Beiträge von spinderella

    Hmm, also, ich bin mit der Verteilung kein Profi. Ich habe viel gelesen, mich hier im Forumbei Leuten,bei denen ich den Eindruck habe, dass sie viel entsprechendes Wissen haben, erkundigt und auf mein Gefühl gehört und kann Dir daher nur aufschreiben, wie ich es jetzt mache: Ich habe dann vor einiger Zeit vom klassischen Barf (70/30) umgestellt auf eine Fütterung, bei der es nur noch 40-50% Fleisch pro Mahlzeit gibt und der Rest sich aus Kohlenhydraten und Gemüse zusammensetzt, wobei der Großteil Kohlenhydrate sind. Die Fleischmenge orientiert sich am täglichen Proteinbedarf meines Hundes und dann an der Sorte Fleisch, die er bekommt (weil die unterschiedlichen Fleischsorten ja unterschiediche Proteingehalte haben). Fett, Joghurt usw. gibts zusätzlich,aber eben auch so abgestimmt mit dem Fleisch, das der tägliche Proteinbedarf nicht überschritten wird. Alles aber nicht mit der Feinwaage ;-)

    Ich füttere also frisch/roh, barfe aber nicht im klassischen Sinne und die Barfer hier werden viel auszusetzen haben an dieser Fütterung. Es gibt ganz viele Argumente für und gegen jede Fütterungsweise, daher schrieb ich ja auch, dass ich kein Profi bin, sondern mich einfach informiert habe und dann letztlich nach meinem Gefühl gegangen bin.

    LG

    Also,

    mal unabhängig von Deinem Futterplan bräuchte Deine Hund ausgehend von einem Körpergewicht von 27 kg und 3% täglich 810g Gesamtfuttermenge täglich, bei 2,5 % 670g.

    Wenn Dein Hund zunehmen soll, würde ich mich an den 3 % orientieren und also eben mindestens 800 g füttern. Da Du sehr fleischlastig fütterst, gibt es wenig Energie, die Dein Hund verwerten kann. Wahrscheinlich nimmt er deswegen ab. Ich würde daher über eine andere Aufteilung der täglichen Futtermenge nachdenken, was die Komponenten angeht, also mehr Kohlenhydrate und Fett und weniger Fleisch. An Fett füttere ich zB tiefgefrorenes Rinderfett aus dem Barf-Shop, das ist eifach weißes Fett/Talg gewürfelt und tiefgefroren. Mein Hund verträgt das super und ich wurde gerade darüber informiert, dass eine Menge von bis zu 10g Fett/kg Körpergewicht ok ist - wenn es der Hund verdauungstechnisch verträgt. Es gibt allerdings in der Tat Hunde, die das nicht vertragen, dann sollte man es vielleicht mit der von AudreyII vorgeschlagenen Variante versuchen.

    Auch ich habe einen Podi-Mix, der schnell abnimmt. Da ich aufgrund einer Allergie (Vorratsmilben, Gluten) kein Getreide füttern kann, füttere ich Kartoffeln & Co. Könnte ich (hochwertiges!) Getreide füttern, würde ich es sofort tun, weil es eben u.a. viel Energie liefert und es etwas leichter wäre, Hundi normalgewichtig zu halten.

    LG

    @Hecuda: Aber nur weil Du Kohlenhydrate zufütterst, verminderst Du doch nicht die Fleischmenge bzw. den Proteingehalt :???: Oder ersetzt Du Fleisch-Mahlzeiten durch Kohlenhydrate? Denn Happypets hat ja auch immer mind. 70 % Fleisch in einer Mahlzeit.

    Ist ja auch wurscht, den wenn Du von der Fütterung überzeugt bist, ist es ja super. Ich wollte nur eben darauf hinweisen, dass es durch Zufüttern von Kohlenhydraten nicht zu einer Reduzierung des Proteins kommt. Weil Du schreibst, dass es Dir nicht zu fleischlastig werden soll =)

    LG

    Zitat

    was ist denn im Pansenmix hängengeblieben?
    Vorverdautes Masttierfutter bestehend aus Getreideschlempe, Sojaschrot, Maissillage, synthetischen Vitaminen Mineral-und Konservierungsstoffen.
    Im Pansenmix ist überall Schlund enthalten. Stellt sich die Frage ob mit oder ohne Schilddrüsenanteilen?

    Dem stimme ich vollkommen zu. Ich kenne auch Leute, die ihre Hunde ausschließlich mit Pansen ernähren, "weil da ja alles drin ist, was der Hund braucht, da sind ja die unverdauten Futterreste drin, die der Hund braucht, wie praktisch". Ja, nur dabei wird eben vergessen, wie diese Futterreste aussehen und die würde ich meinem Hund nicht füttern. Daher halte ich bereits aus diesem Grund die vom Pansenexpress empfohlene Fütterung für falsch.

    Ich füttere roh und bin relativ eingeschränkt in der Wahl der Futterkomponenten, weil ich einen Allergiker hier sitzen habe. Allerdings füttere ich inzwischen auch nur noch etwa 40% Fleisch zu einer Mahlzeit, der Rest besteht aus Gemüse, Kohlenhydraten(größter Anteil) und Fett. Angefangen hatte ich auch mit der klassischen Barf-Aufteilung von 70% Fleisch. Davon hat mir meine (barfende!) TÄ aber ganz dringend abgeraten, ebenso von der Fütterung von Schlund, Kehlkopf und Kopffleisch, bei dem nicht klar ist, ob Schilddrüse enthalten sein könnte. Grund: Gefahr der Proteinüberversorgung --> Nierenschäden und Hypothyreose durch die Schilddrüsenhormone. Mich hat das überzeugt.

