Beiträge von Leoline

    Bei uns hält sich Leo nur im Erdgeschoss auf.
    1.Etage ist völlig tabu, schon allein wegen der Holztreppe und seinen Krallen, aber auch weil er in den Schlafräumen nichts zu suchen hat.

    In den Keller dürfte er rein theoretisch auch, will er aber nicht.

    Und ja im Erdegschoss haben wir seit 7 Tagen Türen und das irritiert ihn momentan noch etwas. Wir machens aber so dass die Wohnzimmertüren (also zur Küche und zum Flur) offenstehen. Erstens damit er sich ein bisschen freier bewegen kann und zweitens würde man sonst im Wohnzimmer eingehen, weil der Kamin rund um die Uhr an ist und drittens braucht man dann für die anderen Räume keine Heizung anmachen.
    Da sein Korb im Büro liegt ist das ein bisschen blöd, die ist mal auf und mal zu. Wie wir gerade dran denken. ( 3Jahre ohne Türen sind auch für uns eine Umstellung)

    Und ja im Wohnzimmer ist der Teppich ebenfalls absolutes Betretverbot. Da dieser weiß ist und das Ledersofa keine Kratzer abkriegen soll.

    Aber man kann doch gar nicht pauschal sagen der Hund der mit 6 Monaten schon super hört ist überfordert und hat keine Jugendzeit. Oder? Ich mein der Hund machte genau so viel Blödsinn wie andere auch nur dass wenn ein Nein kam, er dass auch befolgt hat.
    Guut wie es dann im Pubertären Alter aussah weiß ich nicht.

    Kristine: Natürlich frage ich mich jedesmal, woran liegt es dass er das Kommando nun nicht befolgt? Hab ich mich falsch ausgedrückt? Oder zu viel Ablenkung (obwohl ich das bei einem 2,5Jahre altem Hund nicht mehr gelten lasse bzw. nur äußerst selten)? Also was dann tun? Klaro gibt es Tage an denen ich mir sage "Komm vergiss es" und wir gehen weiter und machen es in 20m nochmals. Aber ist das konsequent? Nein, eigentlich nicht. Ich stelle mir immer die Frage wie oft kann man soetwas machen? Und wann hat der Hund kapiert dass er es nicht tun muss?

    Und gerade bei Jagdhunden die also auch jagen gehen, frag ich mich manchmal was daran gut sein soll sie immer nur positiv zu erziehen sie dafür aber nie von der Leine können? Weil sie z.B. das Down (meinetwegen auch Platz) nicht sofort ausführen. Wäre da nicht ein bisschen ZWang in Ordnung, um den Hund auch so laufen lassen zu können und entspannter spazieren zu gehen? Also ich bin mir da überhaupt nicht sicher.
    Gerade auch wenn es das Leben des Hundes gefährdet.
    Bsp. Eine Hündin hat Züge gejagt, die ist also echt auf die Schienen gewetzt und dem Zug hinterher. Horror pur für jeden HH. Der besitzer also Schleppleinentraining gemacht, noch und nöcher. Doch wenn ein Zug kam war sie nicht mehr ansprechbar. Also ging sie entweder an der Leine oder Schleppe. So und dann irgendwann hat er ihr das Down beigebracht. Erst gezeigt was er von ihr will, wie man dass halt so aufbaut und dann war der Punkt dass sie es machen musste. Wenn sie es nicht tat, ihn also ignorierte wurde mit der Hand nachgefolgt. Nein man hat ihr nicht wehgetan, nur äißerst bestimmt gesagt was sie tun soll. Ob das nun so gut war oder nicht sei dahin gestellt.
    Und siehe da, nach einiger Zeit gings plötzlich wieder ohne Leine, da sie sich sofort hinlegte wenn ein Zug kam. Sie wird auch von Tag zu Tag entspannter. Am Anfang lag sie da wie ein Flitzbogen, in Versuchung aufzustehen und jetzt kann man sogar schon ein paar Schritte von ihr weg gehen.

    Also ist da Zwang nicht "vernünftig" eingesetzt? Wie gesagt, ich bin mir noch nicht schlüssig darüber. Aber passt ja gerade gut ins Thema.

    Zitat

    Ich weiss, weil ich darüber so baff war, das diese Hunde nicht nur Schimpfe kriegen. KEINE Mutmassung. Und wenn ein 5 Monate alter Hund schon die Goldprüfung laufen könnte, dann ist er einfach in knappen 5 Monaten total überfordert und in Grund und Boden trainiert worden.
    Das ist einfach so!!! Und wenn beide Hunde absolut Angst zeigen vor ihrem Frauchen zeigen, sind sie einfach zu sensibel ?


    Dem kann ich so nicht zustimmen. In meiner früheren Hundeschule wurde mit einer Disc gearbeitet, würde ich heute evtl. auch nicht vorn vorneherein bei meinem Hund anwenden- find ich aber auch nicht schlimm. Wenn richtig angwandt!
    Naja worauf ich hinauswollte, dieser Hund war 6Monate alt und hatte bis er 5 Monate alt war nur "NEin" und seinen Namen gelernt. Einfach weiil man den rest nicht brauch. Und ab da wurde angefangen dem Hund den Rest beuzubringen und das klappte hervorragend. Also sie hat ihm das ausschließlich positiv beigebracht!!! Mit 6 Monaten war er soweit dass sie ihn Mitten in Düsseldorf ablegen konnte und gegangen ist und der Hund lag und lag und lag und hat gewartet.
    Der wahr nicht überfordert- er konnte es halt.

