Aber man kann doch gar nicht pauschal sagen der Hund der mit 6 Monaten schon super hört ist überfordert und hat keine Jugendzeit. Oder? Ich mein der Hund machte genau so viel Blödsinn wie andere auch nur dass wenn ein Nein kam, er dass auch befolgt hat.
Guut wie es dann im Pubertären Alter aussah weiß ich nicht.
Kristine: Natürlich frage ich mich jedesmal, woran liegt es dass er das Kommando nun nicht befolgt? Hab ich mich falsch ausgedrückt? Oder zu viel Ablenkung (obwohl ich das bei einem 2,5Jahre altem Hund nicht mehr gelten lasse bzw. nur äußerst selten)? Also was dann tun? Klaro gibt es Tage an denen ich mir sage "Komm vergiss es" und wir gehen weiter und machen es in 20m nochmals. Aber ist das konsequent? Nein, eigentlich nicht. Ich stelle mir immer die Frage wie oft kann man soetwas machen? Und wann hat der Hund kapiert dass er es nicht tun muss?
Und gerade bei Jagdhunden die also auch jagen gehen, frag ich mich manchmal was daran gut sein soll sie immer nur positiv zu erziehen sie dafür aber nie von der Leine können? Weil sie z.B. das Down (meinetwegen auch Platz) nicht sofort ausführen. Wäre da nicht ein bisschen ZWang in Ordnung, um den Hund auch so laufen lassen zu können und entspannter spazieren zu gehen? Also ich bin mir da überhaupt nicht sicher.
Gerade auch wenn es das Leben des Hundes gefährdet.
Bsp. Eine Hündin hat Züge gejagt, die ist also echt auf die Schienen gewetzt und dem Zug hinterher. Horror pur für jeden HH. Der besitzer also Schleppleinentraining gemacht, noch und nöcher. Doch wenn ein Zug kam war sie nicht mehr ansprechbar. Also ging sie entweder an der Leine oder Schleppe. So und dann irgendwann hat er ihr das Down beigebracht. Erst gezeigt was er von ihr will, wie man dass halt so aufbaut und dann war der Punkt dass sie es machen musste. Wenn sie es nicht tat, ihn also ignorierte wurde mit der Hand nachgefolgt. Nein man hat ihr nicht wehgetan, nur äißerst bestimmt gesagt was sie tun soll. Ob das nun so gut war oder nicht sei dahin gestellt.
Und siehe da, nach einiger Zeit gings plötzlich wieder ohne Leine, da sie sich sofort hinlegte wenn ein Zug kam. Sie wird auch von Tag zu Tag entspannter. Am Anfang lag sie da wie ein Flitzbogen, in Versuchung aufzustehen und jetzt kann man sogar schon ein paar Schritte von ihr weg gehen.
Also ist da Zwang nicht "vernünftig" eingesetzt? Wie gesagt, ich bin mir noch nicht schlüssig darüber. Aber passt ja gerade gut ins Thema.