Beiträge von Tucker

    Also mein Vermieter hat direkt unter meiner Balkontüre seinen Garten und darin 2 unausgelastete JRT bzw. PRT die praktisch jede Fliege einzeln zehn Minuten anbellen (zumindest von April bis Oktober).

    Damit hab ich nichts zu tun, ist nicht mein Problem. Aber wenn meiner da jedesmal mitmachen würde, dann wäre das mein Problem und meine Verantwortung. Deshalb habe ich mich um diese Situation sofort gekümmert als sie sich im ersten Frühjahr hier offenbarte.

    Genauso würde ich es handhaben, wenn da unten Spaziergänger mit und Hund lang liefen, da eine Hundewiese wäre oder sonstwas. Und wenn ich eine Lage und Umgebung habe, wo mein Hund am Tor/Zaun provoziert und geärgert wird, sorge ich dafür, dass er nicht alleine und unbeaufsichtigt draußen ist und somit auch niemand unerwünscht auf ihn einwirken kann. Es ist mein Hund, es ist meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass er sich so benimmt wie ich mir das vorstelle und auch die Basis dafür zu schaffen, dass er das kann, sowie ihn davor zu schützen zum Spielzeug anderer Leute zu werden.

    Damit haben die Passanten überhaupt nichts zu tun, egal wie nett, lieb oder dämlich sie sind, ich muss sie meinem Hund ja nicht zumuten, ist ja meine Entscheidung.

    Nein, auch das meine ich nicht. Die Gemeinschaft trägt - bei Interesse dafür - die Verantwortung dafür den Rahmen zu ändern, innerhalb dessen individuelle Entscheidungen aufnehmender und abgebender Menschen bisher solche Auswirkungen haben konnten.

    Nochmal: Verantwortung für die Zukunft. Mir gehts darum: Was muss pasieren, damit sowas nie mehr passiert.

    Aber es wird langsam außerordentlich OT, deshalb steige ich aus der Diskussion auch aus. Wer noch Fragen oder Kritik hat: Gerne per PN :smile:

    Da die Gemeinschaft aus Individuen besteht, wird sowas natürlich wieder passieren. Vielleicht nicht mit denselben Beteiligten, dann aber mit anderen.

    Wenn der Einfluss der Gemeinschaft so wäre, wie du ihn wünscht, würden keine Morde passieren, keine Vergewaltigungen, keine Attentate etc.

    Eines der ganz großen Probleme ist, dass wir es in dem Bereich tatsächlich mit einer sehr signifikanten Zahl an Wiederholungstätern zu tun haben.

    Sicher wird es immer einzelne Individuen geben die Mist bauen, aber dass sie das obwohl einschlägig bekannt dann mehrfach wiederholen können sehe ich sehr problematisch. Man sieht der Gefahr ins Auge, stellt sie eindeutig fest um sie dann zu ignorieren (weil man keine Lösungen hat, weil sich speziell in dem Bereich kaum einer traut laut das "Unaussprechliche" aber eben auch Unausweichliche zu sagen und eine Entscheidung zu treffen?)

    Wie gesagt, ich übernehme gerne in meinem Rahmen Verantwortung für die Hunde, die sind ganz sicher unschuldig, soviel steht fest.

    Mein Rahmen ist derzeit eben so, dass ich die Suche der Hunde nach einem geeigneten Zuhause an passenden Stellen ins Gespräch bringe, vielleicht erreicht es jemanden der einen Hund von dort aufnehmen kann und möchte.

    Selber einen aufnehmen, egal woher, kommt einfach nicht infrage, denn es gibt die Kapazität hier nicht, also Nein. Wäre ja auch völlig irrwitzig jemandem vorzuwerfen seine Kapazitäten nicht vernünftig einschätzen zu können und daraufhin selber die eigenen Kapazitäten zu sprengen. Ja, dann muss im schlimmsten Fall getötet werden, ich kann es nicht ändern (aber ich würde in Zweifel jeden Hund auf diesem letzten Weg begleiten, wenn er sonst alleine wäre, da geht es wieder um den Hund, ich kenne das aus meiner damaligen Arbeit als Tfa, ist immer sch*** aber kann ich mit zurecht kommen).

