alle bordercollie-mixe, die ich bis jetzt gesehen hab, haben sich zumindest teilweise in der fellfärbung durchgesetzt, wenn nicht ganz, von daher tippe ich auf bordercollie höchstens ein paar generationen vorher. wie groß ist er denn? (wirkt ganz schön lang in der höhe?
) auf einen labrador würd ich auch direkt tippen, aber vielleicht noch was größeres drin?
Beiträge von cereza
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DAS ist etwas anderes. ich habe nie gesagt, dass man jeder angst nachgeben sollte. nein, man muss differenzieren, und entsprechend reagieren. Das kind im wahrsten sinne des wortes "nicht ins kalte wasser werfen".
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dann viel glück!
ich sehe da potential, wenn sie kleine schritte auf sie zu macht.an alle: man sollte vorsichtig damit sein, zu sagen, dass kinder etwas mit absicht tun, oder sich "nur in den mittelpunkt stellen wollen". meiner ansicht nach ist diese denkweise völlig fehl am platz, vor allem, wenn es um angst geht. das sollte man genau analysieren und differenzieren, bevor man urteilt und nächste schritte einleitet, sonst verschlechtert man die situation mitunter immens.
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Also, ich würde dem Hund definitiv ein neues zuhause suchen, wenn mein kind so eine große angst hat- das geht ja gar nicht, die arme kleine! klar kann man dies und jenes versuchen, aber nicht um jeden preis. Ich würde an deiner stelle, statt hier, vielleicht mal in einem kinderforum fragen. ein psychologe ist vielleicht übertrieben, viele kinder haben angst vor hunden- warum auch nicht. für mich ist das logisch, man muss nur richtig damit umgehen.
Unser Hund ist bei uns eingezogen, als unsere tochter 5 war- sie hatte anfangs auch angst, sie dachte, dass der hund sie beißen will, weil er beim hecheln das maul offen hatte
. Wir hatten das in 3 Tagen komplett im Griff, und zwar so: Wir haben ihr erklärt, dass der Hund jetzt von seiner Mama wegmusste, und traurig ist, und angst hat, weil alles neu ist- das hat erstmal ihr mitleid gerührt. wir haben ihr auch erklärt, dass der hund das maul aufhaben muss, um richtig gut atmen zu können (schweißresorption wäre ein zu kompliziertes thema gewesen
) wir haben ihr gesagt, dass sie sich ja auf ihr hochbett setzen kann, und hund von da oben mit leckerlis füttern kann ("da freut er sich"), was sie getan hat, und was ihr (und dem hund *fg*) supergut gefallen hat. dann haben wir gesagt, dass sie ja mal "sitz" sagen kann, und dann das leckerli geben- das hat ihr noch besser gefallen, dass der hund so nette sachen macht. Wir haben sie die ersten Tage, wie nebenbei, ohne weiter auf ihre angst einzugehen, am Hund vorbeigetragen, wenn er ihr zu gewaltig erschien, sie durfte außerdem in unserem bett schlafen- also alles ohne zwang, ich hatte immer im hinterkopf, dass wir ihn nur behalten, wenn unsere tochter wirklich mit ihm klarkommt, und konnte so mit gelassenheit an das thema gehen. Nach kurzer zeit hat sie ihn zum ersten mal gestreichelt, nach 3 tagen waren alle berührungsängste vergessen, und eine große liebe auf beiden seiten entwickelte sich. heute sind sie die dicksten freunde. -
hmm meine hündin macht das auch. ohne rüde zu sein *fg*
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Hey,
wir wollen bald mal eine reise ohne hund machen, der ja dann in die tierpension müsste, allerdings haben wir dabei kein so gutes gefühl: ist unser hund nicht etwas zu sensibel dafür? ich mein, wenn er die leute nicht kennt, fühlt er sich da nicht "abgeschoben", wie ins tierheim, auch wenn die pension echt schön ist, mit viel hundekontakt und allem "drum und dran"? wie sind denn eure pensions-erfahrungen? sollte man den hund vorher eine weile "eingewöhnen", wie ein kind im kindergarten?