    An "roh oder gekocht" scheiden sich die Geister, mein Hund bekommt sein Fleisch mal roh und mal gekocht und auch mal Dosenfutter. Wird alles super vertragen.

    Ein bißchen komplizieter als es Pansenexpress propagiert ist die Frischfütterung in meinen Augen schon, zumindest erfordert sie schon eine etwas intensivere Auseinandersetzung mit der Ernährungskunde, als dort aufgezeigt wird.

    LG

    Hallo,

    ich bin auch kein Freund der Rassenlisten und halte sämtliche gesetzlichen Regelungen für überarbeitungsbedürftig.

    Unabhängig davon: Meine persönliche Erfahrung ist, dass Hamburg trotz eines strengen Hundegesetzes im täglichen Leben eine sehr, sehr hundefreundliche Stadt ist. Im Vergleich zu mehreren Städten in NRW ist der Hundealltag in Hamburg in meinen Augen sehr entspannt. Ich habe noch nie irgendwelche Einschränkungen mit meinem Hund erfahren oder zu spüren bekommen, im Gegenteil.

    Einen Listenhund zu halten, dürfte in fast jeder Großstadt in D inzwischen einem Spießrutenlauf gleichen. Da kann man Hamburg natürlich nicht ausnehmen.

    Wie bereits erwähnt, das sind meine persönlichen Erfahrungen.

    LG

    Huhu,

    ich kann nur von meiner persönlichen Geschichte erzählen, die sicher nicht repräsentativ ist:

    Ich habe eine Hunde- und Katzenhaarallergie (Augentränen, Schnupfen), wusste aber, dass es von Tier zu Tier unterschiedlich stark sein kann (ist ja immer so). Ich habe mir dennoch einen Hund angeschafft und mich auf ein Leben mit Antihistaminen eingestellt, wenn die damals geplante Desensibilisierung nicht klappen würde.

    Ergebnis war, dass ich nach ca. 2 - 3 Monaten nicht mehr auf meinen Hund reagiert habe (habe den Kontakt nie eingeschränkt wie Starry-eyed es getan hat) und nach ca. 1 Jahr auf gar keinen Hund mehr. Inzwischen kann ich wirklich meine Nase in das Fell jeden Hundes versenken und reagiere nicht allergisch. Ich habe die geplante hautärztliche Desensibilisierung nicht gemacht.

    Bei Katzen kommt es nach wie vor auf die einzelne Katze an, aber es ist etwas besser geworden. Weg sind die Symptome aber nicht.

    Die Hundehaarallergie bzw. deren Symptome dagegen sind weg.

    Achtung: Dies ist keine Geschichte, aufgrund derer sich ein Allergiker einen Hund anschaffen sollte in der Hoffnung, dass es so ausgehen wird wie bei mir. Ich habe damit nicht gerechnet, sondern eben damit, wie Zroadster ein Leben unter Anthistaminen zu führen, aber dafür eben einen Hund zu haben. Ob das eine gute Option ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    LG

    Zitat


    Für rohfutter ist sie eigentlich gar nicht zu haben. Gebe ich ihr ein Stück rohe Hühnerbrust dreht sie sich nur angewiedert weg.

    Ich kenne einige Hunde, die rohes Geflügel nicht fressen. Ich würds dann tatsächlich eher mal mit Pansen, Blättermagen oder aber auch Rindfleisch (zu Anfang vielleicht Hackfleisch) versuchen.

    Ändert aber ja nichts daran, dass sie dann ihren Willen bekommt, indem sie das alte Futter nicht mehr bekommt. Vielleicht ist dann der Weg um Nörgeln an der Rohfütterung auch nicht mehr weit. Das muss man abwägen. Meine Hündin war bei Trockenfutter auch ein Mäkler. Sie hat fast 1 Woche lang nichts gefressen. Habe dann aufgebenen und mit der Rohfütterung begonnen. Bis auf 2-3 Sachen, die sie einfach nicht frisst, sind wir seitdem mäkelfrei (in Sachen Rohfütterung und Nassfutter, Trockenfutter würde sie glaub ich nach wie vor nicht anrühren). Das ist aber halt Glückssache gewesen...

    LG

    Hallo,

    ich denke nicht, dass Dein Hund während dieser 6 Wochen Mangelerscheinungen entwickeln wird, das gleicht der Organismus ganz gut aus. Ich würde im Moment die Gesundung des Magen-Darm-Trakts in den Vordergrund stellen und nur die von der TÄ verordnete Schonkost füttern. Allenfalls, wie Estandia schon schreibt, Fett (langsam!) und Calcium zufüttern.

    LG und gute Besserung!

    Hallo,

    für mich hört es sich auch nach Mäkeln an. Meine Hündin frisst zB auch Gras, wenn einfach ihr Magen leer ist, dann spuckt sie auch schon mal Galle. Vielleicht ist es bei Euch auch so, denn sie wird ja draußen nicht so viel aufsammeln können, dass sie einen vollen Magen hat. Möglicherweise ist daher das Grasfressen und Erbrechen eine Folge ihrer Futterverweigerung, der Magen übersäuert, weil er nichts zu arbeiten hat.

    Ich persönlich würds wohl so machen: Futter für 10 Min anbieten oder verstecken (hast Du mal versucht, ob sie ihr Futter draußen frisst?) und draußen erstmal an die Leine, damit sie nichts aufsammeln kann. Vielleicht klappts dann.

    LG