Klar, das kann sie doch gerne machen. Ich schaue immer, wie die anderen Hundebesitzer reagieren, die meißten sehen das ähnlich wie wir. Man merkt ja auch schon oft vor dem Beschnüffeln an Körperhaltung, Blick und co. ob die Hunde sich "grün" sind oder nicht.
Beiträge von cereza
-
-
Wir haben eine Wuschelhündin :) das Fell ist so 7cm lang. Sie riecht nicht, außer, wenn sie läufig wird- dann riecht das Fell für 1,2 Wochen gar nicht gut- ich nehme mal an, dass ist hormonell bedingt....
Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich bei einem langhaarigen Hund einfach mehr absetzen kann, was Bakterien bilden und Geruch entwickeln kann. -
Bring ihr "Gib Laut" bei. Unsere frühere Hündin war Rettungshündin, und sie interessierte, ganz Bernersennentypisch, keinerlei Spielzeug, nur Essbares. Ich bin irgendwann mal mit einer Wasserpistole 1,5m erhöht auf einen Baum geklettert und habe in der Gegend herumgespritzt- das fand sie so super, dass sie mich bellend immer wieder zum Spielen aufgefordert hat und innerhalb 2 Stunden zuverlässig "Gib Laut" konnte *lach*
-
Unser Hund hat in so einer Situation auch mal geschnappt, allerdings ohne zu treffen- eine Frau ist ihm mit ihrem Absatzschuh auf die Pfote getreten- deshalb ist er ja nicht böse, das ist eine Schreckreaktion und ganz natürlich und eben "dumm gelaufen". Mehr, als den Hund neben sich an der Leine zu haben, kann man ja nicht machen...?
Wir bringen unseren Kindern bei, rücksichtsvoll mit allen anderen Lebewesen umzugehen, wäre mir das passiert, hätte ich ein gegenseitiges Entschuldigen gut gefunden. Ich bin wirklich mehr Mama als Hundebesitzerin, aber die Reaktion der Eltern, wenn die Situation wirklich so war, wie beschrieben, finde ich überzogen. Man kann von einem Tier einfach keine endlose Geduld und Rücksichtnahme in jeder Situation erwarten. Das können die wenigsten Menschen, und Tiere sind nunmal impulsiver- das ist ganz klar, ihr Gehirn ist nicht so hochentwickelt wie bei uns.
Solche Situationen passieren eben im Leben, solange nichts schlimmeres als ein blauer Fleck bei beiden passiert ist, ist doch alles paletti. Nächstes Mal passen alle besser auf und gut ist es.
-
Ich würde einfach scharf "Schluss jetzt!!!" oder "Aus!!" oder beides sagen und mich wegdrehen. Außerdem könnt ihr ihm doch "Geh auf deinen Platz" beibringen. So macht mein Mann das immer, er kommt rein, wenn unser Hund freudestrahlend ankommt, sagt er "geh auf deinen Platz!", ruft unseren Hund danach entweder zu sich oder geht selbst zum Platz und sagt kurz Hallo. Unser Hund springt zwar nicht an, hüpft aber ständig schwanzwedelnd um uns im Kreis herum. Und so lässt sich das prima abbrechen.
-
Das hat unser Hund auch gemacht. Er ist so durchgedreht, dass er sogar nach unserem großen Kind geschnappt hat und auch nach uns, wenn wir unser Baby auf dem Arm hatten. Wir haben jede Art von Agression in aller Strenge unterbunden und den Hund auf den Platz geschickt, wenn er nur böse geschaut hat. Gleichzeitig hat unser Hund sich Windeln aus dem Müll geholt und den Inhalt gefressen, wenn wir außer Haus waren (i-gitt), außerdem mehrere Schnuller zerkaut. Nach ein paar Wochen wurde es besser, nach 3 Monaten war das Thema erledigt. Der Hund hat die Windeln, die Schnuller und auch die Kinder in Ruhe gelassen. Heute sind sie die besten Freunde. Und nach dieser Phase war unser Hund allgemein gereifter und souveräner- im gesamten Alltag.
Das wird bei euch sicher auch so, euer Hund ist genauso jung wie unserer damals und deshalb bestimmt ein wenig überfordert mit dieser Situation. Lasst ihm Zeit, lasst ihn an Shirts und Windeln und Kinderwagen schnüffeln, gebt gut Acht und seid sehr streng. Dann wird das schon. -
Lagotto ist ein Jagdhund, oder? Hmm, geht sowas denn...? Wenn er mit in der Praxis ist, sollte er ja eher rumliegen gut finden statt langer Touren. (Auch, wenn mehrmalige Gassigänge am Tag natürlich selbstverständlich sind)
Tierschutz fällt definitiv aus. Aber ein netter, ruhiger Omi-hund von privat wäre vielleicht drin, nur, wenn er mich richtig überzeugt. Aber eher brauche ich einen Welpen, damit der Lebenslauf geradlinig ist, am besten aus einer Zucht, die schon Therapiehunde hervorgebracht hat, damit die Chance richtig hoch ist, dass er sich eignet :-) Es darf auf keinen Fall passieren, dass er um sich schnappt, wenn er irgendwas nicht gut findet.
