Beiträge von cereza

    ohwei, ohwei, bei uns stehen an keinem see hundeverbotsschilder. auch in den meißten geschäften der stadt sind sie erlaubt- scheint hier wohl sehr hundefreundlich zu sein. bei uns dürfen die hunde sogar in der stadt frei laufen.da ich das so gewohnt bin, wundert es mich, dass es auch anders geht *angst* ich zieh hier nie mehr weg :D

    ach, ich bin mir sicher, dass ihr das hinkriegt. chihuahua sind ja nun keine doggen, man kann sie mal eben greifen und hochnehmen, wenn sie müssen, geht alles viel schneller, sie zerren (von mir aus in der pubertät) nicht so an der leine, dass man hinterherfliegen würde, etc.etc. ich bin mir auch sicher, dass es leichter ist, 2 hunde auf einmal zu erziehen, als einen an den anderen zu gewöhnen, geschweige denn von der umstellung zu sprechen.
    kauft euch gute literatur, stellt euer privatleben für ein paar monate zurück, dann passt das schon!

    das mach ich auch. zwar nicht die ganze zeit beim spazieren gehen :D aber ab und zu schon, und guten morgen sowie gute nacht sage ich auch. letztens sind wir durch den wald gegangen, mein freund blieb ein stück zurück, so 50m, laika war bei mir. ich sagte dann zu ihr "geh mal den A. holen"- und sie rennt tatsächlich los, stellt sich neben meinen freund, wedelt mit dem schwanz, und läuft neben ihm her bis zu mir, und erwartete sich dann eine belohnung *lach* das zuquatschen hilft. ich wusste nichtmal, dass sie ihn tatsächlich beim vornamen kennt, geschwiege denn so einen satz versteht.

    naja, wiegesagt, ich hab mir hier im forum alles mögliche durchgelesen und das, wo ich dachte, es passt, rausgefiltert und umgesetzt. dann natürlich üben, üben, üben, leckerli, clicker- clicker hat uns prima weitergeholfen, sie reagiert total gut darauf- da brauchst du auch kein spezielles buch, nur reaktionsschnelligkeit, einfach nach guter tat *click* und leckerli hinterherschieben. ich hab einfach auf positive motivation aufgebaut, bei schlechten sachen bewusst ignoriert, gutes geclickert, gleichzeitig hab ich viel gestreichelt und gespielt und tricks geübt, einfach für die bindung.
    an büchern hab ich natürlich auch vieles gelesen, aber hier im forum steht im groben alles, was du auch in büchern findest. "angsttraining" von martin rütter war das letzte, was ich gelesen hab, das ist ganz ok, aber ziemlich situationsbezogen.

    ich kann es absolut nachvollziehen, wenn du den hund abgibst- ein hund ist nunmal ein hund und menschenkinder sind wichtiger. traust du dir das nicht mehr zu, wird sich die situation auch nicht verbessern- der hund spürt das.
    war sie vorher allerdings in der richtung nicht problematisch, könnte sich das problem tatsächlich sehr schnell erledigen- dann ist sie einfach unsicher in dieser neuen umgebung bei euch, sie hat nicht das gefühl, dass sie sich in eurem rudel sicher fühlen kann, und versucht daher, die weltherrschaft selbst an sich zu nehmen- wird das geändert, ist sie bestimmt wieder die liebe hündin, die sie vorher auch war.

    Hey,

    wie würdet ihr kommandos bzw. das training auf distanz aufbauen? im moment kann ich höchstens 1m wegstehen... sonst kommt laika erst zu mir gelaufen und führt dann das kommando aus :lol: ich komm da nicht so richtig weiter, mit der methode, sich langsam immer weiter wegzustellen (oder kommts mit der zeit? sie ist erst 11 monate alt).

    ich bin da, wie schon im anderen thread geschrieben, für konservatives: grundsatz: ich sag dem hund, immer liebevoll aber unnachgiebig, wo es langgeht.
    wichtig vor den unterordnungsübungen, bzw. parallel: der hund muss dir vertrauen. unterordnungsübungen ohne vertrauen schüren am ende nur mißtrauen. streichel sie viel, geh viel spazieren, spiele, machs ihr gemütlich.
    ich geh vor dem hund durch die tür- ob das sinnvoll ist oder nicht, wir machen es schon allein deshalb, weil es angenehm ist, wenn der hund dich anschaut und wartet, bis du durch bist, statt dir zwischen den beinen rumzurennen. grad kinder werden da ja schnell mal umgerannt.
    fressen erst, wenn du ein kommando gibst- übs mit futter in der hand- sag "nein", mach die hand zu, wenn hund es sich nehmen will, gib es ihm sofort als belohnung, wenn er abwartet- das verstehen sie schnell. stell die futterschüssel hin, lass hund erst fressen, wenn du es sagst- bei laika reichte ein räuspern und ein "na!" wenn sie sich schon vorher drauf stürzen wollte (mittlerweile kann ich noch in ruhe ihren wassernapf füllen, sie wartet solange)
    lass den hund nicht aufs sofa (auch da teilen sich die meinungen)ich denke, dass es hund ganz gut tut, manche bereiche nicht betreten zu dürfen. der vorteil, den wir auch sehen: keine hundehaare, die man ständig dort absaugen muss.
    lass den hund nicht um euch rumlaufen, während ihr esst- er muss sich währenddessen ruhig verhalten. laika lag immer unter dem tisch, irgendwann fing sie furchtbar an zu betteln- seitdem muss sie leider auf ihren platz- tut mir selbst leid, aber das war kein zustand- besonders, wenn besuch da ist.
    usw. usw., ganz einfach, wie corinna sagt, stellt eure regeln auf und achtet darauf, dass hund die einhält- ist wie in der kindererziehung.