Beiträge von Floydie+Duran

    Hmmm............. ich kenne einen ähnlichen Film, weiss nicht, ob Du den meinst.

    Ein Junge lebt in den Bergen in den U.S.A. und spart sich seine eigenen Jagdhunde zusammen. Er kauft sich zwei Redbone Coonhounds, die nennt er Dan und Ann, nach einer alten Sage, in der zwei Menschen sich so sehr liebten, dass auf ihrem gemeinsamen Grab als sie starben, roter Farn wuchs. Indianersage, glaube ich.

    Nuja, die drei erleben ein paar tolle Jahre, bis die Hündin stirbt, sie wird glaube ich von einem Puma angefallen. Der Rüde stirbt vor Trauer, er liegt einfach nur so auf ihrem Grabhügel und verweigert die Nahrung.
    Die Familie muss kurz darauf umziehen und als sie mit dem Wagen weg vom Haus fahren und nochmal zurückschauen, wächst zwischen den beiden Grabhügeln der Hunde roter Farn.

    Schöner Film, Herzschmerz eben :-)

    LG
    Chrissi

    Super Thema, Christine.
    Als mein erster ganz ganz eigener Hund bei uns einzog, war ich 14. Daher eigentlich nur aufgeregt, aber nicht gestresst. Meine Mutter war schon immer cool und gelassen, und so blieb uns Aufregung, die Du beschreibst, erspart.

    Ich wollte schon immer immer immer einen Hund. Hab auch mit 4 Jahren den ersten Hund geklaut. Einfach vorm Laden abgebunden und gassi geführt. Meine Mutter dachte, sie sieht nicht richtig, als ich mit dem ankam. Danach hab ich im Dorf alles ausgeführt, was mir anvertraut wurde.
    Da ich aber ein Allergieproblem hatte (Asthma), blieben wir eher bei Meerschweinchen und Wellensittichen, Fischen, Blindschleichen, Krähen, Spatzen, usw.

    Dann zog im Nachbarhaus eine Familie mit Hund ein. Für die Kinder gekauft, kein Interesse mehr. Es war ein DSH, wunderschön. Damals hatten die noch gerade Rücken und normales Fell. Der war kurzhaarig. Weil der niemals gassi geführt wurde, kümmerte ich mich eben jahrelang darum. Da verschwand dann auch mein Asthma auf nimmerwiedersehen.

    Dann wollte ich aber nun auch meinen eigenen Hund. Also wünschte ich mir erst mal ein Pony :D
    Als meine Eltern dann dem Pony so halbwegs zustimmten, aber kein Hof im Dorf es unterstellen wollte, gab ich mich schliesslich eben 'nur' mit einem Hund zufrieden. Mein Vater war super erleichtert und stimmte zu. Unter der Bedingung, dass ich erstmal einen Ferien-Pflegehund zu mir nehme. Das war Gela, Deutsche Wachtel, jagdlich geführt, und 12 Jahre alt. Ich war überglücklich und hab mich 6 Wochen lang um sie gekümmert.

    Danach dann, endlich endlich, suchten wir uns Gina aus einem Wurf Appenzellerli aus. Damals, 1982, hatte man noch recht derbe Erziehungsmethoden in den Hundeschulen. Wir haben die VB gemacht (so hiess damals die BH) und Breitensport. Gina wohnte im Haus, schlief in meinem Bett, suchte sich spontan meine Mutter als Bezugsperson aus, und lebte 14 Jahre, bis sie an Leberkrebs starb. Trotz vieler Fehler in der Erziehung war sie ein toller Familienhund - eben völlig verzogen, mein Vater gibt mir heute noch die Schuld daran. Ich dagegen bin davon überzeugt, dass sie aufhörte zu folgen, als ich auszog :augenauf:
    Gina blieb bei meinen Eltern, da sie meine Mutter abgöttisch liebte.

    Wenn ich mich nur daran erinnere, dass bei uns nienich niemand mittags seinen Teller leer essen durfte, da alle Teller mit einem klitzekleinen Restchen nach dem Essen auf den Boden gestellt wurden, damit Gina sie sauberlecken konnte. Wir haben das einmal fast reflexartig bei einem Familienessen im Restaurant getan. Alle gleichzeitig :lol: :lol:

    Wenn ich dann später bei meinen Eltern zu Besuch war und aus Vergesslichkeit den letzten Bissen in den Mund steckte, blieb der mir meist angesichts der Blicke meiner Eltern im Hals stecken........

    Und vom Butterbrot hatte man ihr gefälligst auch ein Eckchen abzugeben, da bestand Gina und auch meine Mutter drauf. Sie trank ausschliesslich Wasser mit einem Schuss Milch, frass nur feinstes Dosenfutter mit Matzinger Flocken, bekam jeden Tag als Leckerli eine Walnuss, die sie fein säuberlich knackte............. usw. usw.
    Sie hatte uns alle perfekt erzogen :D

    LG
    Chrissi

    @cutiedog
    ;-) alles klar. Danke für Deine lieb gemeinten Tipps. Ich hab wohl das Augenzwinkern in meinem Beitrag nicht eingefügt. Ich werde den alten Herrn doch auf seine lezten Jährchen nicht mehr vom Thron heben. Zumal er nun wirklich ein Seelchen ist.

