Beiträge von Tucker

    Versicherungstechnisch würde hier immer bei mehreren Versicherern vor Ort nachfragen, mitunter kann ein Hund egal welcher Rasse sogar in der Hausrat- oder privaten Haftpflicht mitversichert werden, je nach Versicherer und Vertrag. Manche Versicherer handhaben das bundesweit so (zumindest solange es keinen Vorfall gibt), andere versichern länderspezifisch und in Abhängigkeit zu WT oder auch Begleithundprüfung. Da gibt es ganz unterschiedliche Angebote, wie Versicherungen so sind. Deshalb lohnt es sich auch da genau hinzuschauen und zu vergleichen wenn man in die Situation kommt.

    @Das Rosilein

    Neeeein, ich wollte nur irgendwie den Grundkontext beibehalten, und hab dann einfach weiter philosophiert :-)

    Und letztlich kommen wir dann wieder an den Punkt wo wir uns doch immer wieder einig werden: Der ganze Fisch mit all seinen Schüppchen dran, stinkt vom Kopfe her, da rennen viele Häuptlinge mit noch mehr Indianern wild durch die TS Prärie, völlig unkoordiniert und uneinheitlich...

    Da geraten wir ja immer wieder hin, in dieser Diskussion.

    Und dann höre ich Perdita Lübbe Scheuermann, die es kürzlich auf den Punkt traf, indem sie sinngemäß sagte, 'Ihr könnt nach der Politik rufen und ich verstehe das, aber wenn wir die Politik zum Handeln zwingen, werden sie nicht in unsrem Sinne handeln'.

    Ich fürchte, da hat sie sehr recht.

    Aber was bedeutet das, was kann man tun, außer selber nur soviele Tiere zu halten wie es eben realistisch möglich ist? (und sich im Zweifel anhören 'haha, 1 oder 2, Du hast ja keine Ahnung wie es ist 20 oder 30 oder 100 solcher Hunde zu halten!' Ja, eben doch, drum mach ichs nicht!)

    Was ich so schade finde - sollte es nicht zuallererst um die Hunde gehen?

    Die bleiben in all dieser schmutzigen Wäsche auf der Strecke.

    Hoffe nicht, glaube ich auch nicht. Denke, die tatsächlich mit der Lösung des Problem bzw. mit den Hunden Beauftragten investieren nicht so viel Zeit in die Schlammschlacht. Für Schlammschacht scheinen mir eher wieder andere zuständig zu sein :hust: Aufgabenteilung.

    Die Hunde jetzt zu vermitteln oder bis zu einer Vermittlung ordentlich unterzubringen ist die eine Sache, das sehe ich auch in den richtigen Händen bei Normen. Da kann jeder einzelne von uns nur bestmöglich den Multiplikator in der Verbreitung geben, insbesondere eben bei rassespezifischen und erfahrenen Kontakten und Netzwerken.

    Die andere Sache ist die Perspektive, eben auch vor dem Hintergrund von VB und der Tatsache, dass sie gerne mal sehr viele Hunde hat und immer wieder Unterbringungsschwierigkeiten (unabhängig vom jetzigen Mietobjekt). Da treffen sich dann die sachliche Kritik an diesem "Konzept" und der realen Wiederholungsgefahr mit den Emotionen aus der Amygdalaabteilung für Gruselfiktion, aber mit bereits reel aus anderen Stätten gesehen Bildern ausstaffiert...was mag in weiteren 5 Jahren sein? Wo ist sie dann und wieviele Hunde werden dann gefunden, in welchem Zustand?

    Sicher darf man sich davon nicht leiten lassen, aber man muss ja auch mal nach der Perspektive fragen. Wann fragt man sich noch berechtigt wo das langfristig hinführen soll und hat berechtigt Sorge um weitere Hunde die da rein geraten könnten?

    ... gerne geglaubt ... diese beiden Worte wiegen in der gesamtem Situation mit all ihren Auseinandersetzungen schwer!

