Beiträge von Kristine

    Hallo,

    hatten wir auch gerade. Meine hat ständig Gras gefressen. Habe einen Tread reingestellt Grasfressen-Magenübersäuerung. Mir hat die Tierärztin geraten, dem Hund abends vorm Bettigehen noch eine Scheibe trockenen Toast zu geben. Und evtl Maaloxan gegen Magenübersäuerung. Hilft super, Erbrechen ist weg, Grasfressen ist weg.

    Ich finde es erschreckend, wenn der Tierarzt ohne genaue Untersuchung und Diagnose einfach auf gut Glück Antibiotikum in den Hund reinhaut.


    Grüße Christine

    Hallo,

    wir hätten auch noch was Leckeres zu bieten: Fuchsscheiße. Das ist das abartigste, was wir mal hatten. Für frischen Mundgeruch sorgt selbiges, allerdings vom Menschen.

    Und die Nacktschnecken, die sind ganz oben in der Favoritenliste. Für mich fast noch schlimmer als die Fuchs...., den Glibber bekommt man praktisch nicht mehr weg. Aber was solls, ist ja nur am Hals. Stellt Euch mal nen Hund vor, der rundum Parfüm Nacktschnecke drauf hat. Ich stelle mir grade so vor, daß meine Hündin mal wieder nicht rechtzeitig bremsen kann. Ab geht die Post.
    Brrrrr.

    Grüße Christine

    Hallo,

    das ging ja schnell. Da hattet Ihr wohl totales Glück, einen Hund zu bekommen, der fast allen Euren Wunschvorstellungen entspricht.

    Schade, daß man Lizzy nicht sagen kann, am Dienstag bekommst Du ein neues zuhause. Dann könnte sie sich doch auch schon freuen. :freude:

    Ich wünsche Euch ganz viel Spaß mit der Kleinen

    Christine

    Hallo Melanie,

    noch ein ehemaliger Hibbel meldet sich zu Wort. Meine, ein Pyrenäenschäferhund, war als Welpe nicht ruhigzustellen. Als sie älter wurde, dachte ich, Hund muß ausgepowert werden und habe immer mehr mit ihr gemacht. Klar, je mehr ich gemacht habe, desto mehr ist sie raufgefahren. Ging so weit, daß ich von Hundetrainern die Aufforderung bekommen habe, sie mit Beruhigungsmitteln ruhig zu stellen. Irgendwann kam der Moment, in dem sie aggressiv wurde. Und ich war nur noch ein Nervenbündel. Dann kam ein Seminar mit Turid Rugaas. Und da sind mir die Augen aufgegangen. ab dem Moment wurden SÄMTLICHE Aktivitäten abgesetzt. Weder Hundeplatz, noch Rettungshunde, noch spielen, noch endlose Gassigänge. Wir haben über 6 Monate!!!! gebaucht, um unseren Hund auf Normallevel zu bekommen. Man hat sogar gemerkt, wie gut es ihr tut, einfach nur Gassi zu gehen, auch da keinerlei Aktivitäten.Heute ist sie 4 1/2 und sehr ausgeglichen. Allerdings muß ich extrem aufpassen und nach sehr ereignisreichen Tagen unbedingt Ruhetage einhalten.

    Inzwischen machen wir lauter Sachen, die wenig "Action" beinhalten. Obedience, Suchspiele, Mantrailing (für den Hausgebrauch), etwas Dogdancing.

    Wie Corinna schon geschrieben hat, eine Woche ist viel zu kurz, um eine Aussage machen zu können. Wie gesagt, bei uns waren es Monate.

    Aber glaube mir, man bekommt die Hibbel runter und man tut ihnen damit noch einen riesen Gefallen. Das ganze Zusammenleben wird entspannter und harmonischer.

    Der Weg vor Dir kann lang werden, aber es gibt ein Ziel.

    In diesem Sinne, viel Erfolg
    wünscht Christine

    Hallo,

    ich denke schon, daß TT was bewirkt. Ich habe meine mal bei Animal Learn touchen lassen und dort Einzelstunden genommen, um ein paar Griffe zu lernen. Damals war mein Hund sehr gestresst. TT mit Veränderung gewisser Dinge hat mir einen deutlich ausgeglicheneren Hund beschert. Heute touche ich meine, wenn sie mal wieder besonders hibbelig ist. Ich geniesse diese Zeiten, sie sind sehr innig, ich selber komme auch zur Ruhe, da ich mit dem Touch ganz speziell atme. Habe eine Bekannte, die gute Erfahrungen mit dem Körperband gemacht hat.

