Hallo Melanie,
noch ein ehemaliger Hibbel meldet sich zu Wort. Meine, ein Pyrenäenschäferhund, war als Welpe nicht ruhigzustellen. Als sie älter wurde, dachte ich, Hund muß ausgepowert werden und habe immer mehr mit ihr gemacht. Klar, je mehr ich gemacht habe, desto mehr ist sie raufgefahren. Ging so weit, daß ich von Hundetrainern die Aufforderung bekommen habe, sie mit Beruhigungsmitteln ruhig zu stellen. Irgendwann kam der Moment, in dem sie aggressiv wurde. Und ich war nur noch ein Nervenbündel. Dann kam ein Seminar mit Turid Rugaas. Und da sind mir die Augen aufgegangen. ab dem Moment wurden SÄMTLICHE Aktivitäten abgesetzt. Weder Hundeplatz, noch Rettungshunde, noch spielen, noch endlose Gassigänge. Wir haben über 6 Monate!!!! gebaucht, um unseren Hund auf Normallevel zu bekommen. Man hat sogar gemerkt, wie gut es ihr tut, einfach nur Gassi zu gehen, auch da keinerlei Aktivitäten.Heute ist sie 4 1/2 und sehr ausgeglichen. Allerdings muß ich extrem aufpassen und nach sehr ereignisreichen Tagen unbedingt Ruhetage einhalten.
Inzwischen machen wir lauter Sachen, die wenig "Action" beinhalten. Obedience, Suchspiele, Mantrailing (für den Hausgebrauch), etwas Dogdancing.
Wie Corinna schon geschrieben hat, eine Woche ist viel zu kurz, um eine Aussage machen zu können. Wie gesagt, bei uns waren es Monate.
Aber glaube mir, man bekommt die Hibbel runter und man tut ihnen damit noch einen riesen Gefallen. Das ganze Zusammenleben wird entspannter und harmonischer.
Der Weg vor Dir kann lang werden, aber es gibt ein Ziel.
In diesem Sinne, viel Erfolg
wünscht Christine