    Ämter haben bestimmt auch gerne geglaubt :verzweifelt:

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    Das meine ich nicht gegen dich Tucker, ich hoffe du erkennst das ja ;)

    Ja eh, ich habe das ja auch ganz bewußt so formuliert, man möchte all das Gute ja auch wirklich gern glauben... und hofft, dass es denn auch so gut ist wie man glauben möchte... ganz oft ist unsere subjektive, persönliche Realität doch ein Ergebnis dessen was wir gern glauben möchten, jeder von uns, und weniger von objektiven Fakten bestimmt.

    Und manchmal endet das mit Schrecken, manchmal auch richtig dramatisch.


    Was die Hunde betrifft, weiß ja nun jeder hier im Thread Bescheid, es gibt die Vermittlungsliste und Kontaktdaten, und ich gehe doch einfach mal davon aus, dass jeder hier seine entsprechende Kontakte und Netzwerke aktiviert hat. Ich habe das jedenfalls getan, und zwar ausschließlich mit den relevanten Fakten dazu, sprich der Tatsache, dass da gut 60 Hunde möglichst schnell abgegeben werden müssen plus die Vermittlungsliste.

    2018 war man zumindest noch ganz anders über- und miteinander im Austausch, als Beispiel:

    https://www.facebook.com/TomBode59/posts/675521166135466

    Schade, das alles.

    Das passt aber durchaus zu dem was gesagt wurde. Nämlich, dass man durchaus große Stücke auf Vanessa gehalten hat und sie geschätzt hat. Man hat sich auch öfter geholfen. Bis die Situation dann eskalierte und man erkennen musste, dass es eben nicht so ist wie man gern geglaubt hat...

    Finde ich auch :smile: Ist hier aber passiert :nicken: Ebenso wie die Frage aufgeworfen wurde, wie sehr das Bedürfnis nach Selbstdarstellung bei dem Thema eine Rolle spielt. Und da gibts ja nun tatsächlich nachprüfbare Fakten.

    Bin übrigens immer noch im Juli ...

    Im Rahmen einer mehrfach klar gekennzeichneten persönlichen Sichtweise und unter Bezug darauf WENN das so stimmt.

    Jetzt die Facebookseiten aufzuwiegen und das als relevantes prüfbares Kriterium herzunehmen, ist aber doch ein bissl lächerlich, zumal die HHF ihre Seite zuletzt auch nicht so gepflegt hat (vermutlich auch, weil man dafür keine Zeit hatte, verständlich). Google kommt da schon wieder zu ganz anderen Ergebnissen was Medienpräsenz betrifft...

    Und ja, immer noch finde ich die Art und Weise was sie da zeigt und wie reißerisch und selbstdarstellerisch, übrigens im krassen Gegensatz zu dem was man fachlich sieht. Diese fachliche Kritik kann ich auch sehr sachlich darlegen, ist auch von der Person unabhängig, das wird nicht besser wenns jemand anderes macht.

    Alles andere ist eh Sternenleserei, wer war schon dabei, wer weiß es schon genau... insofern alles Meinung und persönliche, subjektive Einschätzung, darf ich haben, zumal ich ja weiß, dass es nur meine derzeitige subjektive Meinung ist, von gesicherten Fakten in der Sache keine Spur.

    @Das Rosilein 
    Ich meine eher, irgendwie muss man das Haus ja kennen. Man fährt ja nicht vom WW X Kilometer durch die Republik, sieht ein einsames Haus und denkt sich: "Da breche ich jetzt ein und bleibe!". Und das ist dann zufällig das Haus einer TSch-Stiftung.

    @Vakuole s Vermutung klingt sinnig, also erst offizielles Überlassen des Geländes und dann heimliches drin Wohnen/Übernachten. Dann kann ich das Besetzen eher nachvollziehen.

    Das ist richtig, eine Hausbesetzung plant man, insbesondere wenn man dreißig Hunde unterbringen muss. Deshalb schrieb ich weiter vorne, wenn das stimmt was Usha Peters schreibt, war das von vornherein ne fiese Masche.

    Aber wie kann es denn sein, dass jemand einfach ein Haus besetzt?
    Da scheint ja schon einiges passiert zu sein. Die FB-Schlammschlacht finde ich auch sehr daneben, da schießen sich viele ins eigene Knie.

