hmm, ich habs da gar nicht erst drauf ankommen lassen, (mein freund wollte eigentlich keinen hund) und da wir eine fernbeziehung führen, war es gar nicht so schwer, die hauptarbeit zu machen, und immer wenn mein freund kam, hat laika ein stück besser gehört- jetzt liebt er sie heiß und innig, aber das liegt sicher auch daran, dass er nie wirklich probleme mit ihr hatte- ich denke mal, dann hätte die beziehung zwischen den beiden sich nicht so gut entwickelt, da er ja von selbst, wiegesagt, keinen hund wollte. ich würd dir fast empfehlen, dass ebenso zu handhaben, wenn dein freund nicht so stressresistent ist (die eigenschaft wirst du ja nicht ändern können)- um dir wiederrum stress zu ersparen.
Beiträge von cereza
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maja, ihr verhalten...sie sind irgendwie...so wie ich
laikas mutter ist ein labrador-border-mix und ihr vater ein bernersennenhund. als ich sie von den vorbesitzern übernahm, fragte ich noch, ob man den bordercollie merkt (das wollt ich nämlich nicht!), sie sagten, naja, sie ist schon lebhaft, aber sonst.... und ich dachte "ach, klar, bordercollie ist ja auch schon die 3. generation, wird schon gut sein" hundeerfahren war ich ja auch. abgesehen davon, dass sie figur, statur und fellfärbung vom border hat, zeigte sie verhaltensweisen, die mir irgendwie fremd waren. sie lernte unnatürlich schnell, sie starrte mich ständig an sie wurde auch deshalb ständig von hunden angemacht.sie war außerdem viel zu sensibel für einen junghund. oder wenn vögel kamen, wurde sie ganz klein und schlich "tiefergelegt" um sie herum. als wir mal skaten fahren, fuhr meine tochter vor und kam auf rufen nicht gleich- laika wetzte hinterher, zog einen immer enger werdenden kreis, schlich, legte sich selbst ab, und "trieb" sie zurück- das war faszinierend anzuschauen, das war instinkt, das war vollendete perfektion, wow. auch wenn ichs gleich untersagen musste. mir schwante daraufhin schon etwas, also hab ich die beiden rassentypischen verhaltensweisen labrador und border durchgeackert (berner hatte ich selbst schon, da kannte ich mich aus- mit labrador auch so halbwegs, ich wusste, dass der solche sachen nicht macht und auch etwas wesensfester ist) und so öffnete sich mir die welt des border-collie. das ist ein hund, der unglaublich toll ist und ich frage mich, warum der mir niemals aufgefallen ist.
mich fasziniert allein schon, dass diese rasse in der vererbung so stark ist, dass sie so intensiv durchkommt, obwohl 3 rassen in diesem hund stecken. dann diese intelligenz, hüteverhalten, schleichen, fixieren und co- wow. so anstregend diese verhaltensweisen waren, sie faszinierten mich ebenso. ich hab das mittlerweile alles im griff, mag auch daran liegen, dass eben auch andere rassen drin sind (deshalb sage ich vorsichtig, wenn die zucht soweit sein sollte- einen gestörten, arbeitswütigen hund, dem ich keine rassetypische aufgabe bieten kann- nein danke. das wäre für beide schlecht. und ob ein reinrassiger border so glücklich werden könnte wie laika, sei mal dahingestellt)- mittlerweile kann man laika sogar problemlos neben ´ner schafherde ablegen. das liegt sicher nicht unerheblich daran, dass eben auch ein labrador und ein berner drinsteckt, ich denke, dass trug dazu bei, dass man diese verhaltensweisen bei ihr "ausrotten" konnte. aber diese erfahrungen mit ihr wöllte ich trotzdem nicht missen- der border ist kein hund, der ist perfektion in vollendung. und falls es ihn mal als familienhund gibt, bin ich dabei.
noch läuft ja die diskussion, ob die zucht tatsächlich problemlos in die richtung gehen kann. fragt sich natürlich auch, was dann vom border noch übrig ist. -
alles, was mit gewalt zu tun hat. allerdings habe ich nichts gegen sachen, die hunde untereinander auch tun, ist bei uns aber eher nicht nötig. ich strebe, genau wie bei meinen kindern, eine erziehung an, in der solche situationen gar nicht erst zustande kommen.