    Und mir persönlich ist es an der Stelle sehr wichtig, dass von den Protagonisten abzuspalten. Das ist für mich der Punkt, wo es einfach um die Hunde und deren Schutz und Zukunft geht. Wenn jemand irgendwo mies und dreckig gehalten, mißhandelt und benutzt wird (allein das "Konzept" führt schon dazu) ist es mir völlig egal wer aus welchen Motiven und mit welchem Hintergrund Täter ist, wie kacke ich seine Einrichtung finde etc., um den Opfern davon zu helfen. Ich kann und will das Opfer nicht am Täter messen. Und für mich gibt es klar erkennbar Opfer und Täter.

    Der handelnden Person hingegen nehme ich kein Mü der Verantwortung für das Desaster ab. Es gibt sicher einige, die sich die Schuhe anziehen müssen, das entweder gedeckt zu haben oder selbst den Blick für den Realität verloren zu haben und damit in der Mitverantwortung sind.

    Ich sähe es allerdings gerne, wenn die gesamtgesellschaftlich finanzierten Behörden der Protagonistin nachhaltig zukünftig verunmöglichen sowas nochmal zu verantworten. Dafür ist nun die Behörde und ggf. Gerichte zuständig. Meine Hoffnung ist aber gering, dass die ihrer Verantwortung nachkommen. Und ich habe keine Ahnung, was ich konkret dafür tun könnte, damit meine Steuergelder auf sowas verwendet werden (was auch für die Nutztierhaltung, den sozialen Bereich (der hier auch die Menschen dazu auffangen müsste) uvm.

    Und wie schon gesagt wurde, die Gesellschaft, wenn man sie fragt, wäre vielleicht schon viel weiter, wenn Politik und Wirtschaft nicht so dicke wären und fröhlich "weiter so" tröten...

    Auch in der Vergangenheit wurde viel kritisiert, dieser Thread bebildert das sehr schön, unzähligen Usern ist schon Anfang 2019 hier aufgefallen, dass es zuviele Hunde sind (damals lt Angaben 56 Stück), massive Narben an Hunden zu sehen sind die vorher keine Narben hatten, die Konzepte von Fütterung und Haltung eher notgedrungen improvisiert wirken denn fachkundig durchdacht, gleiches gilt für den Umgang, den ich bewußt weder Training noch Erziehung nennen möchte, uvm.

    Diese Kritik wurde durchaus auch an VB direkt herangetragen. Und ist mit sehr bekannten Argumenten abgeprallt: diese Hunde muss man anders anpacken, die haben alle schon mal gebissen, da kommt man anders nicht durch, und überhaupt haben doch alle anderen keine Ahnung (ernsthaft diskutieren was sie da macht war nie möglich, wie Normen (frei zitiert aus seinem Blog "NomRo") am eigenen Beispiel so schön schreibt: 'ihr offen die Meinung zu sagen führt dazu, auf ihrer Beliebtheitsskala nahe bei Brechreiz zu landen' Anmerkung von meiner einer: - aber nicht dazu, mal darüber nachzudenken oder gar in gewissem Rahmen zur Einsicht zu gelangen).

    Die Vergangenheit zeigt auch, dass sie bereits seit 10 Jahren durchs Land zieht, immer wieder mehr Hunde ansammelt als sie vernünftig halten und betreuen kann und dadurch auch bereits vorher schon mal ins Visier der Behörden geraten ist.