wir brauchen berichte... -
ich find das schön, klar, jederzeit gerne. hund meldet sich schon, wenn er das nicht möchte- bisher hat das auch, zumindest in meinem beisein, noch jeder mensch richtig interpretieren können- es ist aber selten, dass sie nicht möchte, sie hat auch fremde ganz gern. anders, wenn hund irgendwo angebunden und somit allein ist- da lässt sie niemanden an sich heran, den sie nicht kennt. ist aber auch kein problem, sie wirkt dann durch ihre körperhaltung so ablehnend, dass sich eh keiner rantraut- das finde ich wirklich schön an ihr, ich habe noch keinen hund mit einer derart intensiven mimik und gestik erlebt. ist sie freundlich, sieht sie aus wie ein süsser comic-hund, hat sie schlechte laune, wirkt sie sehr gewaltig.
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da gibts in unserem stadtteil eigentlich kein problem, hunde gehen selbstverständlich zu anderen hunden, hunde, die neu dazukommen, integrieren sich in diese freundlichkeit- vielleicht spüren sie die positive stimmung?
anders, wenn man in die innenstadt geht, da wohnen die älteren damen mit ihren kläffern, die wohl kaum näheren hundekontakt haben *smile* da machts auch keinen spass. kauf dir doch ein k9 mit irgendeinem spruch "unverträglich" oder sowas- was besseres würd mir nicht einfallen 
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ja, wir
"arbeiten" mit dem hund ist das fuß-üben (was nur an guten tagen richtig gut klappt! sonst noch sehr übenswert) auf dem weg zum kindergarten, das sitzen an ampeln, was-weiß ich- es wird eben in den alltag integriert. wir gehen auch nicht täglich riesen-runden, und der längere spaziergang ist nicht immer zur selben zeit- mal frühs, mal nachmittags, mal abends-wie wir zeit haben. wir halten lediglich die allgemeinen "rausgeh-zeiten" immer ein (8 uhr, 15 uhr, 20 uhr), damit ein gewisser rhyrthmus gegeben ist. auch muss der hund sich mal in geduld üben, wenn unsere tochter auf dem spielplatz spielt- da darf er natürlich nur am rand sitzen und warten
ebenso muss tochter mit uns mit, um mit dem hund am fluss langzutoben, was sie aber ausgesprochen gern macht. wir versuchen halt, das jeder auf seine kosten kommt. unser hund hat sogar einen vorteil davon, dass wir ein kind haben (ein zweites kommt im mai dazu
) ich übe öfter neue tricks mit ihr, und unsere tochter (sie ist 6) kümmert sich dann um die regelmässige anwendung- dinge, wozu wir erwachsenen nicht immer zeit und lust haben. es ist schön, zu sehen, wieviel spass die beiden dann miteinander haben. der hund ist bei uns kein arbeitstier, sondern einfach in die familie integriert, inklusive spass, spiel und kuscheln. aber wir haben uns auch von vornherein einen hund ausgesucht, der ungefähr mit unseren ansprüchen übereinstimmen könnte- ein allrounder, der alles mitmacht- ruhigere tage, actiontage. er war ja schon fast 7 monate alt, als er zu uns kam, da war der charakter schon sichtbar
gedanken mache ich mir darum keine, ob andere mehr oder weniger mit ihrem hund machen- kommt ja immer darauf an, was man für nen hund hat, was er für ansprüche stellt. unser hund wirkt zufrieden- dann ist er es auch. -
ich finde das video wunderbar. unser hund ist dem im video sehr ähnlich
hört an sich gut, ist aber jung und wild. wir haben auch alles ausprobiert, leckerli, zurückziehen, schimpfen, loben, bein vor die brust, reden, nicht reden... alles brachte nur kurzfristigen erfolg. was mich sehr wunderte, ich kam mir schon dumm vor, ich habe früher in einer hundeschule mitgearbeitet, und jeder hund ließ sich bisher mit leckerli und konsequenz nach kurzer zeit zur leinenführigkeit erziehen- unser jetziger nicht- ich dachte schon, er sei einfach nicht dafür geschaffen, fuß zu laufen
da er sonst wirklich 1A- hört. seit wir die technik aus dem video anwenden, merken wir zum ersten mal, dass ein längerfristiger erfolg eintritt UND der hund zum ersten mal tatsächlich spass an der fuß-arbeit zu haben scheint. hund korrigiert sich sofort selbst, sobald er merkt, dass die leine straff wird.