Beiträge von cereza

    oh gott :-( wie aber im letzten beitrag erwähnt wurde, war das anscheinend kein "angenehmer" hund, wie der eine mann aussagte- die eltern haben also tatsächlich ihre aufsichtspflicht verletzt. ein hund, der ein weinendes baby beißt, was am boden liegt, hat doch eine massive störung... quietschspielzeuge hin oder her. ein hund kann lebendige wesen von quietschtieren unterscheiden- er ist ja nicht blöd. vergleiche ich mit unserem hund, der ganz normal sozialisiert ist- der beißt kein baby. ein fremdes nicht und ein rudeleigenes schon gar nicht. der geht schon besorgt gucken, wenn unsere 6jährige tochter weint. vor dem hintergrund,dass dieser hund nicht normal zu sein scheint, fände ich es nicht schlimm, ihn einschläfern zu lassen- man kann nicht die ganze welt retten. ich kann auch nicht jeden straftäter retten, weil er evtl. irgendwo doch ein gutes herz hat :D
    allerdings gehört auch nicht viel dazu, ein baby totzubeißen- es ist ja unglaublich zart, ein ernst gemeinter biss wird da schon reichen :(

    Hey,

    unsere hündin leckt sich seit 2 tagen die rechte pfote- heute habe ich endlich den grund gefunden- der große ballen ist etwas eingerissen, "klappt" man den "wundrand" etwas auseinander, sieht man, wie soll ich sagen, nicht wirklich blut, aber das fleisch (?), also etwas dunkelrötliches, in der dicke wie ein bleistiftstrich, lang etwa 1cm. jedenfalls blutet es nicht, es sieht nicht aus, als wenn es zum tierarzt müsste. seit dem abendspaziergang heute ist mir aber ein sehr leichtes humpeln aufgefallen. soweit ich sehen kann, sie hat sich ganz gut untersuchen lassen, steckt auch nichts drin in der pfote. was soll ich denn tun? pfotenschutz drüber? (wo gibts das?) verbinden? desinfizieren? auch kürzer spazierengehen? infizieren soll sichs ja nicht.
    lg

    ich kann mir das durchaus vorstellen. wir haben einen bordercollie-mix, und sie läuft tatsächlich nicht gut an der leine- klar, es gibt tage, an denen es klappt- aber nie durchgängig, nicht zuverlässig. deshalb lassen auch wir sie fast immer frei laufen- und da läuft sie wie eine eins bei fuß, ohne, dass wir großartig korrigieren müssten gut, so schlimm ist das ja nicht- sie kann ja frei laufen, kein problem, ist ja zuverlässig. aber ich habe mehr als kritisch bei mir hinterfragt, warum das leinen-laufen einfach nicht funktioniert- fehlende konsequenz? falsches training? zu wenig auslauf? ich habe früher bei einer rettungshundestelle gearbeitet, bei der jeden samstag eine "normale" hundeschulgruppe angeboten wurde, die ich oft genug geleitet habe- nie war ein hund dabei, der nicht irgendwann bei fuß gelaufen wäre (damals hätte ich sicher ebenso geredet wie viele hier im thread)- meine jetzige hündin ist die erste, die mich eines besseren belehrt hat. ob das nun am bordercollie liegt oder nicht, sie dahingestellt. vorstellen könnte ich es mir schon, bordercollies sind in ihrer ursprungsverwendung ja nicht gerade für eine leine prädistiniert :???:

    Hey,
    laika hat unabsichtlich eine maus getötet *die aaarme* sie hat sie 1m vom see entfernt ausgebuddelt. als die maus raus war, war laika sehr verblüfft, was DAS eigentlich ist. hat sie mit der schnauze angestupst, einmal lieb abgeleckt und beschnüffelt. die maus ist in ihrer angst aber direkt in den see gelaufen... laika hat sie sogar nochmal rausgetragen, als wenn sie ein welpe wär *lach* kaum abgesetzt, ist die maus wieder in den see gerannt... und diesmal endgültig ertrunken. *ohwei* wir haben versucht, sie rauszuholen, da lag sie aber schon in den letzten zuckungen. :(
    mein letzter hund war da etwas verfressener, der hat sich auch mal ne maus geschnappt, die hat einmal "quiieek" gemacht, dann hörte man es nur noch mampfen, schlucken, und weg war sie :lol: die hatte aber wenigstens einen maus-freundlicheren tod!

