Beiträge von cereza

    Das hat unsere Hündin auch mal gemacht. Es scheint Hunde zu geben, die eben nicht knurren *schulterzuck* Unsere Hündin knurrt, wenn jemand Fremdes nah an der Haustür entlang läuft, oder wenn Nachts etwas Fremdes durch den Garten rennt (Tier?). Dann geht das laut und bedrohlich- aber wenn ihr etwas nicht passt, hat sie früher ohne Vorwarnung in dessen Richtung geschnappt und kurz gebellt. Heute hat sie das übrigens wieder mit einem Schäferhund gemacht, als er das zweite Mal ankam- das erste Mal ist er nach einem Blick von ihr freiwillig ein paar Meter zurückgegangen- es scheint da eine interne Kommunikation mit Blicken zu geben, die wir als Menschen nicht gleich so erkennen.
    Faszinierend, wenn kein Mensch betroffen ist... Unsere Hündin musste erst lernen, das so ein Verhalten bei Menschen nicht geht, dass sie mit einem Mensch anders kommunizieren muss als mit einem Hund. Ich weiß nicht genau, ob sie das jetzt kann, aber einem Menschen gegenüber ist es seit 3 Jahren nicht mehr vorgekommen. Sie ist jetzt, mit fast 5 Jahren, auch selbstsicherer geworden.
    Wir passen a) besser auf- wir kennen ihren speziellen Blick und haben b) Kinder schöngefüttert (wir haben selbst zwei) jedes Besucherkind, das herein oder herankam, hat dem Hund Leckerlis gegeben. Da unser Hund recht niedlich aussieht, hatte kein Kind Angst. Das fand der Hund super und es hat auch geklappt- Kinder sind ihr mittlerweile immer willkommen. Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, dass das nicht klappen könnte- hätte es nicht funktioniert, hätten wir sie nicht behalten. Wahrscheinlich hat meine Haltung dazu mitgeholfen- ich habe bestimmt förmlich ausgestrahlt, dass das so funktionieren muss ;-)
    Ich habe auch versucht, das Knurren zu fördern, wenn sie etwas nicht gut findet- das klappt auch manchmal und äußert sich in einem leisen Grummeln.

    Ich stecke in beiden Situationen :-)Wir haben einen Hund. Wir haben Kinder. Und einen Gemeinschaftshof und -garten. Ich wöllte nicht, dass mein eigener Hund dahin macht, auch wegen meiner Kinder.Man muss natürlich abwägen- ist das einmalig vorgekommen, sieht man halt zähneknirschend darüber hinweg. Was mich wundert- unser Hund ist dort "stubenrein", dort hat nie ein Hund hingemacht, also tut er es auch nicht. Ich nehme an, dass das Prinzip bei deinen Hunden auch funktioniert, also muss es ja mal irgendwie schon vorgekommen sein.

    Nunja, das ist doch wie bei Menschen- gibt es Impfungen, ist es doch nett, sie zu nutzen. (?!) Wir impfen immer die "große" Impfung (es gibt wohl noch eine kleine, zusätzliche), ich glaube, 1x pro Jahr oder alle 2 Jahre.

    Was studierst du denn? Mein Mann studiert Wirtschaftsingeneuerwesen und war 2 Jahre lang von morgens bis abends damit beschäftigt- erst jetzt, im Hauptstudium beginnt das "Studentenleben", von dem man so hört :-)
    Und überleg dir, was nach dem Studium kommt- ein 8h Job ist natürlich nicht ganz günstig, bzw. musst du den Hund rechtzeitig an die Alleinzeit gewöhnen bzw. Mittags kurz zum Gassigehen heimfahren- und du musst dir überlegen, ob du dann wirklich noch Lust hast, 3x am Tag größere Gassirunden zu gehen.

    Ich würde ihn abgeben. Ich hätte keine Lust, und der Hund sicher auch nicht, 15 Jahre miteinander zu verbringen, wenn man sich doch gar nicht richtig versteht. Solange er noch klein ist, wird er sich in anderen, kompetenten Händen wunderbar eingewöhnen können.