Eingesetzt werden würde er, denke ich, 1-3h am Tag, ansonsten habe ich mir vorgestellt, dass er sich unterm Schreibtisch oder auf seinen Platz verkrümelt oder sich meinetwegen von Patienten im Wartezimmer streicheln lässt- es gibt ja scheinbar durchaus Hunde, die sowas den ganzen Tag gut finden- oder zuhause mit unserem anderen Hund.
Die kleinen schaue ich mir mal an, Havaneser sagt mir was, der wäre ja niedlich und klein, wenn er jetzt noch geduldig wäre...?
Auch ein großer Hund wie ein Labrador wird es definitiv nicht, auch, wenn ich weiß, dass die natürlich wunderbar geeignet sind. Bei uns muss es was kleines sein.
-
Hallo Foris,
ich bin Physiotherapeutin, spezialisiere mich gerade auf Kinder, werde in absehbarer Zeit eine auf Kinder spezialisierte Praxis eröffnen und suche einen kleinen Therapiehund.
Er sollte:
-klein sein, auf keinen Fall größer als Jack Russel Größe
-Aussehen: niedlich wäre nett, aber natürlich zweitrangig
-therapiehundtypisch ruhiger Charakter und co.
-mit ruckartigen Bewegungen auskommen (behinderte Kinder)- also kein ängstlicher Typ sein
-kein Wach- und/oder Schutztrieb, nicht derwischmässig, bellfreudig, aufgeregt, ist ja klar.Wir haben eine 5jährige Hündin, die als Therapiehund nicht geeignet ist- Bernersennen-Bordercollie-Labrador-Mix, zu sensibel, zu wachsam, zu sehr auf unsere Familie fixiert- andere Menschen interessieren sie nicht und sie geht ihnen aus dem Weg. Der kleine würde also in Gesellschaft leben. Noch einen großen Hund möchte ich nicht zuhause haben, deshalb die Größe, außerdem sehe ich in der Größe einen Vorteil bei hundevorsichtigen Menschen und Handlichkeit.
Habt ihr irgendwelche Vorschläge? Ich habe mich noch nie mit kleinen Hunderassen beschäftigt....
-
Hallo,
arbeiten gehen kannst du auch mit Hund, auch 30 Stunden- das machen alle Leute :-)
Die Sache mit den Sozialkontakten verhält sich bei uns zwiegespalten- wir haben 2 Kinder, unsere "normalen" Freunde,va. wenn sie auch kleine Kinder haben, müssen den Hund nicht unbedingt dabei haben, wenige davon können Hunde grundsätzlich gut leiden. Bei diesen Treffen ist unser Hund also eher nicht dabei. Dann gibt es die Hundekontakte, Menschen, mit denen und dessen Hunden wir manchmal oder auch öfter spazieren gehen- alle aus unserer Nachbarschaft- mit denen es nett ist, zu sprechen, wir aber nicht enger befreundet sind.
Ich fühle mich im Alltag durch unseren Hund schon manchmal eingeengt (reisen, feste Gassigehzeiten, Wochenendtrips, manchmal sogar Besuch von Menschen, die Hunde nicht gern haben), allerdings ist nichts so schön, wie lange Spaziergänge, vor allem am frühen Morgen, die Natur, der Regen, die Luft, die Farben... außerdem das weiche Hundefell, die schönen Fotos von ihr mit "Hundeblick", diejenige, die dich als Erstes begrüßt, wenn du nach Hause kommst,....
An deiner Stelle würde ich, statt eines eigenen Hundes, den Hund des Onkels "nutzen", wenn er dann einen hat und auch noch direkt nebenan wohnt- das ist doch ideal, für euch beide! Du kannst alle Vorteile eines Hundes haben, ohne dabei eingeschränkt zu sein.Und dein Onkel freut sich ganz sicher auch, wenn er Unterstützung hat- das bedeutet mehr freie Zeit für ihn! Du kannst Gassi gehen, dabei neue Menschen kennenlernen, mit dem Hund kuscheln, mit ihm Spielen- und wenn es deine Situation nicht mehr zulässt, machst du das eben wieder seltener. Du hast also einen Hund, und bist trotzdem frei :-) -
Es ist völlig normal, dass kleine Kinder Angst vor einem Hund haben. Stell dir mal den Größenunterschied vor... Ich weiß noch, als ich klein war, kam mir die Katze meiner Großmutter riesig vor. Meine 3jährige Tochter hat Angst vor allen Hunden, bei Kleinen quietscht sie auch manchmal und springt beiseite (-weil es unbekannter ist...?) nur vor unserem nicht- und der ist immerhin 55cm groß. Ich bin froh, dass wir bisher nur sehr verständnisvollen Hundebesitzern begegnet sind und ich finde es unpassend, das nicht gut zu finden- man selbst als Hundebesitzer ist verantwortlich, dass andere Menschen -gerade Kinder- durch den Hund nicht beeinträchtigt werden. Ist er nicht abrufbar, wenn jemand kreischt- was verständlich ist, für einen Hund ist das ja sehr interessant- muss er an die Leine. Möchte man, dass Kinder keine Angst vor Hunden haben, geht man eben freundlich zu den Eltern und klärt ein bisschen auf. Daraus können nette Gespräche entstehen. Vor uns sind schon manchmal Hundebesitzer stehen geblieben, die sehr freundlich erzählt haben, was für einen netten Hund sie haben und das der gerne gestreichelt werden kann.