    Der heutige Ist-Zustand war damals noch Zukunft und doch so vorhersehbar, dass wir jetzt genau da sind, wo damals noch hinspekuliert wurde. Manchmal ist so eine Glaskugel einfach erstaunlich präzise? Oder ist es nicht vielmehr so, dass wir nach einer Vielzahl an Fällen inzwischen diese Muster kennen und erkennen wenn sie uns begegnen? Konditionierung ist ein Schweinchen, wir lernen durch die Wiederholung der immer gleichen Muster, diese Muster zu erkennen (völlig unabhängig bei wem, es ist das Muster was den Alarm schrillen lässt, schwieriger wird das, wenn man mit den Verursachern sehr nah ist und stark beeinflußt wird).

    Die Zukunft sollte bitte nicht in ein paar Monaten oder Jahren wieder einen solchen Ist-Zustand mit denselben Protagonisten hervorbringen, weil alles nur Spekulation ist und VB ja jetzt bestimmt alles anders macht. Alles was VB persönlich kommuniziert hat, weist in keinster Weise auf Einsicht hin, im Gegenteil, sie und ihr Umfeld legen großen Wert darauf sie weiterhin als absolute Expertin in Sachen Hunde/gefährliche Hunde darzustellen.

    Prävention muss die Zukunft sein, es kann einfach nicht sein, dass solche Leute fröhlich durchs Land ziehen und alle paarJahre irgendwo anders wieder ein paar Dutzend Hunde in noch mehr Schwierigkeiten bringen als die Hunde ohnhin schon waren.

    @Das Rosilein

    Ja, das ist es was mich auch emotional echt triggert, das ganze Handling.

    Deshalb würde mir da auch der Kragen platzen, geschweige denn ließe ich mich zu sowas anleiten. Ich kann durchaus mit anderen Trainingsmethoden und Konzepten zurecht kommen, auch wenn ich es womöglich anders handhabe, aber es ist halt einfach auch nicht alles eine Methode oder ein Konzept... da mutiert "intuitiv" förmlich zum Schimpfwort.

    So, das war natürlich nicht persönlich auf dich bezogen und ich regulier mich jetzt mal selbst und kuschel mich mit nem Buch zum Hund ins Bett :-)

    Damit unterstützt man dovj gerade nicht ihr Projekt hundehaltung?

    Aber man bucht langfristig ihr Trainerkonzept. Das ist was für (junge) Idealisten.

    Das ist die Frage, ich meine, was will sie denn machen, wenn jemand die Nerven hat sich da so minimal wie möglich von ihr "anleiten" zu lassen, den Hund bekommt und tschüß... Eine bestimmte Trainingsweise etc. ist vertraglich nicht dingfest zu machen, was will sie denn dann machen?

    Denn genau dieses "Konzept" (Training lassma da mal weg, Konzept ist schon zuviel) ist was ich von jeher kritisiere, selbst wenn das ne Hochglanzanlage mit 15 Festangestellten wäre. Das ist für mich ziemlich sinnloses Gedeckele dem es an der stets betonten Klarheit vorne und hinten mangelt, weil sie oft selbst nicht weiß was sie will, bzw. bestimmte Verhaltensweise in ein und derselben Situation mal okay findet und mal nicht, mal laufen lässt und mal abbricht, was sie will ist nur zu erraten, falsch geraten - wieder gedeckelt.

    Es reicht schon wen der Hund die Ergebnisse davon mitbringt, aber das "Konzept" soll sie bitte behalten und am besten in den nächsten Container kloppen. Sorry, aber ist so.

    Unterstützen möchte ich, dass die Hunde da endlich rauskommen und keine mehr nachkommen dürfen, idealerweise der Verursacherin das Handwerk gelegt wird, bevor sie woanders wieder 100+ Hunde "rettet".

    Und das versuche ich auch irgendwie von der Kritik an der Arbeitsweise und den Umständen abzuspalten, denn die Hunde haben sich die Dame ja auch nicht ausgesucht. Die brauchen jetzt einfach geeignete Plätze.

