Beiträge von cereza

    wir nehmen ne flexileine, wo ableinen nicht geht...kannst du denen ja auch mal empfehlen ;) ja, ich weiß, flex-leinen sind unter den größere-hunde-halter nicht so beliebt.... ich find die prima, hund kann im 10m- radius vorneweg oder hinterhertoben, ohne zu ziehen, wenn er fuß laufen soll, läuft er halt fuß, wenn er frei laufen kann, läuft er frei.

    ich denk schon, dass es hunde gibt, bei denen das notwendig ist. bekannte von uns haben einen schäferhundrüden, der, symbolisch gesprochen, an kurzer leine geführt werden muss- ohne immer dieselben konsequenten regeln würde der sich ganz schnell zum hausherr hinaufarbeiten.
    ich würd das immer von jeweiligen hund abhängig machen, was ich erlaube, und was nicht. nur auf bett oder sofa wird nie ein hund dürfen- aber eher wegen den haaren- ich find das eklig- als wegen dominanzgeschichten.
    unsere hündin z.B. darf zum kuscheln auf den schoß, soweit das bei ihrer größe möglich ist *fg*- manche sehen das ja auch als dominante geste an- ist zumindest bei ihr nicht so, sie will einfach engen körperkontakt und ganz viel liebe.

    achso, den einwand mit den kindern finde ich durchaus berechtigt, es ist sonnenklar, dass eine mutter sich da erstmal sorgen macht. das heißt ja nicht, dass die kinder wilde hundequäler sind.
    natürlich müssen sich kinder einem hund gegenüber nett verhalten, keine frage- allerdings muss der hund das genauso drauf haben. ich finde es falsch, dass so laufen zu lassen, dass die initiative dabei immer von den kindern ausgeht- ihm nichts wegnehmen, ihm nicht im weg stehen, und was da alles oft gesagt wird. 2jährige zum beispiel sind mit dem hund auf einer stufe- sie kapieren auch nicht mehr als er- also müssen beide lernen. ich denke, dass echte liebe zwischen hund und kind nicht durch meideverhalten entsteht, sondern durch gegenseitigen respekt und verständnis- was sich ja einfach trainieren lässt.
    unsere tochter würde nie auf die idee kommen, dem hund futter oder spielzeug wegzunehmen. aber für den fall, dass so etwas passiert, haben wir trainiert- der hund akzeptiert das so, bis ich einschreite. er WEIß einfach, dass er keinen grund hat, etwas zu verteidigen, weil sich für ihn eh alles zum guten wenden wird. das sollte meiner meinung nach auch das oberste ziel sein: das der hund so ein großes vertrauen zu seiner familie hat, und das wissen, dass jemand anderes für ihn sorgt, das er nichts selbst entscheiden muss,- so, dass man sich in der hinsicht keine größeren sorgen machen muss.

    ich bin auch der meinung, dass mein hund mich nicht anzuknurren hat, kommunikation hin oder her. er sollte mir schon soweit vertrauen, dass er darauf vertraut, dass ich nur gute dinge für ihn tue und deshalb keinen grund zum knurren hat. don chef bin ich, und im zweifelsfall hat er kein stimmrecht :smile:
    allerdings sollte das aufgebaut werden, versuch, ihn zu verstehen- hat er bisher mit seinen welpenkumpels gespielt, war das knurren wichtig und auch wirksam.
    wir haben unsere hündin einfach ignoriert, wenn sie dinge getan hat, die uns nicht gepasst haben- beim "fuß" laufen zum beispiel, hat sie anfangs angedeutet, in unsere beine zu schnappen. ignorieren, stur weitergehen, des hundes konzentration auf etwas anderes legen- so war das ganz schnell vorbei.
    den gegenstand würd ich versuchen zu tauschen, gegenstand gegen leckerli. ist das leckerli aufgefressen, und er will wieder an den gegenstand in deiner hand, würd ich scharf "aus!" sagen- hört er, sofort ein zweites leckerli- hört er nicht, umdrehen und kurz ignorieren.