und die man halt jetzt auch wieder auf Distanz bringen muss, weil sie nicht geeignet sind, solche Hunde zu führen.

    Ich seh den großen Medienrummel nicht, wo denn?

    Also zur jetzigen Thematik, mein ich.

    Das ist doch so ziemlich in der "Szeneblase", kein Schwein außerhalb dieser ziemlich kleinen Blase interessiert sich dafür.

    Eine gewöhnliche Suche per Suchmaschine erbringt auf Seite eins ausschließlich eher positive Medienberichte, überhaupt kein Hinweis auf die aktuelle Situation. (edit: als letztes Ergebnis auf Seite 1 taucht bei mir dieser Thread auf)

    Hm, da kommt mir die Frage auf, wie sieht's wohl überhaupt mit (vorhandenen) Auflagen bzw. Einstufungen für die Hunde auf der Liste? Stand das irgendwo?

    Die kommen ja aus ganz Deutschland und sitzen jetzt in Niedersachsen. Gilt z.B. eine Maulkorbpflicht, die Niedersachsen verhängt wird in ganz Deutschland, wenn der Hund woanders hin vermittelt wird? Oder umgedreht? Einige Hunde komme ja von privat, ob die wohl noch amtlich beurteilt werden bevor die umziehen? Man wird zwar davon ausgehen, dass die Hunde auch so von den neuen Haltern angemessen geführt werden (wenn diese vernünftig ausgewählt wurden) aber überlassen die Behörden so was dem Zufall?

    Unter dem Punkt "Adoptiere einen Hund" auf der HHF, steht explizit, dass die Anforderungen und Auflagen von BL zu BL variieren und der Interessent vorab die entsprechenden Punkte abklären sollte und die HHF in Bezug auf das Prozedere und Formalitäten diesbezüglich auch berät und hilft. (Stand da auch schon lange so)

    Von hier kenne ich es so, dass natürlich bereits vor der Übernahme des Hundes die Erlaubnis zur Haltung eines solchen Hundes und der entsprechende Sachkundenachweis vorliegen muss. Ab Übernahme bekommt der Halter eine Frist die sich meist zwischen 6 Wochen und drei Monaten bewegt, je nach Alter des Hundes auch mal 6 Monate, den Hund zum WT vorzustellen.

    Manche Hunde, je nachdem was amtlich bekannt vorgefallen ist, müssen auch bereits vor einer Vermittlungsfreigabe vorgestellt/begutachtet werden, was den späteren Halter aber nicht davon entbindet fristgerecht einen weiteren WT mit dem Hund zu durchlaufen.

    Ich versuche ja seit Tagen immer mal nebenher so den Thread nachzulesen, finde ich auch sehr interessant, auch wie früh doch nahezu alle hier schon erkennen, dass es zuviele Hunde sind (da dürften es nach Aussagen der Videos zwischen 50-60 Hunde gewesen sein, also etwa die Hälfte!) und die Bedingungen, äh, mäßig.

    Eher ab vom Thema, muss ich das hier aber mal rausziehen und dazu was loswerden:

    Komplett OT aber woher stammt eigentlich diese vollkommen bescheuerte Aussage, dass Schäferhunde über einen so wahnsinnigen WTP verfügen, dass sie anscheinend noch die Retriever damit in den Schatten stellen?

    Welche Retriever? Es ging doch um den Rottweiler...
    Auf den Schäferhund kam ich, weil ihr erster schwieriger Hund ein Schäferhundmix war und der den Grundstein für ihren Trainingsmethodeneinstieg gelegt hatte. So ein Schäferhund bringt durchschnittlich schon mehr wtp und Motivierbarkeit mit als so ein Molosser. Aber das war eigentlich nur eine Randnotiz und keine Kernaussage. :ka:

    OT

    Ich persönlich lernte vor rund dreißig Jahren den damals modernen Rottweiler als Gebrauchshund kennen. Sicher, mit Molosserabstammung, aber in sportliche und gut motivierbare Richtung gezogen, und damals auch weit verbreitet in Sport und Dienst.

    Ebenso auch den Airedale Terrier, ein Hund den ich ursprünglich eher im Jagdwesen verorten würde, der damals aber auch ausgeprägt gebrauchshundorientierte Linien hatte (und auch noch hat, mein Chef hat einen jungen Airedale der IGP geführt wird) und dementsprechend auch häufiger im IPO (damals) angetroffen wurde. Das sind alles unterschiedliche Typen Hund, die einfach unterschiedlich sind und passend motiviert werden sollten, auf eine gewisse Motivierbarkeit und "WTP" werden sie ja u.a. selektiert.

    Ich finde diese Bandbreite übrigens weitaus spannender, weil da auch mehr Platz für den Typ des Halters bleibt. Der populäre Belgier passt gar nicht zu jedem, da gibt es super Typen die zu manchem besser passen würden, aber total aus dem Fokus geraten sind.

    Zweifellos.

    In einem dieser ganzen Videos (sorry, ich hab echt nicht die Nerven mir den ganzen Mist nochmal reinzuziehen) von Frühjahr 2019 sagt sie ganz klar, dass sie derzeit 56 Hunde haben. Und in der Stellungnahme steht, Mitte letzten Jahres war dann richtig dicke Luft mit dem Amt, weil 87! Hunde, und nun waren es Ende Juni 127! Hunde.

    Dass nicht sofort dicht gemacht wird, dass es Gespräche, Auflagen, Mahnungen etc. gibt ist klar, man muss es ja auch wenn irgend möglich, geordnet angehen, gerade in so einem Chaos.

    Aber dass der Bestand währenddessen noch größer werden kann, und zwar deutlich (um weitere 40 Hunde) ist schon denkwürdig. Und mindestens das ist mMn auch Amtsversagen.

    An bestimmte Schritte gebunden zu sein, alles nach Vorschrift und Machbarkeit und Relation, okay, das begreife ich, aber dass der Bestand dann nochmal um 40 Tiere wächst während das VetAmt zuschaut, geht gar nicht.

    Ja, ist vollkommen klar.

    Wir kommen halt an der Stelle der Organisation/Struktur des TS und des Geldes immer wieder an genau diesen Punkt, auf die eine oder andere Weise führt jeder Aspekt uns wieder dahin.

    Genau das kann passieren (und ist erstmal auch nicht im Bereich der Störungen angesiedelt). Angesichts einers Bergs von Arbeit in eine Art Autopilotmodus zu verfallen und zu schuften, ohne nach rechts oder links zu schauen, ist ein möglicher Bewältigungsmechanismus überfordender Anforderungen. Nicht der Weg der resilientesten Persönlichkeiten, das stimmt (aber die würden tendenziell so einen Job auch von Vorneherein nicht antreten.

    Zur Störung wirds dann, wenn man völlig den Blick fürs Verhältnis verliert und gar nicht mehr auf sich und seine Umgebung achtet. Der Grat dahin ist schmal.

    Und ja, dann greifen Verdrängungsmechanismen.

    Bei den betroffenen Personen, klar. Das nicht der Stop kommt ist logisch, irgendwann ist man ja auch nur noch damit befasst das Notwendige zu leisten.

    Ich meinte das jetzt eher aufs Amt bezogen. Da kann ich diese unwahrscheinliche Trägheit nicht nachvollziehen. Als zuständiges Kontrollorgan ist es auch deren Kernaufgabe rechtzeitig durchzugreifen, Bescheid wussten sie ja. Und trotzdem lässt man das Ganze sogar noch weitere Blüten treiben und zwar massig... da komm ich einfach nicht hinterher.