    Den Rest können nur Behörden und Gerichte besorgen, es wird ja nicht besser wenn jemand der von mir davon hört und die Möglichkeit hat, keinen Hund nimmt, weil die halt bei ihr sitzen... Hauptsache raus da, wenn man kann und die Nerven hat ihr zu sagen was sie hören will und peng.

    Naja, ich persönlich, ganz ab davon, dass es meine vorhandenen Tiere, meine Situation und Zukunftsplanung schlicht nicht erlauben, würde von VB sicher keinen Hund bekommen und ich würde es auch nicht unbedingt versuchen, ich bin nämlich keinesfalls bereit einen Hund so zu händeln wie sie es vorgibt. Und ich wüßte auch nicht genau in was sie mich schulen sollte, ich bin schon über den Level hinaus wo ich mittels Gießkannen den Fudelrührer raushängen lasse. Da werden wir also nur schwer übereinkommen.

    Aber ich kenne natürlich viele Leute im Hundebereich, auch einige Spezialisten oder Leute die ihrerseits wieder Zugang zu spezifischeren Netzwerken haben, seien es bestimmte Verhaltensprobleme, Aggressionen oder Hundetypen. Und da bring ich die Hunde natürlich ins Gespräch, dass sie ein Zuhause suchen, wo sie sind und eben den Link dazu.

    Und womöglich kann sich der ein oder andere da dann auch einfach zusammenreißen bis er den Hund in den Händen hält, dazu kann ich nix sagen.

    Ich persönlich würde aber definitiv ausscheiden, die Idee einen Hund kennenzulernen der eh speziell ist und reaktiv, und da dann quasi zum Kennenlernen erstmal nach Vanessas Anweisungen Druck auszuüben, das ist halt keine Basis für mich, das ist das Erschaffen einer Baustelle bevor feststeht, das gebaut wird.

    Das muss ich schon mal klar sagen.

    Aber ich traue es halt anderen Menschen durchaus zu, sich da zusammenzureißen und was Gutes draus zu machen.

    Nimm ne Reitgerte mit, und gewöhne Deinen Hund vorher positiv an das Geräusch wenn die durch die Luft pfeift!

    Eine Kundin und Freundin von mir musste zuschauen wie ihr Hund beim Spaziergang von einer RS Hündin fast zerlegt wurde. In dem Moment hat sie sich noch mutig auf die Hündin gestürzt und sie von ihrem Hund weg geschafft (wie weiß sie nicht mehr, black out), allerdings hatte sie danach so ein Trauma, dass sie sich kaum noch mit ihrem Hund rausgetraut hat.

    Mit der Gerte kann sie Abstand einfordern und ist im Zweifel auch wehrhaft, vorallem fühlt sie sich aber deutlich besser und sicherer, einen weiteren Angriff gab es übrigens nie. Dennoch hat sie immer das Gefühl sich und ihrem Hund im Zweifel auch sehr eindrucksvoll Raum verschaffen zu können.

    Klappt auch noch mit einer Hand, Hund untern Arm, mit der anderen Hand samt Gerte den anderen verscheuchen.

    Ist halt nicht gerade charmant oder nett, aber wenn der andere beschädigend auf Deinen Hund los geht, wird er sich für Kekse eher nicht interessieren.

    Aber wie gesagt, gewöhne unbedingt vorher Deinen Hund positiv an die Geräuschkulisse und Gefuchtel mit der Gerte, sonst hat der nämlich hinterher Schiss.

    (und sich im Zweifel anhören 'haha, 1 oder 2, Du hast ja keine Ahnung wie es ist 20 oder 30 oder 100 solcher Hunde zu halten!' Ja, eben doch, drum mach ichs nicht!)

    Davon sollte man sich nicht triggern lassen. Ist irgendwie nicht abstellbar.

    Auf keinen Fall, mich triggert ja manches, aber sowas... das entkräftet sich ja von selbst angesichts dessen wie "professionell" die in solchen Diskussionen meist angesprochenen Haltungen aussehen.