    Was ich mich sowieso schon immer frage ist wie so viele hier, die völlig gegen negative Einflüsse auf den Hund sind und nur positiv erziehen, dem Hund beibringen auf ein Nein zu hören. Ist ne ernst gemeinte Frage. Geht ihr hin und holt ihn dann weg?

    Naja also ich hab auch zwischendurch die Disc angewandt, würde es jetzt- wie gesagt- auch nicht tun, bzw. nur in den allergrößten Ausnahmen. Allerdings ist so eine Anwendung auch von Hund zu Hund unterschiedlich. Für den einen wäre es die reine Folter und für den anderen ist das Ding das klappert. Mehr nicht.
    Finde also irgendwo auch nicht dass man alles sofort als Zwangmittel und Gewalt abstempeln kann.

    Und verurteilen sollte man diese Leute schonmal gar nicht. Ja an manchen Tagen bin ich überfordert, weil mein Hund sich strikt weigert sich zu setzen- ich dass aber durchsetzen will. Also wie das Problem lösen? Manchmal passiert mir es dann doch dass ich ihn antippe, frei nach dem Motto "Hallo ich bin auch noch da" und im nächsten Moment könnte man sich Ohrfeigen weil es tatsächlich absolute Hilflosigkeit meinerseits ist. Aber dass ich daurch bei meinem Hund absinke glaub ich kaum. Er ist jedenfalls wie immer und versucht in keinster Weise sich eine bessere position zuzuschreiben.

    Du müsst ihn beschützen vor den anderen Hunden, gerade vor solchen die du nicht kennst.
    Ich mach es immer so, dass ich bei ihm bleib und wenn er Angst zeigt lass ich den fremden Hund nicht dran. Bzw. wenn ein Hund schon an ihm dran ist und meint einen auf Dicke Hose machen zu müssen, gibts was von mir auf den Deckel.
    Dadurch wird dein Hund dir Vertrauen lernen. Und wenn er Angst hat und wegläuft, ruf ihn zu dir- aber nur wenn du weit genug von dem Hund weg bist.

    Und wenn sonst Hunde kommen, würde ich ihn ranholen und einen Bogen machen. Er muss keinen Kontakt haben wenn er nicht will. Versuch es wenn mit Hunden wo du weißt dass die lieb und nett sein werden.

    Die anderen Hunde merken wahrscheinlich dass er Angst hat und dann macht es ja besonders Spaß einen zu mobben. Hab hier auch so einen sitzen, aber damit fahr ich bislang ganz gut.
    Besteigen sie ihn auch? Ich frag nur weil meinem dass auch nochmal geholfen hat, bzw. ihm gezeigt hat dass ich aufpasse als ich den anderen Hund ziemlich unsanft von meinem runter geholt hab.

    EIgentlich sollten das die Hundebsitzer machen, nur leider sehen die wenigsten dass so.

    Also ich hab auch 2 Hefte davon und war für den Preis wirklich enttäuscht. DIe Fotos waren unscharf und irgendwie komisch geschossen.
    Und für jemanden der schon einiges über das Barfen weiß, sind sie zu langweilig :ops:

    Kann natürlich sein dass sich das mittlerweile gebssert hat... aber das weiß ich nun nicht.

    Zitat


    Edit: Gelöscht - Urherberrechte beachten!


    Also es kann natürlich sein dass ich es nicht anders gewöhnt bin, aber ich die die ich kennengelernt habe würde ich nicht mit einem Kind losschicken.Also weil sie eben so ungestüm sind.
    Und leicht unterordnen ist auch so ne Sache. Was heisst schon leicht. ;)
    Das ist nicht zu vergleichen mit einem Goldi oder ähnlichem. Bei den Hunden ist auch nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen- Clicker Hier und Clicker da.

    Also das sind nur so meine Erfahrungen...

    Also ich hab selber keinen, trainiere aber mit welchen zusammen.

    Und alle diese Hunde haben nur Hummeln im Hintern! Gut es gab einen einzigen, da meinten aber selbst die erfahrenen Münstihalter dass das unnormal wäre (sie waren begeistert von dem Hund).
    Und alle hatten Jagdtrieb - aber dass ist in den Griff zu bekommen. Aber auch nur nach langem üben und ich glaube nicht dass man einen dieser Hunde mit auf einen Ausritt nehmen kann. Man muss die ganze Zeit aufpassen und das Wild am besten vorher schon riechen.
    Und allen Besitzern war es wichtig dass der Hund ein "Down" beherscht, einfach damit die Kontrolle da ist.

    Allerdings bei der Arbeit sind sie super! Wie die mit den Dummys arbeiten ist perfekt- sind aber auch sehr ungeduldig. Da ist nichts von Steadyness :) zu finden/sehen.

    Dennoch sind es geniale Hunde, aber es scheint schon so dass man sie auch ohne Jagteinsatz halten kann- aber halt nur wenn man unglaublich viel Zeit hat andere Dinge mit ihnen zu machen.

    Aber zu einem Goldi passt der schon (wenn dieser sportlich ist), ist zumindest bei uns zu beobachten. Ich hab einen ruhigen Setter und das reißt oft auch ein bisserl die anderen mit.