    Hallo,

    unsere hündin hat vor gut einer woche einen kalbsknochen mit restfleisch daran bekommen, so ein teil, was man fertig verpackt im zoogeschäft kaufen kann. seitdem hat sie irgendwie probleme mit dem futter. anfangs hatte sie verstopfung (3x täglich haufen hat sie zwar gemacht, aber eher kugeln und sehr hart) und daher nichts weiter gefressen, den restlichen knochen hab ich entsorgt, und vermehrt purjoghurt gegeben- die verstopfung hat sich innerhalb 3 tagen gegeben. vor ca. 2,3 tagen hat sie über 2 tage ganz normal gefressen, haufen waren auch okay. und nun, seit gestern, frisst sie gar nicht mehr- also gestern morgen hat sie einen halben napf gefressen (was etwa eine handvoll futter ist), der rest blieb stehen. abends verweigert, auch apfel wollte sie nicht. heute früh- kein hunger. ich hab ihr wieder purjoghurt gegeben, den hat sie weggeschlabbert, und ein bisschen an einem halben apfel rumgekaut, aber eher lustlos, den rest liegenlassen. das einzige, was sie beachtet, ist ihr büffelhautkauknochen. die haufen sehen grundsätzlich normal aus, nur an der spitze der ersten "wurst" etwas grünlich/schleimig/fettig (?), so 1-1,5cm "lang" vielleicht. soll ichs heut abend mal mit reis oder kartoffeln probieren, hühnchen oder so? ihr verhalten sonst ist total normal, nichts auffälliges- aber dass sie über längere zeit tatsächlich nicht/kaum frisst, hatten wir noch nie... höchstens mal einen morgen, oder einen abend, aber nicht über tage....

    Hallo,

    unsere hündin musste ja letztens für 2 tage ausserhäusig wohnen, und da wir niemanden zum "aufpassen" gefunden haben, haben wir sie in eine tierpension gegeben. sah von weitem ganz gut aus, kleine hunde wohnen in zimmern, große hunde in zwingern, von denen jeder halb drinnen- halb draussen ist. außerdem gabs nen großen garten, nen großen auslauf, feld und wald drumherum. die zwingerhaltung fanden wir zwar nicht soo toll, trotzdem sie nicht zu klein oder so etwas waren, aber in 50km umkreis (interessehalber hab ich sogar in 100km gesucht: nichts!) gibt es nur zwinger-pensionen (alles moderne, was man im internet liest, scheint bei uns noch nicht angekommen zu sein), außerdem waren an beiden tagen 19 grad, von daher dachten wir, dass das schonmal geht. innen- und außenzwinger konnte man mit hilfe einer klappe schliessen. wenn was wäre, wäre tierärztliche versorgung (zufällig sogar unser tierarzt) gesichert, alles schick. als wir nun angekommen waren, waren keine anderen (großen) hunde da- mmh- laika hatte also keinen kumpel, und saß da allein rum, scheisse. naja, wird schon gehen, dachten wir, die frau wollte sich ja auch eingehend mit ihr beschäftigen, sie könne ja ausserdem jederzeit auf die wiese oder den aussenzwinger, spielzeug hatte sie auch mit.
    nunja, was wirklich war, keine ahnung, aber, als wir am mittag des zweiten tages wiederkamen, sagte die frau, dass laika sie kaum an sich rangelassen hätte, und sie da nicht viel machen kann (was etwas nach rechtfertigung klang, was uns gewundert hat)- da dachten wir auch noch, okay, laika ist manchmal anfangs ein bisschen ängstlich, vielleicht wollte sie sich nicht ständig streicheln lassen. sie duckt sich dann zwar mal weg, bleibt aber immer freundlich. wir sind also mit ihr zu unserem hund gegangen, und das war echt der hammer: die tür zum aussenzwinger war geschlossen (!), laika saß im halbdunkel, obwohl draussen 19 grad und voller sonnenschein war- unnötig!! laika saß- augen und ohren auf durchzug gestellt mit glasigen augen- am gitter, und hat nichteinmal mehr realisiert, wer da kommt- als wir "hey, laika" sagten, hat sie uns mehrmals in ihrem gefährlichsten ton angeknurrt. es hat sicher 30sekunden gedauert, bis sie realisiert hat, wer da eigentlich ist. als wir sie rausgeholt haben, ist sie direkt zu unserem auto gerannt und so-schnell-wie-es-geht, reingesprungen. sie hat noch den ganzen tag gejammert, und als wir kurz darauf mit ihr gassi gegangen sind, hat man gemerkt, dass sie nicht wirklich bewegung hatte- sie hat wie verrückt an der leine gezogen, wir kamen uns vor, wie in der anfangszeit ihrer erziehung- als sie frei war, ist sie unglaublich gerannt, geschwommen, und hat sich ausgepowert. UND sie hat auf diesem einen spaziergang 3 pfützen und 4 haufen gemacht. :zensur: wer weiß, wann sie überhaupt das letzte mal draussen war :zensur: nie wieder diese pension.... *sauer sei* ich schätze mal, dass die frau sich nicht getraut hat, sie rauszulassen oder an sie ranzugehen, weil sie anfangs vielleicht zu stürmisch war und laika irgendwann ein warnknurren losgelassen hat.... trotzdem sollte man als pensionsbesitzer auch im umgang mit solchen hunden eine gewisse professionalität besitzen.... ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass laika von anfang an agressiv reagiert hat, so ist sie noch nie gewesen...
    kurzum, sie hat es gottseidank schadlos überstanden, sie ist wieder der hund, der sie immer war, aber diese erfahrung war mehr als schlecht...