doch, das füttern finde ich gerade gut! der hund verknüpft: "hey, von dem komischen zwerg da kommt mein tägliches, pünktliches fressen- der fetzt" natürlich muss man daneben stehen, wir haben sozusagen zusammen gefüttert- sie hat die schüssel gefüllt und hingestellt (das geschah alles unter laikas beobachtung), ich immer an ihrer seite. wir sind sozusagen immer als starkes doppelpack aufgetreten.
eddalein, letztendlich ist es auch mal gut, sich alle tipps durch den kopf gehen zu lassen, und dann erstmal abstand von allem zu gewinnen. schau dir deinen hund an und schau, was davon er brauchen könnte- mach nichts nach schema F- leg dich einfach zu ihr auf den boden, streichel sie, gib ihr sicherheit, fang an, mit ihr zu spielen, ohne die vielen tipps im hinterkopf- baut eine beziehung auf! ich hab erst das ganze wissen gesammelt, wie man mit einem schwierigen hund umgehen könnte, das im hinterkopf behalten und dann hab ich das gemacht, was mir für laika wichtig erschien- brauchte sie liebe- bekam sie liebe- brauchte sie andere hunde- bekam sie andere hunde (egal, ob sie an der leine war, oder nicht) hatte sie vor etwas angst- haben wir es zusammen angeschaut. ich hab einfach angefangen, sie durchs leben zu führen- und das brauchte sie dringend- jemand, der sie an die hand nimmt und beschützt- der ihr das gefühl gibt, dass sie sich um nichts kümmern muss. und bei euch hört sich das problem fast ähnlich an- sie wird einfach angst haben und unsicher sein, und der knackpunkt liegt, denke ich, genau da- zeig ihr, dass sie sich um nichts kümmern muss, dass sie dir einfach vertrauen kann, daliegen kann und nichtstun. ihr habt sie ja erst 2 wochen, nicht? ich denke fast, wenn du ihr sicherheit gibst, dauert es vielleicht nochmal 2 wochen, und ihr werdet eine viel liebere und selbstbewusstere hündin da haben.