    An Büchern kenne ich auch nur das schon erwähnte.

    Grüße Christine

    Hallo,

    ich könnte mir bei Euch 2 Sachen vorstellen.
    Das eine ist, daß Deine Kleine sehr früh kastriert wurde und evtl im Laufe dieser Kastration irgendein Trauma erlitten hat. Sei es, daß sie noch nicht in der Narkose war und alleine beim Tierarzt bleiben musste, sei es ein zwischenfall bei der OP , z.B. Narkose zu wenig und Schmerzen, sei es ein unangenehmes Erlebnis beim Aufwachen. Hier könnte man ewig spekulieren, man weiß es eben nicht. Aber durch dieses Trauma steht Deine Kleine sozusagen unter Strom, d.h. sie ist ohne Ende gestresst. Streß braucht bekannlich relativ lange, um abgebaut zu werden. Das könnte ein Grund sein, für ihr jetziges Benehmen. Zum Streß passen könnte die Unsauberkeit und die Häufigkeit des Pipimachens.Durch Streß kommt es zu einer verschiebung im wasserhaushalt, verbunden mit deitlich erhötem urinieren. Weiterhin die Zerstörungswut. Ist auch ein Zeichen von starkem Streß. Dann das Bellen. Auch das kann ein Zeichen für totale Überforderung sein.
    Gegen wir weiter zur Beißerei. Auch das deutliche Anzeichen von Streß und Übererregtheit.

    Evtl. kannst Du nochmal den Tierarzt fragen, ob da irgendetwas vorgefallen ist.

    Das zweite wäre schon die Möglichkeit, daß Du Deine Kleine nach der OP sehr verhätschelt hast. Daraus resultierend nutzt sie Dich nun aus.

    Aber wie gesagt, Punkt 2 glaube ich nicht so recht. Ich tendiere sehr stark zu 1, denn es sind zu viele Anzeichen, die alle gleichzeitig auftreten.

    Bring Ruhe rein, bleibe konsequent, putsche sie die nächste Zeit nicht auf.

    Viel erfolg wünscht Christine

    Hallo Michelle,

    nimm Dir vor, nächstes Jahr um dieselbe Zeit hier nochmal zu posten. Ich wette!!! mit Dir, daß Du da völlig anderer Meinung sein wirst. Dein Hund ist in einer "schrecklichen" Phase. Vielleicht wird sie noch schrecklicher. Das was Du tun musst, ist gelassen bleiben und üben, üben, üben. Verliere nicht die Nerven, bleibe einfach souverän. hähä, leichter gesagt, als getan.
    Ich war in dieser Phase so oft kurz davor, entweder meinen Hund oder mich zu erschiessen. Inzwischen ist unsere 4 Jahre alt (Du merkst, ich habe sie leben lassen) und viele Sachen haben sich quasi von selbst erledigt, z.B. jeden anspringen müssen. o.k. neue Probleme sind auch dazu gekommen, aber die sind irgendwie durchschaubar.

    Ich wünsche Dir ganz ganz viel Spaß mit Deiner Kleinen, ganz gute Nerven (die Du bitte nie verlieren mögest)

    Grüße Christine

    Hallo,

    das Problem hatten wir auch. Im Prinzip kann ich nur sagen Augen zu und durch. Es wird irgendwann besser. Wir haben endlos versucht, irgendwie einzuwirken, hatten aber 0 Chance. Die meisten, die angesprungen wurden haben reagiert und noch dazu freudig. "ach ist der süß" "so nett" das heißt der Hund wurde jedes Mal für sein Tun bestätigt. Da kannst Du hundert mal sagen, bitte nicht beachten, bitte umdrehen. Es geht einfach nicht. Irgendwann wars mir auch egal. Wer meinen Hund gelockt hat, der musste damit leben, angesprungen zu werden.
    So mit 1 Jahr wurde es deutlich besser. heute ist sie 4 und anspringen ist kein Thema mehr.

    Grüße Christine