Ach, das würde ich nicht so eng sehen. Es gibt ja auch nicht Schaf-interessierte Border Collies. Wieviele Labradore werden denn zur Jagd mitgenommen? Wieviele Huskys sind echte Schlittenhunde? Hunde sind anpassungsfähig, und mit dem Pensum, was der Threadstarter vorhat, wird auch ein Bordercollie zufrieden sein.
Beiträge von cereza
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ja, was ist denn mit einem Bordercollie? Hört gut, ist es in seinem Ursprung gewohnt, weite Strecken zurückzulegen, leicht, wendig und wenig empfindlich. Tragen kannst du ihn auch locker, wenn er sich mal verletzt haben sollte.
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Ich nehme unsere Hündin (55cm) recht selten mit, obwohl sie sich, wenn sie dabei ist, wirklich gut benimmt. Ich mache das aus Dreierlei Gründen kaum: Sie läuft grottenschlecht neben dem Fahrrad. Und wir fahren oft mit dem Fahrrad, um A-B- Strecken zurückzulegen. In Klamottenläden, Supermärkten, auf Spielplätzen und co ist es eh nicht erlaubt.
Ich sortiere unser Familienleben also um den Hund herum oder den Hund um das Familienleben. Wir sind ja auch oft zuhause oder in Feld, Wald und Wiese unterwegs, da ist sie natürlich dabei. -
Das Alleine bleiben wird nach 6-7 Wochen wirklich noch nicht klappen, wenn du Glück hast, ist der Hund leise- aber das einhalten...? vielleicht kannst du einen Kompromiss eingehen- einen Junghund? Auch Züchter haben manchmal Junghunde. Wir haben das bewusst so gemacht, weil wir beide arbeiten waren- unser Hund war fast 7 Monate alt, als er zu uns kam- und er konnte damals allerhöchstens 5 Stunden durchhalten!Ich weiß noch- wir sind noch lange abends um 23 Uhr rausgegangen, damit er bis morgens um 6 durchhält- bestimmt, bis er 10,11 Monate alt war. Tagsüber sind wir alle 4 Stunden gegangen, ich bin schnell von der Arbeit für eine 15-Minuten Runde gekommen. Wir sind schon nach einer Woche "Eingewöhnung" aufs Ganze gegangen- unser Hund konnte lt. Vorbesitzern zu der Zeit 4 Std. allein bleiben, bei uns musste er dann 7 Std.- mit kurzer Gassi- Zwischenpause nach 4Std.- gottseidank hat er nie gebellt, sondern geschlafen oder mit dem Kong gespielt. Heute hat er´s besser, die 7 Stunden gibts nur noch am Dienstag- an den anderen Tagen sind es nur 2-3.
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Klar, das finde ich prima. Und klar wird sie mit euch mitgehen- Hunde gewöhnen sich recht schnell um, und da sie euch sowieso schon kennt und sicher auch mag, wird ihr das noch leichter fallen- und deiner Schwester sicher auch, weiß sie ihn doch in guten Händen und kann sie jederzeit sehen.
Als Erfahrung kann ich nur beitragen, dass meine Tante mal eine Woche auf unsere Hündin aufgepasst haben, als wir im Urlaub waren- als wir wiederkamen hat unsere Hündin sich nicht gerade vor Freude überschlagen- sie tat, als wären wir nur 10 Minuten weg gewesen- sie fand´s mit meiner Tante ganz nett und wäre sicher auch wieder mit ihr mitgegangen, obwohl wir da waren..
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Ich würde schon bald anfangen. Nicht mit einem leeren Wagen, aber zum Beispiel damit, dass etwas "hinter ihr her schleift". Lange Leine auf beiden Seiten am Geschirr, daran gebunden in etwa 1 oder 1,5m Abstand einen leeren Sack, der auf dem Boden schleift. Damit das Gefühl gewohnt wird, damit das nichts Fremdes ist. Einfach ab und zu mal spielerisch, ein paar Mal pro Woche ein paar Minuten.
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Nur kurz: So eine Op-Versicherung würde ich weglassen, das ist doch unnötig- spare das doch auf einem DiBa-Konto, da gibts sogar noch Zinsen, und wenn du das Geld nie brauchst, hast du es immer noch.
Wir schwanken auch manchmal ein bisschen zwischen -später wieder einen Hund- und -kein Hund mehr-. Schön ist das Kuscheln, das Herumlaufen in der Natur im Sommer, der gute Freund. Doof ist eiskaltes Matschwetter im Winter, dass man nach einem langen Tag doch nochmal losmuss, dass Urlaube sich tatsächlich nach dem Hund richten- unser Hund lehnt Hundepensionen nämlich ab :-/
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Ziegen müssen einen Unterstand haben. Haben sie nichtmal einen Baum oder ein Gebüsch?
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Hmm. Ich glaube schon, sie entzückt mich immer wieder, außerdem ist sie sooo hübsch und ganz lieb :-) Könnte ich die Zeit zurückdrehen, würde ich mich aber mehr auseinandersetzen, und einen Hund wählen, der etwas geduldiger und wesensstärker ist. Das wäre einfach praktischer.
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Das wird bestimmt so bleiben!
Ich denke, dass da auch Veranlagung eine Rolle spielt- ist es ein ängstlicher Hund, ist er Neuem gegenüber offen, ist er gelassen, ist er schnell wütend...
Bei unserem Hund ist interessant, dass unsere 9jährige (sie war 4, als Hund zu uns kam) mittlerweile einen ähnlichen Stand wie wir hat (nur läuft sie bei ihr auffallend besser an der Leine) sie hört sofort auf das, was sie sagt, begrüßt sie genauso und kuschelt sehr gerne mit ihr- und unsere 3jährige genießt Kleinkindfreiheit, sie darf alles- sogar ihr ausversehen auf den Schwanz treten oder den Knochen wegnehmen- aber hören tut unser Hund nicht, wenn die Kleine was sagt. (sehr niedlich ist das übrigens! wir unterbinden es, da es keinen Wert hat) Sie schaut sie nur an und wedelt mit dem Schwanz oder legt sich einfach hin oder geht weg. Sie würde unserer Kleinen auch Essen aus der Hand klauen, wenn ich kein Auge darauf hätte- ist in Laika´s Rangordnung also eindeutig ein ungefährlicher Winzling. Klettert die Kleine auf meinen Schoß, auch wenn Hund gerade von mir gekrault wurde, verzieht sie sich sofort respektvoll- da weiß sie wohl intuitiv, dass mein Nachwuchs bei mir Vorrang hat, wenn dieser zu mir kommt- obwohl ich sie in solchen und ähnlichen Situationen fast nie weggeschickt, aber immer ignoriert habe.Fremde Kinder sind nicht immer gut- manche mag sie auf Anhieb, vor manchen hat sie regelrecht Angst- auch wenn die nur an der Tür stehen. (...Ausstrahlung?) Grundsätzlich entspannt sie bei größeren Kindern, bei kleineren ist sie eher auf der Hut, ist aber grundsätzlich erstmal freundlich.