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nunja, es ist nicht von der hand zu weisen, dass "kampfhunde" nunmal oft in den händen "falscher" besitzer sind (weil die ja so cool aussehen
)- kann man einen hund nicht erziehen, wird er agressiv. laika wurde letztens auch von einem schäferhund unterworfen, er rannte ohne leine und sprang einfach drauf und hörte auch nicht auf, obwohl sie schon kreischend am boden lag. ich hab dem eins mit der leine gegeben- als sie kurz auseinander waren, und ich laika rüberziehen wollte, spang er auf mich zu und wollte mich in die hand beißen- nettes tierchen. etwas weiter weg hörte ich es die ganze zeit brüllen- als ich die hunde auseinander hatte, kam sein besitzer, ein suffi angelaufen (oder angewankt?)- ist für mich auch ein fall von schlechter erziehung. heißt ja nicht, dass der hund grundsätzlich mal schlecht war, aber viel retten kann man oft auch nicht mehr, wenn die jahrelang in falschen händen gelebt haben... der lief dann übrigens auch wieder schwanzwedelnd rum, als könne er kein wässerchen trüben. ein agressiver hund muss ja nicht grundsätzlich immer agressiv sein, irgendwann ist das level ja auch mal wieder runtergefahren. -
das hat unsere hündin anfangs auch gemacht (sie kam mit 7 monaten zu uns, war aber schon vorbelastet), bei ihr war das angst- alles neu, alles anders, und die rangordnung wollte sie sowieso neu aufstellen-sie hat meine tochter, deren freunde und überhaupt alle angeknurrt, die ihr zu nah kamen (zu nah hieß auch- 3m abstand). ich hab sowas von anfang an strikt unterbunden- begonnen mit meiner tochter, das war am wichtigsten. meine tochter war die ersten, problematischen tage "an mich gekettet"
sie durfte für diese zeit auch mit im großen, heiligen schlafzimmer schlafen, was laika wohl sehr beeindruckt hat. wir haben konservatives unterordnungstraining gemacht, meine tochter geht vorm hund durch die tür, meine tochter gibt ihr futter, meine tochter lässt den hund das futter erarbeiten, usw. usw.- da hab ich auf nichts "neumodisches, was mir manchmal etwas laissez- faire vorkommt" gehört. da sie schon 5 ist, ist sie alt genug und da ging das gottseidank. außerdem haben wir sofort eingeführt, dass der hund erst frißt, wenn wir "du kannst" sagen. das problem mit meiner tochter war in nichtmal einer woche erledigt. heute kann sie alles mit ihr machen. dann kamen ihre freunde dran- da haben wir leckerli konfrontation betrieben, erst durften nur die forschen zwerge kommen, die keine angst vor hunden haben (laika war zu der zeit schon ausgewachsen- 55cm schulterhöhe). die haben sie ignoriert, wenn sie reinkamen, uns begrüsst, hund weiter ignoriert- irgendwann (wenn laika ihr knurren eingestellt hat) hab ich laika hergerufen, gelobt, und zwerge haben ihr leckerli gegeben.
das mit den leuten auf der straße und unserem besuch haben wir mit reiner hunde-ignoranz hingekriegt. wir haben uns unterhalten, hände gegeben, gedrückt (soviel wie in der zeit hab ich niemanden umarmt, lach), und laika überhaupt nicht beachtet. knurrte sie, reichte ein scharfes "aus" und weiteres ignorieren- das erledigte sich auch in kürzester zeit.
wichtig ist, dass du dir keinen druck machst. sag dir, dass du den hund jederzeit wieder abgeben kannst, wenn es dir zuviel wird. kinder gehen vor, und niemand würde dir das vorwerfen. aber du wirst sehen, so, ohne dass du dir druck machst, erzielst du schnell erfolge. -
oh, du arme *knuddel* das ist mir mit meinem letzten hund auch mal passiert, es war aber eine maus. er stöberte in der wiese, genau neben mir, auf einmal hörte ich es quietschen, und dachte, "was hat er denn jetzt?"- es hörte sich an wie ein quietschball. als ich näher hinsah, sah ich nur noch den schwanz aus dem maul hängen und er kaute genüsslich drauf herum. ich bin mir sicher,dass er das auch mit hase, igel oder fuchs gemacht hätte :| hunde sind eben hunde...
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wenn ihr ne gute beziehung habt, wird das sicher kein problem. meine hündin ist 11 monate, und mit meiner tochter (5) klappt das einwandfrei. wenn sie (hund) zu wild wird, schreite ich ein, ansonsten lässt sie sich alles von meiner tochter gefallen, wobei das wahrscheinlich unter "welpenschutz" fällt, da sie sich, glaube ich, nicht unter ihr sieht- ich meine das daran zu merken, dass sie sie nicht begrüsst, wenn wir nachhause kommen- da ignoriert sie sie. allerdings hört sie auch problemlos, wenn meine tochter ihr was sagt, naja... knabbern und beißen gibts bei uns sowieso nicht, im spiel nehmen wir dafür ein handtuch oder so etwas. essen wegschnappen oder sonst etwas,was wir in der hand haben, ist auch bei erwachsenen ein nogo. es ist eben einfach ganz normal, wie mit uns auch.
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ich bin im moment der faszination border collie erlegen, durch laika, und wenn die zucht bis dahin so weit ist, dass man border collies problemlos als familienhunde halten kann, bin ich sofort dabei. ansonsten lasse ich mich einfach überraschen, so wie bei laika auch- was kommt, das kommt, rasse egal, mischling- egal, hauptsache der hund passt zu uns. einen zweithund wollen wir definitiv nicht, und laika ist ja erst 11 monate alt und wird hoffentlich ewig leben
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das ist uns auch einmal passiert,ich hab laika an einem stuhl angebunden, auf einmal ist sie losgerannt wegen ner katze, und der stuhl hinterher- vor angst hat sie auch ihre analdrüsen entleert *puh*
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weißt du, was bei uns geholfen hat? tür auf! ich hab einen ganzen tag die wohnungstür aufgelassen, laika war an der leine. sie sah alle, die vorbeiliefen, anfangs war sie in größter anspannung. irgendwann fiel die ab, und sie ist eingeschlafen. ich hab währenddessen am laptop gearbeitet. manche, die vorbeikamen, fütterten sie auch mit leckerli- die nachbarn waren da sehr nett und haben mir sehr geholfen, obwohl sie sagten, dass sie es gut finden, wenn der hund bellt, wenn jemand vorbeigeht- da passt wenigstens jemand auf
lange rede, kurzer sinn: die "üblichen" schritte hält sie jetzt auseinander und bellt nicht mehr. wenn mal jemand ganz fremdes kommt, wufft oder knurrt sie kurz, das wars dann auch schon.