    Silvia
    okeeeeeey................ ich ändere ihn wieder :D :D :D

    LG
    Chrissi

    Also, ich versuche seit Jahren, meinem Hund die Chefposition streitig zu machen, aber das klappt irgendwie nicht so richtig.

    Immer wenn ich auf dem Sofa sitze, dann hüpft Floyd hoch und schmeisst sich mit einem zufriedenen Grunzer halb auf mich drauf. Danach bearbeitet er mich zufrieden schnaufend mit seinen Pfoten und Krallen. So lange, bis ich freiwillig zur Seite rutsche.
    Ich versuche auch immer, mich ihm in den Weg zu stellen. Er rummst mich dann einfach mit dem Kopf zur Seite.
    Durch die Tür versuche ich auch immer als erste zu gelangen....... muss schneller werden.

    Haben wir ein Problem ? Sollte ich konsequenter in meinen Versuchen sein ?

    Ratlos.........
    Chrissi

    P.S. ma im Ernst, Dieter. Ich würd ihn auch liegenlassen. Maclaud, mein oller Bullterrier, lag immer auf der Couch, da war er nicht so im Weg :D

    spike
    Ich sehe da auf Deinem Avatar einen Shar Pei, richtig ?
    Mal ganz davon abgesehen, was die anderen hier schreiben, stellt sich mir hier noch eine ganz andere Frage:
    Ein Shar Pei ist doch eher ein mittelmässiger Läufer, d.h. er braucht angemessene, aber nicht zu viel Bewegung.

    Wenn Du Dir nun einen Wolfshund zulegst, dann braucht der doch ab einem gewissen Alter recht viel Bewegung und auch Beschäftigung. Kannst Du mit dieser Diskrepanz zwischen den beiden Hunden leben ?

    Ich habe hier auch einen älteren, fauleren Stinker und einen jungen Nimmermüde, der recht viel rennen will, und in den nächsten Jahren wird wohl Floydie schon ab und zu mal zuhause bleiben müssen, wenn ich mit Duran rennen gehe. Das ist nicht immer einfach und zeitlich manchmal nicht zu machen.
    Hattest Du daran auch schon gedacht ?

    LG
    Chrissi

    Mehr Fotos ? Klar !!
    Meerfotos auch !!
    Kann Katalonien nur empfehlen, das ist auch von Deutschland nicht sooo weit. Ich rücke per email gerne die Adresse des Ferienhauses raus.

    Das sieht doch fast aus wie in Schottland, oder ?




    Ein grosses, grosses Lob auch an Martin und Carola, die wirklich anstandslos und ohne Murren und Knurren 5-Stündige Touren mitgemacht haben:

    LG
    Chrissi

    Jau, an einigen Stellen, wo der Weg nur sehr schmal war und es direkt steil die Klippen runterging, da war's mir auch schon mal mulmig. Floydie hab ich dann an's Geschirr und an die Leine genommen.

    Duran kommt alleine besser klar, als mit mir. Mischling aus Känguruh und Bergziege eben. Der kletterte die Felsen hoch und runter als hätte er Klebstoff unter den Ballen.

    Mein Neffe war aber auch nicht viel besser, der ist immer vorneweg und Duran hinterher. Ich hab dann die Augen zu gemacht und mich umgedreht. Die wissen oft sehr gut, was sie sich zumuten können :-)


    LG
    Chrissi

    Soooooooo, wir sind nach einer Woche SUPER Wanderurlaub gestern abend wieder in Madrid (ich + Hunde), Frankfurt/Hahn (meine Schwester mit Kiddies) und Basel (mein Papa) aufgeschlagen.
    Abschliessend zu diesem Thread https://www.dogforum.de/ftopic10700-10.html
    möchte ich Euch natürlich nicht die Ergebnisse meiner Suche vorenthalten :D

    Alles in allem war dieser Urlaub so ein bisschen von Unfällen durchsät, die haben wir aber alle gut überstanden. Das schlimmste war, dass mein Papa seine 600 Euro Brille irgendwo im Wald verloren hatte. Wir hatten das Teil schon als verloren gebucht, aber nach gründlichem Überlegen konnten wir den Verlustort auf ca. 100 m Wegstrecke eingrenzen. O-Ton Papa: 'das Schild bei der Kirche konnte ich noch sehr scharf lesen' und 100 m weiter war alles unscharf.
    Meine Schwester und ich also nochmal zurück und alles Meter für Meter abgesucht. Hätte Duran ihr nicht den Stock entrungen, mit dem sie unter den Grasbüscheln suchte, und hätte sie sich dann nicht 2 m vom Weg weg gebückt, um einen neuen aufzuheben (wo dann die Brille lag), hätten wir das Ding niemals gefunden. Papa hat dann ein feudales Abendessen für alle springen lassen :D

    Unser Haus war zwischen Llanca und El port de la Selva, am Cap de Creus in der Alt Emporda, 20 km von der Frz. Grenze entfernt. Wir hatten bis auf einen Abend MEGA Gewitter mit 3 Stunden wildem Wetterleuchten über dem Meer, immer schönes Sonnenwetter bei so 22 Grad.
    Hier ein paar Bildlis.

    Die Truppe:

    Das war direkt vor unserem Haus, da ging ein Fernwanderweg vorbei

    Er fand's soooooooo toll. Jeden Tag stundenlang toben und laufen !


    Floydie hat auch immer tapfer mitgehalten

    Aber abends war dann schluss für ihn :D

    Liebe Grüsse
    Chrissi und Wuffs