Beiträge von cereza

    okay, das machen wir schon so. also einfach weiter, was? kanns auch noch, teilweise, an ihrem alter liegen?

    junimond, sie beschwichtigt nicht- sie ist einfach ungeduldig und irgendwann gereizt. ihr "beschwichtigendes" gähnen klingt anders, sehr leise, dabei dreht sie den kopf weg. tagesprogramm? nichts wildes, frühs ´ne halbe stunde laufen, nachmittags eine, abends 15 minuten, ab und zu fährten oder ein paar tricks. sehr anspruchsvoll ist sie da nicht, eher der bequeme typ, wie ein bernersennenhund. bloss ungeduldig :D

    Hallo,

    unsere hündin ( 1 1/2, bordercollie-bernersennen-labrador) hat eine ordentliche portion geduld nötig... sie hört gut, aber sie hat das letzte wort :???: ist sie an der leine, ich sage "fuß", antwortet sie mit einem kurzen *jaul* und einem gereizten blick, geht aber sofort "fuß". versucht sie nach einer weile nochmal, zu ziehen, ich wieder "fuß" sage, korrigiert sie sich, antwortet aber wieder mit einem stimmhaften *gähn* und gereizten blick. passiert es nochmal, gähnt sie schon "lauter". ebenso, wenn sie frei läuft, lieber noch schnüffeln wöllte, wir sie aber rufen- sie kommt, aber wieder mit "genöle". auch, wenn wir tricks mit ihr durchgehen, die sie schon kennt- da hört sie oft gar nicht richtig zu, probiert einfach alle, die sie kennt- irgendeiner wird schon richtig sein- ist der richtige nicht dabei, wird sie wieder ungeduldig und äußert das. oder es kommt ein anderer hund, und sie darf nicht hin- sie hört zwar, gähnt oder jault aber wieder- wie ein kleines kind, das frustriert "waah!" macht, wenn es seinen willen nicht direkt bekommt. oder wenn wir zur wiese gehen, und sie am liebsten sofort frei laufen würde, tänzelt sie und äußert sich wie gehabt. wie kriege ich den hund ein wenig geduldiger- kann man das üben?

    nein, gab keine geldstrafe... ich war ja auch sehr freundlich und einsichtig... :smile: und 2 hundetüten hatte ich auch dabei, was die beamten erfreut hat... trotzdem, was ist das für ein kram? bei uns lässt jeder seinen hund frei laufen, oft auch in der stadt, viele sind sehr gut erzogen, niemand hat was dagegen, ich wusste tatsächlich nicht, dass offiziell leinenzwang "herrscht".

    Hey,

    eine fast schon traurige begebenheit: ich bin letztens mit meinem hund spazierengegangen, hab ihn freilaufen lassen, am fluss, aber in der stadt. da kommen mir 2 männer vom ordnungsamt entgegen und fragen, ob ich nicht wüsste, dass bei uns in der stadt leinenzwang ist. ich: was?? seit wann denn das?? (war mir völlig unbekannt) "schon immer" sagt der eine "hunde dürfen nur auf ausgewiesenen hundeflächen frei laufen" ich "aha...wo gibts denn hier so ne hundewiese?" (soo groß ist unsere stadt nicht) er "gute frage.... weiß ich auch nicht." es GIBT nämlich keine :lol: werd mich natürlich nicht daran halten... klar, dass der hund nicht in der innenstadt freiläuft, aber unten am fluss ist nun wirklich massig platz.... phh...wenn die stadt schon sowas verordnet, sollte sie zumindest so ne wiese besorgen....

    ich versuche, zu unterscheiden, warum der hund knurrt. unser hund hat sich vor dem 2jährigen nachbarskind mal heftig erschrocken, und sie gleich bellend angesprungen- ich verstehe ihn, es war ne kurzschlussreaktion, trotzdem habe ich ihm sofort "so nicht" klargemacht. ich hab den hund mit einem "ist vorerst okay"-gefühl ruhig auf seinen platz geschickt und mich um den schock vom kind gekümmert. außerdem hat unser hund, als er neu bei uns war, in den ersten 2 wochen manchmal die nachbarskinder angeknurrt, aus angst vor ihnen- das haben wir mit leckerlis geregelt und trotzdem das gefühl rübergebracht, dass wir entscheiden, wer hier kommt, und wer nicht. der hund kann sich jederzeit zurückziehen. angst ist okay, dominanz nicht. würde er ein kind von weitem anknurren, weil es zu mir will, würde ich das keineswegs durchgehen lassen. der hund könnte seinen platz bei mir verlassen und sich auf seinen platz verziehen und dort bleiben.

    ich denke, dass es solchen hunden manchmal besser geht, als hunden von besitzern, die zwar den ganzen tag da sind, aber sich nicht wirklich mit ihnen beschäftigen. ich seh kein problem :gut: ich geh seit dem sommer manchmal 8 stunden, manchmal nur 3 stunden arbeiten, je nach bedarf, was mir in bezug auf den hund auch lieber ist- er hat ein wenig mehr von mir. die folge ist ein sehr anpassungsfähiges tierchen, sie kann auch mal 10 stunden allein bleiben. und manchmal ist sie tagelang überhaupt nicht allein. ihr passt alles, völlig okay.

    ich hab immer ein schlechtes gewissen, wenn wir mal nicht genug gassi gehen oder sie nicht genügend die streicheleinheiten bekommt, die sie braucht- an stressigen tagen eben. vor allem, wenn sie dann so lieb in ihrem korb liegt und sich nicht einmal beschwert *tropf vor schlechtem gewissen*

    ich würd die autogeschichte vielleicht mal mit training angehen- mit dem eigenen auto. das auto steht, wir gehen lang/drumrum,der motor läuft, das auto fährt an, das auto fährt langsam, fährt schneller...immer verbunden mit leckerlis und verbot oder ablenkung. und die vögel einfach in ein anderes zimmer stellen- spannung rausnehmen. vögel sind ja eh was nettes, selbst mein damaliger bernersenne, ein sehr gemütliches tier, hatte eine vor(fress)liebe für die vögel meiner oma. mein bordermix hat anfangs immer andere hunde fixiert, weshalb diese regelmässig ausgerastet sind. das hat sich dann "mit dem alter" (mit der pubertät) aber von allein gegeben. außerdem hat sie im herbst wie eine irre vögel auf dem feld gejagt (gehütet), irgendwann hat sie gemerkt, dass sie damit nichts ausrichtet- es hat sich statt in frust einfach in gleichgültigkeit umgewandelt. ich denke, dass war auch dadurch bedingt, dass wir nichts getan haben, außer so zu tun, als sei alles normal und völlig okay, wir gehen jetzt weiter und diese- vögel- sind -eben- da- wie- die- bäume- am- straßenrand.