Hier ist der Winzling übrigens
(das hier war doch ursprünglich -auch- mal ein Fotothread?)
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Hier ist der Winzling übrigens
(das hier war doch ursprünglich -auch- mal ein Fotothread?)
Nunja, bei uns (falls ihr euch nicht erinnert- ich habe die Frage gestellt, die die Diskussion ausgelöst hat
)handelt es sich da wohl eher um ererbtes Verhalten, "einfach nicht anders können...".
Unsere Hündin sieht zwar aus wie ein Bordercollie mit Schlappohren, ist aber Mischling mit Bernersenne, interessiert sich für Schafe nicht die Bohne, sie sagt ihnen freundlich kurz "Hallo", wie sie das auch bei Pferden oder Ziegen tut, um sich dann wieder anderen Dingen zuzuwenden. Sie "schleicht" einzig bei ihr unbekannten Hunden. Ich glaube wirklich nicht, dass das etwas mit dem typischen Hüteverhalten zu tun hat. Sie hütet nie etwas, sie ist anderen Tieren gegenüber -von Hühnern mal abgesehen, die würde sie sehr gerne vernaschen- genauso ruhig wie ein Bernersenne auf seinem Hof in einem Schweizer Bergbauerndorf ![]()
Ich finde auch nicht grundsätzlich, dass ein BC nicht in "Normalohände" gehört. Es gibt durchaus BC´s, die mit ihrer ureigensten Bestimmung nichts am Hut haben und wunderbare Familienhunde sind. Bei Bordercollie in Not sitzen wohl einige davon. Man sollte das nicht verallgemeinern.
Ich muss auch mal eine Frage einwerfen:
Unsere Hündin (jetzt 4) fixiert entgegenkommende Hunde, als wenn sie Schafe werden- sie duckt, schleicht eben in typischer Haltung auf sie zu. Als sie noch jung war, sind jegliche andere Hunde dabei schier ausgerastet (außer sehr gelassene Exemplare), heute sind alle Hunde freundlich, obwohl sie das immer noch macht (ist sie erstmal da, löst sie die Haltung auch sofort wieder auf)- ist das bei euch auch so?
Bei unserem Nachbarn (nunja- ehemaligen Nachbarn, wir sind vor einem halben Jahr umgezogen) ist mal eingebrochen worden- dessen Labrador hat den Einbrecher vorbeigehenlassen und dann einfach weitergeschlafen
Das war so witzig, dass das sogar groß, mit Bild von Hund und Herrchen, in der Regionalzeitung stand.
Unser Hund würde niemanden hereinlassen- er ist da etwas wachsamer (das ist gewollt) und kann recht energisch werden. Er lässt nur herein, wen er kennt, oder wen wir hereinlassen. Wer von uns nicht abgesegnet ist, bleibt draussen.
Allerdings frage ich mich auch, wie oben schon erwähnt, was ist, wenn Einbrecher Waffen haben- dann nutzt der beste Hund nichts ![]()
Wir sind sehr unbedarft an den Umzug gegangen- und tatsächlich, unsere Hündin hat auf einmal gebellt, wenn sie allein bleiben musste. Am 2.Tag habe ich das mitgekriegt, spontan gedacht "die muss doch spinnen!" und entrüstet: "was sollen denn die nachbarn denken?!" und ordentlich geschimpft. Danach war sie still. Ich bin im Nachhinein ganz froh, dass ich es nicht besser wusste, wenn ich erst mit "Alleine bleiben neu lernen" herumgedoktort hätte, hätte es das problem vielleicht verzögert. Gut war, dass wir noch 3 Wochen frei hatten, und sie so für die nächsten Tage immer nur 1, höchstens 2 Stunden allein gelassen haben. Nach den 3 Wochen war die Sache eh erledigt- sie hat sich im neuen Zuhause wohl gefühlt und sogar die Bauarbeiter am Nebenhaus, die ständig am Fenster vorbeiliefen, ignoriert. Der Rest ging super, jetzt, 6 Monate später, ist sie endgültig die ruhige Seele, wie sie es immer war. Zwischendurch war sie beim Gassi gehen noch etwas aufgeregt in der fremden Umgebung, aber das ist ja ´ne Kleinigkeit.
