Beiträge von cereza

    Wir haben einen Bordercolliemix und der kommentiert auch gerne und alles.... und ich finde das ganz, ganz furchtbar, richtig nervig sogar. Niedlich ist das überhaupt nicht *args* Ich bin froh, dass wir das im Griff haben- unser Hund ist mittlerweile schon 5 Jahre alt.

    Und ich wollte nochmal anmerken, dass du deinen Hund sicher richtig gut finden wirst, wenn er dir Freude macht- auch, wenn er nicht so aussieht, wie du es dir ursprünglich vorgestellt hast- ein Hund hat ja Ausstrahlung, bewegt sich, ist lustig, schaut dich an, spielt mit dir, mag dich- die Erfahrung habe ich schon selbst mit einem Bearded collie gemacht, den ich optisch gar nicht gut finde- als ich einen kennengelernt habe, war ich wirklich begeistert und richtiggehend verliebt- sein Aussehen habe ich auf einmal kaum noch wahrgenommen und fand ihn sogar niedlich.

    Bis ich 16 war, hatten wir einen Bernersennenhund, der hat auch manchmal nach mir geschnappt, bis ich 12, 13 Jahre alt war- danach nicht mehr. Ich hatte deshalb nie Angst vor ihm, er hat auch nie ernsthaft geschnappt, immer nur in die Luft und "nach" mir. Iich nehme mal an, dass das auch in eurem Fall eine Zurechtweisung des "Jüngeren" war, vielleicht weil Hund gerade etwas unter Stress steht, er merkt ja auch die Stimmung zwischen dir und deiner Freundin. Bitte sie doch, das Thema zugunsten eines entspannten Urlaubes fallenzulassen und wenn es ihr sehr wichtig ist, zuhause noch einmal darüber zu sprechen. So habt ihr alle eure Ruhe.

    Ich finde eine Flexileine nicht schlimm- warum auch? Wie du schon sagst, es ist eine "selbsteinfahrende Schleppleine"- für kleine Hunde ist das doch prima, wenn er großflächig schnüffeln können darf, aber nicht abgeleint werden soll. Wir benutzen keine, weil unser Hund zu groß ist- ist sie voll ausgefahren, und er zieht, würde ich hinterherfallen- mit einer normalen und üblichen Schleppleine ist er problemlos zu halten.

    Wenn unser Hund knurrt, (was er selten tut) nehmen wir ihn aus er Situation. Wir schicken ihn auf seinen Platz und danach reicht in aller Regel ein lässiges, ruhiges "Halt deinen Schnabel".
    Habt ihr schonmal an Knurren aus Unsicherheit gedacht? Unser Hund war lange, lange sehr unsicher und ängstlich- umso mehr er konnte und kannte, umso mehr legte sich das.

    Sie erkennt schon mein Auto am Geräusch und steht bereits schwanzwedelnd und manchmal fiepend (je nachdem, wie lang ich weg war) an der Tür, wenn ich mich dem Haus nähere. Wenn ich reingehe, sage ich "Halloo, na du", streichele sie 2,3 oder 4,5 oder 6,7 :-) Mal und dann sage ich sowas wie "gut jetzt" und dann geht sie mit mir in die Küche. Anspringen und Abschlecken ist bei uns zur Begrüssung verboten, woran sie sich auch prima hält.

    Das gibt sich. Ich denke, das ist die Umstellung, das 3. Zuhause, das ist etwas stressig, außerdem das junge Alter, in dem Knabbern eh´ super ist. Unsere Hündin war 7 Monate, als wir sie bekommen haben, konnte bei den Vorbesitzern auch allein bleiben, sie hat bei uns in den ersten 3 Monaten auch hin und wieder am Türrahmen geknabbert, wenn sie allein war, oder etwas zerfetzt. Das hat plötzlich aufgehört. Ich habe immer einen Kong mit Gemüse, Joghurt und/oder Leckerlis gepackt und immer darauf geachtet, dass sie einen Kauknochen hat.

    Ich kann nicht verstehen, was man mehr lieben könnte, als ein Leben mit Kindern. Das ist bunt, erstaunlich, vielfältig und macht sehr glücklich. Meinen Beruf liebe ich auch, sehr sogar- aber ohne Kinder wäre mein Leben nicht erfüllt. Es gibt doch so viel auf der Welt, es gibt die Natur, es gibt Kunst, es gibt Musik, Formen, Farben, Stoffe, Autos, Kinder, Menschen, andere Länder- wie kann man sich da fokussieren, sein Blickfeld einengen und sich nur noch einer Sache verschreiben?

    Und nun zur eigentlichen Frage: Sprich deinen Tierarzt doch einmal an, ob er auch- vielleicht auch als Ausnahme mit Aufwandsentschädigung- Hausbesuche macht. Bei uns in der Gegend bieten das viele Tierärzte an, wir haben unsere alte Hündin auch bei uns zuhause einschläfern lassen,damit sie ruhig und friedlich einschlafen kann.
    Das Zittern als alleiniges Symptom war sicher nicht so schlimm, ich denke da an eine Mischung aus Schock, Schmerz und Erleichterung- der Körper versuchte vielleicht, damit die Spannung abzulegen. Ich freu´ mich für euch, dass alles gut ausgegangen ist!

    Bei unserem Hund- ich kenne keine Geschwister, nur von Fotos- die sahen übrigens alle recht unterschiedlich aus- sind alle 3 Rassen zu sehen und auch zu merken. Das ist ganz lustig, aber alles recht positiv. Sie ist eine Mischung aus Bordercollie/Labrador (Mutter) und Bernersennenhund (Vater). Sie ist groß wie ein Bordercollie, auch so gezeichnet, hat etwas längeres Fell als ein Labrador- kuschelig also- und auf dem Rücken leichte Wellen wie ein Bernersenne. Sie ist ungeduldig, sensibel, schnell und wendig wie ein Bordercollie,verschmust wie ein Labrador- sie versucht sogar, auf den Schoß zu klettern! und wachsam und grenzenlos geduldig ggü. der eigenen Familie wie ein Bernersennenhund.
    Bei uns kann man also tatsächlich sagen- äußeres=inneres= alles vorhanden.

    Hm. Wir wohnen in der östlichsten Stadt Deutschlands, und von Tierdiebstählen hab ich noch nicht gehört. Unser Hund würde sich auch nicht stehlen lassen. Außerdem ist er im Haus. Von daher hab ich mich mit dem Thema noch nie auseinander gesetzt. Wie ist es denn in eurer Region? Mach dich nicht verrückt! :-)