woelfchen, ich hab mal gelesen, dass hunde sich ihrer größe nicht bewusst sind. deshalb kommt es zu solchen situationen- kleiner hund bellt großen hund an.
mein freund ist letztens heimgekommen (wir haben ´ne wochenendbeziehung, hund hat nicht mit ihm gerechnet), ich war im bad und hab mir die haare geföhnt, hund war auch im bad. freund schloß also die tür auf, alles war dunkel, im treppenhaus sowie in der küche (man steht direkt in der küche, wenn man reinkommt, und die küche ist riesig) laika hörte den leisen knacks, schoß aus dem bad, ich hab sie bellen hören,und alles andere hat er mir nur erzählt: er sagte, dass sie dermaßen gefährlich aufgetreten ist, dass er sich im ersten moment überlegt hat, ob er wirklich reinkommt. sie ist mit gefletschten zähnen und gefährlich knurrend vorwärtsgeschlichen, den ganzen körper auf angriff gestellt. sie hat ihn erst erkannt, als er sie leise gerufen hat, da ist sie sofort voller freude auf ihn zugestürmt *g*
Beiträge von cereza
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görlitz.
angel, meinst du an der neißewiese unten, wo es zur hochschule geht? laut dem ordnungsamt-mann ist dort ebenfalls leinenzwang.
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das hatte sie mal, jetzt nicht mehr. vor und während ihrer pubertät hatte sie typisches bordercollie-verhalten, darunter auch das "will to please". danach hat sich schwer der bernersennenhund durchgesetzt- gemütlich, nett, wachsam. kein hüten, kein fixieren, kein "will to please".
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ja, ich vertrete sogar die theorie, dass liebe familienhunde die besten beschützer sind- einfach aus liebe zu ihrer familie :). meine frühere bernersennenhündin hat keine sekunde gezuckt, wenn sie spürte, dass ich angst hatte (ich kann mich an eine situation erinnern, als wir in der dämmerung an den feldern entlang heimgegangen sind- und neben uns, im hohen feld, immer schritte nebenher, den ganzen heimweg. der hund ist fast ausgerastet, ich hätte sie mal loslassen sollen *grins* sie genau neben mir zu wissen hat mir aber eine gewisse sicherheit gegeben) meine jetzige hündin (border-labrador-berner-mix) würde mich/uns ebenso mit ihrem leben verteidigen. spürt sie mißtrauen oder gar angst, erwacht ihr beschützerinstinkt. ohne gefahrensituationen waren/sind alle beide die liebsten, sozialsten tiere überhaupt (gewesen).
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tja, das lässt sich nicht leicht definieren. ich kann nur sagen, dass ich mit meinem hund "körperlicher" umgehe, als mit meinen kindern- sie können ja auch sprachlich mit mir kommunizieren und es lässt sich alles besprechen, was mit dem hund nicht möglich ist. ich würde den hund niemals schlagen oder so etwas, aber ein ordentlicher leinenruck ist schon drin, wenn er nicht auf mein "fuß" reagieren sollte. ansonsten hört er so gut, dass ich mir über anderes nie gedanken machen musste. mein grundgedanke ist immer, dass ein hund alles erst lernen muss, und das kann er sanft lernen. ein bekannter von meinem freund macht mit seinem hund ne schutzhundausbildung, die wohl eher gewalttätig abläuft- die hunde werden regelmässig geschlagen- so etwas finde ich furchtbar. unser hund wäre für so etwas schon von haus aus zu sensibel.