    *lach* ich habe auch noch keinen ewig dankbaren Hund gesehen. Ich sehe das ganz pragmatisch: der Hund bindet sich an den Menschen, aber er ist nunmal ein Tier- ein Hund. Hunde sind nicht dankbar. Er ist nicht zu vermenschlichen. Er tut viel, um seinem Menschen zu gefallen, aber das hat Grenzen. Ich glaube, am glücklichsten ist der typische Bauernhofhund, der mit auf die Koppeln darf, den ganzen Tag draussen und bei seinem Rudel ist. Egal, ob der aus dem Tierheim oder dem Tierschutzverein oder vom Züchter stammt. Das einzige, was ich nicht gut finde, ist, wenn Menschen Hunde aus Rumänien/Spanien/anderen Ländern zu sich holen, die womöglich seit Generationen auf der Straße gelebt haben. Das sind streng genommen schon Wildtiere, und man muss sich nicht wundern, wenn die dann die erste Möglichkeit zum Weglaufen nutzen und dann monatelang unterwegs sind. Hier im Forum lese ich sowas auch immer wieder und finde es unmöglich.

    Nur kurze Anmerkungen: Ihr könnt den Bearded Collie doch auf "Kuschelfell" herunterscheren. So, dass es wuschelig, aber nicht lang ist.
    Ich hatte früher eine Bernersennenhündin, deren Schulterhöhe war nur 56cm. Sie war schon als Welpe immer etwas kleiner als der Rest. Das gibts also auch! :-) Allerdings sterben Bernersennen oft an Krebs und werden nicht sehr alt. (8-10 Jahre)
    Muss es ein Rassehund sein? Wir z.B. haben eine sehr hübsche Bordercollie-Labrador-Bernersennen Mischlingshündin. Sieht aus wie ein etwas größerer Bordercollie (55cm) mit Schlappohren. Unsere 9jährige kann sie gut führen, passt auch vom Kraftverhältnis her schon. Problem bei unserem Hund, und das ist wohl Bordercollietypisch- sie ist fremden Menschen gegenüber recht sensibel- wenn Kinder zu Besuch kommen, lässt sie sich von denen nicht anfassen. Das ist beim typischen Golden Retreiver/Labrador-Familienhund natürlich besser. Ansonsten ist sie klasse.
    Und wenn es eine dieser Rassen sein soll, schaut euch doch mal unter den erwachsenen Hunden um. (Bordercollie in Not und co.- das gibts sicher auch für die anderen Rassen) Da sind immer wieder welche dabei, die nur Familienhund sein wollen. Bei einem Welpen kann man das ja leider nicht so gut abschätzen.

    Mischling, Labrador/Bordercollie/Bernersennenhund, 5 Jahre. Wir gehen 3x am Tag, mindestens eine Runde möchte ich lang machen (ca. 45-60 oder 90 Mnuten, manchmal ist sie auch den ganzen Nachmittag mit unterwegs) Die anderen beiden dauern, je nach Lust, entweder 20-30 und kurze, 5-10 Minuten (die idr. Abends),oder beide länger. Wenn das Wetter richtig super ist, gabs auch schon 3 richtig große Runden. Sie wirkt zufrieden, ist bei allen Varianten anpassungsfähig.

    Unser Hund ist ein Kleinanzeigenhund, ich fand das prima so. Ich habe für 300 Euro einen 7 Monate alten, niedlichen Mischlingshund gekriegt, der stubenrein war, allein bleiben konnte, wusste, was "Sitz, Platz, Geh auf deinen Platz" und ein paar Tricks konnte. Das würde ich immer wieder so machen. Du kannst dir die Leute und den Hund ja vorher anschauen, man merkt ja schon an Ton/Rechtschreibung/Ausdruck der Anzeige, wie vernünftig die Leute sein könnten. Unsere Vorbesitzer haben gemerkt, dass sie nicht jahrelang für einen Hund verantwortlich sein wollen- es war ihnen zu viel- sie haben sich bis zur Abgabe aber verantwortungsbewusst um diesen gekümmert.