Zitat
Es geht schlicht zu schnell für den Hund um das Geräusch mit dem Menschen in Verbindung zu bringen. So gut gucken kann kein Hund. Außerdem wird mit dem Begriff 'Angst' im Zusammenhang mit der Situation ziemlich freimütig umgegangen - der Hund zuckt kurz und hüpft zur Seite, wobei er die Stelle genau in Augenschein nimmt.. Für mich ist das nicht gerade Panik. Dann (ums nochmal zu wiederholen) geht der Mensch hin und zeigt, dass ihm an der Stelle nichts passiert und er sie als ungefährlich einstuft.
Die Sache ist doch die: Der Hund wird dosierten Erschreckmomenten ausgesetzt, die nur dazu dienen, ihm den Mensch als beschützend und Lösung seiner Probleme zu präsentieren. Dafür ist Mensch doch da, bei jedem Hund. Und durch die Zeit im Zwinger haben gewisse Ängste zwangsläufig durchaus Zeit gehabt, sich etwas zu legen.
Und ja, wissenschaftlich arbeiten ist wichtig, das sehe ich ein, und mit Sicherheit ist mein Wissen in der Hinsicht nicht umfangreich genug. Ich habe einfach die Ergebnisse und den Weg dahin gesehen, vor allem aber die Hunde, die alles andere als unglücklich oder verängstigt waren. Und das hat mich überzeugt.
Vllt hilft das einigen nochmal weiter.
LG
UNd wieso wird diesen Hunden nicht einfach Zeit gelassen?
Es gibt so viele Methoden die dem Hund Zeit und Raum lassen eine Vertrauensbasis ( und keine Abhängigkeit... Das verwechselst Du scheinbar) aufzubauen
Gut ich nutz den Luxus eines gut sozialisierten Rudels und eines ausbruchsicheren Grundstücks, zaubern kann ich auch nicht
Aber bevor ich auch nur einen Handschlag in Richtung Hund tu hat der Gast Zeit sich hier einzuleben
Das einzige was in der Zeit aktiv von meiner Seite aus passiert ist eingreifen wenn meine eigenen Hunde ihn rund machen wollen ( was bisher nur einmal bei einem grosskotzigen Rüden passiert ist)
Alles was danach passiert kommt vom Hund selber, das ist ja das schöne an Hunden, man kann den "Gruppenzwang" für sich ausnutzen
Ich brauche nicht bedrängen, nicht zwingen ich brauch nur Zeit
Hat der Hund eine Vertrauensbasis DANN fange ich an zu arbeiten
Das ich regele und schütze lernt der Hund von ganz alleine, da reichen Kleinigkeiten ( abschirmen beim füttern z.B.)
Klar sieht man hier erstmal 2 Wochen nur Winzerfolge, für aussenstehende garnicht wirklich sichtbar und mit Garantie nicht so eindrucksvoll wie ne Roundpenarbeit ( Pferde oder Hunde ist dann eigentlich egal
) aber ich bin kein Mensch der nur am Problem schraubt, ich geh an den gesammten Hund
Das ist eigentlich was ich jeden Tier zugestehe das mit Problemen zu mir kommt: Zeit, Problem auf den Grund gehen, Problem ausmerzen und dem Tier nochmal Zeit geben sich an die veränderte Situation anzupassen
Ich habe persönlich schon zuviele dieser "Schnellschussmethoden" gesehen und sie haben das Problem einfach verlagert ( der Druck muss raus, flicke ich sucht er sich ne andere Stelle, mir bleibt nur langsam das Rädchen zu drehen und den Druck anzupassen) ich werde da kein Freund von ...