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okay, das machen wir schon so. also einfach weiter, was? kanns auch noch, teilweise, an ihrem alter liegen?
junimond, sie beschwichtigt nicht- sie ist einfach ungeduldig und irgendwann gereizt. ihr "beschwichtigendes" gähnen klingt anders, sehr leise, dabei dreht sie den kopf weg. tagesprogramm? nichts wildes, frühs ´ne halbe stunde laufen, nachmittags eine, abends 15 minuten, ab und zu fährten oder ein paar tricks. sehr anspruchsvoll ist sie da nicht, eher der bequeme typ, wie ein bernersennenhund. bloss ungeduldig

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Hallo,
unsere hündin ( 1 1/2, bordercollie-bernersennen-labrador) hat eine ordentliche portion geduld nötig... sie hört gut, aber sie hat das letzte wort
ist sie an der leine, ich sage "fuß", antwortet sie mit einem kurzen *jaul* und einem gereizten blick, geht aber sofort "fuß". versucht sie nach einer weile nochmal, zu ziehen, ich wieder "fuß" sage, korrigiert sie sich, antwortet aber wieder mit einem stimmhaften *gähn* und gereizten blick. passiert es nochmal, gähnt sie schon "lauter". ebenso, wenn sie frei läuft, lieber noch schnüffeln wöllte, wir sie aber rufen- sie kommt, aber wieder mit "genöle". auch, wenn wir tricks mit ihr durchgehen, die sie schon kennt- da hört sie oft gar nicht richtig zu, probiert einfach alle, die sie kennt- irgendeiner wird schon richtig sein- ist der richtige nicht dabei, wird sie wieder ungeduldig und äußert das. oder es kommt ein anderer hund, und sie darf nicht hin- sie hört zwar, gähnt oder jault aber wieder- wie ein kleines kind, das frustriert "waah!" macht, wenn es seinen willen nicht direkt bekommt. oder wenn wir zur wiese gehen, und sie am liebsten sofort frei laufen würde, tänzelt sie und äußert sich wie gehabt. wie kriege ich den hund ein wenig geduldiger- kann man das üben? -
nein, gab keine geldstrafe... ich war ja auch sehr freundlich und einsichtig...
und 2 hundetüten hatte ich auch dabei, was die beamten erfreut hat... trotzdem, was ist das für ein kram? bei uns lässt jeder seinen hund frei laufen, oft auch in der stadt, viele sind sehr gut erzogen, niemand hat was dagegen, ich wusste tatsächlich nicht, dass offiziell leinenzwang "herrscht". -
Hey,
eine fast schon traurige begebenheit: ich bin letztens mit meinem hund spazierengegangen, hab ihn freilaufen lassen, am fluss, aber in der stadt. da kommen mir 2 männer vom ordnungsamt entgegen und fragen, ob ich nicht wüsste, dass bei uns in der stadt leinenzwang ist. ich: was?? seit wann denn das?? (war mir völlig unbekannt) "schon immer" sagt der eine "hunde dürfen nur auf ausgewiesenen hundeflächen frei laufen" ich "aha...wo gibts denn hier so ne hundewiese?" (soo groß ist unsere stadt nicht) er "gute frage.... weiß ich auch nicht." es GIBT nämlich keine
werd mich natürlich nicht daran halten... klar, dass der hund nicht in der innenstadt freiläuft, aber unten am fluss ist nun wirklich massig platz.... phh...wenn die stadt schon sowas verordnet, sollte sie zumindest so ne wiese besorgen.... -
ich versuche, zu unterscheiden, warum der hund knurrt. unser hund hat sich vor dem 2jährigen nachbarskind mal heftig erschrocken, und sie gleich bellend angesprungen- ich verstehe ihn, es war ne kurzschlussreaktion, trotzdem habe ich ihm sofort "so nicht" klargemacht. ich hab den hund mit einem "ist vorerst okay"-gefühl ruhig auf seinen platz geschickt und mich um den schock vom kind gekümmert. außerdem hat unser hund, als er neu bei uns war, in den ersten 2 wochen manchmal die nachbarskinder angeknurrt, aus angst vor ihnen- das haben wir mit leckerlis geregelt und trotzdem das gefühl rübergebracht, dass wir entscheiden, wer hier kommt, und wer nicht. der hund kann sich jederzeit zurückziehen. angst ist okay, dominanz nicht. würde er ein kind von weitem anknurren, weil es zu mir will, würde ich das keineswegs durchgehen lassen. der hund könnte seinen platz bei mir verlassen und sich auf seinen platz verziehen und dort bleiben.