Wir haben eine BC-Mix-Hündin (mit Labrador). Und sie ist Bordercollie durch und durch- sogar optisch. Allerdings ein scheibar "netter" Vertreter- sie ist ziemlich unkompliziert, sie macht alles mit, ruhige Phasen, stressige Phasen. Mir ist aufgefallen, dass sie erst jetzt, mit fast 4 Jahren, wirklich erwachsen wirkt. Außerdem kommentiert sie gerne, wenn es ihr nicht schnell genug geht- das ist etwa 1x am Tag der Fall, vor dem Morgenspaziergang- ein komisches Geräusch, Jaulen ist es nicht, aber ein ähnlicher Ton. Das geht so lange, bis sie von der Leine kann. Ich habe gelesen, dass das Collietypisch sei, ob es Bordercollietypisch ist, weiß ich nicht. Ansonsten- ein völlig problemloses Tier. Und wir machen kein Agility oder so etwas- nur Spazierengehen, Kuscheln, Unterordnung während der Spaziergänge und ein paar Tricks. Ein ganz normales, ruhiges Hundeleben.
Ich kann dir nicht sehr helfen, nur etwas beruhigendes: Unsere Hündin war nach unserem Umzug auch etwas nervös. Überdreht vor den Spaziergängen, ängstlich, wenn jemand zur Tür reinkam, bellte schnell mal, wenn etwas unbekannt war- nach 3 Monaten hat sie sich an die neue Umgebung gewöhnt und ist wieder die Ruhe selbst. Das ist auch bei euch bestimmt an der Umstellung gelegen.
Nein, ich würde meine Kinder nicht zu einer Tagesmutter mit Hund geben- obwohl wir ja selber einen haben. Ich hätt zu große Angst, dass was passiert. Wenn ich mir die Zähne von unserem Großen anschaue.... Wobei- mich ein Dackel oder so etwas Winziges nicht so stören würde wie ein großer Hund- da sind meine Ängste nicht so ausgeprägt. Es liegt wohl daran, dass ich einen fremden Hund nicht einschätzen kann- über unseren Hund wird allgemein auch gesagt, wie liiieeeeb er ist, aber wir wissen, dass das nicht immer stimmt- bei fremden Kindern muss man aufpassen, weil sie anfangs sehr zurückhaltend ist. Aus dieser Erfahrung heraus- würde ichs mir nicht trauen.
schöne Bilder
Hast du das Futter zu schnell umgestellt? Vielleicht liegts auch daran...?
Also, ich würde als allererstes, ganz ehrlich, nie im Leben auf Kinder verzichten, weil ich ´nen Hund habe, der agressiv ist. Ich würde den Hund abgeben, weil mir diese Lebensplanung -Kinder- wichtiger ist- ein Hund wird im Höchstfall 15 Jahre alt, danach seid ihr vielleicht zu alt, um Kinder zu kriegen, und der Hund ist auch nicht mehr da, weil er nämlich tot ist.
Und dann, zum Mutmachen: Unsere Hündin ist auch kein Freund von fremden Menschen, aber unsere eigenen Kinder liebt sie sehr und toleriert alles. Unsere Kleine (2) ist ihr gestern erst ausversehen auf die Pfote getreten, da ist sie halt woanders hingegangen. Es MUSS also nicht sein, dass euer Hund innerhalb des "Rudels" "Kinderprobleme" hat. Allerdings hatten wir Startschwierigkeiten, als unsere Kleinste geboren wurde (die Große war vor dem Hund da). Das ging etwa 5,6 Wochen lang so. Danach ist die große Liebe ausgebrochen.
Ich würde auch mal einen Trainer drauf schauen lassen....wobei man gegen die Genetik wohl nicht allzu viel machen kann, ihr könnt es vielleicht allerhöchstens mit Auslastung und Erziehung etwas eindämmen.