    Reingehen, breitmachen... und 30 obdachlose Hunde sind für ne Tierschutzstiftung ja auch ein Argument. Und verunmöglichen eine Räumung auf eigene Faust, also der schnelle Rausschmiss ist gelaufen, wenn die da mit dreißig Hunden aufm Grundstück ist.

    Ich habe übrigens eben gelesen, dass der gelistete Hund "Connor" (rot) ein halbes Jahr auf dem Hundegut Nord war (Quelle: Manon Siebe auf fb).

    Wenn das stimmt was Frau Peters dazu schreibt, hat die ihr damals nach der Besetzung was vorgeheult, sie bräuchte mit den Hunden eine Bleibe, sei von Gewalt betroffen...whatever. Und so hat man sich schließlich auf einen MV eingelassen. Das verstehe ich, wenn ich sehe wieviele Leute die Frau Bokr ganz anders sehen als ich, ihre Stellungnahme ganz anders lesen... sie weiß sich offenbar an ein großes Publikum gut zu verkaufen. Warum nicht auch da, wem täte sie nicht leid, die arme ambitionierte Frau, die nur die Hunde im Kopf hat... und wer würde ihr nicht helfen, wo er selbst gerade ne leere Anlage hinterlässt.

    Das ist für mich leicht nachvollziehbar.

    Der Titel machts da für mich weniger aus, wie ich schrieb, sie hat auch noch andere Inhalte als die Tiere, es ist nicht so, dass ihr ganzes Lebenswerk nur Tiere sind, das macht einen ganz anderen Blick, aus meiner Sicht. Wer nur die Tiere hat, der ist da auch total abhängig in seiner Selbstidentifikation, sind die Tiere weg bleibt nichts... außer Unvermögen. Das macht den Unterschied für mich.

    Ich finde diese ganze Mietgeschichte sehr schwierig.

    Wenn es stimmt, dass VB ursprünglich einfach besetzt hat, und sich quasi in den Mietvertrag erpresst hat, weil so arm und soviele Hunde, dann ist das Verhältnis von vornherein äußerst schwierig gewesen. Das läuft dann nämlich schnell in die Richtung, insbesondere bei sendungsbewußten Personen, wo die böse Tierschutzstiftung der armen jungen Tierschützerin mit den gefährlichen Hunden einfach kündigt (oder ihr einfach nicht die Immobilie vermietet, die man doch hat). Und wenn sie konkret Gründe benennt bzgl. Hygiene, Haltung etc. will sie doch nur alles schlecht machen.

    Die Argumente kommen ja jetzt auch, die wären vor zwei Jahren auch schon gekommen. Denn sobald Vanessa drin war konnte die Stiftung nur noch scheiße dabei aussehen...

    Wenn das so stimmt was Usha Peters dazu sagt, war das von Anfang ne ganz fiese Masche in der Usha immer und zu jedem Zeitpunkt die Dumme gewesen wäre. Und ich ganz persönlich halte sie für vertrauenswürdiger, weil sie nicht nur die Tiere als Lebensinhalt hat, sie hat auch einen interessanten Beruf, damit auch ein Umfeld abseits der Tiere, daraus resultierend auch soziale Reflexion. Sie wirkt denn auch viel ruhiger und reifer.

    Aber im Grunde weiß es keiner, wir waren alle nicht dabei.

    hasilein75

    Naja, den Hund zurückzuholen müsste Normen ihr jetzt auch verbieten. Es muss reduziert werden.

    Aber genau so stell ich mir das vor, wie sich da immer mehr Hunde ansammeln. Einer wird vermittelt, der Nächste sofort abgerufen/geholt, der Vermittelte passt doch nicht, zurück, und schon sind aus eins zwei geworden.

    Klar, man ist verantwortlich für die Vermittelten und auch dafür sie zurückzuholen, dafür muss ich aber immer ein paar Plätze vorhalten, und nicht in die überfüllte Anlage dann Hunde zurückholen.